Großes Imperium

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Der Begriff Großes Imperium ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Große Arkonidische Imperium, welches 20.000 Jahre lang den damals bekannten Teil der Milchstraße beherrschte.

Der arkonidische Name des Großen Imperiums ist Tai Ark'Tussan.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ausdehnung

2047 wurde die Anzahl bewohnter Welten des Großen Imperiums auf 50.000 mit einer Gesamtbevölkerung von ungefähr 50.000.000.000.000 – 50 Billionen – Einwohner geschätzt. Auch 2114 ging man von etwa 50.000 Planeten aus.

Der Einflussbereich des Imperiums umfasste vor allem die Northside, aber auch etwa die Hälfte der Westside der Milchstraße. Die Expansion ging vom über der Milchstraßenebene gelegenen Kugelsternhaufen Thantur-Lok aus in Richtung der galaktischen Hauptscheibe, die von Arkoniden auch Öde Insel genannt wird. Der Thantur-Lok nächstgelegene Teil der Galaxie ist der Nebelsektor, von M 13 etwa 20.528 Lichtjahre entfernt. Von dem Doppelsystem Hela Ariela im Nebelsektor aus kolonisierten die Arkoniden die Milchstraße.

Dem Großen Imperium gehörten viele nicht-arkonidische Völker an - Andooz, Dron, Elloanty, Frogh, Gefirnen, Gijahthrakos, Hasproner, Ishkhorer, Laurelianer, Longhoner, Manoler, Miir, Mispaner, Mooff, Morannii, Motuner, Naats, Orbeki, Scü, Swoon, Taa, Therborer, Topsider, Trebolaner, Unither, Volater. Mit dieser Aufzählung sind bei weitem nicht alle genannt.

[Bearbeiten] Flotte

siehe: Arkonidische Flotte

[Bearbeiten] Vorgeschichte

Die Arkoniden stammen von den Akonen ab, mit denen sie als biologische Eigentümlichkeit eine Knochenplatte im Brustbereich anstelle von Rippen gemeinsam haben. Dies unterscheidet Akonen, Arkoniden und von ihnen abstammende Völker wie Springer, Aras und Überschwere, von anderen Völkern der lemurischen Völkerlinie.

Interessanterweise gab es aber schon in lemurischer Zeit mit den Zeut-Ellwen - die vor allem als Kontaktpersonen zur Megaintelligenz ZEUT fungierten - eine Volksgruppe, die den Arkoniden auffällig ähnelte. Die Zeut-Ellwen zeigten neben der akonischen Brustplatte zusätzlich albinotische Merkmale wie weiße Haare und weit verbreitet rote Augen. Auch bei ihnen tränten die Augen bei Erregung. Mit ihrer zierlichen Gestalt und ihren paranormalen Abjin-Sinnen ähnelten sie aber wohl mehr dem arkonidischen Teilvolk der Dryhanen mit ihrem Dryhanensinn.

Der spezielle Gehirnsektor, der sich als Extrasinn aktivieren lässt, und der Akonen und arkonidischstämmige unterscheidet, ging jedoch möglicherweise aus der unter dem Einfluss von ZEUT entstandenen Paradrüse der Lemurer hervor.

Als Urheimat betrachten die Arkoniden das sagenhafte Arbaraith, das Land der Kristallobelisken. Arbaraith soll im Gebiet der früheren Sogmanton-Barriere gelegen haben. Mit dieser Welt verbinden sich auch Mythen aus den Sagenkreis um die 12 Heroen und um Vhratro. Diese zwölf Heroen entstammen dem lemurischen Mythenschatz.

Der real existierende Planet Arbaraith wurde vermutlich von lemurischen Kolonisten entdeckt, die sich dort erfolgreich vor den Halutern verbergen und schützen konnten. Erst später wurde Arbaraith von den Akonen entdeckt und deren Imperium angeschlossen. Dieser Interpretation zufolge wären Akonen und Arkoniden Brüdervölker.

[Bearbeiten] Gründungszeit

Schon 18.509 v. Chr. hatten die Arkoniden begonnen, den von ihnen Urdnir benannten Kugelsternhaufen M 13 zu erforschen.

Im Jahr 18.376 gelang es den Arkoniden vermutlich, zahlreiche akonische Kriegsschiffe zu erobern und sich mit diesen Hilfsmitteln gegen das akonische Imperium aufzulehnen. Daraufhin begann der von den Arkoniden so genannte Große Befreiungskrieg, der bis ins Jahr 18.356 v. Chr. andauert. Während dieses Krieges wurden wohl die ursprünglichen Welten der Arkoniden vernichtet oder mussten evakuiert und aufgegeben werden.

