Transmitter
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Transmitter sind Geräte auf höherdimensionaler Basis zum zeitverlustfreien Transport von Objekten.
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[Bearbeiten] Funktionsweise
Zum Transport hüllt das Sendegerät das Transportgut (egal ob lebend oder nicht lebende Materie) in ein Hyperfeld und versetzt es zum Zielort - ein Vorgang, der somit ähnlich dem Transitionsantrieb funktioniert.
- Anmerkung: Obwohl es von einigen Quellen behauptet wird, gibt es keinen Hinweis darauf, dass das zu transportierende Objekt beim Transport in Einzelteile zerlegt wird.
Tatsächlich scheinen die übermittelten Gegenstände oder Lebewesen zeitverlustfrei an ihren Bestimmungsort, sprich: an die Gegenstation (einen weiteren Transmitter), »übertragen« zu werden.
Die übermittelten Gegenstände oder Wesen geben ihre Stofflichkeit aus der Sicht des Einstein-Universums nicht auf, sondern werden auf nicht näher definierte Art und Weise »durch den Hyperraum geschleust«, um am Zielort wieder im Einstein-Universum "re-materialisiert" zu werden, vergleichbar mit einer von außen »induzierten« Transition.
Ein Auflösungsprozess kann auch optisch nicht beobachtet werden, da die Versetzung in Nullzeit erfolgt. Die Darstellung eines allmählichen Verschwindens des zu transportierenden Objekts, wie zum Beispiel im Computerspiel Perry Rhodan - The Adventure (siehe Bild rechts), entspricht nicht den Vorgaben des Perryversums.
[Bearbeiten] Transmitterarten
Transmitter können in drei Klassen eingeteilt werden. Besonders verbreitet sind die einpolaren Transmitter, die eine Sende- und eine Empfangsstation benötigen. Beide Stationen verfügen somit über einen Pol. Zweipolare Transmitter brauchen nur noch eine Station, die Objekte von einem Zielort holt oder sie dorthin transportiert, die Sende- bzw. Empfangsstation des Zielortes wird durch ein Ent- bzw. Rematerialisierungsfeld des zweipolaren Transmitters gebildet. Mit einem dreipolaren Transmitter schließlich können Objekte beliebig von einem Ort zum anderen versetzt werden, ohne dass sie mit dem Transmitter in Berührung kommen müssen. (PR 2372)
Die am Schluss aufgeführten höherdimensionalen Transmitter können auch ein-, zwei- oder dreipolar sein, sie funktionieren aber nicht mithilfe der 5. Dimension, dem Hyperraum, sondern mit noch übergeordneteren Dimensionen.
[Bearbeiten] Einpolare Transmitter
Einpolare Transmitter transportieren ein Objekt von einer Sendestation zu einer Empfangsstation. Sie stellen den klassischen Materietransmitter dar.
Die Lemurer entwickelten während der Blütezeit des Großen Tamaniums hochentwickelte Transmittersysteme, die einpolar funktionierten. Sie konstruierten die Torbogentransmitter, von den Terranern später so genannt, weil sie ein kontinuierliches Transmitterfeld aufbauen.
- Mehr dazu unter dem Stichwort Torbogentransmitter.
Außerdem ließen die Lemurer von den Sonneningenieuren ein Netzwerk von Sonnentransmittern bauen, wobei auch lemurische Stoßimpuls-Generator-Plattformen zum Einsatz kamen. Sonnentransmitter sind regelmäßige Sternkonstellationen wie Doppelsonnen, Sonnendreiecke, Sonnenfünfecke und Sonnensechsecke oder sogar Sonnendodekaeder, die so zusammengefügt und modifiziert sind, dass sie identische Hyperstrahlung emittieren und sich am Überlagerungspunkt ein Transmitterfeld für intergalaktische Entfernungen bildet.
- Mehr dazu unter dem Stichwort Sonnentransmitter.
