SOTALA
Aus Perrypedia
Die SOTALA war ein arkonidischer Schwerer Kreuzer, der 2106 von den Terranern nachgebaut wurde, aber vor 6023 Jahren existierte.
Kommandant des Originals war Tresta von Efelith.
Die Außenzelle hatte 189 Meter Durchmesser und einen spitz zulaufenden Triebwerks-Ringwulst. Die Mannschleusen waren sechseckig, die Landebeine hatten am untersten Teil einen Wulst, der die Zusatzhydraulik enthielt. Die Geschütztürme hatten Tasterantennen für Einzelfeuer-Punktbeschuss.
Das Schiff hatte 750 Mann Besatzung. Der Name SOTALA war in arkonidischen Schriftzeichen an zwei Stellen der Kugelhülle aufgemalt worden, mit dem flammenden Rot der damaligen Zeit. Die Munitionsvorräte hatten die laufenden Nummern der »Basis T-187«.
Geschichte
Dem Kreuzer war es 3917 v. Chr. gelungen, im Nebelsektor zwei Welten von den gegnerischen Methanatmern zu befreien. Tresta von Efelith sandte eine Erfolgsmeldung, doch das Schiff wurde unmittelbar danach durch feindliche Einheiten vernichtet.
Dieser Umstand, dass die SOTALA eine Erfolgsmeldung funkte, jedoch nicht mehr heimkehrte, ist in der arkonidischen Geschichte einmalig und wird von der Solaren Abwehr ausgenutzt. Die Terraner bauen 2106 die SOTALA nach. Mit dieser Tarnung soll es einem Kommandotrupp ermöglicht werden, eine Zeitbombe in dem Robotregenten auf Arkon III zu verbergen.
In dem Schiff wird der letzte Zeitumformer (ein so genanntes Epotron) der Akonen installiert, und das Schiff wurde in die Vergangenheit versetzt. Die SOTALA fliegt nach Arkon III, und Perry Rhodan und Atlan nehmen mit dem Wissenschaftler Epetran da Ragnaari Kontakt auf, der den Bau des Großen Koordinators leitet.
Terranische Mutanten installieren planmäßig eine Bombe in einer Kraftwerkstation, die zu der Zeit noch ohne Schutzschirm ist. Sie soll am 15. Februar 2106 detonieren, die erwartete Explosion der Zeitbombe bleibt jedoch aus.
Durch eine Aufzeichnung Epetrans erfahren Perry Rhodan und Atlan, die sich nach Beendigung der Aktion wieder im Jahr 2106 befinden, dass dieser seine Besucher durchschaut hatte. Er hatte ihre Ziele und die Hintergründe durch eine Psychoanalyse erfahren.
Epetran ließ die Zeitbombe beseitigen und baute die Irrsinnsschaltung ein. Sie wird aktiviert, wenn der Robotregent unter den Einfluss fremder Intelligenzen gerät und das Leben des rechtmäßigen Imperators bedroht sei.
Der Robotregent wird kurz darauf durch das Ansprechen dieser Schaltung vernichtet.
Unterdessen greift die SOTALA auf Arkon III ein akonisches Raumschiff an und wird selbst abgeschossen. Auris von Las-Toór und vier akonische Wissenschaftler verlieren dabei ihr Leben, der letzte Zeitumformer wird zerstört.

