Striktor
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Der Striktor wurde von der GOI entwickelt, um das Stygische Netz anzuzapfen und zu unterbrechen. Er wurde unter der Federführung von Sato Ambush, Notkus Kantor und Enza Mansoor entwickelt.
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Aufbau
Der Striktor ist kuppel- bzw. kastenförmig, ein imposanter, langweilig und plump wirkender Raumschiffsaufbau von 35 m Kantenlänge. Er wird einfach auf der Oberfläche von Raumschiffen angebracht.
Die Oberfläche besteht aus einer beigegrauen Substanz, dabei handelt es sich um mehrere eigens für diesen Zweck entwickelte Polymermetallschichten. Sie absorbieren Störungen vierdimensionalen Charakters aufgrund ihrer Zusammensetzung. Zur Neutralisierung von Störungen höherdimensionaler Natur dient ein Feldschirm, der in der Art eines energetischen Films die Innenwände des Würfels überzieht, denn der Striktor ist ungeheuer störempfindlich. Deshalb wurde auch auf Formenergie und Syntronelemente verzichtet.
Der eigentliche Striktor besteht aus einem Transformator, der die Nutzenergie in ultrahochfrequente Hyperenergie verwandelt, einem Resonator, der wie ein unebener Schlauch aussieht, und zehn spiralförmigen Abstrahlantennen.
Reichweite
Die Reichweite eines Striktors beträgt, je nach Leistungsaufnahme, drei bis zehn Lichtminuten.
Zielerfassung - Psi-Taster
Ein Psi-Taster erfasst den Verlauf eines Stygstrangs und überträgt diese Messwerte auf den Striktor. Sind die Strangverläufe bekannt, dann arbeitet der Striktor auf der gespeicherten Datenbasis. Der Psi-Taster horcht auch in den Stygstrang hinein und erfasst ein sich näherndes Objekt, ob materiell oder immateriell, bis auf eine Distanz von dreißig Psi-Sekunden.
Die Stelle, an der er den Stygstrang aufschneiden will, definiert der Operateur des Striktors nach eigenem Gutdünken. Er gibt das gewählte Ziel dem Steuercomputer bekannt. Der Computer übersetzt die Angaben in Koordinaten, nach denen er die Antennen des Striktors ausrichtet. Damit ist das Ziel eingestellt. Der Operateur braucht jetzt nur noch den Striktor zu aktivieren.
Wirkung
An der Stelle, an der der Strikor den Stygstrang unterbricht, fällt alles aus dem Psiraum heraus, dabei ist es egal, ob es sich um Raumschiffe oder Funkbotschaften handelt.
Raumschiffe tauchen dabei mit einer Restfahrt von gewöhnlich bei zehn bis fünfundzwanzig Prozent Licht in den Normalraum ein. Funkbotschaften hingegen wandeln sich in normale Hyperfunksendungen um, die einfach abzuhören sind. Problem dabei ist, dass die eigentliche Psifunknachricht verloren ist, der potenzielle Enpfänger also bemerkt, dass die für ihn bestimmte Nachricht verloren gegangen ist.
Paraflektor
Der Paraflektor ist ein Zusatzgerät zum Striktor, er besteht aus dem selben Material wie der Striktor selbst. Das Experimentalgerät welches Notkus Kantor und Enza Mansoor vorführen, misst fünf mal zehn Meter im Grundriss und ist an der Vorderkante zwei Meter hoch. Die Abdeckung besitzt eine deutliche Schräge, so dass die Höhe der Hinterkante etwa zweieinhalb Meter beträgt.
Unter Einsatzbedingungen wird ein Paraflektor mit einer Ladung von ca. einer Tonne Paratau bestückt. Innerhalb des Aggregats wird der Tau kontrolliert zur Deflagration gebracht. Mit der freigesetzten Psionischen Energie können Fäden des Stygischen Netzes, die vorher durch den Striktor aufgetrennt wurden, verschoben werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von zwei Aggregaten kann ein vollständig abgeschnittener Strang zu einer ringförmigen Formation geschlossen werden. So wurde Pelyfors Flotte abgefangen. (PR 1324, PR 1325)
Vario-Striktor
Bei dem Vario-Striktor handelt es sich um ein Ortungsgerät, das auf der Basis des Striktors entwickelt wurde. Mit ihm ist es möglich, Netzstränge einer Art Belastungstest zu unterziehen, so dass mittels Psi-Tastern deren Tragfähigkeit getestet werden kann.
Ist ein Normstrang zu schwach, kann man ihm rechtzeitig ausweichen und damit verhindern, in eine Kalmenzone zu geraten. Allerdings ist es nicht möglich, auf diese Weise einen Normstrang auch zu verstärken. Es handelt sich um ein reines Ortungsgerät, das die Wirkungsweise der Psi-Taster verstärkt. (PR 1359)
Portable-Striktor
Anmerkung: In Band 1310 werden Portable-Strikoren erwähnt, wie sie im Zusammenhang mit dem Striktor stehen ist nicht ganz klar.
- Zitat :
- Die fünf Portable-Striktors dagegen würden wir vermutlich nicht benötigen, es sei denn, wir bekamen es mit psionischen Kräften zu tun. Dann allerdings würden diese Geräte uns gute Dienste leisten. Wir waren mit ihnen vertraut. (PR 1310)