Während der Phasen ihrer Isolation verzichteten die Akonen weitgehend auf Raumfahrt und verließen sich fast ausschließlich auf Transmitterverbindungen, die durch die von den Lemurern übernommenen Torbogentransmittern gebildet wurden. Bei den Arkoniden jedoch, deren Volk sich von den Akonen getrennt hatte, ging das Wissen der Arkoniden um die Technologie der Materietransmitter verloren. Auslöser hierfür war die Ferm-Krankheit Imperators Nardonn XX., der aufgrund dieser Krankheit im Jahr 16.129 da Ark per imperialem Erlass Nummer 375-N-XX/16.129 »für immer und ewig« die Herstellung, Nutzung und Verbreitung von Transmittern verbot. Selbst der Ka'Marentis Crest da Zoltral kannte 1975 Materietransmitter nur als theoretisches, nicht von den Arkoniden verwirklichtes Konzept. (Blauband 14)
Die Terraner wurden erstmals 1975 mit Materietransmittern in Gestalt der Käfigtransmitter im Wega-System konfrontiert. Die ersten terranischen Materietransmitter beruhten auf den ferronischen Plänen aus dem Wega-System, die allerdings lange zuvor von ES auf Ferrol abgesetzt wurden, als Teil des Galaktischen Rätsels. (PR 14)
- Mehr dazu unter dem Stichwort Käfigtransmitter.
Erst ab dem Amtsantritt Atlan da Gonozals als Imperator Gonozal VIII. im Jahre 2043 wurden die einst eingelagerten Materietransmitter wieder von den Arkoniden genutzt. Wenige Jahrzehnte später wurden auch die Torbogentransmitter wiederentdeckt, als die Terraner diese Technik 2102 von den Akonen übernahmen. (PR 107, Blauband 14)
Die Transmitterstraßen der Terraner sind ein Beispiel für eine ausgedehnte Nutzung von Transmittern im Personen- und Transportverkehr: mit ihnen wird im 35. Jahrhundert Frachtgut über interstellare Distanzen transportiert. Die Wirtschaft des Solsystems wurde nach 3430 komplett über die Transmitterstraße von Olymp abgewickelt. (PR 403)
Die Niederenergie-Nahtransmitter werden im Logistik-Bereich verwendet. Sie dienen der Verbringung von Frachtgut zu je 1000 Tonnen aus dem Inneren eines Frachtraumschiffes in entsprechende Lagerhallen oder andere Orte in der näheren Umgebung. Somit entfallen aufwändige Transporte mit Cargo-Gleitern. Auch in Transformkanonen kommen später Kurzdistanztransmitter zum Einsatz, sie ersetzen das mechanische Prinzip der Bombenzufuhr, die damit erheblich beschleunigt werden kann. (PR 400, PR 1465)
Aufgrund der hohen Ortungsgefahr bei Transmittertransporten entwickelte die Neue USO eine zwar weniger leistungsfähige, dafür aber extrem stark abgeschirmte Variante des Torbogentransmitters: den Excalibur-Transmitter. Dieses Gerät hatte zwar lediglich eine Reichweite von drei Lichtjahren, der Transportvorgang konnte jedoch nicht durch Störstrahlung unterbrochen werden und war praktisch nicht zu orten.
Eine andere Methode, die Ortung von Transmissionen zu unterbinden, entwickelten die Ganjasen in Gruelfin mit dem Dakkar-Transmitter. Dabei handelte es sich um einen einpolaren Transmitter, der in seiner Funktionsweise keine Unterschiede zum Torbogentransmitter aufweist, als Transportmedium aber den Dakkarraum nutzte. Es ist jedoch nur die Existenz von zwei Exemplaren bekannt geworden. (PR 491)
Mit der Erhöhung der Hyperimpedanz im Jahre 1331 NGZ fallen höher entwickelte Transmitter, vor allem Torbogentransmitter, aus bzw. funktionieren nur noch mit stark verringter Reichweite und Effizienz. Die Käfigtransmitter der Ferronen sind dagegen immer noch in Betrieb und funktionieren noch völlig störungsfrei.
