Stern
Aus Perrypedia
Dieser Artikel beschäftigt sich mit Sternen bzw. Sonnen im Allgemeinen. Für andere Verwendungen des Begriffs, siehe: Stern (Begriffserklärung).
Ein Stern bzw. eine Sonne ist ein massereicher, selbstleuchtender Himmelskörper aus heißem Plasma, der seine eigene Energie durch Kernfusion erzeugt. Zu Abgrenzungszwecken wird der Stern, um den Terra kreist, im Perryversum nur als Sol bezeichnet.
Zu den bekannten Sonnensystemen des Perryversums vgl. die entsprechende Kategorie.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Spektralklassen
Sterne werden nach dem Aussehen ihres Spektrums wie folgt klassifiziert:
- Klasse W (blaue Sterne)
- Klasse O (violett-weiße Sterne)
- Klasse B (blau-weiße Sterne)
- Klasse A (weiße Sterne)
- Klasse F (weiß-gelbe Sterne)
- Klasse G (gelbe Sterne, z.B. Sol)
- Klasse K (gelb-rote, orange Sterne)
- Klasse M (rote, rot-orange Sterne)
- Unterklasse R/N (rot-braune Sterne)
- Unterklasse S (braune Sterne)
- Anmerkung: Es gibt unter Astronomen dafür eine Eselsbrücke: »Oh, be a fine girl, kiss me right now sweetheart.«
Allerdings sind inzwischen die Klassen R und N durch C (= Carbonsterne) ersetzt worden. Die Klassen W, O, R/N, S sind in unserer Galaxis selten.
Zu jeder Klasse gibt es eine Unterklasse, die mit einer Zahl zwischen 0 und 9 gekennzeichnet wird. 0 ist dabei die heißeste, 9 die kälteste Unterklasse. Sol hat beispielsweise die Klasse G2.
Zudem gibt es noch zahlreiche Sterne wie etwa Bayschamb, Whilor oder Cortrans, die grünliche oder nicht diesem Schema zuzuordnende Färbungen aufweisen. Die Einordnung von grünen Sonnen ist darum nicht bekannt.
[Bearbeiten] Leuchtkraftklasse
Eine weitere Klassifizierungsmöglichkeit ist die Einteilung der Sterne nach ihrer Leuchtkraft:
- Typ I: Überriese
- Typ II: Heller Riese
- Typ III: Riese
- Typ IV: Unterriese
- Typ V: Zwerg
- Typ VI: Unterzwerg
- Typ VII: Weißer Zwerg
Sol beispielsweise hat die Klasse G2V.
[Bearbeiten] Geschichte
Sterne entstehen in Sternentstehungsgebieten, meist sehr großen Dunkelnebeln, und das gleich im Dutzend oder Hundert. Diese liegen fast immer in Galaxien. Die weitaus überwiegende Anzahl von Sternen sind Unterzwerge und Zwerge.
Die Sterne sammeln ihr Material in einer Akkretionsscheibe, aus der schließlich ein einzelner oder mehrere Sterne entstehen können. Mehrfachsternsysteme sind in den Galaxien sehr verbreitet.
Um die einzelnen Sterne rotieren ihre »persönlichen« Akkretionsscheiben, aus denen sich Planeten bilden können. Auf diesen entsteht am häufigsten Leben im Universum.
Am Ende ihres Daseins schrumpfen sie zu Braunen Zwergen zusammen: Schwach glühende Brocken von Sternenstaub, doch immer noch Tausende von Erdmassen schwer.
Bei schwereren Sternen fällt der Kern in sich zusammen, während die Hülle in einer Supernova explodiert, und es verbleibt ein Neutronenstern.
Bei noch schwereren Sternen wird der Kern gar weiter zusammengepresst, bis sich die Raumzeit um ihn schließt: Es entsteht ein Schwarzes Loch.
