SOL (Raumschiff)

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Begriffsklärung Dieser Artikel widmet sich dem Raumschiff. Für weitere Bedeutungen siehe: Sol (Begriffsklärung)


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Heft: PR 1942
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Die SOL ist das Fernraumschiff der Terraner und vermutlich das Schiff, das weiter geflogen ist als jedes andere Produkt der Milchstraßen-Zivilisationen. Quasi jeder Kubikzentimeter an Bord atmet kosmische Geschichte …

Siehe auch: Liste der Kommandanten der SOL und Galerie SOL (Raumschiff)

[Bearbeiten] Technische Spezifikationen

Ursprünglich wurde sie als militärisches Trägerschiff und Flaggschiff konzipiert. Der terranische Generalstab hatte eine Studie in Auftrag gegeben, um den neuen Herausforderungen zu begegnen, denn die Solare Flotte drang immer weiter ins All vor. Daher musste das bisher teure und personalaufwendige Flottenkonzept überarbeitet werden.

Offizielle Typenbezeichnung der SOL ist die eines Kombinations-Träger-Schlachtschiffs der UNIVERSUM-Klasse. Die Konstruktionsunterlagen des zur damaligen Zeit wohl mächtigsten Raumschiffs der Menschheit, wurden wohl noch zu Zeiten des Solaren Imperiums erstellt. Das Schiff selbst wurde allerdings erst 3540 im Mahlstrom in den lunaren Werften fertig gestellt.

[Bearbeiten] Aufbau

Das Schiff wurde überwiegend aus Ynkelonium-Terkonit-Verbundstahl hergestellt.

Die eigentliche SOL ist das zylinderförmige Mittelteil, das einen Durchmesser von 1500 m und eine Länge von ursprünglich 1500 Metern. Bei einem von Cairol II initiierten und von 1-Korrago überwachten Umbau in der Kosmischen Fabrik MATERIA um etwa 826 NGZ wurden zwei Seitenflansche, die so genannten SOL-Flansche an die SOL montiert, so dass das Mittelteil nun eine Länge von 3000 Metern aufweist.

Inhaltsverzeichnis

Ein Ringwulst von 800 m Breite und 400 m Höhe zieht sich um die SOL. Im Zentrum wurde die Hyperinpotronik SENECA innerhalb einer 500 m durchmessenden Kugel im Zentrum des Mittelstücks stationiert, deren Leistungsfähigkeit an NATHAN heranreichen sollte. Im Mittelteil befinden sich auch die Hauptleitzentrale sowie (während der Herrschaft der SOLAG) die Klause des High Sideryt.

Die beiden SOL-Zellen 1 und 2, beides 2500 m durchmessende Kugelraumer, sind jeweils mit ihrem Heck an den beiden Enden der SOL angekoppelt. Somit hat das komplette Raumschiff eine Gesamtlänge von ursprünglich 6500, nach etwa 826 NGZ dann 8000 m. Durch den Umbau hat die SOL nun ein Gesamtvolumen von 17,6 Milliarden Kubikmetern und eine Masse von 3,67 Milliarden Tonnen. (PR 2440)

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Form, wird es auch als Hantelraumer bezeichnet. Diese Kombination aus mehreren Raumschiffen zählt zu den Verbundraumern.

Alle drei Einheiten der SOL sind jeweils für sich voll fernraumflugfähig und können je nach Erfordernis voneinander abgekoppelt werden. Gemeinsam mit der nicht unbedeutenden Beibootflotte, ergibt sich daraus eine nicht zu unterschätzende strategisch-taktische Flexibilität mit ungeheurer Schlagkraft.

[Bearbeiten] Triebwerke

[Bearbeiten] Erstausstattung 3540

Der ursprüngliche Unterlichtantrieb der SOL basiert auf Protonenstrahltriebwerken. Der Treibstoff wird mit 98 % Lichtgeschwindigkeit ausgestoßen. Die beiden SOL-Zellen erreichten eine maximale Beschleunigung von 730 km/s2 und der Mittelteil eine maximale Beschleunigung von 600 km/s2. Im Verbund erreichte das Kombinationsraumschiff eine maximale Beschleunigung von 683 km/s2. Der Treibstoff für die Protonenstrahltriebwerk wurde in Form von NUGAS-Brennstoffkugeln mitgeführt.

Für intragalaktische Flüge diente ursprünglich ein Lineartriebwerk mit insgesamt 12 Ultrakomp-Waringer-Konvertern mit einem Überlichtfaktor von 5,12 · 106 mit einem Aktionsradius von 15.000.000 Lichtjahren. Die Gesamtreichweite der Lineartriebwerke betrug also 30.000.000 Lichtjahre. Für intergalaktische Flüge diente ein Dimesextatriebwerk mit einem Überlichtfaktor von 4,8 · 109. (PR-Computer 714)

[Bearbeiten] 3582 - 3583

Während des Aufenthalts der Kelosker an Bord der SOL konnte von 3582 bis 3583 auf keloskische Technik (Septim-Parallelspurtriebwerk) zurückgegriffen werden. (PR 769PR 801)

[Bearbeiten] ab 425 NGZ

Um 425 NGZ wurden Dimesextatriebwerk und Lineartriebwerk durch einen Metagrav-Antrieb ersetzt.

[Bearbeiten] ab 826 NGZ

Bei dem Umbau 826 NGZ auf der Kosmischen Fabrik MATERIA wurde der Metagrav-Antrieb durch einen Hypertakt-Antrieb ersetzt.

[Bearbeiten] ab 1331 NGZ

Durch die Hyperimpedanz hat der Hypertaktantrieb nur noch Schrottwert. Ab 20. Juni 1332 NGZ ist die SZ-1 wieder in der Lage, mit Protonenstrahltriebwerken auf Sublicht zu beschleunigen. Mit Hawk-1 Konvertern wird der Überlichtfaktor von 15.000 um 1339 NGZ auf einen Wert von 750.000 gebracht.

Mit den konfiszierten Rohstoffen und Geräten der Terminalen Kolonne TRAITOR stellt der Haluter Blo Rakane die Wiederherstellung der Energieversorgung für den Hypertaktantrieb in Aussicht. (PR 2330, PR 2331)

[Bearbeiten] ab 1345 NGZ

Nach Vorstudien an einer Hypertakt-Korvette wird eines der drei Hypertakt-Triebwerke durch das Salkrit wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der niedrigen Energieversorgung können nur geringe Überlichtfaktoren erreicht werden.

Nach der Besetzung durch die Kolonne werden mit zusätzlichem Salkrit auch die anderen Hypertakt-Triebwerke in Betrieb genommen. Der maximal erreichbare Überlichtfaktor beträgt 1,8 Millionen.

