Schwarzes Loch

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Ein Schwarzes Loch entsteht, wenn die Krümmung der Raumzeit an einem Massezentrum so stark wird, dass nicht einmal das Licht daraus entweichen kann.

[Bearbeiten] Natürliche Schwarze Löcher

Schwarze Löcher dachte man sich in der Theorie zunächst schwarz, da die Fluchtgeschwindigkeit (zum Verlassen des Gravitationsfeldes) über der Lichtgeschwindigkeit liegt und deswegen auch Licht dem Ereignishorizont nicht mehr entkommen kann. Allerdings verdampfen Schwarze Löcher durch die Hawking-Strahlung. Dieser Prozess dauert allerdings bis zu zehn hoch hundert Jahre!

Nachweis- und bereichsweise sogar sichtbar ist allerdings die so genannte Akkretionsscheibe um das Schwarze Loch herum, die aus der angezogenen Materie gebildet wird. Diese erhitzt sich durch die gegenseitige Reibung und die zunehmende Verdichtung. Die in der Akkretionsscheibe entstehende Strahlung (Wärmestrahlung durch Reibung) wird durch den Gravitationssog auf Röntgenstrahlung reduziert.

Wie es innerhalb des Ereignishorizontes, aus dem kein Licht entweichen kann, aussieht, ist unbekannt. Im Bereich der zentralen Singularität sind die Gesetze der Allgemeinen Relativitätstheorie nicht mehr anwendbar. Auf die Singularität folgt eine Zone, in der Raum und Zeit die Rollen tauschen, verglichen mit dem normalen Universum. Man kann sich durch die Zeit bewegen, bewegt sich aber räumlich fix auf die Singularität zu. Dahinter kommt eine geschlossene Raumkrümmung, die diese Zone abschirmt. Weiter draußen folgt schließlich der (kugelschalenförmige) Ereignishorizont, der die sichtbare Grenze eines Schwarzen Loches ist.

[Bearbeiten] Entstehung

Im Realuniversum entsteht ein Schwarzes Loch dann, wenn ein Stern mit hoher Masse am Ende seines Lebens kollabiert. Sterne, deren Explosionsrest die Chandrasekhar-Grenze unterschreiten, enden nach einer Novaexplosion als Weisser Zwerg. Bei der Entstehung eines stellaren Schwarzen Loches aus dem Sternenkern explodiert dessen Mantel in einer Supernovaexplosion.

Hat ein Stern seinen Kernbrennstoff verbraucht, lässt der Hitzedruck nach, und die Gravitation zieht den Kern ruckartig zusammen. Der Mantel »klatscht« dabei auf den Kern, wobei die Dichte explosionsartig ansteigt, dass es zu einer Kettenreaktion von Teilchenfusionen kommt, wobei auch schwerste Elemente erzeugt werden und zum Teil bei der Explosion freigesetzt werden.

Diese Fusionsvorgänge und die bei der Implosion freiwerdende Gravitationsenergie sorgen bei Supernovaexplosion für einen Strahlungsausbruch von einigen Stunden Dauer, so hell wie eine ganze Galaxie. Der Kern kollabiert weiter – entweder bis zum Neutronenstern oder, wenn er massereich genug ist, zum Schwarzen Loch.

Bei sehr schweren Sternen ab acht Sonnenmassen ist die nach einer Supernovaexplosion verbleibende Masse mit mehr als drei Sonnenmassen so groß, dass sie nicht einmal mehr durch den Entartungsdruck der Neutronen als Neutronenstern stabilisiert werden kann.

[Bearbeiten] Verbreitung

Da die massereichen Sterne als Schwarze Löcher enden, gibt es in einer großen Galaxie viele Millionen stellare Schwarze Löcher.

In den Kernen der meisten Galaxien existiert ein zentrales supermassives Schwarzes Loch von mehreren Millionen Sonnenmassen. Es enthält nach neuesten Erkenntnissen etwa 2 Promille der gesamten Materie des galaktischen Kerns – vereint in einer einzigen Singularität!

Im Fall der Milchstraße wird geschätzt, dass allein im galaktischen Zentrum 15 bis 20 Millionen stellare Schwarze Löcher das Zentrale Schwarze Loch von etwa 4 Millionen Sonnenmassen umkreisen.

siehe auch: Schwarze Löcher (Liste)

[Bearbeiten] Besonderheiten im Perryversum

Inhaltsverzeichnis

Innerhalb des Perryversums haben Schwarze Löcher weitere hyperphysikalische Eigenschaften.

In einem größeren Umfang wurden die Terraner damit konfrontiert, als die SOL im Jahr 3578 auf die Kelosker in Balayndagar stießen. Diese hatten die Große Schwarze Null im Zentrum der Kleingalaxie mit dem Altrakulfth gebändigt.

[Bearbeiten] Dimensionstunnel

[Bearbeiten] Hetos der Sieben

Von der Großen Schwarze Null im Zentrum Balayndagars führte ein Dimensionstunnel in den Dakkardimballon der Zgmahkonen. Dort endeten insgesamt 18 Dimensionstunnel, die u.a. in die Galaxien der Laren, der Hyptons, der Greikos und der Mastibekks, der übrigen Völker des Hetos der Sieben, führten.