[Bearbeiten] Aufbau/Technik von terranischen Transmittern
- Risszeichnung in PR 445 Auflage 1 & PR 120 Auflage 5 (Terranischer Materietransmitter mittlerer Bauart in Aktion)
- Risszeichnung in PR 719 Auflage 1-3 (Transmitter-Container)
- Risszeichnung in PR 735 Auflage 1 & PR 420 Auflage 4-5 (Transmitter-Container (große Zeichnung))
- Datenblatt in PR 2040 Auflage 1 Report Nr. 320 (Die Technik der Solaren Residenz Der Transport-Transmitter)
- Risszeichnung in PR 2335 Auflage 1 (Terranischer Käfig-Transmitter 1344 NGZ)
- Datenblatt in PR 2372 Auflage 1 Report Nr. 397 (Technische Memo - Käfigtransmitter)
[Bearbeiten] Zweipolare Transmitter
Hier ist nur noch eine Station nötig, Objekte können von dieser zum Zielort gesendet werden oder von einem Zielort geholt werden. Weder die Terraner noch die Arkoniden sind in der Lage, echte zweipolare Transmitter zu bauen. Die Transformkanone ist eine primitive Form des zweipolaren Transmitters, die lediglich Objekte zum Zielort versenden kann. Da kein stabiles Rematerialisierungsfeld aufgebaut wird, werden die transportierten Objekte allerdings vernichtet.
[Bearbeiten] Situationstransmitter
Im Gegensatz zu normalen Transmittern wird bei einem Situationstransmitter (eigentlich Stoßimpuls-Generator) das Transportobjekt in einem so genannten Tele-Transportfeld in eine Halbraumfeld gehüllt, und wie ein Raumschiff mit vorher wählbarer Geschwindigkeit durch einen Halbraumtunnel an den Zielort transportiert. Die auf die Sonneningenieure zurückgehenden Situationstransmitter benötigen kein Empfangsgerät am Zielort. Typischerweise handelte es sich um Geräte, die, von Sonnenzapfern gespeist, Transmitterfelder von einer Million und mehr Kilometer Durchmesser erzeugen. Als optische Begleiterscheinung ist ein rot leuchtender Ring, der eine violette, nebulös wallende, Transmitterfläche umschließt, zu beobachten.
Die Lemurer verwendeten Situationstransmitter zum Bau von Sonnentransmittern. Dabei kamen raumtaugliche Stoßimpuls-Generator-Plattformen, wie ZEUT-80, zum Einsatz. (PR 2397)
Die Technik der Situationstransmitter übernahmen die Lemurer von den Sonneningenieuren, und sie wurde auch von den Meistern der Insel ausgiebig genutzt. Frei projizierbare Mikro-Situationstransmitter dienten den Meistern der Insel im Luum-System sowohl dem zeitverlustfreien Transport zwischen Tamanium und dem dritten Planeten, als auch innerhalb der Räumlichkeiten Tamaniums. (PR-TB 288, PR 297)
Die Terraner wurden während des Andromedafeldzugs 2404 erstmals mit Situationstransmittern konfrontiert. Die Meister der Insel verwendeten sie u.a. für schnelle Flottenverlegungen oder für das Recycling von vernichteten Raumschiffen. Dabei werden diese in Systeme mit Werftplaneten, wie das Wracksystem, abgestrahlt. (PR 259, PR 288)
Während der Schwarmkrise stellten die Maahks im Jahre 3443 Terra Bauteile eines Situationstransmitters zur Verfügung.
Ab dem Jahre 3439 verwendeten die Terraner einen maahkschen Situationstransmitter, um NUGAS aus dem Zentrum der Sonne Gallivant zu holen. (PR-TB 123)
Die Versetzung von Kobold in das Solsystem im Jahre 3560, um den Twin-Sol-Transmitter einzurichten, erfolgte - nach neueren Informationen - über einen Situationstransmitter an Bord der Justierstation PP-III des Archi-Tri-Trans-Sonnentransmitters. (PR 668)
ES verwendete 3584 einen modifizierten Situationstransmitter, um den Planeten Goshmos Castle in zwei Hälften zu teilen und aus einer Hälfte die Heimat der Konzepte EDEN II zu machen. Beim Kampf gegen die Kosmische Fabrik MATERIA setzt ES im Jahr 1291 NGZ ebenfalls einen Situationstransmitter ein, um eine Sonne auf MATERIA zu schleudern.
Die Arkoniden benutzten 1303 NGZ einen auf dem induzierten Linearflug basierenden Situationstransmitter um Subtor, den bisher 20. Planeten des Arkonsystems, als neue Kriegswelt Arkon III (Gor'Ranton) zu positionieren. Nach Erhöhung der Hyperimpedanz experimentiert Ka'Marentis Aktakul da Urengoll mit durch Sonnenzapfer gespeisten Situationstransmittern, um eine Verbindung von Arkon zu den im Dubnayor-System im Dashkon-Sektor stattfindenden heiligen Arenakämpfen der KAYMUURTES herzustellen. Trotz erhöhter Hyperimpedanz erzielte er eine Reichweite von 250 Lichtjahren und einen Überlichtfaktor von 1.000.000. Bis zum Jahre 1344 NGZ wurde die maximale Reichweite auf 2500 Lichtjahre verbessert.