Nach der Eroberung der SOL durch Kirmizz am 22. September 1345 NGZ wird die Leistung der Antriebssysteme durch den Einbau von 18 Energiekernen weiter gesteigert.

[Bearbeiten] Energieversorgung

[Bearbeiten] Erstausstattung 3540

Die ursprüngliche Energieversorgung erfolgte durch Nug-Schwarzschild-Reaktoren. Der Brennstoff wurde in Form von NUGAS-Brennstoffkugeln mitgeführt.

3540 kam es nicht mehr zum Einbau einer NUGAS-Gewinnungsanlage. Erst 3582 konnte auf Ovarons Planet eine NUGAS-Gewinnungsanlage, die ein Fragmentraumer für die SOL mit sich führte, eingebaut werden.

Laut PR-Computer 737 erreicht ein Reaktor durch eine Einschussrate von 1 kg Protonen pro Sekunde 9 · 1016 Watt. Da 15% der Leistung für die Aufrechterhaltung der Nugas-Schwarzschild-Reaktion sowie 10% der Leistung für andere Sekundärprozesse benötigt wurden, betrug der Wirkungsgrad 75% und ein Reaktor hatte eine Nettoleistung von 67,5 Milliarden Megawatt.

Anmerkung: Diese Daten weichen von den Originalwerten aus PR 701 (pro Kraftwerk achthundert Milliarden Megawatt im Normalbetrieb, für maximal 45 Sekunden tausendsechshundert Milliarden Megawatt) als auch von den identischen Werten in PR 741 (Eine Sol-Zelle mit 12 Kraftwerken. 9,6 Billionen Megawatt im Normalbetrieb, für maximal 45 Sekunden 19,2 Billionen Megawatt) ab.

[Bearbeiten] ab 425 NGZ

Um 425 NGZ erfolgte die Umstellung der Energieversorgung auf Hypertrop-Zapfer.

[Bearbeiten] ab 826 NGZ

Nach dem Umbau 826 NGZ kamen Permanentzapfer zur Energiegewinnung zum Einsatz.

[Bearbeiten] ab 1331 NGZ

Durch die Hyperimpedanz haben die Hypertropzapfer nur noch Schrottwert. Auch müssen vorerst die Nug-Schwarzschild-Reaktoren abgeschaltet werden.

Durch mitgelieferte Daten werden drei Daellian-Meiler-Prototypen gebaut und Mitte 1339 NGZ in Betrieb genommen.

Die Untersuchung der von TRAITOR erbeuteten Rohstoffe und Geräte ergibt Hinweise auf Möglichkeiten der Wiederinbetriebnahme des Permanentzapfers. (Quelle PR 2330, PR 2331)

[Bearbeiten] ab 1345 NGZ

Nach der Einnahme durch die Terminale Kolonne wird das Schiff mit Energiekernen und 3 Supratron-Generatoren ausgestattet. Die Leistung dieser Kerne wird mit insgesamt 7,38 · 1019 Watt angegeben. Sie verbleiben auch nach der Befreiung der SOL im Schiff, während die zu Bomben umfunktionierten Supratron-Generatoren demontiert werden müssen. (Quelle PR 2419, PR 2441)

[Bearbeiten] Offensive Bewaffnung

[Bearbeiten] Erstausstattung 3540

Die weiterentwickelten Transformkanonen der SOL erreichten ein Kaliber von 6000 GT. Erstmals konnten nicht nur Fusionsbomben, sondern auch neuartige komplexere Bombentypen wie die Moluk-Strahlbombe (Desintegratorbombe) und die Quintadimbombe eingesetzt werden.

[Bearbeiten] ab 1311 NGZ

[Bearbeiten] Defensive Bewaffnung

[Bearbeiten] Erstausstattung 3540

Die SOL verfügt über Paratronschirme und HÜ-Schirme

[Bearbeiten] ab 1311 NGZ

Die SOL verfügt über das komplette Niveau von Schutzschirmen, inklusive HÜ- (3-fach) und Paratronstaffeln (4-fach) sowie einen Virtual Imager.

[Bearbeiten] ab 1345 NGZ

Die Kolonne verbaut zusätzlich drei Supratronische Projektoren für einen Dunkelschirm und eine Fraktale Aufriss-Glocke. Sie gehen während der Befreiung der SOL wieder verloren.

[Bearbeiten] Beibootflottille

[Bearbeiten] Erstausstattung 3540

Laut Risszeichnung waren auf der SOL bei Indienststellung stationiert:

Hinzu kommen mehrere Tausend Lightning-Jets und Shifts, die sich als Beiboote auf den Leichten Kreuzern, Korvetten und Space-Jets befinden.

Anmerkung: Eventuell war der Risszeichner ähnlich wie bei der Anzahl der Transformkanonen(s.u.) etwas zu großzügig. Die beiden SOL-Zellen sind als Ultraschlachtschiffe der UNIVERSUM-Klasse eine Weiterentwicklung der TRÄGER-Klasse. Die MARCO POLO verfügte über deutlich weniger Beiboote als in der Risszeichnung für die SOL-Zellen angegeben werden:

[Bearbeiten] ab 1311 NGZ

Die SOL besitzt in ihrer Gesamtheit nun folgende Beiboote:

Anmerkung: Auf in großen Beibooten stationierte Einheiten wird nicht eingegangen. Deshalb sind diese Zahlen als absolut anzusehen.

[Bearbeiten] Detaildaten der SOL (Mittelteil)

[Bearbeiten] Besatzung

[Bearbeiten] 1300 NGZ

Die humanoide Besatzungsstärke beträgt 5839 Personen und 109.877 Mom'Serimer.

[Bearbeiten] Detaildaten der SZ1/SZ2 (jeweils)

  • 12 NUG-Kraftwerke mit je 8 Nug-Schwarzschild-Reaktoren = 96 gesamt
  • 24 NUG-Protonenstrahltriebwerke
  • 150 Transformzwillingsgeschütze
  • 150 Impulsgeschütze
  • 100 Desintegratorgeschütze
  • 25 Narkose- und Paralysegeschütze
Anmerkung: Die technischen Angaben in den Risszeichnungen weichen leider zum Teil deutlich von den Angaben in den Heften ab. Laut PR 741 hat eine Solzelle z.B. nur 60 Transformkanonen wie klassische Ultraschlachtschiffe.

[Bearbeiten] SZ-2 Geschichte

Die SZ-2 ist genauso wie die SZ-1 ein eigenständiges Kugelraumschiff von 2500 Metern Durchmesser. Sie wird von dem Emotionauten Senco Ahrat gesteuert, von Perry Rhodan befehligt und von SENECA unterstützt.

