Terraner

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Als Terraner bezeichnet man speziell die Bewohner des Planeten Terra, der Erde. Von einigen Arkoniden werden sie verächtlich als Rippenträger bezeichnet. (PR-Action 9)

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Terraner im weiteren Sinne Terraner im weiteren Sinne

Im weiteren Sinn werden jedoch auch jene Menschen als Terraner bezeichnet, die von Terra direkt oder über von Terranern besiedelten Planeten aus (so genannte Kolonien) wiederum andere Planeten kolonisiert und eigene Kulturen gegründet haben, wie beispielsweise die Ertruser, Epsaler oder Plophoser. Dies gilt für Umweltangepasste jedoch mit Einschränkungen.

Daneben bezeichnen sich auch auf Terra lebende Extraterrestrier, wie der auf Tramp geborene Ilt Gucky oder auf Terra geborene Extraterrestrier, wie z.B. der Blue Güryliihitz, als Terraner.

Vermutlich sind alle Bürger der Liga Freier Terraner unabhängig von ihrer Volkszugehörigkeit, ihrem Geburtsort und ihrem derzeitigen Wohnort politisch als Terraner zu betrachten.

Nach den Lemurern bilden die Terraner die so genannte »Zweite Menschheit«. Sie leben in der Mächtigkeitsballung von ES und können als Hilfsvolk dieser Superintelligenz bezeichnet werden.

Abschnitt bearbeiten: Erscheinungsbild Erscheinungsbild

Lebenserwartung von Terranern im Laufe der Zeit
Lebenserwartung (Durchschnitt, falls nicht anders angegeben) Jahr Quelle
70 Jahre (ca.) 1936 PR 1547
135 Jahre (ca.) 2435 PR 312
140 Jahre (ca.) 2435 PR 374
150 Jahre (ca.) 2841 Atlan 67
139 Jahre 3432 PR 407
138 Jahre 3438 PR 493
300 Jahre (mindestens) 3444 PR 570
200 Jahre (ca.) 3444 PR 599
140 Jahre (ca.) 3432 PR 692
140 Jahre (ca., im Mahlstrom der Sterne) 3560 PR 738
250 Jahre (ca., Aphilie-Immune im Mahlstrom der Sterne) 3560 PR 745
230 - 250 Jahre 424 NGZ PR 1007
200 Jahre (ca.) 447 NGZ PR 1385
60 - 80 Jahre (ca., Monos-Ära) 1143 NGZ PR 1402
200 Jahre (ca.) 1170 NGZ

1346 NGZ

PR 1517

PR 2408 u.a.

250 Jahre (bis zu) 1290 NGZ PR 1839

Die ursprünglichen, stark verschiedenen Merkmale der unterschiedlichen Volksgruppen Terras glichen sich während der ersten Expansionsphase bis zum 25. Jahrhundert immer weiter aneinander an. Bis Mitte des 35. Jahrhunderts wurden Personen afrikanischer oder afro-amerikanischer Herkunft als Afro-Terraner bezeichnet. Zurückzuführen ist diese Bezeichnung vermutlich auf die weniger starke Durchmischung von Terranern des afrikanischen Kontinents, wo im 35. Jahrhundert nach wie vor die Mehrzahl der Bevölkerung dunkler Hautfarbe war. Mit der zunehmenden Vermischung des Gen-Pools der ethnischen Gruppen entfielen schließlich derartige Bezeichnungen ganz. (PR 245, PR 282, PR 552, PR 602)

Da die Erde beim Sturz durch den Schlund völlig entvölkert wurde, gibt es im engen Sinne eigentlich keine ursprünglichen bzw. eingeborenen Terraner mehr. Die Erde wurde jedoch durch Terranerabkömmlinge neu besiedelt, die vor dem Konzil der Sieben nach Gäa geflohen waren und dort mehrere Generationen lang gelebt hatten. Die neuen Terraner haben sich mittlerweile so stark vermischt, dass man kaum noch von unterschiedlichen ethnischen Gruppen wie »Weißen« oder »Schwarzen« reden kann.

Der typische Terraner des 14. Jahrhunderts NGZ weist eine leicht bräunliche Hautfarbe und alle möglichen, tendenziell aber eher dunklen Haarfarben auf. Somit ist wieder die Rückkehr zum allgemeinen Erscheinungsbild der Lemurer erfolgt. Die Körpergröße schwankt zwischen 1,50 und über zwei Metern.

Die natürliche Lebenserwartung eines Terraners betrug lange Zeit etwa 140 Jahre, wie Biologen der Ploohns 3460 herausfanden. Mithilfe von gesunder Lebensweise, Medikamenten oder moderner Medizintechnik konnte dieses Durchschnittsalter aber auch weit überschritten werden. Nicht zuletzt halfen zu einem unbekannten Zeitpunkt terranische und araische Mediziner mit geringfügigen molekularen Anpassungen nach, wodurch sprunghaft weitaus höhere Altersgrenzen erreicht werden konnten. (PR 1402)

Trotz aller Untersuchungen konnte das Shopping-Gen weiblicher Terranerinnen nicht nachgewiesen werden. (PR 2505)

Die übliche Lebenserwartung eines Terraners hat sich nach erheblichen Einbrüchen während der Monos-Ära seit einigen Jahrhunderten wieder bei etwa 200 Jahren stabilisiert, das Höchstalter liegt bei rund 250 Jahren. Interessanterweise ist die auf Terra am häufigsten diagnostizierte Todesursache nicht etwa eine Krankheit, sondern Altersschwäche. Nebenstehend findet sich eine Tabelle mit bekannten Schätzungen zur durchschnittlichen Lebenserwartung im Laufe der Jahrhunderte. (PR 1936)

Abschnitt bearbeiten: Charakterisierung Charakterisierung

Seit ihrem ersten Auftritt auf der galaktischen Bühne zogen die Terraner die Missbilligung der anderen Völker auf sich. Dies ist neben der exzessiven Expansionspolitik der terranischen Regierung zum weitaus größeren Teil in dem moralischen Fehlverhalten der Terraner in den Augen der anderen galaktischen Völker zu sehen. Die freigeistigen Terraner waren insbesondere nicht bereit, sich in seit Jahrtausende existierenden Macht- und Handelsstrukturen einzugliedern.

