Zwölf Heroen

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Die Zwölf Heroen (arkon.: Berlen Taigonii) sind ein wesentlicher Bestandteil des lemurischen und arkonidischen Kulturgutes. Siehe auch Arkonidische Sagen.

Inhaltsverzeichnis

Es handelt sich hierbei um elf Männer und Frauen, die - letztlich vergeblich - nach dem zwölften, einer mystischen Rettergestalt suchen.

[Bearbeiten] Namenskonventionen

Der zwölfte Heroe, eine mythische Rettergestalt, ist bei den Lemurern als Vehraáto oder Vahraáto, bei den Arkoniden als Vretatou oder Vhrato, bei den Akonen als Vhratatu und bei den Tefrodern als Vohrata bekannt. Während der Suche kämpfen die Heroen gegen eine Vielzahl von Bestien, die sie selbstverständlich auch besiegen. Die Rettergestalt, auch der Sonnenbote genannt, ist meist idealisiert, ohne Gesicht und als ein Humanoider von unbestimmbarer Rasse dargestellt.

Nach den Legenden der Lemurer ist Vehraáto einst aus der Sonne gekommen und hat das lemurische Volk vor den Konos gerettet.

[Bearbeiten] Charakteristik

Bei Darstellungen stehen die Heroen im allgemeinen in einem Halbkreis vor der Rettergestalt. Die Frauen sind dabei stets in idealisierter Schönheit dargestellt. Hochgewachsene, trainierte, an Leichtathletinnen erinnernde Gestalten. Gleichermaßen die männlichen Heroen, nur ihre Athletik ist noch ausgeprägter. Der Typus entspricht je nach Sagenkreis lemurischer oder arkonidischer Charakteristika.

[Bearbeiten] Die einzelnen Heroen

[Bearbeiten] Lemurer

Die weiblichen Heroen heißen Bekina Hirsuun, Orsmaá Lotronia, Hattagady, Ovasapian und Hedren Geoth.

Ihre männlichen Kollegen sind Tsul'hagh, Huniak Taimon, Teslimo, Yung-Tsho Vrana, Saparai und Dar Tranatlan.

[Bearbeiten] Arkoniden

Die weiblichen Heroen heißen Hirsuuna, Osmaá Loron, Hataga, Ovasa und Heydrengotha.

Ihre männlichen Kollegen sind Tsual'haigh, Hy'Tymon, Teslym, Jang-sho Wran, Separei und Tran-Atlan.

[Bearbeiten] Bekleidung

Alle Heroen sind in rüstungsähnlichen Monturen gekleidet und mit archaischen Waffen ausgestattet: mit Stacheln besetzte Morgensterne, scharfen Schwertlanzen, Streitäxten, Pfeil und Bogen. Die Darstellung der Kleidung der Lemurer leitet sich aus der Zeit ihrer Entwicklung, und die der Arkoniden aus der Zeit der Archaischen Periode ab.

Tran-Atlan, der u.a. als Begründer des Dagor gilt, hält ein Dagor-Langschwert hoch, auf seinem Rücken trägt er eine Art Lyra.

[Bearbeiten] Geschichte

Die mit den Heroen verbundenen Sagen und Legenden gehen bis in die lemurische Zeit zurück - dort wurde die Rettergestalt Vehraáto genannt - und finden sich in abgewandelter Form auch bei anderen Lemurerabkömmlingen. Sie speisen sich sowohl aus der Vorzeit, dem Kampf gegen die Konos, als auch aus dem Vernichtungskrieg gegen die Bestien/Haluter.

Ab 4502 dha-Tamar (51.898 v. Chr.) tritt Levian Paronn auf Lemur als Vehraáto auf, allerdings nur, um den Mythos dieser Figur für seine eigenen Zwecke, das Projekt EXODUS, zu nutzen. (Lemuria 3)

Im Lauf der Jahrtausende breitet sich der Sagenkreis auch auf andere, nicht-lemurische Völker aus. Besonders während der Herrschaft der Laren im 36. Jahrhundert terranischer Zeitrechnung erlebt der Vhrato-Glauben einen Aufschwung: Perry Rhodan wird in den Jahren bis 3581 von den Terranern in der unterdrückten Milchstraße als Befreier und Sonnenbote Vhrato herbei gesehnt („Vhrato-Kult“).

[Bearbeiten] Historischer Hintergrund

Den historischen Kern des Sagenkreises stellt ein Ereignis in der lemurischen Vorzeit dar. Als in einer Schlacht gegen die Konos eine Niederlage drohte, landete - scheinbar aus der Sonne kommend - das Schiff des Hüters des Lichts Veri Hatho und brachte Hoffnung und Unterstützung im Kampf gegen die Konos. Der Hüter scharte elf Fürsten um sich und bildete sie als seine Schüler aus. Schließlich verließ er das vorzeitliche Lemur wieder, nicht ohne die Ankündigung, in Zeiten der Not wiederzukehren.

[Bearbeiten] Quellen

PR-TB 402, Lemuria 3

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