Die SZ-2 ist ein in sich geschlossenes Raumschiff. Es kann sich also von der SZ-1 und dem Mittelstück trennen und alleine weiterfliegen, da es auch ein in sich geschlossenes Nahrungsproduktionssystem besitzt.

Von dieser Möglichkeit macht Rhodan schon bei dem Start der SOL Gebrauch. Er holt die 10.000 Besatzungsmitglieder auf die SOL, die er zuvor vorsorglich auf den Planeten Carrent-Fort gebracht hatte. Des Weiteren trennt er die SZ-2 ein weiteres Mal von der SOL, als er mit der SZ-1 und dem Mittelstück auf Last Stop landet und dort von den Keloskern festgehalten wird.

Die SZ-2 fliegt in die heimatliche Milchstraße und baut ihren Paratronschirm so um, dass die SZ-2 aussieht wie ein Geisterschiff. Die Besatzung macht somit den Menschen unter Zuhilfenahme des Vhrato-Kultes Mut.

Am 7. Oktober 226 NGZ stürzt die SZ-2 über Kranenfalle ab und wird erst wieder 425 NGZ von den Kranen aufgefunden und reaktiviert. Am 6. Dezember 426 NGZ trifft die SZ-2 unter dem Kommando des Kranen Tomason im Vier-Sonnen-Reich der Sooldocks ein und wird mit der restlichen SOL wiedervereint.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Beginn der Legende

Während sich die Erde im Mahlstrom der Sterne befand, sollte die SOL u.a. dazu dienen, die Position der heimatlichen Milchstraße zu bestimmen und diese anzufliegen. Allerdings kam diesen Plänen die Aphilie und der Putsch der Aphiliker um Reginald Bull im Jahr 3540 dazwischen.

Da es den Aphilikern zu riskant war, Perry Rhodan und seine Getreuen zu exekutieren (es gab immer noch zu viele Immune), verfielen sie auf die Idee, diese als »personae non gratae« von der Erde zu verbannen. Da die Aphiliker auf die spezielle Strahlung der Sonne Medaillon angewiesen waren, hatten sie keinen Verwendungszweck für die SOL und schoben die Gruppe Immuner um Perry Rhodan mitsamt dem Schiff ab.

Perry Rhodan nahm auf dem Planeten Carrent-Fort im Malibu-System weitere 10.000 Besatzungsmitgliedern auf und ließ durch ein siganesisches Kommandounternehmen das in Hochenergie abgespeicherte Wissen NATHANs für SENECA besorgen. Da die Aphiliker die Koordinaten der Milchstraße gelöscht hatten, startet die SOL zu einer ungewissen Reise.

Nach einer langen Odyssee mit Zwischenstationen in Balayndagar und im Dakkardimballon erreichte die SOL 3581 endlich die Milchstraße, die immer noch unter der Herrschaft der Laren ächzte. Der Versuch Rhodans das NEI für sich zu gewinnen schlug fehl und so machte sich die SOL 3582, verstärkt um Atlan erneut auf den Weg.

Als die SOL wieder im Mahlstrom eintraf, musste die Besatzung feststellen, dass Terra inzwischen – ebenfalls 3582 – durch den Schlund gerissen wurde. Durch die Kolonie auf Ovarons Planet, auf die sich die OGN mit Reginald Bull und Roi Danton gerettet hatte, konnten die letzten Geschehnisse rekonstruiert werden. Ein auf Ovarons Planet gelandeter Fragmentraumer führte eine NUGAS-Gewinnungsanlage für die SOL mit sich. Ein Bote von ES gab erste Hinweise auf die Mächtigkeitsballung BARDIOCS.

Hier geriet die SOL in den Kampf zwischen den beiden Superintelligenzen BARDIOC und Kaiserin von Therm, erlebte die Entführung Rhodans durch BULLOC und war später daran beteiligt, Bardiocs Gehirn nach Drackrioch zu bringen und mit der Kaiserin zu vereinen. Hieraus entstand später die SI THERMIOC.

Von Bardioc erfuhren sie von der Gefahr, die von der PAN-THAU-RA drohte und machte sich erneut auf die Fahrt in die Galaxie Algstogermaht, wo das Sporenschiff versteckt war. Hier trafen sie 3586 auf die, von der inzwischen in die Milchstraße heimgekehrten Erde ausgesandte, BASIS. Gemeinsam konnten die Gefahr gebannt und die Rätsel gelöst werden.

Schließlich übergab Rhodan am 24. Dezember des gleichen Jahres das Schiff den Solanern, wie sich die an Bord geborenen Besatzungsmitglieder inzwischen nannten. Die restlichen Besatzungsmitglieder wechseln zur BASIS. Unter der Leitung der Solaner Joscan Hellmut und Gavro Yaal macht sich das Generationsschiff auf in die Weiten des Universums.

[Bearbeiten] SOLAG und Atlan

Die Verhältnisse an Bord verschlechterten sich in den folgenden zwei Jahrhunderten extrem, während sich die Anzahl der Solaner auf etwa 100.000 erhöhte. Es kam zum allmählichen Zerfall der Ordnung, zum Versagen einzelner Systeme, letztendlich auch zu einer Beschädigung SENECAS. Im Lauf der Zeit stritten die verschiedensten Interessengruppen um die Vorherrschaft in dem gewaltigen Schiff, demokratische Verhältnisse waren nicht mehr bekannt. Schon wenige Jahre nach der »Unabhängigkeit« wurde mit Cleton Weisel ein Mann Kommandant der SOL, der sie mit Hilfe der Arge SOL diktatorisch regierte.

3650 (63 NGZ) eskalierte die Lage an Bord. Wegen einer angeblichen Meuterei werden ca. 500 Solaner für fünf Jahre auf dem Planeten Chircool ausgesetzt. Die durch einen Emotio-Schock gestörten letzten Emotionauten der SOL steuerten das Schiff durch einen unkontrollierten Dimetransflug in unbekannte Gefilde des Alls. Danach konnten die SERT-Hauben nicht mehr genutzt werden. Die SOL landete steuerlos im Orbit einer gelben Riesensonne. Gleichzeitig schaltete sich der ohnehin bereits unter seltsamen Funktionsstörungen leidende SENECA vorübergehend ab, als er durch eine unbekannte Macht manipuliert wurde. Romeo und Julia wurden von dieser Macht zu Bomben umgewandelt und wurden vom positronischen Teil SENECAS in Glasblocks eingeschlossen. Nur wenig später strandete die SOL nach einem missglückten Linearflug in einem Hypervakuum. Dies alles führte dazu, dass sich die unterschiedlichen Strömungen an Bord in einem rücksichtslosen Machtkampf entluden.