Auch die Zgmahkonen sind über einen Dimensionstunnel mithilfe der Spezialisten der Nacht in den Dakkardimballon gelangt und lernten, mit einer Art Dimesextatriebwerk die Dimensionstunnel zu befahren und dadurch das Konzil der Sieben zu gründen.

[Bearbeiten] Achtzig-Jahres-Plan

Im Rahmen des Achtzig-Jahres-Planes überzeugten die Kelosker die larischen Besatzungstruppen in der Milchstraße, über einen Dimensionstunnel Verbindung zum Hetos der Sieben aufzunehmen.

Dazu beschleunigten sie die Entwicklung des sterbenden Sterns Arcur-Beta zu einem Schwarzen Loch. Die Kelosker nutzten die transmitterartigen Effekte bei der Bildung des Schwarzen Loches, um zu der Gruppe um den keloskischen Rechenmeister Dobrak bei der Kaiserin von Therm zu gelangen.

Die larische Flotte flog im März 3585 durch das Arcur-Beta-Black Hole und landete für immer im mittlerweile isolierten Dakkardimballon der Zgmahkonen.

[Bearbeiten] Medaillon und Kobold

Im Laufe des Jahres 3585 verwandelten sich der Weiße Zwerg Kobold im Solsystem und die Sonne Medaillon in der Galaxie Ganuhr im Rahmen des Planes der Vollendung, initiiert durch ES, in zwei Schwarze Löcher.

Durch den sich zwischen beiden Schwarzen Löchern bildenden Dimensionstunnel gelangte am 28. Juni 3585 Terra wieder ins Solsystem. Das Kobold-Black-Hole wurde dabei mit hoher Geschwindigkeit senkrecht zur Ekliptik in den interstellaren Raum geschleudert.

[Bearbeiten] Schwarze Sternenstraßen

Die Archäonten bauten mit den Schwarzen Löchern Schwarze Sternenstraßen. So bezeichnet man ein interstellares und intergalaktisches Transportsystem mit einem Radius (?) von 100.000.000 Lichtjahren auf, das auf Einstein-Rosen-Brücken zwischen Schwarze Löchern basiert.

Unterhalb des Ereignishorizonts eines jeden Schwarzen Tores befindet sich eine Schaltstation, die die Singularität umkreist. Das Innere des Ereignishorizont ist dabei größer als der äußere Durchmesser.

Die Zeit verläuft oft anders als im Standarduniversum. Beim Durchgang durch die Schwarzen Sternenstraßen kann sie manipuliert werden, und es ist insbesondere neben einem Sprung in die Zukunft auch eine Reise in die Vergangenheit möglich.

Die Lokale Gruppe befindet sich am Rande des Gebiets der Schwarzen Sternenstraßen, und in den Karten der Schwarzen Sternenstraßen sind keine Verbindungen in die Galaxien der Lokalen Gruppe verzeichnet.

Vor 2.000.000 Jahren übertrugen die Archäonten die Verwaltung der Schwarzen Sternenstraßen den Anoree und zogen sich in das riesige Schwarze Loch Amagorta nahe dem Milchstraßenzentrum zurück.

[Bearbeiten] Dengejaa Uveso

Dengejaa Uveso bezeichnet das zentrale Schwarze Loch der Milchstraße. In der Sprache der Ewigen Krieger bedeutet es Der Abgrund voller Kraft.

Die Anhänger des Permanenten Konflikts zapften dessen Energien mithilfe der Nakken an, um den Gordischen Knoten bzw. die Faust des Kriegers und das Stygische Netz aufzubauen.

Als der Sotho Tyg Ian im Dezember 446 NGZ die Kontrolle über die Milchstraße verlor, plante er deren Vernichtung. Der frühere Sotho Tal Ker konnte ihn jedoch besiegen, und die Nakken stellten wieder die Verbindung zwischen dem Stygischen und dem Psionischen Netz her, und die Faust des Kriegers erlosch.

Auch unter Monos wurde das zentrale Black Hole mithilfe von Nakken manipuliert, um die Milchstraße vom Rest des Universums zu isolieren. Nach dem Sieg über Monos 1147 NGZ schalteten die Nakken den Funkwall ab. Willom sagte einen Zerfall des Chronopuls-Walls und des Virenwalls vorher.

Im Jahre 1289 NGZ wurde durch den Plan Bré Tsingas, Goedda mitsamt ihrer Tolkanderflotte im Rahmen der Operation Wunderkerze in das zentrale Schwarze Loch gelockt und damit diese kosmische Gefahr gebannt.

Im Jahre 1291 NGZ verbarg sich die Superintelligenz ES mit Wanderer vor der Kosmischen Fabrik MATERIA im zentralen Schwarzen Loch.

[Bearbeiten] Energiegewinnung

Im Perryversum bilden Schwarzschildreaktor und Nug-Schwarzschild-Reaktor die effektivste Methode, um Materie in Energie zu verwandeln. Beide beruhen auf dem Sturz von Materie in eine Art Schwarzes Loch.

Mit dem Ausfall der Hypertropzapfer durch die erhöhte Hyperimpedanz erleben diese Kraftwerkstypen eine Renaissance.

Die Endlose Armada führt mittlere und kleine Schwarze Löcher mit sich um ihnen Energie abzugewinnen. In den so genannten Energieweiden wird der Abfall der Armada eingefangen und in Energie für die Goon-Blöcke umgewandelt.

[Bearbeiten] Weblinks

Wikipedia:Schwarzes Loch

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