Ein hervorstechendes Beispiel ist die Industriespionage, die von der jeweiligen Regierung seit Jahrhunderten bis zum heutigen Tage massiv unterstützt und gefördert wird. Selbst hochrangige Regierungsvertreter nahmen und nehmen aktiv daran teil. Neben dem reinen Aneignen von fremdem technologischem Know-How ist auch der permanente Diebstahl von technischen Aggregaten bis hin zu kompletten Raumschiffen zu beanstanden, sowie das Abwerben von hochqualifizierten Spezialisten.

Als moralische Rechtfertigung dieser Vorgehensweise führten die Terraner mehrfach ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis an. Dabei findet allerdings das Sicherheitsbedürfnis anderer Völker keine Beachtung und wurde bereits mehrfach verletzt, wie am Beispiel der Akonen und der Uleb zu sehen ist. Zudem verstoßen die Terraner massiv gegen das Recht auf geistiges Eigentum und damit gegen bestehende Urheberrechte, die auf Terra ursprünglich als hohes Gut angesehen wurden.

Die Bemühungen der anderen Bewohner der Milchstraße, die Terraner in ihre Schranken zu verweisen, wurde von diesen mehrfach als terroristischer Akt gewertet und mit den angeeigneten und weiterentwickelten militärischen Mitteln nachhaltig zurückgewiesen. Objektiv gesehen, kann den Terranern allerdings zugestanden werden, dass den sich gegen sie formierenden Organisationen meist weniger an einer Lösung aktueller Streitigkeiten als vielmehr an einer finalen Lösung des Problems der als Ärgernis angesehenen Terraner gelegen war.

Neben der immer wieder vorgenommenen Adaptierung fremder Technologien waren die Terraner auch selbst schöpferisch tätig, nicht nur in der innovativen Verbesserung und Kombination fremder Technologien, sondern auch in der Eigenentwicklung. Wie das Beispiel der - ursprünglich von den Posbis erhaltenen - Transformkanone zeigt, wissen sie ihre technischen Geheimnisse äußerst langfristig gegen Spionageversuche zu schützen, was ihnen immer wieder auch eine Vormachtstellung in der Milchstraße sichern konnte.

Abschnitt bearbeiten: Glaube und Religion Glaube und Religion

Anfang des 25. Jahrhunderts war die überwiegende Mehrheit der gläubigen Terraner Anhänger des Christentums. Alle anderen Religionen und Glaubensrichtungen konnten von den jeweiligen Anhängern frei ausgeübt werden. (PR 296)

Abschnitt bearbeiten: Stammbaum Stammbaum

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Cappins
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Motana
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anakonen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
diverse >
 
Ganjasen
 
Takerer
 
 
 
 
 
Frühmenschen
 
Shuwashen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lemurer
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tefroder
 
Korphyren
 
Akonen
 
Raphanen
 
Ferronen
 
Vincraner
 
Terraner
 
diverse
 
Lun-Clan
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lermunen u.a.
 
Arkoniden
 
Báalols
 
Plophoser
 
Ertruser
 
Siganesen
 
diverse >
 
Gleamors
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Linguiden
 
Mehandor
 
Zaliter
 
Dryhanen
 
Ekhoniden
 
diverse >
 
Algustraner
 
 
 
 
 
Moduls
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aras
 
Überschwere
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Praem
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bluul
 


Abschnitt bearbeiten: Von Terranern abstammende Völker Von Terranern abstammende Völker

Ferner sind folgende Personengruppen terranischer Abstammung:

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Siehe auch: Terranische Staaten

Als erster Terraner kann Perry Rhodan bezeichnet werden, da er sich 1971 von den – in den Westblock integrierten – USA lossagte, desertierte und in der Wüste Gobi die Dritte Macht gründete, um zu verhindern, dass die arkonidischen Technologien in die Hände eines einzigen irdischen Machtblockes fallen. Auf dem Gebiet der Dritten Macht entstand die Stadt Galakto-City, die am 19. Juni 1980 in Terrania umbenannt wurde.

Ab dem Jahr 1980 begann Perry Rhodan, die Bewohner von Terra zu einer Weltgemeinschaft zu vereinen. Dazu wurde, unter anderem, ein Weltgerichtshof konstituiert, dem eine Terranische Weltregierung folgte. 1990 wurde das Solare Imperium gegründet, so dass die letzten Grenzen fielen. In den nachfolgenden Jahren besiedelten die Terraner zahlreiche neue Planeten. Terra wurde so zunächst Hauptwelt des Solaren Imperiums, von dem sich nicht selten Kolonialimperien abspalteten. Nach dem Untergang des Solaren Imperiums im 36. Jahrhundert gründeten die Terraner die Liga Freier Terraner und bilden nach wie vor einen wichtigen Machtfaktor der Milchstraße.

Abschnitt bearbeiten: Raumschiffe Raumschiffe

Terranische Raumschiffe werden aufgrund des idealen Verhältnisses von Oberfläche zu Volumen bevorzugt in Kugelform konstruiert. Diese Bauweise übernahmen sie von den Arkoniden. Somit kehrten die Terraner auch hier wieder zu ihren lemurischen Ursprüngen zurück.

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

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