Während der ausbrechenden Rebellion gründete Elvin Glador die SOLAG, die SOL-Arbeitsgemeinschaft, die aus dem Machtkampf als Sieger hervorging. Diese beherrschte mit Hilfe eines strengen Kastensystems die stets größer werdende Lebensvielfalt an Bord und wurde zum Bewahrer des Wissens: Da fast alle normalen Solaner praktisch alles technische Wissen verloren, waren die Mitglieder der SOLAG die einzigen Personen, die noch zur Steuerung und Wartung des Schiffes in der Lage waren. Glador wurde erster High Sideryt und damit Diktator der SOL. Begünstigt wurde der Machtwechsel, durch eine Zunahme des Verfalls des Schiffes. Allerdings konnte auch die strenge Ordnung der SOLAG den Verfall der SOL langfristig nicht aufhalten, zu dem es nicht zuletzt aufgrund der massiven Störungen SENECAS kam. Viele Geschehnisse der folgenden Jahrzehnte finden sich in den Berichten des Logbuchs der SOL.

3791 (204 NGZ) entdeckten Buhrlos den von hinter den Materiequellen heimgekehrten Atlan, der mit einem bestimmten Auftrag der Kosmokraten zurückgeschickt wurde. Die SOL befand sich zu diesem Zeitpunkt im Mausefalle-System und wurde von einem Zugstrahl, der vom siebten Planeten ausging, unaufhaltsam weiter in das System hineingezogen. Die Roboter des Planeten begannen am 20. Mai 3791 mit der Demontage der SOL. In dieser chaotischen Zeit kam es an Bord des Schiffes zu stärkeren Wirren und Konflikten als bisher: Die SOL-Farmer verweigerten die Herausgabe ihrer Produkte, die Buhrlos wollten kein E-kick mehr abgeben, es kam zu Anschlägen auf Ferraten, Haematen und Vystiden, Verteilerstationen wurden geplündert.

Die SOLAG war überfordert und konnte nichts gegen die Mausefalle-Roboter ausrichten. Es gelang Atlan, den Herrn in den Kuppeln davon zu überzeugen, auf die weitere Demontage der SOL zu verzichten. Am 25. Mai wurden die Demontagearbeiten eingestellt, der Wiederaufbau begann. Unter der Führung von Weicos verließen 5000 Solaner, Monster, Buhrlos und Extras die SOL, um nach Osath überzusiedeln. Einige von ihnen kehrten jedoch nach einem Aufenthalt von acht Tagen wieder auf das Schiff zurück.

Am 20. Juni wurde der Zugstrahl deaktiviert, die SOL konnte das Mausefalle-System verlassen. Da Atlan die SOLAG - vor allem den High Sideryt Chart Deccon - nicht dazu bewegen konnte, den weit entfernten Raumsektor Varnhagher-Ghynnst anzufliegen, wurde auf Akitars Wunsch der Planet Chail als neues Ziel des Schiffes ausgewählt. Nach der Bereinigung der dortigen Situation und der Abwehr einiger Roxharenschiffe flog die SOL weiter in die Galaxie Flatterfeld. Unterwegs wurden immer mehr Robotfabriken und andere Einrichtungen wieder in Betrieb genommen, so dass sich der Lebensstandard der Solaner verbesserte. Insbesondere Gavro Yaal zeichnete sich hierbei aus. Viele Solaner übernahmen außerdem Aufgaben, die zuvor den Mitgliedern der SOLAG vorbehalten waren. Die Basiskämpfer halfen dabei, die Folgen der in dieser Zeit ausbrechenden Unruhen und der vermehrten Übergriffe durch Vystiden und Haematen abzumildern.

Erstmals seit Jahrhunderten wurde die SZ-2 am 19. Oktober 3791 vom Mutterschiff abgekoppelt. Chart Deccon gestattete Atlan die Erkundung Flatterfelds mit dem Kugelraumer. Für viele Solaner war die Teilung des Schiffes ein Schock – sie hatten von dieser Möglichkeit keine Ahnung. Im Januar 3792 übernahm Order-7-B - ein Doppelgänger Chart Deccons - die Kontrolle über das Schiff, während Breckcrown Hayes nach dem Tod des echten Chart Deccon auf der SZ-2 zum neuen High Sideryt ausgerufen wurde. Er erklärte dort am 10. März die SOLAG für aufgelöst. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Order-7-B wurde die SZ-2 auf dessen Befehl hin mit einem Raumtorpedo beschossen. Der Treffer riss unterhalb des Ringwulstes ein 100 Meter durchmessendes Loch in die Hülle, 23 Solaner verloren ihr Leben. Nach einem erneuten Beschuss beim Ankopplungsversuch der SZ-2 musste diese fliehen. Auf der Rest-SOL brachte Order-7-B die dort verbliebenen Magniden und auch SENECA mit seinen stärker werdenden Paragaben unter Kontrolle. Im Rahmen der folgenden Auseinandersetzungen wurden Romeo und Julia vernichtet. Erst durch das Eingreifen Atlans konnte der Deccon-Doppelgänger unschädlich gemacht werden. Daraufhin wurde die SZ-2 Ende März 3792 wieder angekoppelt.

Nach der Bereinigung der vom SOL-Hirten ausgehenden Gefahr und der Heilung SENECAS durch Atlan wurde Breckcrown Hayes im Mai 3792 endgültig als neuer High Sideryt anerkannt. Die SOLAG wurde aufgelöst, anstelle der Magniden wurden Stabsspezialisten berufen. Allmählich kehrte der Schiffsbetrieb zur Normalität zurück. Nach dem ersten unfreundlichen Kontakt mit OGGARS HORT brach die SOL Ende Mai nach Pers-Mohandot auf, musste jedoch im Glutauge-System einen Zwischenstopp wegen einer dort herrschenden tödlichen Strahlung einlegen. Im Kampf gegen Unheil teilte die SOL sich erstmals nach Generationen wieder in alle drei Komponenten auf. Nach der Vernichtung der Strahlungsquelle und der Befriedung der Oyst frischte die SOL ihre Vorräte auf, flog weiter und entdeckte Roxha im Leerraum zwischen All-Mohandot und Pers-Mohandot.

