Siganesen

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Die Siganesen sind die Bewohner des zweiten Planeten von Gladors Stern, Siga.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Siganese im Maßstab zum Terraner nach 500 NGZ© Michel Van
Siganese im Maßstab zum Terraner nach 500 NGZ
© Michel Van
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© VPM

Die Siganesen sind die Nachkommen terranischer Kolonisten und wurden durch die Hyperstrahlung ihrer Sonne stark verändert. Im Lauf der Generationen ändert sich die Hautpigmentierung der Siganesen zu lindgrün und die Körpergröße nimmt ab, während ihre Lebenserwartung enorm ansteigt. Im 25. Jahrhundert ist ein Durchschnitts-Siganese etwa 15 cm groß und kann das Alter von 900 Jahren erreichen. Mit der höheren Lebenserwartung steigt auch die Dauer der Schwangerschaft.

Im Jahre 3587 beträgt die Durchschnittsgröße der Siganesen 76,49 mm, wobei sich diese Größenangabe evt. nur auf die Siganesen auf Zaltertepe bezieht. (PR 913)

Nach Manipulationen der Cantaro an Gladors Stern wird die siganesische Lebenserwartung später auf durchschnittlich 250 Jahren reduziert. Die Körpergröße stabilisiert sich bei etwa elf cm.

Trotz ihrer geringen Größe besitzen die Siganesen große Körperkräfte, sie haben eine Kompaktkonstitution. Siganesen sind in der Lage, mikroskopisch kleine Strukturen ohne Hilfsmittel erkennen zu können. Außerdem können sie Infrarot- und UV-Strahlung optisch wahrnehmen sowie Ultraschallwellen hören. Die zumeist schwarzhaarigen Siganesen sind somit Ultrahorcher und Ultraseher.

Anmerkung: Aus physiologischen Gründen müsste es ihnen unmöglich sein, tiefere Frequenzen mit der Genauigkeit eines normalen menschlichen Ohres zu hören.

Siehe auch: Galerie Siganesen

[Bearbeiten] Charakterisierung

Ihnen sind ethische Werte sehr wichtig, und sie gelten als überaus höflich und loyal, manchmal aber auch als verklemmt und pedantisch. Im Laufe ihrer Entwicklung ändern sich jedoch ihre ethischen Werte zunehmend.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] 21. Jahrhundert

Die Besiedlung von Siga beginnt im Jahre 2003 mit der Landung des Kolonistenraumers LEDA. einer der Ersten Siedler ist Josua Hendrik Danger. Ab 2018 wird eine deutlich verlängerte Schwangerschaft der Siedlerinnen erkennbar. Die danach geborenen Kinder haben eine grünliche Haut und sind sehr klein, ohne jedoch irgendwelche der für Zwergenwuchs typischen körperlichen Deformierungen aufzuweisen. Siga wird für 30 Jahre unter Quarantäne gestellt.

Versuche, den Zwergenwuchs mit Medikamenten, Hormonen oder anderen Behandlungsmethoden aufzuhalten, sind nicht erfolgreich. Es stellt sich heraus, dass eine hyperphysikalische Strahlungskomponente von Gladors Stern den Zwergenwuchs verursacht. Gleichzeitig wird die Lebenserwartung der Siganesen immer größer.

Begünstigt durch ihre geringe Körpergröße und die Fähigkeit der Siganesen, im Infrarot- und UV-Bereich sehen zu können, entsteht auf dem Planeten Siga in den folgenden Jahren eine der leistungsfähigsten Industrien für Mikroelektronik in der gesamten Milchstraße. Viele Siganesen treten der USO bei und leisten dort wertvolle Dienste. Der Planet Siga hat einen autarken Status im Solaren Imperium.

[Bearbeiten] 23. Jahrhundert

Die Siganesen sind die besten Mikromechaniker der Milchstraße.

Der 2236 geborene bekannte USO-Spezialist Lemy Danger war nur noch 22,21 cm groß und 852 Gramm schwer. Die Lebenserwartung seiner Generation betrug zwischen 800 und 900 Jahren.

[Bearbeiten] 24. Jahrhundert

Der 2306 geborene und 16,43 cm große Gefühlsmechaniker Harl Dephin, Kommandant des Paladin, hatte schon eine Lebenserwartung von deutlich mehr als 1000 Jahren.

[Bearbeiten] 25. Jahrhundert

Dank der siganesiche Mikrotechnik, sind die Terraner in der Lage, Überlichtriebwerke in Moskito-Jets einzubauen.

