Sternenozean von Jamondi
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Sternenozean von Jamondi, der von den Terranern Camouflage genannt wird. Für das gleichnamige Raumschiff siehe Artikel CAMOUFLAGE (Raumschiff).
Der Sternenozean von Jamondi ist ein Kugelsternhaufen in der Nähe des Hayok-Sternenarchipels, der bis 1331 NGZ in einem Hyperkokon verborgen war. Die terranische Bezeichnung für den Kugelsternhaufen lautet Camouflage. Damit liegt der Sternenozean ungefähr 9200 Lichtjahre vom Solsystem entfernt.
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Bei einem Durchmesser von 340 Lichtjahren und 220.000 Sonnenmassen ist der Kugelsternhaufen vergleichsweise groß, aber von relativ geringer Dichte. Die 128 Sterne des Hayok-Sternenarchipels (in einem Gebiet 10 x 12 x 14 Lichtjahre am Rande des Kugelsternhaufens) waren früher Bestandteil des Sternenozeans. Sie haben ein vergleichbares Alter von 8,2 Milliarden Jahren.
Die Terraner haben insgesamt 12 derartige Zonen in der Milchstraße entdeckt – unter anderem im Dashkon-Sektor, 1300 Lichtjahre von Arkon entfernt, und den 2200 Lichtjahre durchmessenden Ketai-Dunst im Tzyriigüü-Sektor nahe Gatas. Im Dashkon-Sektor fällt die auch Skorgonsheyi genannte Dashkon-Sternenwolke aus einem Hyperkokon ins Einsteinuniversum zurück, ein Kugelsternhaufen von 110.000 Sonnenmassen und 55 Lichtjahren Durchmesser.
Im nur 500 Lichtjahre von Terra entfernten Pfeifennebel stürzt der relativ kompakte Kugelsternhaufen Arphonie mit 65 Lichtjahren Durchmesser und 120.000 Sonnenmassen zurück. Julian Tifflor nannte den Kugelsternhaufen Paukenwolke. Vermutlich hielten Anlagen in dem offenen Sternhaufen SGX 1317 (mit 23 Sternen in einem Quader von 5 x 7 x 10 Lichtjahren) die Paukenwolke verborgen.
[Bearbeiten] Bekannte Völker
- Besch
- Ithanten
- Kybb-Cranar
- Kybb-Traken
- Motana
- Shoziden
- Schota-Magathe (Ozeanische Orakel)
- Vay Shessod
[Bearbeiten] Bekannte Planeten
- Ajkhan
- Ewiges Asyl der Liebenden Schildwache Metondre. Entfernung vom Zentrum Jamondis 143 Lichtjahre, von Hayok 85 Lichtjahre.
- Ash Irthumo
- Baikhal Cain
- Barinx im Ring der Neun Sonnen
- Etabe
- Faltan
- Ursprungswelt der Faltanen, deren Siedlungswelt Anu Houwin Karel Vanidag zum Opfer fiel.
- Futhorn
- Ghan Spawarky
- in den Kämpfen nach der Blutnacht von Barinx Ziel der 4. Biokreuzer-Flotte (Quelle PR2230)
- Ham Erelca
- Lysistrome
- Mykronoer
- Nontur
- in den Kämpfen nach der Blutnacht von Barinx Schauplatz einer der wenigen für die Motana erfolgreichen Raumschlachten, Kommandeurin war Trideage (Quelle PR2230)
- Shoz
- Shlom Vendez
- vor der Blutnacht von Barinx eine Kolonie der Motana (Quelle PR2230)
- Tan-Eis
- Tan-Jamondi II
- Traken
- Tom Karthay
- Tosh Mede
- Velen Dorhan
- in den Kämpfen nach der Blutnacht von Barinx Ziel der 6. Biokreuzer-Flotte (Quelle PR2230)
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Vor 7 Millionen Jahren
Vor ungefähr sieben Millionen Jahren war der Sternenozean eines von ca. einem Dutzend Einflussgebieten der Schutzherren von Jamondi in der Milchstraße. Damals herrschte in der Milchstraße, damals Ammandul genannt, und den Kleinen Zwillingen, der Großen und Kleinen Magellanschen Wolke, ein Krieg. Konfliktparteien waren die Schutzherren mit ihren Schildwachen auf der einen Seite und Gott Gon-Orbhon in der Galaxie Amringhar, der Großen Magellanschen Wolke, auf der anderen Seite. Die Motana und die Shoziden kämpften auf der Seite der Schutzherren.