Merke: Je größer ein Stern ist, umso schneller verbrennt er seinen Kraftstoff. Während Braune Zwerge noch Jahrmilliarden vor sich herglühen können, ist ein Riesenstern nach wenigen Millionen Jahren bereits ausgebrannt.
[Bearbeiten] Besonderheiten im Perryversum
Im Perryversum wird davon ausgegangen, dass Sterne auch Hyperenergie emittieren. Diese Emissionen sind zwar nicht so einzigartig wie ein Daumenabdruck, jedoch kann man diese Hyperspektren derart künstlich verstärken, dass ein weithin messbares »Leuchtfeuer« entsteht. Mehrere dieser Leuchtfeuer dienen als unverrückbare und unverwechselbare Navigationshilfen in der Milchstraße.
Sterne werden im Perryversum auf vielfältige Weise genutzt. So können Raumschiffe oder Raumstationen sich in ihrer Korona im Ortungsschatten verbergen, man kann sie zur Energiegewinnung anzapfen und es ist sogar möglich, gewaltige Transmitter aus Sonnen zu erschaffen: Die Sonnentransmitter.
Es existieren noch weitere Technologien, für deren Nutzung eine Sonne benötigt wird. Beispiele sind der Kristallschirm und das ATG-Feld, welches das Solsystem für einige Zeit schützte.
Im Perryversum ist es möglich, vergleichsweise kleine Kunstsonnen herzustellen, die ganze Planeten mit Licht und Wärme versorgen können (zum Beispiel die Hundertsonnenwelt).
[Bearbeiten] Besondere Sterne
- Riesensterne: Haben den vielfachen Durchmesser von Sol. Wega beispielsweise um den Faktor 4, Mira um den Faktor 2400! – Zu den größten bekannten Sternen im Perryversum zählen die Zentrale Statiksonne, die einen Durchmesser von vier Lichtjahren erreicht, sowie die Hohlsonne im Zentrum von M 87 mit einem Durchmesser von 6620 Lichtjahren.
- Perno Castle: Dieser Stern in der Milchstraße strahlt in unregelmäßigen Zeitabständen starke Hyperstrahlung aus, die unter anderem Bordrechner (Positroniken) schädlich beeinflusst. Er wird daher großräumig gemieden. (Atlan 31)
[Bearbeiten] Künstliche Sternensysteme
- Der Planet Evolux in Tare-Scharm wurde im Auftrag der Kosmokraten von einem Würfel aus acht F2-Sonnen umgeben. (PR 2450)
- Die Sonnentransmitter der Lemurer wurden von den Sonneningenieuren künstlich zusammengefügt. Hierfür werden meist mehrere Sterne verwendet.
- ...
[Bearbeiten] Zerstörung
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Sterne zu zerstören.
- Hyperinmestron: Terranisches Gerät, bei der eine kleine, temporäre Kunstsonne aus Antimaterie in einen Stern gesteuert wird. Beide Körper vernichten sich in einer gewaltigen Materie/Antimaterie-Reaktion.
- Hyperraumaufriss: Durch Einsatz einer hohen Zahl Gravitationsbomben können ganze Sternensysteme in den Hyperraum geschleudert werden. (PR 186)
- Niveauwandler: Eine Waffe aus der Galaxie M 87, die alle Sterne einer Galaxie in eine andere Existenzebene befördert.
- Der Spontan-Modifizierungs-Katalysator der Zweitkonditionierten, auch SMK-Gerät genannt, zündet den Kohlenstoff einer Sonne; sie wird zur Supernova. (PR 371)
- ...
[Bearbeiten] Fandom
Erwähnenswert ist auch der im Fandom verwendete Gruß ad astra (»Zu den Sternen«).
[Bearbeiten] Weblinks
Siehe auch :
- Artikel Stern in der Wikipedia.
- Artikel Spektralklasse in der Wikipedia.
- Artikel Leuchtkraftklasse in der Wikipedia.