Die Siganesen und Posbis entwickeln 2436 in Gemeinschaftsarbeit den Spezialroboter Paladin I.

[Bearbeiten] 29. Jahrhundert

Im Mai 2841 sabotieren Siganesen die lunare Positronik NATHAN. Aufgrund der Fehlschaltungen NATHANS kommt es zu chaotischen Verhältnissen im Solsystem, bis es dem Positronik-Boy Purpose DeStaglaav gelingt, NATHAN abzuschalten. Die siganesischen Saboteure können entkommen. Aufgrund dieser Entwicklungen schaltet ein Siganese die UHB ein. Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon entdecken einen siganesisch-ertrusischen Geheimstützpunkt auf Siga. Dabei werden sie von einem Team um Lemy Danger unterstützt. Der Suggestor Ultra-Koon, der für die mentale Beeinflussung der Saboteure verantwortlich war, selbst jedoch von den Ertrusern erpresst worden ist, wird getötet. Der Stützpunkt wird im Juli 2841 vernichtet. (Quellen: Atlan 60 bis Atlan 64)

Fast genau ein Jahr später, im Mai 2842, kommt es beinahe zum Krieg zwischen Siga und Terra. Grund dafür sind verbrecherische Experimente einer Gruppe von Terranern um den Geschäftsmann Stanzo Peysen, die zu einem Wachstumsstopp bei einigen Dutzend siganesischen Kindern führen. Die Kinder werden mit einem besonderen Medikament behandelt und wachsen ab dem fünften Lebensjahr nicht mehr weiter. Dies wird von einer extremistischen Partei unter der Führung von Allima Tarouse für Terra-feindliche Propaganda ausgenutzt.

Es kommt zu Ausschreitungen, bei denen Terraner aus deren Siedlung und Siganesen getötet werden. Aufrufe Perry Rhodans und Atlans, die die Wogen glätten sollen, führen zu keinem Ergebnis. Der Konflikt kann erst beigelegt werden, als es dem ehemaligen USO-Spezialisten Flannagan Schätzo und einigen der betroffenen Kinder auf der Spinnenwelt gelingt, die Flotte der Glücksbringer zu erobern und nach Siga zu lenken. (Atlan 101 bis Atlan 107)

[Bearbeiten] 35.Jahrhundert

Die Siganesen erreichen eine neue Dimension der Mikrotechnik. Siehe Vergleich Baugroße NATHAN zu SENECA

Die Entwicklung der Paladin-Versionen III bis V...

Im Rahmen des 500-Jahres-Plans entwickeln die Siganesen die SHUTTLE, eine Raumlinse mit Lineartriebwerk, die im Notfall den Vario-500 so schnell wie möglich von Olymp zu Terra und zurück bringt. Dies ist eine der teuersten Entwicklungen der Zeit.

[Bearbeiten] 1.Jahrhundert NGZ

Im Jahr 5 NGZ kommt es fast zum Krieg zwischen Siga und Ertrus. Als katastrophale Ökologische Entwicklungen im Landbau beider Planeten auftritt, werfen sich beide Parteien gegenseitig Sabotage vor. Diese wurde von einem Virus erzeugt, der Biopositroniken befällt. Tatsächlich wurden diese allerdings von dem Ara Karts Troluhn bei einem Zwischenstopp eingeschleppt.

Julian Tifflor kann mithilfe des privaten Ermittler Kyron Barrakun die Krise beenden.

[Bearbeiten] 5. Jahrhundert NGZ

Im Jahr 452 NGZ beginnt ein Raumschiff der Cantaro mit der Manipulation von Gladors Stern, der Sonne Sigas, was schließlich dazu führt, dass Siganesen fortan etwa elf cm groß und nur noch 250 Jahre alt werden.

Eine große, sternförmige Robotsonde erscheint 490 NGZ über Siga. Zu Schutz versehen die Siganesen ihre Städte mit Ortungsschutzanlagen. Einige Städte bleiben als »Lockvögel« ungeschützt. Ein Algustraner landet 499 NGZ auf Siga und entführt 60 Siganesen im Auftrag der Cantaro, die Genmaterial für Klone suchen. Ein Angriff aus dem Weltraum vernichtet 521 NGZ die »Lockvögel«-Städte. Die Partei der Glardornisten übernehmen 594 NGZ die Macht auf Siga und errichten eine rechtsgerichtete Diktatur.