ES beendete diesen Krieg, indem er den Sternenozean von Jamondi im Hayok-Sternenarchipel, die Bastion von Parrakh in der Großen Magellanschen Wolke und alle anderen Machtzentren der Schutzherren durch die Einlagerung in Hyperkokons abschottete. Seitdem waren diese Sternenozeane untereinander und vom Standarduniversum isoliert.
Laut den Aufzeichnungen der Shoziden erschien Homunk unmittelbar nach der Isolation des Sternenozeans auf allen Planeten gleichzeitig und verkündete das Ende des Krieges. Dies liegt nach Zeitrechnung des Sternenozeans von Jamondi erst wenige Jahrtausende zurück, denn im Inneren der Hyperkokons vergeht die Zeit langsamer als im Einsteinuniversum. Es gilt als gesichert, dass im Sternenozean nur ungefähr 12.000 Jahre vergangen sind.
Die Raumfahrt im Sternenozean von Jamondi beruhte teilweise auf den bionischen Raumschiffen der Motana. Wenige Jahre nach dem Erscheinen von Homunk erwies sich Tagg Kharzani, ein Schutzherr, als Verräter und entfachte eine Revolte, die Blutnacht von Barinx, in deren Verlauf alle anderen Schutzherren bis auf Carya Andaxi getötet wurden und durch die das alte Machtgefüge vollends zerschlagen wurde. Der Schutzherr Gimgon ließ die sechs Schildwachen noch rechtzeitig in Asylkapseln in Sicherheit bringen.
Seitdem herrschten die Kybernetischen Völker über den Sternenozean. Ausführendes Organ waren die Kybb-Cranar. Sie unterdrückten alle anderen Völker, besonders aber die Motana, mit brutaler Gewalt. Über den Kybb-Cranar standen die Kybb-Traken. Der verräterische Schutzherr und das Kybernetische Kommando residierten im Schloss Kherzesch, das sich im Arphonie-Sternenhaufen befand. Dort baute Carya Andaxi mithilfe der Toron Erih und der Shoziden einen Schattenstaat auf, der Tagg Kharzani Widerstand leistete.
[Bearbeiten] Ab 1331 NGZ
Im Hayok-Sternenarchipel finden die Terraner auf den Planeten Hayok und Korphyria Anlagen der Oldtimer, von denen aus Stationen in den Sonnen des Hayok-Sternenarchipels kontrolliert wurden, die den Hyperkokon bisher aufrechterhielten. Seit der Erhöhung der Hyperimpedanz beginnen die Sternenozeane dank des Ausfalls der Anlagen der Oldtimer in das Standarduniversum zurückzufallen.
Die Herkunft der Anlagen zur Aufrechterhaltung der Hyperkokons ist unbekannt. Laut des Berichts des auf Korphyria aufgefundenen Ewigen Dieners Aago von Gem hatte die Superintelligenz ES eine Gruppe der Oldtimern vor einer Million Jahre beauftragt, die Überwachung der Hyperkokons von einem früheren Wächtervolk zu übernehmen.
Lotho Keraete, Perry Rhodan und Atlan dringen Anfang September 1331 NGZ an Bord einer Silberkugel in den Sternenozean ein, und müssen auf dem Planeten Baikhal Cain notlanden. Während Lotho Keraete im Eis gefangen wird, finden Atlan und Perry Rhodan Aufnahme bei den Vay Shessod, einem Jägervolk.
Auf ihrem Weg zu einer größeren Stadt werden sie von den Kybb-Cranar eingefangen, die sie für Motana halten und in ein Bergwerk im Heiligen Berg zum Abbau von Schaumopal bringen.
Die Erhöhung der Hyperimpedanz trifft nun auch die Technik der Kybb-Cranar – von ihnen als Krankheit der Maschinen bezeichnet; ihre Raumschiffe sind offenbar völlig ausgefallen. Die Kybb-Cranar versuchen daher, auf die psionische Raumfahrt der Motana zurückzugreifen.