[Bearbeiten] Raum-Zeit-Transmitter
Eine Sonderform des zweipolaren Transmitters stellte der Raum-Zeit-Transmitter dar. Er wurde von Lemurern konstruiert. Diese Transmitterform war dazu in der Lage, einen Körper so abzustrahlen, dass seine Geschwindigkeit rapide zunahm, bis er in den Hyperraum eintrat und in diesem verweilte, bis er wieder von dem Transmitter zurückgeholt wurde. Der Körper verwehte bei diesem besonderen Transport nicht im Hyperraum. (PR 269)
Solche Zeittransmitter befanden sich im Besitz der Meister der Insel auf Vario und auf Pigell. Ob diese Transmitter von dem genialen lemurischen Wissenschaftler Nayn Ichtrac übernommen wurde, ist unbekannt. Dieser entwickelte auf Scimor einen Zeittransmitter, den er auf Scorcher testete. (PR 269, PR 272, PR 380)
[Bearbeiten] Dreipolare Transmitter
Diese Geräte sind in der Lage, ein Objekt von einem beliebigen Ort in Reichweite direkt zu einem beliebigen anderen zu schicken. Sie können, ebenso wie Situationstransmitter, nicht von den Galaktikern gebaut werden.
Die Superintelligenz ES stellte den Terranern in der Frühzeit zwei Fiktivtransmitter als Waffen zur Verfügung, die letztlich aus dem Dom Kesdschan stammten. Ein Fiktivtransmitter wurde zunächst in die GANYMED und später in die THEODERICH eingebaut, der andere in das nachgebaute arkonidische Raumschiff SOTALA. Beide Transmitter wurden jedoch in späteren Gefechten in den Jahren 2044 und 2113 zerstört. (PR 14, PR 134)
- Mehr dazu unter dem Stichwort Fiktivtransmitter.
Auch die Laren setzten eine Art Fiktivtransmitter kurzer Reichweite ein. (weitere Details, Quelle?)
Eine andere Spielart eines dreipolaren Transmitters ist der Spontantransmitter des Hüters des Lichts Tengri Lethos, der ähnlich einer Teleportation sich selbst zusammen mit seinen Träger an einen anderen Ort versetzen kann. (PR 298)
[Bearbeiten] Höherdimensionale Transmitter
Die hier vorgestellten Transmitter arbeiten nicht auf der fünfdimensionalen Basis des Hyperraums, sondern verwenden sechsdimensionale Effekte. Sie sind den 5-D-Transmittern damit aber nicht notwendigerweise technisch überlegen.
[Bearbeiten] Hyper-Implosions-Käfige
Eine sehr merkwürdige Form einer Art Transmitter stellen die Hyper-Implosions-Käfige dar. So genannte Fernkontaktmedien der Lacoons wurden 3442 an Bord der MARCO POLO ebenso wie Alaska Saedelaere in Sextadim-Felder gehüllt. Diese Hyper-Implosions-Käfige führten zu einer Transmission zu der Schwarmwelt GEPLA-II. (PR 545)
[Bearbeiten] Portale von Dommrath
Die Technik, die bei den Portalen von Dommrath verwendet wird, ist nicht ganz klar. Startac Schroeder fallen, als er in das Sektorportal 0178-06 von Yezzikan Rimba eindringt, Ähnlichkeiten mit der Sextadim-Technik (?) der Cappins auf. Er wird mit dem Begriff der hyperphysikalischen Parallelspur des Portalen Äthers konfrontiert.
[Bearbeiten] Pedotransmitter
Die Pedotransmitter wurden bisher nur beim Element der Technik beobachtet. Es ist ihnen möglich, als einpolare Transmitter in verschiedenen Kontinua zu arbeiten. Liegen Start- und Zielpunkt im Normalraum, kann ein Pedotransmitter auch als zweipolarer Transmitter wirken.



