Scheintöter

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Die Scheintöter sind die Bewohner der Gelb-Etage der Hohlwelt Horror, die sich im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda befindet.

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Ein Scheintöter ist maximal einen halben Meter groß. Er hat ein dichtes gelbes Fell, vier Beine und sieht aus wie ein winziger, possierlicher Bär. Im ebenfalls behaarten Gesicht des kleinen Kopfes befinden sich zwei senkrecht stehende ovale Facettenaugen.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Die Scheintöter - der Ursprung ihrer irreführenden Rassebezeichnung ist ihnen selbst unbekannt - lebten ursprünglich als harmlose und gutmütige Symbionten mit ihren Herren zusammen auf der Gelb-Etage von Horror. Die Herren konnten zwar denken, jedoch keine Gefühle empfinden oder gar träumen. Die Scheintöter konnten als Symbionten diese Gefühle durch Hypnose vermitteln. Im Gegenzug bekamen sie von den Herren, was sie zum Leben benötigten.

Durch einen atomaren Krieg zwischen den Herren und den so genannten Oberen wurden die Herren ausgelöscht und die Gelb-Etage atomar verseucht. Es wird vermutet, dass sie einer Strafaktion der Meister der Insel zum Opfer gefallen sind.

Über Jahrtausende hinweg konnten die Scheintöter jedoch überleben und mutierten durch die Strahlung. Sie entwickelten dadurch ansatzweise telepathische Fähigkeiten und beherrschten zudem die Teleportation bis zu einer Entfernung von etwa 10 Kilometern.

Durch die Vernichtung ihrer Herren sind die Scheintöter sehr einsam geworden und warten auf deren Rückkehr. Dadurch hat sich ihr Gefühlsleben stark polarisiert. Auf der einen Seite vermitteln sie ihren »Trägern« große Lebensfreude und Glückseligkeit, dies kann jedoch übergangslos in fürchterliche Wut und Hass umschlagen, der sich dann gegen die Oberen richtet. Trotz dieses Hasses sind sie nicht generell als böse zu bezeichnen, da sie nicht allzu intelligent sind. Allerdings möchten sie sich auch nach all den Jahren an den Oberen für die Vernichtung ihrer Herren rächen. Obwohl sich die Scheintöter zwar an die Vernichtung ihrer Herren erinnern, wissen sie nicht, mehr wie ihre Herren oder die Oberen aussahen.

Als im Jahr 2400 Perry Rhodan mit der CREST II auf der Gelb-Etage Horrors ankommt, glauben die Scheintöter ihre Herren wären zurückgekehrt. Durch Teleportation springen tausende von ihnen in die CREST II und zwingen die Besatzung unter ihren hypnotischen Bann. Als die Scheintöter ihren Fehler bemerken, sollen die Terraner mit ihrem Raumschiff einen Rachefeldzug gegen die verhassten Oberen führen. Durch das umsichtige Verhalten von Gucky, Icho Tolot und Melbar Kasom konnten die Scheintöter jedoch mit Hilfe einer List wieder aus der CREST II vertrieben werden.

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Scheintöter Bekannte Scheintöter

Abschnitt bearbeiten: Hajo Kuli Hajo Kuli

Er ist der einzige Scheintöter, der nicht glaubt, dass die Herren zurückgekehrt sind. Deshalb hilft er den Terranern bei dem Versuch, die Ältesten seines Volkes umzustimmen, was jedoch nicht gelingt.

Als eine Kaulquappe die eroberte CREST II mit Narkosestrahlern beschießt, versucht er, seine Artgenossen aus dem Schiff zu treiben, was jedoch erst gelingt, als Gucky den tödlichen Lungenvibrator erfindet.

Anmerkung: Vermutlich beruht der Name des Scheintöters auf dem Spitznamen Kuli des Fernsehmoderators Hans-Joachim Kulenkampff in Verbindung mit dessen abgekürztem Vornamen Hajo.

Abschnitt bearbeiten: Quelle Quelle

PR 209

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