Seecharan

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Die Seecharan stammen von der Welt Rohalon im Goldenen System. Dieses liegt in der Charon-Wolke in der Milchstraße.

Sie selbst nennen sich auch Truhen. Diejenigen Seecharan, deren ererbtes Gedächtnis besonders weit zurück reicht, werden als Ewige Truhen bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

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© VPM

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Die Seecharan erinnern an überdimensionale Kalmare. Sie sind allerdings landbewohnende Sauerstoffatmer und fast so groß wie ein Haluter. Der Hauptkörper ist kantig und hat einen Durchmesser von einem Meter. Es sind zwei faustgroße Augen und zwei Schlünde vorhanden. Seecharan sprechen mit Hilfe einer Membran. Der Kopfkörper beherbergt das Gehirn und alle inneren Organe. Er wird durch ein Skelett gestützt, das auch als Ansatzpunkt für die Tentakelarme dient.

Am Hauptkörper sitzen vier Tentakelarme, die Shagin genannt werden. Diese können bis zu vier Metern lang werden und sind sehr kräftig. Auf den Tentakelarmen können die Seecharan sich auch in einer fließenden Bewegung fortbewegen. An den Enden der Arme können verschiedene Pseudopodien ausgebildet werden, die sowohl für feine Manipulationen als auch für grobe Arbeiten geeignet sein können.

Die Hautfarbe der Seecharan kann wechseln wie bei einem terranischen Chamäleon, hierzu sind allerdings nur wenige Seecharan in der Lage. Alle Seecharan drücken durch Veränderungen der Hautoberfläche, die wie grüngrau gemasertes Krokodilleder wirkt, Gefühle aus.

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Die Seecharan sind moralisch sehr hochstehende Wesen, dadurch sind sie auch manchmal etwas eigen. Sie verfügen über eine Paragabe, die es ihnen ermöglicht, die Ausstrahlungen des Salkrits bis zu einer bestimmten Entfernung wahrzunehmen.

Abschnitt bearbeiten: Besonderheiten Besonderheiten

Sie pflanzen sich eingeschlechtlich durch Knospung fort. Dabei wächst ihnen seitlich am Körper ein weiterer Körper, den sie auch bewusst steuern können. Kurz vor der Abnabelung muss der Körper beseelt werden. Dabei überträgt der Elter seine gesamten Erinnerungen und Erfahrungen auf das Kind. Erst dadurch erhält es eine Persönlichkeit. Der neue Körper ist keine exakte Kopie des Elters, sondern ein eigenständiges Individuum.

Die Abtrennung des neuen Körpers, der als »junge Truhe« bezeichnet wird, kann Stunden dauern. An der Trennstelle reißt die Haut auf, und nach der Trennung sind beide Seecharan sehr anfällig. Die Trennung wird deshalb fast immer an geschützten Stellen eingeleitet.

In der Regel erzeugt ein Seecharan nur einen einzigen Nachkommen. In Einzelfällen kann es auch zu einer zweiten Teilung kommen. Nur auf diese Weise kann sich das Volk der Seecharan tatsächlich vermehren. Stirbt ein Seecharan, bevor er einen Nachkommen erzeugen kann, dann gehen alle Erinnerungen seiner Linie unrettbar verloren. Dies gilt bei den Seecharan als großes Unglück, denn sie kennen keine schriftlichen geschichtlichen Aufzeichnungen.

Abschnitt bearbeiten: Raumschiffe Raumschiffe

Die Seecharan wurden von den Charonii mit so genannten Shagin-Raumern, robusten Low-Tech-Geräten, die im Goldenen System flugfähig sind, beliefert. Die Raumschiffe wurden nach den Tentakelarmen der Seecharan benannt.

Die Seecharan errichteten im Geheimen Anlagen zum Nachbau der Raumschiffe und anderer von den Charonii erworbenen Geräte.

Shagin sind keilförmige, langgestreckte Raumschiffe mit abgerundeten Kanten, die alle die gleiche Bauweise haben. Sie sind 38 Meter lang und haben eine größte Breite von 18 Metern. Das Heck ist 10 Meter hoch. Shagin haben in der Regel eine weiße Außenhülle. Sie verfügen lediglich über Impulstriebwerke und sind nicht überlichtschnell. Shagin erreichen nur Geschwindigkeiten von ca. 10.000 Kilometern pro Sekunde. Auch sonst ist die verwendete Technologie wegen der besonderen Verhältnissen, die im Goldenen System herrschen, sehr primitiv und robust.

Shagin sind mit Fusionsreaktoren, Prallschirmen und Positroniken ausgerüstet. Sie sind vergleichsweise leicht bewaffnet.

Risszeichnung in PR 2343 (Shagin der Seecharan)

Abschnitt bearbeiten: Bekannte Seecharan Bekannte Seecharan

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Die Seecharan stammen von Rohalon. Sie standen meherere Jahrtausende über die Charonii mit den Schutzherren von Jamondi in Handelsbeziehungen. Sie lieferten Salkrit gegen technische Geräte.

Vermutlich während der Auseinandersetzung zwischen dem Imperium Orbhon und den Schutzherren gelang es, Techniten in das Goldene System zu schmuggeln. Diese vermehrten sich dort und attackierten die Seecharan.

Im Zentrum der Charon-Wolke bemerkten die Seecharan vermutlich nicht, dass der Sternhaufen 6.999.037 v. Chr von ES in einen Hyperkokon eingeschlossen wurde.

Als das am Rande des Goldenen Systems stationierte Handelsdock der Charonii - während einer Konferenz über die Zusammenarbeit von Secharan und Charonii gegen die von den Techniten ausgehende Gefahr - von Techniten zerstört wurde, verhängte der Rat der Charonii eine Quarantäne über das Goldene System.

Während die isolierten Seecharan einen Angriff gegen die Asteroidenbasis der Techniten unternahmen, eroberte die Flotte der Techniten Rohalon und löschte die Zivilisation der Seecharan dort aus.

Lediglich die Flotte der Seecharan und die Salkritschürfer und -spürer auf den Asteroiden überlebten. Sie lernten, ihre Asteroidenverstecke durch die Strahlung des Salkrits gegen die Techniten zu sichern.

Nach der Eroberung Rohalons durch Techniten waren die Seecharan durch die von den Charonii verhängte Quarantäne 12.000 Jahre lang von der restlichen Charon-Wolke isoliert. Sie mussten sich immer weiter vor den Techniten zurückziehen. Im Jahre 1344 NGZ ist der Asteroid GRAANWATAH ihre letzte Bastion.

Beim Vorstoß Atlans mit der EX-6 in das Goldene System im Juli 1344 NGZ gelingt es den Techniten, sie bis zum letzen Versteck der Seecharan zu verfolgen.

Die Vernichtung der letzten Seecharan kann im letzten Moment abgewendet werden, als es dem terranischen Wissenschaftler Dr. Gregorian gelingt, anhand eines Technitenwracks deren Selbstzerstörungsimpuls zu bestimmen, mit dem alle Techniten des Goldenen Systems vernichtet werden können.

Danach schließen die Seecharan ein Bündnis mit der LFT.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

PR 2313, PR 2314

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