Tonkihn
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Das Volk der Tonkihn stammte aus der Galaxie Tradom. Es ist eines der drei evolutionären Nachfolger des Volkes der Qevayaan. Die anderen beiden Völker sind die Guyaam und ein unbekanntes humanoides Volk, dessen hervorstechendstes Merkmal hüftlange Haare gewesen zu sein scheinen.
Die Inquisition der Vernunft wurde ursprünglich von einigen Tonkihn gegründet. Vor etwa 100.000 Jahren starben sie durch ein Retrovirus aus, das die Genetiker von Kaaf in den Genpool ihrer Zivilisation eingeschleust hatten.
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[Bearbeiten] Aussehen
Die Tonkihn sind humanoid und wegen ihrer übergroßen Schädel etwa 2,20 m groß. Ihr Hautton ist bläulich. Ihre Schädel ähneln Fliegenpilzen, sind etwa 40 cm hoch und durchmessen an der breitesten Stelle 30 cm. Sie besitzen drei Augen, die alle über der Nasenwurzel nebeneinander liegen. Ihre Lippen wirken, als seien sie aus rotem Wachs, und sind anatomisch zu einem Dauergrinsen geformt.
Durch ihre einträglichen Berufe sind Tonkihn meist recht wohlhabend und immer fein gekleidet. Außerdem haben manche Tonkihn sich mit vielerlei technischen Spielereien ausgestattet, die ihnen bei persönlichen Verhandlungen nutzen könnten.
[Bearbeiten] Raumschiffe
Ihre Raumschiffe heißen Emotio-Krensen. Es handelt sich bei ihnen um weiße Scheibenschiffe von 200 m Länge, deren Oberseite wie eine Parabolschüssel geformt ist.
[Bearbeiten] Kultur
So wie die Guyaam die Fähigkeit erhalten haben, UHF-Phänomene zu erkennen, so besitzen die Tonkihn die Gaben der Empathie und Suggestion. Sie nutzen diese Talente, indem sie sich als Emotiohändler betätigen. Mittels eines hypnosuggestiven Blocks im Gehirn des Kunden können sie unerwünschte Gedanken für Jahre verschwinden lassen. Selbstverständlich lassen sie sich ihre Dienste teuer bezahlen. Zur Aggressionsbewältigung führen die Tonkihn, wo immer es nur geht, ihre Haustiere, die Chaquitten, mit sich. Diese Tiere ähneln vom Aussehen her Labrador-Hunden und dienen nur dazu, dass die Tonkihn an ihnen ihre Gewalttätigkeit abreagieren können.
[Bearbeiten] Geschichte
Anfänglich hatten die Tonkihn mit ihrer angeborenen Aggressivität Schwierigkeiten, sich in die harmonische Gesellschaft des Thatrixdruum einzugliedern. Dann wurden ihnen von den Genetikern von Kaaf die Chaquitten angefertigt, und sie begannen, ihre Talente als Emotiohändler zu nutzen.
In der friedlichen, zwangs-harmonischen, politisch korrekten und ultra-toleranten Völkergemeinschaft Tradoms wurden sie daraufhin zwar akzeptiert, aber über Jahrzehntausende bis zur Revolution der Inquisition der Vernunft misstrauisch beäugt.
Vor etwa 160.000 Jahren gründete dann eine Geheimloge der Tonkihn die Inquisition der Vernunft. Ihr Ziel sollte es sein, die Herrschaft des Lichtvolkes zu brechen und selbst die Macht zu übernehmen.
Die Rebellion gelang: VAIA fiel ins Koma, die Leuchter starben, die Eltanen, Anbarthi, Jaffami und viele weitere wurden ausgerottet, und die Inquisition der Vernunft übernahm die politische Kontrolle über Tradom. Schon wenige Tage später schleuste ein Geheimkommando der Genetiker von Kaaf einen Retrovirus in den Genpool der Tonkihn, der sie langfristig unfruchtbar machen würde. Sie wollten eines Tages die Tonkihn beerben und selbst die Macht übernehmen.
So kam es dann auch. Die Tonkihn starben irgendwann einfach aus. Als die Genetiker von Kaaf aus der Festung der Inquisition die Nachricht bekamen, das letzte Mitglied der Inquisition sei tot, machten sich der Progenetiker und seine 101 Superbgenetiker sofort dorthin auf den Weg, um die Macht für sich und ihr Volk zu beanspruchen.
Sie kamen zu spät. Die Mitglieder der Inquisition waren kaum gestorben, als sich schon ihre acht Berater zu Herrschern aufgeschwungen hatten. Die führenden Köpfe der Genetiker von Kaaf überlebten diese Nacht der langen Messer nicht.


