Teletrans-Weiche
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Die Teletrans-Weiche ist eine von ES genutzte Technologie, durch die ein Dimensionstunnel zwischen dem Solsystem und dem Stardust-System geschaffen wird. Laut Aussage von Lotho Keraete steht diese Technologie nur einmal für 88 Tage zur Verfügung.
[Bearbeiten] Technische Daten
Die Weiche wird durch eine in der Korona von Sol befindliche Einheit mit Energie versorgt. Ob sich in der Korona von Stardust eine ähnliche Einheit befindet, ist nicht bekannt. Die eigentliche Teletrans-Weiche ist ein Dimensionstunnel mit einem Durchmesser von 180 Kilometern, welcher im Stardust-System auf Höhe des Planeten Zeus beginnt und im Solsystem in der Nähe der Saturn-Bahn endet.
Ein Durchflug durch die Weiche ist mit Schiffen bis zu einer Größe von 500 Metern relativ gefahrlos möglich, allerdings werden beim Durchflug etwa 95 % der Hyperkristalle unbrauchbar, ein großer Teil davon durch Deflagration oder kleinere Explosionen.
Der Durchflug dauert eine Stunde. Der Einflug sollte mit einer Geschwindigkeit von maximal 0,5 km/s erfolgen, und während des Durchfluges sollten keine Manöver durchgeführt werden. Unmittelbar nach dem Durchflug werden die Raumschiffbesatzungen von einem Strangeness-Schock erfasst, welcher nach etwa drei Stunden wieder abklingt.
Für Lotho Keraete ist der Durchflug nach eigener Aussage nicht ungefährlich, aus diesem Grund möchte er die Weiche nicht öfter als unbedingt nötig passieren.
[Bearbeiten] Geschichte
Am 17. August 1346 NGZ entdeckt Baldwin Carapol während eines Forschungsfluges der DAEDALUS III, dass ein Objekt in der Korona von Sol materialisiert, außerdem entdeckt er einen hyperenergetischen Zapfstrahl, der von diesem Objekt bis zu einem Punkt in der Nähe der Bahn des Saturn reicht. An diesem Punkt öffnet sich kurz darauf ein Dimensionstunnel, der langsam auf einen Durchmesser von 180 km anwächst.
Ein Teil der Heimatflotte sowie PRAETORIA werden unverzüglich zum Ausgang des Dimensionstunnels verlegt, erste Tests zeigen, dass Ortersonden ein kleines Stück weit in den Tunnel eindringen und wieder umkehren können.
Kurz nachdem sich der Tunnel stabilisiert hat, kommt Lotho Keraete an Bord einer Silberkugel durch die Weiche ins Solsystem und bietet Reginald Bull an, einen möglichst großen Teil der Menschheit durch die Weiche in das Stardust-System zu evakuieren. Laut Aussage Keraetes bleibt die Weiche für 88 Tage (bis zum Freitag, den 13. November 1346 NGZ) offen und steht danach nicht mehr zur Verfügung. Angeblich kann die entsprechende Technologie nur für diesen Zeitraum und danach niemals wieder genutzt werden.
Bully ist zunächst äußerst skeptisch und beschließt schließlich, das Stardust-System an Bord von eigens zu diesem Zweck zu Tandems zusammengekoppelten Minor-Globen der SKARABÄUS-Klasse zu erforschen. Da zu erwarten ist, dass 95 % der Hyperkristalle beim Durchflug durch die Weiche unbrauchbar werden, sollen zusätzlich Hyperkristall-Tresore durch die Weiche geschickt werden.
Der Durchflug gelingt, allerdings werden wie erwartet die meisten Hyperkristalle unbrauchbar, außerdem wird Bully - scheinbar - bewusstlos. Während seiner Bewusstlosigkeit bzw. Trance findet er sich auf dem Planeten Wanderer wieder, muss - wie vor 3000 Jahren - einen Westernhelden mit einem Colt-Revolver erschießen, und erlebt anschließend in der Physiotron-Kuppel zwei Visionen: In der ersten sieht er eine blühende, von Terranern bewohnte Großstadt in einem idyllischen Flussdelta auf dem Planeten Aveda, in der zweiten sieht er die Zerstörung des Solsystems durch einen Großangriff der Terminalen Kolonne. Es ist nicht klar, ob diese beiden Visionen eines Tages Wirklichkeit werden müssen, oder ob sie nur potenzielle Zukünfte darstellen.
Nachdem nahezu zeitgleich die ersten SKARABÄEN wieder flott gemacht werden können, und Bully aus seiner Trance erwacht, wird ein SKARABÄUS zurück ins Solsystem geschickt, um Informationen über den Verbleib der Expedition zu geben und Nachschub anzufordern. Bully erkundet mit dem zweiten SKARABÄUS, der von Captain John und den »Evangelisten« geflogen wird, den Planeten Aveda und erkennt dabei den Fluss aus der ersten Vision wieder.
Die ersten Siedler durchqueren die Teletrans-Weiche am 1. September. Um den Transport einer umfangreichen »Grundausstattung« ins Stardust-System sicherzustellen, wird eine Transmitterverbindung über MOTRANS-1 und MOTRANS-2 zur Teletrans-Weiche eingerichtet. Auf der Stardust-Seite wird der Weltraumbahnhof SOLAR SYSTEM aufgebaut.
Die Teletrans-Weiche erlischt wie angekündigt am 13. November 1346 NGZ um 22:39 Uhr Terra-Zeit. Bis zu diesem Zeitpunkt sind insgesamt 804 Millionen Terraner ins Stardust-System übergesiedelt.

