SKARABÄUS-Klasse

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PR 2437  © VPM                   PR 2313  © VPM

Die extrem robusten Raumschiffe der terranischen SKARABÄUS-Klasse bauen auf einer modifizierten 30 Meter Kugelzelle einer Minor-Globe der JANUS-Klasse auf.

Wegen seiner geringen Leistungswerte wird der Typ im Flottenjargon auch abwertend »Mistkäfer« genannt.

Im Jahr 1344 NGZ gehören sie in geringer Stückzahl zur Beibootausstattung auf Schiffen der NEPTUN-Klasse der Explorerflotte der Liga-Flotte.

[Bearbeiten] Technische Daten

Die Raumer sind auf der Zelle eines 30 Meter Kugelraumers der JANUS-Klasse mit einem Ringwulst aus Sechseckmodulen aufgebaut. Die beiden abgeplatteten und mit Prallschirmen überspannbaren Polsektionen bieten Raum für zusätzliche Ausstattungen. Die Zentrale befindet sich in einer auf Äquatorhöhe am Bug angeflanschten 17,5-Meter-Kugel. Sie enthält auch Aufenthaltsräume und spartanische Unterkünfte für die Besatzung.

Ein SKARABÄUS erreicht eine Länge über alles von 44 Metern bei 36 Metern maximaler Breite. Die technische Ausrüstung ist ausschließlich auf Robustheit gegenüber extremen hyper- und normalphysikalischen Gegebenheiten ausgerichtet. Die Impulstriebwerke und der Linearantrieb (bestehend aus zwei modifizierten Hawk-Kompensationskonverter) weisen nur geringe Leistungswerte auf, dafür wurde mehr Wert auf hohe Schutzschirmkapazitäten gelegt.

Als Offensivbewaffnung sind optional maximal zwei Geschütze möglich. Entweder Sublicht-MVH (Thermo-, Desintegrator- und Paralysator-Modus), oder Überlicht-MVH (Konstantriss-Nadelpunkt-Modus für Intervall- und Thermostrahler).

Als Defensivsysteme dienen Prallschirme sowie HÜ-Schirm und hypermagnetische Abwehrkalotte.

[Bearbeiten] Geschichte

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PR 2436  © VPM

Die beiden SKARABÄUS-Beiboote des Explorers EX-6 VERACRUZ - SKARABÄUS-1 und SKARABÄUS-2 - wurden aufgrund ihrer Robustheit im Juli 1344 NGZ im Goldenen System eingesetzt. Im Rahmen der Kooperation mit den Seecharan blieben die beiden Schiffe im Goldenen System zurück.

Im Mai und Juni 1345 NGZ unternimmt Perry Rhodan mit Schiffen der SKARABÄUS-Klasse mehrere Versuche, die im Solsystem entstandene Hyperperforation zu durchqueren. Dabei zeigt sich, dass Schiffe der SKARABÄUS-Klasse nur eine geringe Anfälligkeit gegen Strangeness-Effekte aufweisen. Am anderen Ende des Wurmlochs wird die SEOSAMH entdeckt. Einem SKARABÄUS-Verband gelingt es, dieses Schiff ins Solsystem zu ziehen.

Die SKARABÄEN erweisen sich auch in Omega Centauri als Gefährte der Wahl, wenn kleine Raumschiffe benötigt werden, die den Hyperschwallfronten standhalten müssen. Perry Rhodan, Gucky und Icho Tolot nutzen einen SKARABÄUS zur Verfolgung von ZEUT-80.

Im Jahr 1346 NGZ führt die JULES VERNE 4 SKARABÄEN als Beiboote der JV-1 und JV-2 mit sich.

Die erste Erkundung des Stardust-Systems am 18. August 1346 NGZ erfolgt mit mehreren SKARABÄEN. Wegen der Deflagration der Hyperkristalle bei der Durchquerung der Teletrans-Weiche werden immer zwei SKARABÄEN zu Kombos zusammengekoppelt. Nur zwei SKARABÄEN können mit den nicht deflagrierten Hyperkristallvorräten wieder einsatzklar gemacht werden, einer wird ins Solsystem zurückgeschickt. Mit dem anderen wird das Stardust-System weiter erkundet.

Timber F. Whistler jr. setzt die gesamte SKARABÄUS-Flotte seiner Firma TRR sowie zahlreiche neu erworbene Low-Tech-SKARABÄEN ein, um einen privaten Siedlertreck ins Stardust-System organisieren zu können. Die erste »Fuhre« erreicht Aveda am 1. September.

[Bearbeiten] Bekannte Schiffe der SKARABÄUS-Klasse

[Bearbeiten] Risszeichnung

in PR 2315 SKARABÄUS-Klasse

[Bearbeiten] Quellen

PR 2313, PR 2314, PR 2349, PR 2350, PR 2397, PR 2400, PR 2436, PR 2437, PR 2438

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