Der Schalter versuchte, die SOL im Auftrag von HIDDEN-X zu erobern. Zu diesem Zweck wurde sie in ein Miniatur-Universum entführt und stieß dort auf die Scheibenwelt Paradiso nirwana und eine Pseudo-SOL, von der sie angegriffen wurde. Viele Solaner wurden vom Schalter mental beeinflusst und verspürten den Drang, die SOL zu verlassen und sich auf Paradiso nirwana anzusiedeln. Nach dem Sieg über die Pseudo-SOL und den Schalter sowie dem Ende Paradiso nirwanas wurde der Hantelraumer durch einen von HIDDEN-X abgegebenen Energiestoß ins Sternenmeer geschleudert. Es kam zum Kontakt mit den Nuun, die Atlan vorübergehend gefangen hielten, sowie zum Kampf gegen die Gravo-Energetiker.

...

In den fast 20 Folgejahren ist die SOL, während ihrer Reise zu Atlans Ziel, wieder in Abenteuer mit kosmischer Bedeutung verstrickt. Sie gerät erneut in Konflikt mit den Superintelligenzen HIDDEN-X und ANTI-ES, half bei der Entstehung der SI KING, stößt in die Namenlose Zone vor und hilft bei der Beseitigung zahlreicher Gefahren.

Gegen 3811 (224 NGZ) erreichte die SOL dann endgültig ihr Ziel: das Spoodie-Feld im Raumsektor Varnhagher-Ghynnst nahe der Galaxie Vayquost. Mit einer ersten Ladung Spoodies trifft sie am 16. September 3811 im Krandhor-System ein.

Die SOL wurde zum Spoodie-Schiff.

[Bearbeiten] Spoodie-Schiff

In den folgenden zweihundert Jahren verkehrte die SOL regelmäßig zwischen Varnhagher-Ghynnst und Kran, um das schnell expandierende Herzogtum von Krandhor mit einer ausreichenden Zahl von Spoodies zu versehen. Dabei war die Bezeichnung Spoodie-Schiff die kranische Bezeichnung für die SOL. De facto war das Schiff Bestandteil der Kranenflotte.

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Heft: PR 1015
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Von der ursprünglichen Besatzung blieben nur 200 (!) als technisches Personal an Bord, ihr Chef war nach 425 NGZ der Solaner & High-Sideryt Tanwalzen. Vor dieser Zeit flog es unter kranischem Kommando.

Die restlichen Solaner wurden auf Kran zu Orakel-Dienern und damit Helfer des Orakels von Krandhor. Dahinter verbarg sich Atlan, der im Auftrag der Kosmokraten mit dem Herzogtum eine Pufferzone im Limbus zwischen den Mächtigkeitsballungen von ES und Seth-Apophis schaffen sollte.

Das Spoodie-Schiff bestand zu dieser Zeit nur noch aus dem Mittelteil und der SZ-1. Die SZ-2 stürzt am 7. Oktober 3813 (226 NGZ) auf Kranenfalle ab und wurde erst 424 NGZ wieder entdeckt. Kommandant des Schiffes war der Krane Tomason.

Die Entdeckung der Betschiden und der Vorstoß ihrer drei prominentesten Vertreter Surfo Mallagan, Scoutie und Brether Faddon 424 NGZ ins Herzogtum setzte einen Prozess in Gang, an dessen Ende die »Entlarvung« des Arkoniden als Orakel, dessen Abdankung und die Verabschiedung der SOL aus kranischen Diensten steht.

425 NGZ kehrte die SOL mit Atlan zurück in die heimatliche Milchstraße, wo sie am 1. August 425 NGZ eintraf. Mit an Bord war eine Ladung Spoodies als Geschenk für die galaktischen Völker. Allerdings wurden diese Spoodies – ebenso wie die aller an Bord – von Seth-Apophis manipuliert. Die SOL sollte quasi als 5. Kolonne der negativen SI dienen.

Der Anschlag konnte jedoch aufgedeckt und vereitelt werden. Nach einer grundlegenden Überholung der SOL, wobei sie u.a. auf Metagrav umgerüstet wurde, beteiligte sie sich in den Folgejahren an den wesentlichen Geschehnissen kosmischer Geschichte ...

[Bearbeiten] Endlose Armada und Chronofossilien

426 NGZ war die SOL unter dem Kommando von Atlan neben der BASIS das zweite Flaggschiff der Galaktischen Flotte, die die Vorgänge im Umfeld des Frostrubins beobachten und analysieren sollte.

Hier trafen die Galaktiker im März desselben Jahres auf die Endlose Armada, die nach ihrer Jahrhundertmillionen währenden Suche endlich den Frostrubin gefunden hatten. Unter dem Verdacht etwas mit dem Zustand des Objekt zu tun zu haben, gerät die Galaktische Flotte in eine Reihe von Konfrontationen mit einzelnen Armadaeinheiten und flieht vor der Übermacht ins Innere des Frostrubins. Verfolgt von der kompletten Armada.

Durch den überraschend einsetzenden Konfettieffekt wurden sämtliche Einheiten der Flotte über M 82 verteilt. Auch die SOL fand sich auf feindlichem Gelände inmitten des Territoriums von Seth-Apophis wieder.

Bis es zur Wiedervereinigung mit der Galaktischen Flotte im Vier-Sonnen-Reich der Sooldocks kam, erkundete die SOL weite Teile der Galaxie und der hier ebenso verstreuten Endlosen Armada. Unter anderem kamen sie dabei in Kontakt mit den Armadabarbaren.

Ebenfalls im Vier-Sonnen-Reich stieß eine kranische Expeditionsflotte zu den Galaktikern. Ihr Flaggschiff ist die von Kranenfalle geborgene und restaurierte SZ-2 unter dem Kommando von Surfo Mallagan. Nach langen Jahrzehnten der Trennung war das Schiff endlich wieder komplett.

In der Folgezeit war die SOL beteiligt am endgültigen Sieg über Seth-Apophis, sowie bei der Klärung der Geheimnisse der Endlosen Armada.

Die Jahre 427 NGZ bis 429 NGZ waren gekennzeichnet von den Bemühungen um die Chronofossilien sowie vom Kampf gegen den Dekalog der Elemente.

Letztendlich blieben die Galaktiker siegreich. Die letzte Mission der SOL in dieser Phase ihrer Geschichte führte zum ursprünglichen Standort des Frostrubins, 2,8 Millionen Lichtjahre von der Galaxie Behaynien und ca. 200 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Hier nimmt der Frostrubin als TRIICLE-9 wieder seinen Platz im Moralischen Kode ein.

Im Zuge dessen erhielten die Solaner eine neue Mission. Carfesch erschien am 1. Juni 429 NGZ an Bord und stellte den Solanern einen würfelförmigen Psi-Empfänger zur Verfügung. Dieser würde stets anspringen, wenn sich ein Wesen, eine Gruppe oder ein Volk in höchster Not befände. Im Dienste der Kosmokraten sollen sie kosmische Nothilfe leisten. Die Besatzung der SOL nahm die Herausforderung an und brach erneut in die Tiefen des Universums auf.

