Orbanaschol III.

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Unter dem Namen Orbanaschol III. bestieg Veloz da Gonozal nach der Ermordung seines Vorgängers & Halbbruders Gonozal VII. als 208. Imperator den Kristallthron des Großen Imperiums der Arkoniden. Er regierte von 8040 v. Chr. bis 8020 v. Chr. (10483 bis 10500 da Ark).

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Erscheinung Erscheinung

Orbanaschol III ist etwa einen Kopf kleiner als der durchschnittliche Arkonide. Dabei ist er von gedrungener Statur und für einen Arkoniden ungewöhnlich dick, geradezu fett. Seine als listig bezeichneten Augen verschwinden fast unter dicken Tränensäcken. Er leidet unter starken Haarausfall, gegen Ende seiner Regierungszeit ist er fast haarlos.

Seine Stimme klingt dünn und schnappt bei Erregung über.

Abschnitt bearbeiten: Charakter Charakter

Orbanaschol III. ist von einem cholerischen Gemüt. Er ist hinterhältig und völlig skrupellos. Vor seiner Inthronisation war er von Neid und Mißgunst auf seinen Halbbruder zerfressen.

Durch zahlreiche Neurosen und Komplexe, sowie einen im Lauf der Jahre zunehmenden Verfolgungswahn, ist sein Verhalten völlig unberechenbar. Kurz vor seinem Ende steigert sich dieses noch zu einer völlig außer Kontrolle geratenen Paranoia.

Er lehnt es ab, sich einer kosmetischen Schönheitsoperation zu unterziehen. Vermutlich betrachtet er diesen Verzicht als eine Art Selbstbestrafung.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Veloz wurde als Sohn des Imperators Gonozal VI. mit dessen dritter Frau Ashlea da Orbanaschol geboren. Schon seit frühester Jugend bevorzugte er den Namen Orbanaschol.

Im Jahr 8040 (am 17. Prago des Tarman 10483 da Ark) ermordet er mit Hilfe einer Verschwörerclique seinen Bruder Gonozal VII. während eines Ausflugs auf dem Jagdplaneten Erskomier und tarnt diesen als Jagdunfall. Ihm gelingt es, sich als Regenten des noch unmündigen Kristallprinzen Mascaren einsetzen zu lassen.

War zuerst gedacht, dass er lediglich bis zur Volljährigkeit Mascarens regieren sollte, ergriff er schon bald die totale Macht und ließ sich zum Imperator erklären. Als Thronnamen wählte er in bewusster Abgrenzung zu seinem eigentlichen Khasurn den Namen Orbanaschol III.

Der Kristallprinz wurde von Fartuloon, dem Bauchaufschneider Gonozals VII., in Sicherheit gebracht, bevor er von den Häschern des neuen Imperators ebenfalls ermordert werden konnte. Während der alte Vertraute Gonozals VII. dessen Sohn unter dem Namen „Atlan“ im Verborgenen aufzog, hielt ihn der Usurpator für tot.

In den nächsten Jahren errichtete Orbanaschol III. eine Diktatur und brachte das gesamte Imperium unter seine Kontrolle. Seine Geheimdienste und der skrupellose Einsatz der Flotte, deren kriegswichtigen Ressourcen häufig zu egoistischen Zwecken eingesetzt wurden, setzen den Willen des Imperators rücksichtslos durch. Dabei ging es ihm und seiner Clique vor allem um die Befriedigung ihrer eigenen Interessen.

Der Methankrieg verlief während seiner Regierungszeit sehr wechselhaft. Siege und Niederlagen wechselten sich ab. Zum Glück für das Imperium mischte sich der strategisch nicht wirklich begabte Herrscher nur wenig in das Kriegsgeschehen ein.

Nachdem er erkannte, dass der eigentliche Erbe des Thrones noch lebte, ließ er Atlan zum Rebellen erklären und im gesamten Imperium zur Fahndung ausschreiben. Aber durch die Aktivitäten Atlans, vor allem jedoch durch den vor seinen Augen agierenden Lebo Axton, wurde der Imperator immer mehr in die Ecke gedrängt und seiner Unterstützung beraubt.

In den Endphasen igelte er sich auf Arkon I ein und berief ausgerechnet seinen gefährlichsten Gegner Axton zum Chef seines Geheimdienstes. Im Endeffekt führte dies zum Zusammenbruch seiner Regierung.

Im Versuch Atlan zu töten, geriet Orbanaschol III. im Kristallpalast in eine seiner eigenen Fallen und starb in einem Energiestrahl.

Abschnitt bearbeiten: Machtquellen Machtquellen

Orbanaschol III. konnte seine Macht über die vielen Jahre dank zahlreicher Unterstützer und Helfer sichern. Zum Teil taten sie dies aus Pflichtgefühl (gerade in der Raumflotte), zum Teil weil sie sich durch die zunehmende Korruption bereichern konnten. Natürlich brachte er auch seine Mitverschwörer in Positionen unter, in denen sie ihm nützlich waren: der Blinde Sofgart übernahm beispielsweise die Führung der Kralasenen, und Amarkavor Heng stieg bis zum Rang eines Mascanten und Kommandeur des Flottenstützpunktes Trantagossa auf.

Zu seiner stärksten Stützen gehörten die POGIM und die Kralasenen. Auch die SENTENZA, deren Verbot durch Gonozal VII. er rückgängig machte, erwies sich zusammen mit ihrem politischen Arm Ark'Alor als fähige Helfer.

Noch in den letzten Phasen seiner Regentschaft gehörte ihm die Gefolgschaft von fünfzig Prozent der arkonidischen Raumstreitkräfte, die sich durch ihren Eid und ihre Pflicht gebunden fühlten, vor allem mitten im Methankrieg. Dabei wies Lebo Axton zurecht darauf hin, dass unter diesen Umständen fünfzig Prozent ausgesprochen wenig sind.

Abschnitt bearbeiten: Gegner Gegner

Vielfältig sind auch die Gegner des Imperators:

Abschnitt bearbeiten: Quellen Quellen

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