Spinoza
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Spinoza war der Eigenname des Robotermodells 345 c18 wk der Whistler-Company, einer zivilen Roboterfertigungsgesellschaft. Benannt wurde er nach dem Philosophen Baruch Spinoza.
[Bearbeiten] Technische Spezifikationen
Spinoza war nach eigener Auskunft der beste Roboter, der bis zu seiner Zeit von der Whistler-Company gebaut worden war. Der äußerlich nicht von einem Menschen zu unterscheidende Roboter besaß einen eingebauten Antigravantrieb, sein Körper hielt extremen Temperaturunterschieden stand, seine Schädelplatte bestand aus Rumalin. Auch Gegenstände von über einer Tonne Gewicht konnten ihm keinen Schaden zufügen. Echten Kampfrobotern war Spinoza jedoch nicht gewachsen.
[Bearbeiten] Charakter-Elemente
Der Roboter war in gewissem Sinne eitel und bestand darauf, bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit getestet zu werden. Darum freute er sich stets, wenn er extremen Situationen ausgesetzt wurde. Dieses Glücksgefühl suchend, beurteilte er stets eine Situation nach ihrer Gefährlichkeit und wählte dann die gefährlichste Vorgehensweise. Dagegen war er enttäuscht, wenn sich die Lage entspannte, was seine Testresultate verschlechterte.
[Bearbeiten] Geschichte
Spinoza wurde im Jahr 2435 gebaut und an Bord der BLACK HILLS stationiert, eines Schlachtkreuzers der SOLAR-Klasse in der Solaren Flotte. Bei der Zerstörung des Kreuzers durch die Robotschiffe OLD MANS konnte er bereits erste Tests an sich durchführen. Es folgte die Notlandung auf Rubin in Rois System, schließlich unter Kommando von Oberst Don Redhorse die Flucht an Bord einer Space-Jet in den Raum. Die Flucht misslang, stattdessen landete die angeschossene Space-Jet an Bord einer der Plattformen OLD MANS und wurde nach einer erst freundschaftlichen Begrüßung in Kämpfe mit den Wachrobotern und den Walkers verwickelt. Gemeinsam mit Leutnant Zachery Parral konnte sich Spinoza aus der Gewalt der Walkers befreien.
Nach einer aufregenden Flucht betrachtete Spinoza seine körperlichen Tests als abgeschlossen und begann, seine kognitiven Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Dabei ging er (neben logischen und technischen Betrachtungen) auch auf philosophische Weise an die ihm gestellten Aufgaben heran, so dass eine Entscheidungsfindung mehrere Stunden benötigte. Dies war vor allem für Leutnant Parral eine Enttäuschung, der sich weiterhin auf der Flucht befand und die Unterstützung und Rückendeckung durch Spinoza benötigte. Als Spinoza das Ergebnis seiner Meditation präsentierte und eine diplomatische Einigung mit den Walkers befürwortete, hatte sich Don Redhorse bereits mit den Walkers geeinigt und die Gruppe in Freiheit gebracht.
Der Whistler-Roboter wurde in der Paratronblase der Zeitpolizei bei dem erfolgreichen Versuch, Leutnant Parrals Leben zu retten, durch die Energiespirale eines Dimetransstrahlers getroffen und vernichtet. (PR 334)

