Sever Dimrat
Aus Perrypedia
Sever Dimrat ist ein Früh-Tefroder, der im Auftrag der MdI das Projekt Gedankenturm initiierte.
Erscheinungsbild
Siehe Artikel Tefroder.
Dimrat ist zwischen 1,85 und 1,90 Metern groß. Der Schnitt seines Gesichts wird von Darienne Roya mit dem eines Azteken verglichen. Er hat volle, blassrote Lippen und eine gerade Nase. Seine Augen haben die Farbe von poliertem Messing. Er trägt einen Oberlippenbart und einen kleinen Bart an der Kinnspitze.
Bei seinen Begegnungen mit Darienne Roya trägt Dimrat ein einfaches blassgrünes Kleid, das bis zu den Fußknöcheln reicht. Der Stoff ist mit Schriftzeichen bedeckt, in deren Struktur Federn eingearbeitet sind. Dimrat trägt zum Schutz gegen die Nebeneffekte des Mental-Katapults außerdem einen Hüftgürtel, in dem sich ein Schutzschirmprojektor befindet.
Charakterisierung
Sever Dimrat ist geradezu besessen von seinem Projekt. Er treibt die Fertigstellung des Gedankenturms und den Test des Mental-Katapults mit absoluter Rücksichtslosigkeit voran. Die Leiden, die er damit verursacht, bedeuten ihm nichts. Darüber hinaus ist er machtgierig und entwickelt angesichts der Möglichkeiten, die das Mental-Katapult ihm eröffnet, einen ausgeprägten Größenwahn.
Geschichte
Sever Dimrat wird im 18. Jahrtausend v. Chr. auf dem Planeten Schom in Andromeda geboren. Ungefähr 17.200 v. Chr. wird er von Trinar Molat zum Leiter des Projekts Gedankenturm berufen, welches er auf Varfani verwirklicht. Er treibt das Projekt mit absoluter Rücksichtslosigkeit voran und ist verantwortlich für die bestialische Ausrottung der Iofar. Er »integriert« sich selbst in den Gedankenturm und bedient das Mental-Katapult von einer mit Psi-Liquid gefüllten Kammer an der Spitze des Turms aus.
Trinar Molat besucht Dimrat zweimal, um sich über die Fortschritte des Projekts zu unterrichten. Daraufhin vervielfacht Dimrat seine Anstrengungen, so dass er mit dem Mental-Katapult bald Welten erreichen kann, die Lichtjahre von Varfani entfernt sind. Er will die Grenzen der Waffe austesten.
Beim dritten Besuch wird Dimrat von Molat verführt. Die beiden beginnen damit, gegen die anderen MdI zu konspirieren. Molat stellt Dimrat sogar die Aufnahme in den Kreis der MdI in Aussicht. Dies dient allerdings nur der Ablenkung, denn Dimrat ist dem MdI zu ehrgeizig und zu mächtig geworden. Molat sabotiert den Gedankenturm, so dass Dimrat und alle Tefroder seines Teams in einer röhrenartigen Sphäre des Dakkarraums gefangen bleiben.
Zu einem unbekannten Zeitpunkt (jedoch vor der Vernichtung Varfanis im Jahre 2407) erhält der immer noch im Dakkarraum gefangene Dimrat Kontakt zu einer Überlappungsfront, die im August 1345 NGZ durch den Einsatz des TERRANOVA-Schirms, die Aura ESCHERS und den psionisch angeregten Mentalzustand der Globistin Darienne Roya entsteht. Diese Überlappungsfront perforiert die hyperphysikalische Membran der Dakkarraum-Röhre. Es gelingt Dimrat, sich teilweise zu befreien. Er bleibt jedoch von einer ultradünnen hyperphysikalischen Schicht umhüllt, die ihn von der Realität seiner eigenen Zeit und des Jahres 1345 NGZ fern hält.
Dimrat kann jedoch in Dariennes Zeit körperlich in Erscheinung treten. Er versucht mehrfach, in das ESCHER-Gebäude einzudringen, doch dies gelingt ihm nicht. Dort begegnet er Darienne am 16. August persönlich. Da er Darienne als »Anker« benötigt, um sich außerhalb des Dakkarraums manifestieren zu können, bleibt er bei ihr. Sie ist von ihm fasziniert von ihm, zeigt ihm Terrania, nimmt ihn mit in ihre Wohnung und schläft mit ihm. Allmählich findet sie die Wahrheit über ihn heraus. Er nennt sie »Rie« und »Sternenhaar«, schließlich berichtet er ihr von seinem Projekt und seinem Schicksal.
Dimrat plant, die MdI nach seiner endgültigen Befreiung aus dem Dakkarraum zu verjagen. Er will das Mental-Katapult nutzen, um Andromeda in Besitz zu nehmen und seine Macht dann auch über die Milchstraße auszubreiten. Darienne begreift, dass sie ein entstehendes Zeitparadoxon erlebt. Sollte Dimrat ganz freikommen und sollte er seine Pläne verwirklichen können, dann würde die Realität sich auflösen. Denn dann hätten die letzten 20.000 Jahre einen völlig anderen Verlauf genommen und es hätte nie eine Zweite Menschheit auf der Erde gegeben.
Am nächsten Tag macht Dimrat sich wieder selbständig. Er wird nun von einigen Tefrodern seines Teams unterstützt, die sich ebenfalls teilweise aus dem Dakkarraum befreien konnten. Darienne beschießt ihn mit einem Handstrahler, doch er ist durch seinen Energieschirm geschützt. Als er erneut versucht, in ESCHER einzudringen, greift Darienne ihn mit Pfeil und Bogen an. Die Pfeile prallen ebenfalls an seinem Schutzschirm ab. Als er sieht, dass Darienne keine Pfeile mehr übrig hat, deaktiviert er den Schirm und umarmt sie, ist aber überrascht, als sie mit ihn erstaunlicher Kraft festhält. Ihr letzter Pfeil ist positronisch aufgerüstet und mit Sprengladungen bestückt. Er reagiert auf den Visierhelm, den Darienne trägt, und kehrt zu seinem Ausgangspunkt zurück. Als der Pfeil sowohl Dimrat als auch Darienne durchbohrt, wobei Dimrat vermutlich getötet wird, löst das Zeitparadoxon sich auf.

