Saurier
Aus Perrypedia
Unter Sauriern versteht man im Perryversum meist urtümliche Giganten, die – mit wenig Intelligenz gesegnet – auf »jungen« Welten wie Dschungelwelten leben.
Ihr Name leitet sich aus dem altterranischen/griechischen Sauros ab, was nichts anderes als »Echse« bedeutet. Er steht für inhomogene, nicht unbedingt miteinander eng verwandte Gruppen von landlebenden Sauriern, speziell den Dinosauriern, aktiv in der Luft fliegenden Flugsauriern (auch Flugechsen oder Pterosaurier) sowie den im Meer lebenden Fisch- und Plesiosauriern.
- Anmerkung: Der Name war in der SF-Medienwelt – aber auch im Perryversum – Synonym für Fremdartigkeit, Größe, Bedrohlichkeit. Folglich wurde er vor allem zum Anfang der Serie eingesetzt, und die in den Weltraum vorstoßenden Menschen begegneten zahlreichen Sauriern. Zeit- und autorenweise war der Begriff Saurier gleichbedeutend mit »Monster«. Diese vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tradierte simple Sichtweise hat sich auch im Perryversum durch realweltliche Entdeckungen und Forschungsergebnisse verändert und stetig aktualisiert.
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Kennzeichen
Saurier sind meist Eier legende Wirbeltiere. Im Durchschnitt sind sie wenig intelligent und instinktgesteuert. Ihre Haut ist meist schuppig. Gelegentlich treten Federn, Haare oder ähnliches auf. Meeresgebundene Saurier brüten ihre Eier im Mutterleib aus bzw. bekommen lebende Junge, die mit dem Schwanz zuerst geboren werden. Alle bekannten Saurier leben auf Sauerstoffwelten.
Saurier sind oft wechselwarm, können ihre eigene Temperatur also nur unvollkommen steuern. In höheren Entwicklungsstufen haben sie einen verbesserten Stoffwechsel und diese Probleme hinter sich gelassen. Es sind keine intelligenten Saurier bekannt, die wechselwarm geblieben sind.
Die meisten Saurier haben vier Extremitäten sowie einen Schwanz. Es sind aber auch welche mit sechs oder acht oder mehr Gliedmaßen bekannt. In diesem Fall haben sie keine Flügel.
Mit zunehmender Entwicklungsstufe sind intelligente Saurier – nun Reptiloide genannt – kaum mehr von Humanoiden zu unterscheiden.
Welten, auf denen Saurier angetroffen wurden
- Apas - das Fleisch des Gigantsaurus Apasous ist eine Delikatesse der Blues-Gastronomie.
- Cronot
- Dexters Paradies
- Eysal
- Hothouse
- Jacinther IV
- Terra - In verschiedenen Zeitaltern werden hier verschiedene Saurier angetroffen, u.a. künstlich replizierte im Jahre 200.000 v. Chr. Die Ära der Saurier endet jedoch etwa vor 65 Millionen Jahren.
- Ollura
- Palpyron
- Pigell
- Tariga - von woanders importiert
- Tayvor-DeCrot - Die Saurier sollen angeblich ein Verjüngungsserum enthalten.
- Venus - Hier wurden, ganz im Sinne der Theatralik, doch entgegen den Naturgesetzen, mehr als gigantische Echsen angetroffen. (PR 8)
- Zeut - Der einzige bekannte, von Terranern aufgezogene Zeut-Saurier Sir Anthony war nach dem Schlüpfen aus dem Ei so groß wie eine Maus. (PR 443)
Nutzung von Sauriern
- Haluter haben die Milchstraße kartiert und wissen um Planeten, auf denen Saurier leben. Diese werden von ihnen zu Drangwäschen genutzt, wobei die Haluter ohne ihren Körperschutz in den Kampf gegen die gefährlichen Saurier gehen.
- Jacinther nutzen die großen Echsen als Kampf- und Transportmittel. (Atlan 130)
- Lepsonen nutzen Wollheim-Saurier. (Atlan 27)
- Palpyroner nutzen Orkas als Transportmittel. (PR 603)
- Die Salonen nutzen die riesigen Krötenwölfe als unüberwindliche Kampfmaschinen in ihren Arenen. (PR 156)
- Kangos Raiz-Selase konnte den Saurier Bolly-Bo mittels Gehirnimplantaten steuern. In den mächtigen Bauchfalten scheint es gemütlich zu sein. (Atlan 44)
Transmutation
Bei der Kalydonischen Jagd verwandelt sich Perry Rhodan in einen sechsbeinigen Saurier. (PR 1316)
Titelbilder und Abbildungen
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Zahllose Titelbilder und Illustrationen wurden vom Perry-Rhodan-Zeichner Johnny Bruck hergestellt. Bruck war bekennender Saurier-Fan. Er verehrte seine tschechischen Künstlerkollegen J. Benes und Zdeněk Burian und entnahm ihren auch in Deutschland erschienenen Büchern viele Anregungen.
Weblink
Quellen
- PR 8, PR 22, PR 24, PR 156, PR 270, PR 271, PR 272, PR 443, PR 445, PR 446, PR 603, PR 609, PR 1316, ...
- PR-TB 27, PR-TB 310, PR-TB 403, ...
- Atlan 27, Atlan 44, Atlan 70, Atlan 130
Buch: J. Benes & Z. Burian: "Tiere der Urzeit" - Verlag Werner Dausien (Hanau), ISBN 3-7684-2911-3, Stand der 1960-er Jahre







