TENKIM-III-C
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Die TENKIM-III-C ist ein Springer-Beiboot des Sippenpatriarchen Tenkim.
[Bearbeiten] Übersicht
Bei der TENKIM-III-C handelt es sich um einen kleinen Walzenraumer. Das Schiff erstreckt sich über eine Länge von 80 Meter und durchmisst etwa zwanzig Meter. Die Außenhaut des Beiboots ähnelt einer durch die Einschläge von Mikrometeoriten gezeichneten Kraterlandschaft. An verschiedenen Stellen sind Löcher nur durch verschweißte Terkonitplatten geflickt worden.
Nach der Erhöhung der Hyperimpedanz unterliegt das Schiff einem drastischen, an Schlamperei grenzenden Umbau. Moderne Anlagen, wie Syntron, Gravitrafspeicher, Hypertropzapfer, Gravojet- und Metagravantriebe, werden entfernt. Diese Aggregate werden durch Museumstechnik ersetzt. Einfache Energiespeicherbänke, ein Linearkonverter und provisorisch angeflanschte Impulstriebwerke bringen die TENKIM-III-C voran. Die Primärsteuerung wird durch eine Reihe von Positroniken übernommen. Das Schiff verfügt über keinerlei Autopiloten, und der Antrieb muss von der Maschinensektion aus eingestellt werden.
Insgesamt sind die auf Alttechnologie basierenden Geräte sehr sperrig und verbrauchen sehr viel Platz an Bord. Daher ist die Kapazität des Schiffes für Fracht oder Personen sehr begrenzt. Es können maximal 40 Personen mitgenommen werden.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Heimathafen der TENKIM-III-C ist Lepso. Nach der Hyperimpedanz brauchte die Sippe von Tenkim mindestens sechs Monate, um es in einen halbwegs flugfähigen Zustand zu bringen. Im April 1332 NGZ ist es soweit. Mit dem einzigen Raumschiff im Gebiet Lepso möchte die Sippe Geld verdienen.
Ziel ihres Fluges ist die Station CASINO UNIVERSO. Diese Station stürzt manövrierunfähig in den Stern Bart Spurr, und Tenkim möchte sich mit der Rettung einiger gut betuchter Gäste eine goldene Nase verdienen.
Am 8. April erreicht das Beiboot sein Ziel und landet in einem Hangar. Tenkim lässt es sich nicht nehmen, Kommandant Kellborn und den einflussreichen Rogolov Traminer persönlich zu empfangen und ihnen sein Angebot zu unterbreiten. Er verlangt eine Million Galax von jeder Person, die von ihm gerettet werden möchte. Rogolov sieht nicht ein zu zahlen. Er erschießt Tenkim und lässt seine Lakaien jeden Springer an Bord töten. Doch seine Leute können die fremdartigen Aggregate nicht nutzen, und so werden sie von einer Gruppe Sicherheitskräfte eliminiert.
Kellborn selbst weiß keinen anderen Ausweg, als die erforderlichen Besatzungsmitglieder auszulosen und seine Gäste um die restlichen Plätze spielen zu lassen. Während der Spiele kommt es zu einer durch Thau angezettelten Schießerei, in deren Verlauf alle bis zu diesem Zeitpunkt noch lebenden Gäste mit Ausnahme von Stay Kalgandir und Sgarde Norte umkommen. So verlassen nur zwei Passagiere und über dreißig Besatzungsmitglieder die Station an Bord der TENKIM-III-C.