[Bearbeiten] Kosmokraten, Shabazza und Umbau

Auftraggeber der SOL war in den folgenden Jahrhunderten Torr Samaho, wie sich später herausstellte. Das Schiff und seine Bevölkerung erfüllten zahlreiche Aufträge für die Kosmokraten und erlebten zahllose Wunder. Aber dann, wohl kurz vor 826 NGZ, verweigerten sie die Ausführung eines Auftrages. Die Kosmokraten, selten willens die Selbstständigkeit ihrer Vasallen zu tolerieren, reagierten schnell.

Die SOL wurde von Cairol II mit Hilfe schwerer Transportschiffe aufgebracht und trotz Gegenwehr zur Kosmischen Fabrik MATERIA geschleppt. Hier wurden die Solaner aus ihrem Schiff getrieben und auf MATERIA eingesperrt, viele starben. Ein Aufstand unter der Führung des Solaners Yago Huryel (ehemals wichtiges Mitglied der SOL-Hierarchie, aber wohl nicht der Kommandant) schlug fehl. Später wurden die Solaner mit drei diskusförmigen Schiffen an einen unbekannten Ort deportiert. Nur ihrer Verdienste in der Vergangenheit wegen schenkte Torr Samaho ihnen das Leben – auch wenn für die Solaner der Verlust ihrer Heimat schlimmer als der Tod gewesen sein dürfte.

In den Folgejahren ab 826 NGZ wurde die SOL komplett umgebaut. Im Auftrag von Cairol II überwachte 1-Korrago diese Aktion. Später wurde bekannt, dass eine kleine Gruppe von Solanern der Deportation entgehen und sich an Bord verstecken konnte. Sie versuchten mit Hilfe solanischer Kampfroboter und anfangs – solange er dazu noch in der Lage war – gedeckt durch SENECA, erst den Umbau zu verhindern und später das Schiff zurückzuerobern. Beides misslang, die letzten 28 Solaner an Bord wurden von Shabazza und seinen Korragos massakriert.

Neuer Kommandant der SOL wurde Shabazza, der das Schiff in seinem Feldzug gegen das von ES mit gegründete Thoregon als Flaggschiff nutzte.

Die wichtigsten Änderungen während des Umbaus waren:

  • Die Außenhülle aus Ynkelonium-Terkonit-Verbundstahl wird durch Carit ersetzt.
  • Ein Hypertakt-Antrieb wird im Mittelteil und den beiden SOL-Zellen eingebaut.
  • Ein leistungsfähiger Permanentzapfer zur Energieversorgung wird eingebaut.
  • Am Mittelteil werden zwei zusätzliche Flanschstücke von je 750 Metern Länge angebracht.
  • SENECA wird blockiert und durch eine Syntronik namens SOLHIRN ersetzt.

Wo die durch die Kosmokraten deportierten Solaner abgeblieben sind, entzieht sich derzeit jeder Kenntnis. Ebenso ist nichts über den verweigerten Auftrag bekannt. Da das ganze jedoch im Rahmen eines Doppelspiels von ES ablief bleibt zu hoffen, dass er auch für dieses Zweigvolk seiner Lieblinge gesorgt hat und dass sie irgendwann den Weg zurück in ihre Heimat finden mögen.

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Heft: PR 1961
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[Bearbeiten] THOREGON SECHS

1289/1290 NGZ erhält Perry Rhodan von einem Helioten den Auftrag, dem Feind Thoregons sein Flaggschiff abzunehmen und es als »THOREGON SECHS« in seinen Dienst zu stellen. Im ersten Moment empört über diesen kosmokratenartig vermessenen Auftrag, legt sich dies als er erfährt, dass es sich dabei um die SOL handelt.

In DaGlausch kommen Perry Rhodan und Reginald Bull auf die Spur der SOL. Mit Unterstützung von nahezu tausend ehemaliger TLD-Agenten, die mit Alashan und dem TLD-Tower in diese Galaxie versetzt wurden, gelingt es den Terranern das Schiff zurückzuerobern. Am 29. Juli 1290 NGZ gehört die SOL wieder den Terranern. Bei der Rückeroberung wurden jedoch durch einen Terminierungsbefehl der beschädigten SOLHIRN-Syntronik die Einrichtungen in den Flanschen zerstört, die Räumlichkeiten verwüstet. Allein der zentrale Antigravschacht und der Permanentzapfer überstehen die allgemeine Zerstörung. SOLHIRN explodiert, SENECA ist wieder frei.

Die THOREGON SECHS steht im Dienst des Sechsten Boten. Allerdings wird dieser Name niemals von den Terranern akzeptiert. Für sie bleibt das Schiff schlicht und ergreifend die legendäre SOL.

Am 21. August bricht die SOL in Richtung Gorhoon auf. Neue Kommandantin wird Fee Kellind. Durch eine von Shabazza zurückgelassene Nano-Kolonne, die SENECA unter ihre Gewalt gebracht hat, endet der Flug am 28.12.1290 NGZ im Solsystem. Wenige Tage später, am 10. Januar 1291 NGZ kann SENECA von der Nano-Kolonne befreit werden, verliert dabei aber ein Sechstel seiner internen Einrichtungen, seines Plasmas und seiner Kapazität.

In der Folge ist die SOL am Kampf gegen MATERIA beteiligt. Die Zerstörung der Kosmischen Fabrik am 28. März, in der die SOL umgebaut wurde, mag so etwas wie poetische Gerechtigkeit bedeuten.

Im April 1291 NGZ wird die SOL von ES auf Wanderer mit zurück nach DaGlausch gebracht. Hier führt Perry Rhodan die Verhandlungen mit dem Kosmokraten Hismoom und schließt den Vertrag von DaGlausch.

Und hier erhält die SOL von ES einen neuen Auftrag. Unter der Expeditionsleitung von Atlan fliegt das Schiff am 2. Mai in den Mega-Dom und wird 18 Millionen Jahre in die Vergangenheit und zum Mega-Dom von Segafrendo gebracht. Die weniger abenteuerlustigen Neu-Solaner können vorher das Schiff mit Kreuzern verlassen und in die Milchstraße zurückkehren.

[Bearbeiten] Geburt von ES und das Erste Thoregon

Unter dem erneuten Kommando des Arkoniden Atlan begibt sich die SOL 1291 NGZ auf eine Expedition durch die Zeit, um 18 Millionen Jahre in der Vergangenheit die Geburt von ES zu gewährleisten. Im Puls von Segafrendo bekommt das Schiff Zuwachs von 95.000 Mom'Serimern, die das Schiff als neue Heimat annehmen.