Die im Arkonsystem im Zentrum des Kugelsternhaufens Urdnir im geheimen aufgebaute Kolonie überlebte den Großen Befreiungskrieg. Die im Krieg erfolgreichen Familien Akonda und Sulithur beanspruchten nach dem vorläufigen Kriegsende beide die Vorherrschaft, was zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führte. Um diesen schwächenden Zustand zu beenden, ergriff das Militär unter Führung von Reichadmiral Farthu von Lloonet die Macht. Als erster Imperator Gwalon I. begründet der Admiral das von ihm so genannte Große Imperium.

Im Zentrumskrieg von 18.327 v. Chr. bis 18.316 v. Chr. schlugen die Arkoniden die Akonen entscheidend. Die Akonen zogen sich anschließend in die Isolation zurück. Der Kugelsternhaufen Urdnir wurde nach dem siegreich heimkehrenden Feldherrn Talur Talur Lok, arkonidisch für Talurs Ziel, umbenannt. Durch eine spätere Lautverschiebung entstand der später gebräuchliche Name von M 13 Thantur-Lok.

Gwalon I. regierte bis 18.294 v. Chr.. Schon unter seinen Nachfolgern Volgathir I. und Volgathir II. wurde die Erinnerung an das akonische Imperium getilgt. Hierdurch wird erreicht, dass die Abstammung von den Akonen im Lauf der Zeit vollständig in die Vergessenheit gerät.

Hier setzt die gängige Praxis der arkonidischen Imperatoren ein, ihre Geschichtsschreibung aus politischen und propagandistischen Gründen zu bereinigen. Die ist ein wichtiger Grund dafür, die arkonidische Überlieferung nicht unbesehen und leichtgläubig zu akzeptieren. Selbst die arkonidische Zeitrechnung da Ark wurde auf das Jahr 20.431 v. Chr. vorverlegt und mit der mythischen Entrückung des Heroen Tran-Atlan gleichgesetzt. Die arkonidische Monarchie unter Gwalon I. beginnt erst 2097 terranische Jahre später im Jahr 1774 da Ark.

Die Meister der Insel betrachteten das aufstrebende Volk der Arkoniden als mögliches Hindernis bei einer Expansion nach Apsuhol. Die Entwicklung des Großen Imperiums wurde deshalb von Aset-Radol, dem damaligen Faktor VI der MdI, im Auftrag Mirona Thetins beobachtet. Aset-Radol schlug vor, zunächst 1000 Jahre abzuwarten, da er von einer nach diesem Zeitraum einsetzenden Degeneration der Arkoniden ausging.

Als weiterführende Artikel zum Thema Frühgeschichte und Gründungszeit können Arbaraith, Klinsanthor, Großer Befreiungskrieg, Gwalon I. und Zentrumskrieg empfohlen werden.

[Bearbeiten] Großes Imperium

Die erste arkonidische Kolonie soll das ungefähr 18.000 v. Chr. kolonisierte Hiaroon sein.

[Bearbeiten] Archaische Perioden

Die erste arkonidische Expansion wurde durch eine Zeit starker Hyperstürme unterbrochen. In der Zeit zwischen 3000 da Ark (16.884 v. Chr.) und 3760 da Ark (15.986 v. Chr.) brach die überlichtschnelle arkonidische Raumfahrt vollständig zusammen und die arkonidischen Kolonialwelten wurden voneinander isoliert.

Diese Zeit wird als Zarakhgoth-Votanii, als Archaische Perioden bezeichnet.

Nach dem Ende der Archaischen Perioden wurden die Kontakte zwischen den bestehenden arkonidischen Welten wiederhergestellt. Über Probleme, die Kolonialwelten wieder dem Imperator von Arkon zu unterstellen, gibt es keine Überlieferungen.

Die dem Arkon-System mit 3,14 Lichtjahre nächstgelegene Kolonialwelt Zalit, trägt den Titel erste oder älteste Kolonie, wurde aber wohl erst 13.000 v. Chr. besiedelt. Die Gründung der dortigen Kolonie gilt gemeinhin als Ende dieser Epoche.

Bald nach dem Ende der Archaischen Perioden führte das Große Imperium Krieg gegen das Imperium von Magadon und zerschlägt dieses. Ziele und Verursacher dieses Krieges sind unbekannt.

[Bearbeiten] Tiga Ranton

Das Projekt Tiga Ranton, arkonidisch für Drei Welten, demonstrierte die uneingeschränkte Macht Arkons. Mapoc da Gonozal ließ als Imperator Gonozal III. in den Jahren 6320 da Ark bis 6330 da Ark den zweiten Planeten und den vierten Planeten des Arkon-Systems auf die Bahn des dritten Planeten schieben.

