Teleporter
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Als einen Teleporter bezeichnet man eine Person mit der Parafähigkeit, Kraft seiner konzentrierten Gedanken an einen anderen Ort springen zu können.
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[Bearbeiten] Allgemeines
Tele bedeutet fern, Portare steht für Transportieren.
Der Teleporter entmaterialisiert und reist innerhalb seiner Reichweite ohne Zeitverlust - quasi in Nullzeit - durch den Hyperraum an die gewünschte Stelle. Die Wirkung ist hierbei der einer Transition nicht unähnlich. Der Teleporter muss den Zielort kennen oder zumindest grob dessen Richtung und Entfernung einschätzen können. Erst nach jahrelangem Training ist ein Teleporter auch in der Lage, an fremde Orte zu springen.
Sollte dieser Zielpunkt innerhalb eines festen Objektes liegen, wird die Teleportation umgelenkt, und der Teleporter materialisiert an einem zufälligen Ort in der Nähe.
Die Atmosphäre im Materialisationspunkt wird anscheinend problemlos durch den Körper des Teleporters verdrängt. Das Vakuum, das er hinter sich beim Absprung zurücklässt, wird durch die dort hineindrängende Atmosphäre mit einem vernehmlichen Plopp! gefüllt.
Geübte Teleporter sind in der Lage, Personen oder Gegenstände bis zu einer bestimmten Gesamtmasse auf ihren Sprüngen mitzunehmen. Dabei ist allerdings die Herstellung eines Körperkontakts erforderlich.
Fünfdimensionale Energiefelder wie Paratron- oder Wabenschirme können von Teleportern nicht durchdrungen werden. Bei einem Versuch werden sie unter großen Schmerzen wieder an ihre Ausgangsposition zurück geschleudert. Mittels geeigneter Technologien - wie zum Beispiel einer Para-Falle - ist es möglich einen Teleporter an einer Teleportation zu hindern.
Auch Materialien wie Carit verhindern eine Teleportation.
- Anmerkung: Vereinzelt wird angenommen, dass auch die Zeitgruft auf dem Planeten Ferrol mit einem Paratronschirm gesichert war. Die Technik war aber wahrscheinlich eine höherdimensionale Entwicklung des Unsterblichen.
Eine ähnliche Paragabe ist die Niveauteleportation. Hierbei geschieht der Transport aber über ein Paralleluniversum.
Die Qevayaan haben mit dem Teleporter-Triebwerk eine technische Umsetzung dieser Paragabe geschaffen.
[Bearbeiten] Rekorde
- So weit bekannt, ist der Mausbiber Gucky der Teleporter, der einzeln bislang am weitesten »gesprungen« ist. Seine Sprünge können bis zu 1 Million Kilometer überbrücken.
- Die Schota-Magathe können sogar in andere Sonnensysteme springen, jedoch nur im Verbund.
[Bearbeiten] Passiver Teleporter
Einen Sonderfall unter den Teleportern stellt Olf Stagge als passiver Teleporter dar. Er kann nur dann springen, wenn gleichzeitig ein anderer Teleporter springt. Körperkontakt zum anderen Teleporter ist dabei nicht nötig.
[Bearbeiten] Langsame Teleportation
Die Progress-Wahrer der Terminalen Kolonne TRAITOR besitzen die Fähigkeit der Langsamen Teleportation. Dabei löst sich der Körper allmählich auf und erscheint genauso langsam am Zielort. (PR 2363)
[Bearbeiten] Nahdistanz-Teleportation
Die Nahdistanz-Teleportation ist eine Unterart der Paragabe Teleportation.
Bei dieser Form der Teleportation ist der Teleporter nur in der Lage Sprünge von maximal 20-30 Metern zu machen. In extremen Situtationen sind noch ein paar Meter mehr möglich, dies ist jedoch körperlich schädigend. Ein Großteil der Laosoor verfügt über diese angeborene Gabe. Ein Laosoor der nicht Teleporter ist, verfügt über die Gabe der Nahdistanz-Telekinese. Multiparagaben sind unter den Laosoor nicht bekannt. Allgemein gilt die Gabe der Teleportation als höherwertig.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Teleportation war eine der ersten übersinnlichen Fähigkeiten, mit der die Dritte Macht um Perry Rhodan ab 1971 zu tun hatte. Die Träger dieser und anderer Fähigkeiten wurden Mutanten genannt und zur Bekämpfung außerirdischer Gefahren im Mutantenkorps vereinigt und ausgebildet.
Über viele Jahrhunderte dienten die Teleporter dem Solaren Imperium zudem als lebende Transmitter, als Geheimwaffe, die (meist übermächtigen) Gegnern Atombomben unterschmuggelten und dadurch Stützpunkte, Raumstationen oder ganze Raumschiffsflotten vernichteten. Der Teleporter Gucky gilt dadurch bei den Maahks immer noch als Überall-zugleich-Töter.
Mutanten wie Tako Kakuta erhielten ihre Fähigkeit aufgrund von genetischen Änderungen durch die Strahlungsnachwirkungen der beiden gezündeten Atombomben über Japan gegen Ende des Zweiten Weltkriegs. Andere, wie Ras Tschubai, waren genetische »Glücksfälle«.
Mittels eines arkonidischen Hirnwellen-Ortungsgerätes konnten auch Teleporter aufgespürt werden.
Obwohl es nach dem 13. Jahrhundert NGZ mehr Menschen gibt als jemals zuvor, sind nur sehr wenige Teleporter bekannt. Die Anzahl der Teleporter pro Bevölkerungsperzentil hat womöglich aus unbekannten Gründen abgenommen.
[Bearbeiten] Bekannte Teleporter
- Tako Kakuta (PR 4)
- Ras Tschubai (PR 4)
- Gucky (PR 18)
- Freddy McMurray (PR 25)
- Iltu (PR 126)
- Olf Stagge - Passiver Teleporter (PR 127)
- Gecko (PR 189)
- Lucky Log (PR 259)
- Jumpy (PR 302)
- Bonsin (PR 1218)
- Huakaggachua (PR 1315)
- Vincent Garron (PR 1936)
- Startac Schroeder (PR 2056)
- Antakur von Bitvelt - Langsame Teleportation (PR 2363)
- Pothawk - Nahdistanz-Teleporter (PR 2400)
- Vizquegatomi - Nahdistanz-Teleporter (PR 2400)
[Bearbeiten] Bekannte Völker mit Teleporter-Fähigkeit
- die Chailiden - nur die so genannten Uralten
- die Ennox - prinzipiell keine Teleportation, nur phänomenologisch
- die Experten - vereinzelt
- die Gresken - nach der Beeinflussung durch das Vibra-Psi und das Element der Finsternis
- die Ilts - vereinzelt
- die Koltonen
- die Laosoor - Nahdistanz-Teleporter (etwa 30 m Reichweite)
- die Okefenokees
- die Scheintöter
- die Schota-Magathe - im Rudelverbund über mehrere Lichtjahre
- die Sonneningenieure
- die Yoll-Bäume von Morbienne III - Tiere die zu nahe kommen, werden Dutzende(?) Kilometer wegteleportiert