Später stößt die SOL nach Zwischenerlebnissen in Dommrath und Wassermal zum Ersten Thoregon vor – um dann nach langer Fahrt gegen 1325 NGZ wieder in der Milchstraße einzutreffen. Die Ziele, die die Besatzung des Generationenraumschiffes in dieser Zeit verfolgt, sind in der SOL-Agenda zusammengefasst. Bis 1329 NGZ wird das Schiff im Mondorbit gründlich überholt und im Hinblick auf die erwartete Hyperimpedanz-Erhöhung umgerüstet. Zu diesem Zweck wird die SOL mit redundanter Nottechnik ausgestattet, u.a. mit Fabriken, die bei Bedarf »alles« herstellen können – vom Schnürsenkel bis zur Transformbombe!

Den Mom'Serimern wird ein 1500 Meter durchmessender und 375 Meter hoher Bereich des SOL Mittelteils (Richtung SZ-2) zugeteilt, in dem sie autonom und selbstbestimmt leben dürfen. Dort liegt auch Ihre Scherbenstadt, deren Bevölkerungszahl bis 1330 NGZ auf 120.000 Mom'Serimer steigt.

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Heft: PR 2328
© VPM

[Bearbeiten] Negasphäre Hangay

Nach etwa vier Jahren Liegezeit macht sich die SOL 1329 NGZ auf den Weg nach Hangay, wo nach Informationen der Pangalaktischen Statistiker eine Negasphäre entstehen soll. Sie trifft am 7. Januar 1330 NGZ über Vinau ein. Als sich die ersten Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz bemerkbar machen, werden manche Bereiche auf Low-Tech umgerüstet. Am 11. September 1331 NGZ strandet sie, aufgrund der gestiegenen Hyperimpedanz, auf der Eiswelt Ultrablau. Dort landet sie aufrecht in einer von den Borddesintegratoren geschaffenen Mulde aus Eis. An Bord funktionieren nur noch die nachträglich montierten Low-Tech-Geräte, das Hypertakt-Triebwerk ist jedoch ebenso funktionslos wie die Permanentzapfer. SENECA ist allerdings weiterhin in Betrieb.

In den folgenden Jahren wird die SOL weiter umgerüstet. Ein Teil der ansässigen Graukartanin nennt das scheinbar aus dem Planeten herausragende Raumschiff mittlerweile Faust von Ultrablau. Die Antigravs können wieder in Betrieb genommen werden, so dass der sich erwärmende Untergrund, auf dem das gigantische Schiff steht, nicht mehr belastet wird. Am 20. Juni 1332 NGZ gelingt erstmals die Trennung der SOL-Zelle-1 vom Mutterschiff. Die SZ-1 führt einen kurzen Linearflug von ca. fünf Lichtjahren durch, aber es ist klar, dass man mit dem Schiff unter den jetzigen Bedingungen keinesfalls wieder in die Milchstraße oder auch nur nach Hangay zurückkehren kann.

Am 23. Juli 1342 NGZ verlässt die SOL den Planeten Ultrablau und flieht vor einem Verband der Awour in den Halo der Galaxie Hangay. 673 Solaner, die nach U'Hartu übergesiedelt sind, bleiben auf Ultrablau zurück. (PR 2328, PR 2329, PR 2330, PR 2331)

Mit dem T-Exagonium, das in einem auf Rothger abgestürzten TRAI-Versorger entdeckt wurde, werden die Hypertakt-Triebwerke der SOL wieder in Betrieb genommen. Das Schiff macht während der Umbauarbeiten vom August 1342 NGZ bis Mitte 1343 NGZ bei der Sonne Old Red Station. Dann kann das Schiff weiter nach Hangay fliegen. Dao-Lin-H'ay verlässt die SOL am 10. Januar 1344 NGZ. (PR 2416, PR 2417)

Am 1. März 1344 NGZ erhalten die Mom'Serimer von der Schiffsführung die LFT-Staatsbürgerschaft. Einige werden auch in den Flottendienst übernommen. Das Schiff beobachtet in den folgenden Monaten die Entwicklung in Hangay. Ein Vorstoß in die Zentrumsregion misslingt. Die SOL folgt MINATERG ins Tir-Na-Tir-System und geht dort Kirmizz in die Falle. Sie wird am 22. September 1345 NGZ erobert. Das Schiff wird von 1500 Mor'Daer und 300 Ganschkaren besetzt, SENECA wird von vier mobilen Rechenhirnen TRAITORS überwacht, 1000 Kolonnen-Motivatoren machen die Besatzung gefügig, soweit sie nicht ohnehin unter der mentalen Kontrolle des neuen Herrn der SOL steht. Ronald Tekener ist zwar als Mentalstabilisierter nicht beeinflussbar, muss sich aber dennoch beugen, denn Kirmizz verschont die Besatzung der SOL nur unter der Bedingung, dass Tekener kooperiert. Er wird zum High Sideryt und zum Stellvertreter von Kirmizz ernannt.

Die SOL wird aufgerüstet, sie erhält unter anderem einen Dunkelschirm und eine Fraktale Aufriss-Glocke. Tekener nimmt heimlich Kontakt mit den Mom'Serimern auf, die weitgehend unbeeinflusst bleiben.

Am 27. Juli 1346 NGZ sehen die Mitglieder der Führungsriege der RICHARD BURTON die SOL in alten Aufzeichnungen, die man aus der Raumstation Schwinge-von-Raffat geborgen hat. Offenbar kann die SOL sich frei unter den Raumschiffen TRAITORS bewegen. Es scheint so, als ob die SOL den entscheidenden Impuls gibt, das Koh-Raffat-System in den Kern einer Proto-Chaotischen Zelle zu verwandeln. (PR 2411)

Zu einem kurzen Zusammentreffen zwischen der SOL und der RICHART BURTON kommt es am 19. August 1346 NGZ im Lettamas-System. Atlan befiehlt die Flucht, weil die SOL zum Angriff überzugehen scheint. (PR 2418)

Wenig später erhält die SOL von KOLTOROC den Befehl, Position im Tir-Na-Tir-System zu beziehen. Dort überbringt ein Terminaler Herold am 1. September die Koordinaten für den Bauplatz VULTAPHERS. Kirmizz verlässt die SOL noch am gleichen Tag, um sich zur Milchstraße zu begeben. Die SOL startet am Folgetag, begleitet von zwei Traitanks. Ihr Flugziel ist der Sektor Elgas nahe der Zentrumsregion Hangays. Dort soll das Schiff quasi eingemottet werden, bis TRAITOR Verwendung für es hat. (PR 2419)