Seit 12.954 v. Chr. bis zur Vernichtung von Arkon III im Jahre 2329 umkreisten diese drei Planeten die Sonne Arkon auf derselben Umlaufbahn. Jeder Planet befindet sich dabei auf einem der drei Eckpunkte eines der Kreisbahn einbeschriebenen gleichseitigen Dreiecks.

Aus der ursprünglichen Hauptwelt Arkon III wurde die Kriegswelt, Gor'Ranton, ein stählerner Industrieplanet. Aus dem ursprünglich zweiten Planeten wurde die neue Wohnwelt Arkon I, die Kristallwelt, Gos'Ranton. Der Handelsplanet Arkon II Mehan'Ranton entstand aus dem ursprünglich vierten Planeten des Arkon-Systems.

[Bearbeiten] Methankriege

Die Konfrontation mit den Maahks war wohl die größte Bedrohung des Großen Imperiums durch eine andere Macht.

Die Expansion der vor etwa 50.000 Jahren vor den Lemurern aus Andromeda in die Milchstraße geflüchteten Maahks nimmt vor etwa 20.000 Jahre v. Chr. ihren Ausgang von dem Planeten Maahkoradan.

Um 8200 v. Chr. stoßen die Wasserstoffatmer auf die von M 13 aus expandierenden Arkoniden und es kommt zu ersten militärischen Auseinandersetzungen mit den vermeintlichen Methanatmern.

Um 8070 v. Chr. beginnt während der Regierungszeit Gonozals VII. die heiße Phase des so genannten Methankrieges. Während der Herrschaft von Orbanaschol III. von 8040 v. Chr. bis 8020 v. Chr. geraten die Arkoniden an den Rand der Vernichtung. Das in die Enge gedrängte arkonidische Imperium konnte erst durch die im Auftrag von ES an Atlan übergebenen Konstruktionsunterlagen der Konverterkanone das Kriegsgeschick wenden.

Die Maahks, die zu dieser Zeit schon das Sonnensechseck im Galaktischen Zentrum entdeckt hatten, flüchten in den Machtbereich der Meister der Insel und werden von diesen vor allem in Andro-Alpha angesiedelt.

Vermutlich sind es in der Milchstraße zurückgebliebene Maahks, die den Konflikt bis in das 5. Jahrtausend v. Chr. mit schwacher Intensität fortgesetzt haben. In dem weiterhin stets schwelenden Konflikt werden die stark geschwächten Maahks allerdings nur noch als Methanpiraten bezeichnet.

[Bearbeiten] Atlans Jugend

Am 9. Oktober 8045 v. Chr., am 35 Prago des Dryhan 10.479 da Ark, wird Atlan als Sohn des Imperators Gonozal VII. und Imperatrix Yagthara Agh'Hay-Boor geboren. Als Kristallprinz, arkonidisch Gos'athor, Mascaren da Gonozal ist er der designierte Nachfolger des Imperators.

Gonozal VII. wurde am 28. April 8040 v. Chr., dem 17. Prago des Tarman 10.483 da Ark von seinem Halbbruder Veloz ermordet, der zunächst als Orbanaschol III. die Regentschaft und bald darauf die gesamte Macht übernimmt.

Fartuloon, der Bauchaufschneider des Imperators Gonozal VII bringt den Kristallprinzen in Sicherheit und zieht ihn im Verborgenen auf. Als es gelingt, im Jahre 10.500 da Ark Orbanaschol III. zu stürzen, wird Upoc, der zweite Halbbruder, neuer Imperator. Ungewöhnlicherweise nennt er sich in memoriam auch Gonozal VII.

...

[Bearbeiten] Stagnation

Im Jahr 12.166 da Ark, 6050 v. Chr., verleiht Reomir I. den Springern, den Mehandor, arkonidisch für Händler, das Galaktische Handelsmonopol.

[Bearbeiten] Episode Traversan

Im Jahr 1290 NGZ wird Atlan durch eine Zeitstation der Meister der Insel auf der arkonidischen Kolonialwelt Traversan in die Vergangenheit des Jahres 12.402 da Ark, 5772 v. Chr., versetzt. Durch seine Hilfestellungen beim Zauberhirn-Projekt legt er den Grundstein für die Entwicklung des Robotregenten. Zu dieser Zeit regiert Imperator Reomir IX.

[Bearbeiten] Epetran

Der paranormal begabte Ka'Marentis Epetran da Ragnaari, geboren 13.823 da Ark bzw. 4093 v. Chr., gilt als größter arkonidische Wissenschaftler.