Bei der Jagd auf die Motana stürmen die Kybb-Cranar die Residenz von Pardahn, in der sich Atlan und Perry Rhodan versteckt halten. Atlan, Perry Rhodan, der vermutlich letzte Shozide Rorkhete und die Motana Zephyda werden von den Ozeanischen Orakeln gerettet und nach Ash Irthumo transportiert. Dort kommt es zur Wiederentdeckung der besonderen Fähigkeiten der Motana, die ihnen auch die psionische Raumfahrt ermöglichen.
Auf Shoz, der Nachbarwelt von Ash Irthumo und der Heimat der Shoziden, wird 1332 NGZ ein Bericht des shozidischen Generals Troshmoud über den Krieg mit dem Imperium Orbhon in Amringhar, die Abschottung des Sternenozeans und die Blutnacht von Barinx gefunden. Rorkhete entdeckt einen bionischen Kreuzer der Motana.
Ash Irthumo fällt in den Normalraum zurück und wird von den Terranern entdeckt. Die Motana von Ash Irthumo haben den Rücksturz überlebt und berichten von Atlan und Perry Rhodan. Reginald Bull lässt Ash Irthumo durch die Installation von Kunstsonnen retten.
Die letzten freien Motana halten sich nach Angaben der Besch auf Tom Karthay verborgen. Sie haben 60 Bionische Kreuzer auf Ham Erelca versteckt. Durch Karel Vanidag wurden die Wachen auf Ham Erelca getötet. Zephydas Motana nehmen die Bionischen Kreuzer wieder in Besitz. Zephyda will ihr Volk zur Freiheit führen, Perry Rhodan und Atlan sollen zu neuen Schutzherren geweiht werden und als Symbolfiguren für den Freiheitskampf dienen.
Die Schutzherren, deren Auren jenen der Ritter der Tiefe ähnlich sind, wurden von den sechs Schildwachen mithilfe des Paragonkreuzes geweiht. Da die Ritteraura von Atlan und Perry Rhodan der Aura der Schutzherren nur ähnelt, streben sie eine Weihe durch die Schildwachen an, damit sie von den Völkern von Jamondi als Schutzherren anerkannt werden.
Es gelingt den Motana, Baikhal Cain von den Kybb-Cranar zu befreien und den Heiligen Berg zu sprengen. Perry Rhodan kann in das Ewige Asyl der Medialen Schildwache vordringen und Lyressea befreien. Auch die übrigen Schildwachen werden in den folgenden Wochen befreit. Es kommt zu einem Gegenschlag der Kybb. Die Kybb-Traken können die Bionischen Kreuzer dank der Kyber-Neutros bei einem Gegenangriff in die Flucht schlagen.
Die Schildwache Hytath macht sich daher auf den Weg ins Kor-System, um 8000 Einheiten der Ersten Flotte der Motana, die er dort vor 12.000 Jahren in Sicherheit gebracht hatte, zu bergen.
Es gelingt den Kybb, die DISTANZSPUR zu reaktivieren. Zwölf Kybb-Titanen wechseln von Arphonie nach Jamondi.
Am 8. September 1332 NGZ stürzt der Kugelsternhaufen Jamondi endgültig in den Normalraum zurück. Die SCHWERT fliegt durch die zusammenbrechende DISTANZSPUR nach Arphonie.
Ende März 1333 NGZ erobern die Motana zusammen mit einem von Julian Tifflor angeführten LFT-Verband das Tan-Jamondi-System zurück.
[Bearbeiten] Nach 1335 NGZ
Am 10. Oktober 1335 NGZ brechen alle raumfahrenden Völker des Sternenozeans mit der Ahandaba-Karawane auf, um nach Ahandaba zu suchen. Nur Völker ohne eigene Raumfahrt oder solche, die in die Primitivität zurückgefallen sind, bleiben im Sternenozean zurück.
Im Jahr 1344 NGZ hat die LFT neun Systeme des Sternenozeans besiedelt, u.a. die Planeten Tan-Jamondi II, Mykronoer, Tom Karthay, Ash Irthumo und Etabe. Die Arkoniden dagegen haben bereits 42 Systeme besiedelt.