Ronald Tekener geht davon aus, dass die SOL verschrottet werden soll, was vermutlich gleichbedeutend mit dem Ende der Solaner wäre. Er bereitet deshalb die Befreiung des Schiffes vor und baut die Armee der Schatten auf. Mit der Unterstützung der von Kirmizz beeinflussten Kalbaron Silathe, die die Rechenhirne zerstört, gelingt der Coup am 25. September. 8000 Mom'Serimer überrumpeln die Mor'Daer, die Kolonnen-Motivatoren werden vernichtet oder vertrieben. Die SOL befindet sich zu diesem Zeitpunkt schon in der Nähe der Dienstburg SIRC und muss vor den dort stationierten Traitanks fliehen. (PR 2440)

Nachdem noch die zu Bomben umfunktionierten Supratron-Generatoren entfernt wurden, ist die SOL endgültig frei. Um Kontakt mit dem vor einiger Zeit georteten terranischen Raumschiff aufnehmen zu können, schickt Tekener die Mom'Serimer in den Einsatz. Während der Elysischen Wettspiele im Cricker-System schmuggeln sie einen von Tekener entwickelten Kuckucks-Brief ins Kolonnenfunknetz. Tekener stellt später zwar fest, dass die Botschaft verfälscht wurde, Atlan kann sie jedoch entschlüsseln. Die SOL geht im Ackut-System auf Warteposition, muss die RICHARD BURTON aber außerhalb des Systems treffen, weil dieses Bestandteil einer Chaotischen Zelle wird. (PR 2441, PR 2443)

Nach einem ersten Treffen am 14. November setzen beide Schiffe sich vor den anrückenden Traitanks ab und parken nebeneinander auf Khargard, wo Atlan und Ronald Tekener sich am 19. November persönlich begegnen und Erfahrungen austauschen. Wenig später versucht ESCHER, die Kontrolle über SENECA zu übernehmen, was jedoch von Atlan vereitelt wird. ESCHER ist es stets nur darum gegangen, nach Hangay gebracht zu werden und dort in die SOL überzuwechseln. Der Hantelraumer ist angeblich das einzige geeignete Fahrzeug, mit dem es ESCHER gelingen könnte, die Grenzwälle Hangays zu perforieren. ESCHER und der Nukleus gehen davon aus, dass Perry Rhodan demnächst versuchen wird, militärisch in Hangay aktiv zu werden. ESCHERS einziger Existenzzweck besteht angeblich darin, Rhodan den Zugang nach Hangay zu ermöglichen. (PR 2443)

Die SOL beteiligt sich in den nächsten Wochen an den erfolglosen Versuchen, die durch den Kernwall abgeschottete Zentrumsregion Hangays zu erreichen. 100 Mom'Serimer, die die Armee der NACHT bilden, werden zu Ausbildungszwecken zum Stützpunkt Win-Alpha abgeordnet. (PR 2460)

[Bearbeiten] Unbekannte Artefakte in den SOL-Flanschen

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SOL Atlan PR 2147 © VPM

Die beiden SOL-Flansche enthielten vor ihrer Zerstörung Fertigungshallen, Quartiere, einen fortgeschrittenen Ortungsschutz, eine Sammlung verschiedenster Exponate aus dem ganzen Universum und noch einige andere Räumlichkeiten. Seit den Explosionen, hervorgerufen durch das fehlgeschaltete SOL-HIRN, bestehen die SOL-Flansche innen praktisch nur noch aus Schlacke, Schrott und Trümmern. Nur der Permanentzapfer und der Hypertakt-Antrieb sind intakt geblieben.

Seitdem wurden von der Schiffsmannschaft, besonders den Dookies, dort verschiedene unerklärliche Phänomene beobachtet: Klopfzeichen, obwohl niemand in der Nähe ist, nebelhafte Geistererscheinungen. Von einem Tag auf den anderen kann sich die Raumsituation derart ändern, dass nun ein Trümmerberg dort liegt, wo am Vortag ein Gang war, und dass nun ein Gang ist, wo am Vortag eine Wand war. Besonders ausgeprägt waren diese Phänomene während des Flugs der SOL durch den veränderten Hyperraum des Sektors CLURMERTAKH. Während ihrer Arbeit sind die Dookies auf verschiedene unbekannte Objekte gestoßen:

  • unbekanntes Aggregat mit halborganischem Suggestivverteidigungssystem: entdeckt während des Flugs der SOL in das Torm-Karaend-System in Segafrendo; in einer Panikreaktion mit einem Thermostrahler zerstört
  • gazellenartige Leiche mit Bewusstseinsfragmenten im Gewebe: entdeckt in Segafrendo; in einem Tresor der SOL unter Verschluss
  • kristalline Blütenblätter von ca. 50 cm Größe: wurden zusammen mit gazellenartiger Leiche gefunden; entmaterialisiert, als Leiche berührt wurde
  • Metallstange mit subatomaren Maschinen und psionischer Aura: entdeckt in Segafrendo; in einem Tresor der SOL unter Verschluss
  • grüne Energiekugel von ca. 30 cm Durchmesser: entdeckt von einem Techniker während des Flugs der SOL durch den Sektor CLURMERTAKH, Zeuge starb, bevor er berichten konnte; verschwunden
  • Schalen eines ca. 80 cm großen Eis: entdeckt von den Dookie-Schatztauchern während des Flugs der SOL durch den Sektor CLURMERTAKH; Verbleib unbekannt
  • dreibeiniger, (halb-)intelligenter Kopffüßer, der kleine borstige Pfeile aus seinen Beinen abfeuern konnte: entdeckt von den Dookie-Schatztauchern während des Flugs der SOL durch den Sektor CLURMERTAKH; bei Kontakt mit einem Paralysestrahl verbrannt
  • leere Nekrophore: entdeckt von zwei jugendlichen Mom'Serimern während des Flugs der SOL nach Wassermal; mittels Bordgeschützen in den Hyperraum geschleudert

Während der Generalüberholung der SOL von 1325-1329 NGZ wurden die Trümmerzonen vollstandig gesäubert. Die bei der Arbeit gefundenen weiteren Unbekannten Artefakte wurden an einen geheimen Ort auf Luna gelagert und untersucht.

[Bearbeiten] Risszeichnungen

Risszeichnungen/Zeichnungen zur SOL:

Zahlreiche Risszeichnungen von Einrichtungen der SOL finden sich auch in den Heften der Atlan-Heftserie:

[Bearbeiten] Quellen

Persönliche Werkzeuge