Er nimmt die Endprogrammierung des Robotregenten vor. Dazu gehört insbesondere die Sicherheitsschaltung A-1 mit der Zusatzprogrammierung Sicherheitsschaltung Senekha sowie die Katastrophenprogrammierung Epethus. Dabei berücksichtigte er Erkenntnisse aus der Begegnung im Jahr 13.971 da Ark, 3917 v. Chr., mit den aus dem Jahr 2106 kommenden Zeitreisenden Atlan und Perry Rhodan.

Epetran unternahm u.a. auf der Suche nach dem Großen Alten Volk, den Lemurern, eine Expedition zu dem von den Arkoniden Braagon, arkon. für Entrückte Kolonie genannten Kugelsternhaufen Omega Centauri.

Epetran soll 13.798 da Ark also 3909 v. Chr. durch eine Explosion in seinem Alterssitz getötet worden sein. ...

[Bearbeiten] Neuere Zeit

Während der Regierungszeit von Zoltral XII. begab sich der Ka'Marentis Crest da Zoltral auf die Suche nach dem Planeten des Ewigen Lebens und strandete mit der von der Kommandantin Thora da Zoltral geführten AETRON auf Luna, wo sie 1971 von der Mondexpedition der STARDUST unter der Leitung von Major Perry Rhodan entdeckt wurden. Aus dieser Begegnung entstand zunächst die Dritte Macht auf der Erde und später das Solare Imperium.

Im Jahre 1978 wird Zoltral XII. vom Robotregenten abgesetzt, um den Zerfall des Großen Imperiums aufgrund der fortschreitenden arkonidischen Degeneration zu verhindern. Der Robotregent setzt zunächst den Imperator Orcast XXI. und in der Nachfolge Imperator Orcast XXII. als pro-forma-Imperatoren ein.

Im Jahr 1984 erscheint eine Expedition der bislang unbekannten Terraner im Arkon-System. Perry Rhodan kann die VEAST'ARK stehlen und macht dem Regenten anschließend das Angebot, eine sich abzeichnende Rebellion auf Zalit zu beenden. In nachfolgenden Aktionen deckt Rhodan Verschwörungen der Aras auf, die Seuchen verbreiten und langfristig die Übernahme Arkons planen. Der Regent erkennt, dass die Terraner ein tatendurstiges Hilfsvolk darstellen könnten, doch nach der scheinbaren Zerstörung der Erde stellt er seine Bemühungen ein.

Ab 2030 bis 2044 regiert der Robotregent das Große Imperium alleine ohne einen Marionettenimperator als formales Staatsoberhaupt. In dieser Zeit kommt es zu einer schwerwiegenden Bedrohung durch die Druuf aus dem Roten Universum. Die Druuf entvölkern über ein Jahrzehnt lang besiedelte Planeten, darunter auch arkonidische Kolonialwelten wie Tats-Tor im Morag-System. Der Robotregent, der diese Vorgänge nicht verstehen kann, holt Perry Rhodan zu Hilfe und stellt diesem 75% seiner Kriegsflotte zur Verfügung. Dieses Zweckbündnis ist allerdings sehr brüchig, da vertragsgemäßes Handeln nicht in der Programmierung des Robotregenten liegt.

Im Jahr 2043 bricht die Überlappungsfront zum Roten Universum auf, woraufhin der Robotregent den Großteil seiner Flotten (50.000 Robotschiffe und Springerwalzen) zu dieser Position beordert.

2044, bzw. 19.014 da Ark wird Atlan durch die Sicherheitsschaltung A-1 und die Zusatzprogrammierung Senekha des Robotregenten zur Herrschaft befähigt erkannt, und als Imperator Gonozal VIII. anerkannt.

Nach der Wiederentdeckung des Blauen Systems der Akonen im Jahre 2103 durch die FANTASY, ...

todo bis zur Auflösung durch Atlan

[Bearbeiten] Nachfolgende Reiche

Den direkten Rechtsnachfolger des Großen Imperiums stellt das Vereinte Imperium dar, das am 1. Januar 2115 aus der Fusion des Großen Imperiums mit dem Solaren Imperium entsteht. Das Vereinte Imperium stellt aus arkonidischer Sicht eine Zeit der terranischen Dominanz dar, eingeleitet von der Amtszeit des ungeliebten Imperators Gonozal VIII.

Nach einer langen Periode des Niedergangs und einer republikanischen Phase wird im Jahre 1223 NGZ das Kristallimperium gegründet, dessen Nachfolger ab dem 26. Dezember 1303 NGZ das Göttliche Imperium darstellt.

Diese beiden arkonidischen Imperien verstehen sich, bis zum Untergang des Göttlichen Imperiums am 1. November 1344 NGZ, als institutionelle Fortführung der Tradition des Großen Imperiums.

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