Tomisenkow
Aus Perrypedia
General Tomisenkow ist der Führer der Venus-Expedition des Ostblocks, die im Mai 1980 die Venus-Festung erobern soll. Sein Vorname ist nicht bekannt.
[Bearbeiten] Aussehen
Tomisenkow ist kräftig, untersetzt und hat ein breites Gesicht. Während der ersten Woche auf der Venus bekommt er weiße Haare.
[Bearbeiten] Charakterisierung
Als General einer Elite-Einheit ist Tomisenkow ein harter Soldat, der auch nicht davor zurückschreckt, seine eigenen Leute zu opfern. Seine Befehle führt er konsequent und unnachgiebig aus. Den Bedingungen auf der urweltlichen Venus passt Tomisenkow sich so umsichtig an, dass er damit Perry Rhodans Respekt gewinnt.
[Bearbeiten] Geschichte
Tomisenkow stammt aus Ochotsk in Nordost-Sibirien.
Bis 1980 ist General Tomisenkow in leitender Position verantwortlich für die Raumfahrtforschung des Ostblocks.
Danach führt er eine Invasionsarmee aus mehreren hundert Raumschiffen und Tausenden von Elitesoldaten zur Venus, wo er Rhodans Venusbasis erobern soll. Die arkonidischen Hinterlassenschaften sollen anschließend gegen die Dritte Macht eingesetzt werden.
Als Perry Rhodan im Mai 1980 von Wanderer und den Erlebnissen mit ES zurückkehrt, ist er von dieser Entwicklung überrascht, greift aber sofort ein. Er unternimmt einen Tiefflug über dem Landeplatz der Ostblock-Armee, fast die gesamte schwere Ausrüstung sowie sehr viele Schiffe der Invasionsarmee werden dabei vernichtet. General Tomisenkow befiehlt den Rückzug in den Dschungel, um einen Guerillakampf gegen die Dritte Macht zu unternehmen.
Während vor allem die schwerverletzten Soldaten mit den Raumschiffen in eine nahegelegene Gebirgsregion verlegt werden, geht Tomisenkow seinen Truppen mit leuchtendem Beispiel voran und marschiert zu Fuß durch den Dschungel. Bereits beim ersten Tagesmarsch verliert seine Gruppe zahlreiche Männer, Tomisenkow entgeht nur knapp dem Tode. Als darum auf einer Lichtung das erste Nachtlager aufgeschlagen wird, nimmt Tomisenkow Kontakt zu einem der intakt gebliebenen Raumschiffe auf, welches ihn abholen soll. Dazu kommt es jedoch nicht: Perry Rhodan hebt das Lager aus, und Tomisenkow kann sich nur mit knapper Not in die Büsche schlagen.
Tomisenkow gerät auf seiner Flucht vor Rhodans Leuten in die Falle eines Landpolypen, den er jedoch mit seinem Gewehr erlegen kann. Danach marschiert er in Richtung des 200 km entfernten Gebirges. Dank seiner Zähigkeit überlebt er diesen Gewaltmarsch, tötet zwei bärenähnliche Saurier sowie 16 Schlangen, entkommt einem weiteren Landpolypen und einer Spinne. Seine Haare allerdings werden bei diesem Marsch schlagartig weiß. Schließlich erreicht er die C103, die von seinem Stellvertreter Lemonowitsch kommandiert wird. Tomisenkow übernimmt wieder das Kommando und versucht, den Sabotageangriff Rhodans abzuwehren. Das gelingt ihm nur fast, dafür können seine Männer einen arkondischen Shift erbeuten. Die Freude hält nicht lange, denn Conrad Deringhouse schießt den Shift zusammen, nachdem Tomisenkow ein Anschlag auf Rhodan missglückt ist.
Da alle Raumschiffe Tomisenkows von Rhodans Leuten betriebsunfähig gemacht werden, sitzt er in der Folgezeit auf der Venus fest. Seine Truppe splittert sich bis 1981 in einige Grüppchen auf, Tomisenkow befehligt aber weiterhin das Gros der Truppen. Als Thora da Zoltral im Juni 1981 zur Venus flieht, um mit dem Hyperfunksender der Venusbasis Kontakt mit Arkon aufzunehmen, wird sie von der Basis nicht als autorisiert anerkannt. Ihr Drei-Mann-Zerstörer wird abgeschossen, und sie gerät in die Gefangenschaft Tomisenkows. Dieser behandelt die stolze Arkonidin durchaus zuvorkommend, ihren Roboter kann er jedoch nach einem geschickten Ablenkungsmanöver zerstören. Da er die Arkonidin in seiner Gewalt hat, hofft er darauf, doch noch in die Venusfestung eindringen zu können, und bewegt seine Truppen in diese Richtung.
Oberst Raskujan, der Leiter der Nachschubflotte, nimmt Tomisenkow gefangen. Durch sein Charisma kann Tomisenkow einen der Männer Raskujans überzeugen, ihn zu befreien, woraufhin er und Thora fliehen können. Ein Zwischenfall mit einem Tyrannen führt aber dazu, dass sie wieder in den Gewahrsam Raskujans gelangen. Als dieser erfährt, dass Rhodan in die Venusfestung eindringen konnte, nimmt er Tomisenkow und Thora als Geiseln und flieht. Tomisenkow kann Raskujan allerdings während der Flucht erwürgen und kehrt zum Lager zurück, das inzwischen von Rhodans Männern eingenommen wurde.
Der General hat sich während seines Aufenthalts auf der Venus, den aufreibenden Geschehnissen um Raskujan und auch durch das Zusammensein mit Thora verändert. Rhodan erkennt dies und überträgt ihm die Verantwortung für die Kolonisation der Venus. Tomisenkow verpflichtet sich, den Aufbau der Kolonie im Sinne der Dritten Macht voranzutreiben.
[Bearbeiten] Ehrung
Zur Erinnerung an General Tomisenkow wurde auf dem Kontinent Ishtar-Terra die Stadt Tomisenkowgrad errichtet - unter einer Kuppel, die permanent einen russischen Winter simuliert.

