Transdimensionaler Zustandswandler

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Transdimensionale Zustandswandler werden dazu verwendet, um in Vakupressor-Domen gewonnenen Ultimaten Stoff im Standarduniversum aufzubewahren.

Die Transdimensionalen Zustandswandler sind auf Kosmischen Fabriken im Einsatz. Dabei kommt laut den Erranten eine Version in Mikrobauweise mit extremer Packungsdichte zum Einsatz, die die Größe und Form eines Fingerhutes besitzt. Die verwendete Technik ist kosmokratischen Ursprungs und nicht nachzubauen.

Aufbewahrt werden die Wandler in halutergroßen Behältern aus Strukturon. Im Inneren der halbdurchsichtigen goldenen Hüllen rotierten schwerelos die winzigen Körper.

[Bearbeiten] Erkenntnisse terranischer Forschung

Nachdem 1291 NGZ bei einem Kommandoeinsatz auf MATERIA ein Transdimensionaler Zustandswandler entwendet werden konnte, gelingt es Tautmo Aagenfelt und Blo Rakane, dem Wandler einige Informationen zu entlocken.

Zunächst gehen sie auf mechanischem Weg vor, doch dies scheitert in jeder Hinsicht. Der weiße Haluter durchleuchtet daraufhin das Innere des Wandlers mit verschiedenen Strahlungen in extrem hohen Frequenzen. Er kommt zu der Erkenntnis, dass das Energiepotential der enthaltenen Materie im Transdimensionalen Zustandswandler so mächtig ist, dass es mit den technischen Mitteln der Menschheit nicht gebannt werden kann. Über das tatsächlich enthaltene Energiequantum kann er allerdings nichts sagen.

Bei weiteren Hypermessungen stellt sich heraus, dass der "Fingerhut" nur den Teil des Wandlers darstellt der den "Anker" im Normalraum bildet und sich der Großteil des Wandlers in einem nach außen abgeschirmten Mikrokosmos befindet. Über die Art der Abschirmung oder das Material der Hülle finden die beiden Wissenschaftler nichts heraus. Transdimensional ist das Gebilde deshalb, weil es über den Normalraum hinaus in den Hyperraum ragt. Die Messwerte suggerieren ein Gebilde, das millionenfach größer ist als der kleine "Fingerhut".

Während des Kampfes zwischen ES und MATERIA wird der erbeutete Transdimensionale Zustandswandler mit einer Transformkanone auf die Kosmische Fabrik abgefeuert, nachdem alle vorhergehenden Versuche scheiterten, MATERIA zu zerstören. Der Zustandswandler kommt am Rematerialisierungsort des Transformschusses beschädigt an und entlässt seinen Inhalt an Ultimatem Stoff schlagartig. Dabei wird MATERIA trotz ihrer hochentwickelten Schutzschirmtechnologie massiv beschädigt und durch die Explosion ihrer Aggregate kurz darauf völlig zerstört.

[Bearbeiten] Blo Rakanes Fazit

ZITATE PR 1985:

»Die Wahrscheinlichkeit, daß die Bauteile des Transdimensionalen Zustandswandlers einer raumzeitlichen Verzerrung und Miniaturisierung unterliegen, beträgt neunundneunzig Prozent«

»Alles deutet darauf hin, daß es sich bei der Hülle um strukturverdichtete und feldstabilisierte Energie im Sinn einer hyperenergetisch konfigurierten Matrix handelt, deren ins raumzeitlich manifestierte Kontinuum eintretende dritte Ableitung die erkennbare Materie ergibt. Es liegt ein minimaler Abstrahlungsschwund vor, von uns nicht meßbar. Die strukturimmanente Halbwertszeit beträgt einige hunderttausend Jahre. Sind Sie einverstanden, wenn ich es als Strukturon-Materieprojektion bezeichne?«

[Bearbeiten] Quellen

PR 1973, PR 1974, PR 1978, PR 1985

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