Senego Trainz
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Senego Trainz ist eine von der Terminalen Kolonne hergestellte Mikro-Bestie.
Erscheinungsbild
Siehe Artikel Mikro-Bestien. Trainz ist einige Millimeter kleiner als seine Artgenossen, dafür kompakter und massiger gebaut. Die rechte Schädelseite ist von schmutzigweißem Narbengewebe bedeckt, das aufgequollen und nässend wirkt. Trainz hat tiefe, vernarbte Wunden am rechten Bein, die vermutlich von schweren Strahlentreffern herrühren.
Charakterisierung
Trainz ist in der Lage, seine Bestien-Instinkte zu zügeln und logisch zu denken. Dennoch handelt er rücksichtslos und brutal, wenn es um die eigenen Interessen geht.
Geschichte
Senego Trainz wird in der Skapalm-Bark DERUFUS gezüchtet und immer wieder grausamen Tests unterzogen. Er wird in dieser Zeit zum Anführer der Mikro-Bestien innerhalb der Bark. Sein Stellvertreter ist Mor Frant.
Als es Roi Danton im Jahre 1346 NGZ nach Dantyrens Tod mit Ganymeds Hilfe gelingt, aus dem Genetischen Magazin der DERUFUS zu entkommen, befreit er alle Mikro-Bestien, weil er Verbündete braucht. Seine erste Begegnung mit den Bestien verläuft beinahe tödlich, aber Trainz und Frant halten ihre Artgenossen zurück. Trainz spricht mit Danton und erkennt, dass er mit ihm zusammenarbeiten muss, um zu überleben.
Trainz bezeichnet alle Fehlzüchtungen sowie Mikro-Bestien, die den Verstand verloren haben und ihm somit nicht von Nutzen sind, als »Dumpf-Bestien«. Seine Artgenossen nennt er »Mikros«. Unter seiner Leitung werden diese Lebewesen gnadenlos getötet. Auch die Kolonnen-Anatome werden von den Mikro-Bestien ermordet. Trainz lässt sich auch durch Dantons Ermahnungen nicht von dieser Vorgehensweise abhalten.
Als die Skapalm-Bark vernichtet wird, kapern Roi Danton und einige Mikro-Bestien, zu denen auch Trainz gehört, das Beiboot GAIR IV. Als Roi die Gelegenheit zur sofortigen Flucht nicht nutzt, sondern zuvor ca. 1900 Mikros sowie Ganymed an Bord holt, die sonst im Vakuum gestorben wären, gewinnt er den Respekt und die Zuneigung von Trainz und Frant. Sie gehören zu den ca. 1800 Mikros, die bei ihm auf Aureuth X bleiben und Ende November nach Terra gebracht werden. Mit der Zeit wandelt sich sein Verhältnis zu Roi zu Dankbarkeit und Bewunderung.
Dort genießen die Mikro-Bestien zwar Gaststatus, fühlen sich in der Solaren Residenz aber eingesperrt. Außerdem richten sie in ihrem aggressiven Übermut einige Schäden an. Man stellt ihnen deshalb ein 106 Kilometer großes Areal auf Luna zur Verfügung, wo sie sich austoben und leben können. Sie wollen aber mehr als nur geduldete Gäste sein - sie wollen gegen TRAITOR kämpfen und sich für die Qualen rächen, die sie erdulden mussten. Deshalb errichten sie in ihrer Stadt ein Ausbildungszentrum, das auf einen Vorschlag von Senego Trainz hin den Namen Akademie der Mikro-Bestien erhält.
In dieser Zeit kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Senego Trainz und Mor Frant. Senegos Stellvertreter schwankt zwischen dem Wunsch, TRAITOR sofort anzugreifen oder aber zur Terminalen Kolonne überzulaufen. Nach einem Zwischenfall, bei dem Mor Frant einen Terraner in Gefahr bringt, wird er von Senego Trainz abgesetzt. Das letzte Wort, so sagt er, ist aber noch nicht gesprochen. Er verübt am 25. April einen Mordanschlag auf Senego Trainz während eines Manövers auf Luna, wird jedoch rechtzeitig von Khiz Turagga getötet. Neuer Stellvertreter von Trainz wird Doray Celvius.
Im Mai und Juni 1347 NGZ beteiligen alle 1800 Mikros sich an der Kaperung eines Traitanks. 600 von ihnen, darunter auch Trainz, werden als echte Mikro-Bestien maskiert und fliegen mit dem in einer Dantyren-Kokonhülle steckenden Roi Danton zum Awful-System, wo sie an Bord des Traitanks Nr. 1.199.188 gehen. Sie besiegen die 60 schon dort lebenden echten Mikro-Bestien sowie die handlungsfähig gebliebenen Besatzungsmitglieder, als Danton die Kaperung einleitet und den größten Teil der Besatzung paralysiert. Hens Gotar, das Oberhaupt der echten Mikros, kann entkommen. Trainz spürt ihn auf und tötet ihn, aber es bleibt unklar, ob er einen Notruf absetzen konnte. Trainz schämt sich dafür, versagt zu haben, und erkennt, dass er noch viel lernen muss.