[Bearbeiten] 10. Jahrhundert bis 12. Jahrhundert NGZ

Siganische Widerstandskämpfer bergen den Cantaro Claarence. Sie bauen den Cantaro für ihre Zwecke um, als eine Art Paladin.

Die Goliath-700-Klone werden entwickelt, 45 cm große, genmanipulierte Siganesen.

[Bearbeiten] 12. Jahrhundert NGZ

Im Jahr 1146 NGZ geraten die dreihundert letzten frei geborenen Siganesen in die Gefangenschaft der Cantaro.

Während der Herrschaft von Monos wurden an den Siganesen genetische Experimente vorgenommen. Unklar ist, wohin die vielen langlebigen Siganesen verschwanden. Vereinzelt traten im Kosmos versprengte Siganesen auf.

Eine Gruppe von Siganesen hat sich auf dem Planeten Algustra angesiedelt. Die Körpergröße dieser Algustraner steigt von Generation zu Generation.

Nach dem Ende der Monos-Herrschaft steigt die Bevölkerung von Siga zwar wieder auf rund 700 Personen an, aber seit dem Jahr 1255 NGZ ist der Planet Siga entvölkert, denn die Siganesen wandern aus moralischen Gründen nach Camelot aus. Zu diesem Zeitpunkt gibt es nur noch 327 von ihnen. Dies ist auf ihre Dezimierung während der Monos-Herrschaft und auf ihre langwierige Geschlechtsreife zurückzuführen.

Im Jahr 1146 NGZ gibt es nur noch wenige Siganesen, die geklont sind oder zumindest von Klonen abstammen. Die Durchschnittsgröße dieser Siganesen ist elf cm und die Lebenserwartung ist auf 250 Jahre gesunken.

[Bearbeiten] 13. Jahrhundert NGZ

Im Jahr 1255 NGZ wanderten die letzten 327 Siganesen von Siga nach Camelot aus. Der verlassene Planet wurde von der Liga Freier Terraner als Protektorat übernommen und durch eine kleine Forschungsstation überwacht.

Bei der späteren Auflösung von Camelot 1292 NGZ schließen sich 60 (120 ?) Siganesen der Neuen USO an und siedeln nach Quinto-Center über, die übrigen Siganesen kehren nach Siga zurück oder schließen sich verschiedenen Institutionen der LFT an. Im Laufe der Zeit treffen immer wieder kleine Splittergruppen von Siganesen aus der ganzen Milchstraße auf Siga ein.

Berühmt sind die beiden von Siganesen bemannten Katsugos der Neuen USO.

Mit dem Spezialschiff GLADOR erkundete ein siganesisches Team von Camelot aus die Heimat Mystery der Ennox bzw. Veego und stellte fest, dass die Veego ins Arresum übergewechselt sind.

Ab 1295 NGZ wird ein geheimes Revitalisierungsprogramm auf Siga durchgeführt. Viele Algustraner wandern ein, und deren Kinder werden schon nur noch halb so groß wie ein durchschnittlicher Algustraner.

[Bearbeiten] 14. Jahrhundert NGZ

Nach dem Anstieg der Hyperimpedanz ab 1331 NGZ zieht es die Siganesen zurück nach Siga, wo sie zusammen mit den Algustranern einen neuen Grundstock der siganesischen Zivilisation begründen.

Im Jahr 1344 NGZ ist Demetrius Luke, ein ehemaliger Agent der Neuen USO, der Regierungschef von Siga, in dieser Funktion nimmt er an der Aufbaukonferenz der Völker auf Terra teil. Auf Siga leben zu diesem Zeitpunkt wieder ca. 15 Millionen Algustraner, 500.000 Algustraner-Nachkommen der ersten Generation und 1,2 Millionen seit 1336 NGZ geborene Siganesen auf Siga. Hinzu kommen die vergleichsweise wenigen Übersiedler von 1292 NGZ und deren Nachkommen.

Eine Delegation der Siganesen nimmt im Juni 1346 NGZ an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wird. (PR 2412).

[Bearbeiten] Kolonien der Siganesen

[Bearbeiten] Raumschiffe

Es gab eine Reihe berühmter siganesischer Spezialraumschiffe, unter anderem die LUVINNO, die HELLTIGER oder die GLADOR. Zeitweilig wurden Schnelle Kreuzer nach Schmetterlingsarten benannt, so z.B. die GAMMAEULE.

[Bearbeiten] Bekannte Siganesen

[Bearbeiten] Quellen

PR 149, PR 150, PR 350, PR 1402, PR 1479, PR 2300 ff., Atlan 101

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