Visiphon

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Das Visiphon ist ein Bildsprechgerät.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt bearbeiten: Funktionsweise und Ausführungen Funktionsweise und Ausführungen

Ursprünglich als rein kabelgebundenes Gerät beschrieben, welches einem Telefon mit Bildübertragung gleicht, kamen im Laufe der Geschichte die verschiedensten Typen mit den verschiedensten Funktionen hinzu.

Die Beschreibungen der ursprüngliche Technik des Visiphons lassen vermuten, dass es zunächst analog zu einfachen Telefonen funktionierte, allerdings mit Bildübertragung. Zunächst waren die Typen stationär ausgelegt und kabelgebunden, mit kleinem zweidimensionalem Bildschirm und Telefonhörer.

[...] Visiphongeräte waren - ebenso wie Telefone - an irgendein Netz angeschlossen. Sie empfingen die Sprechimpulse und die Bildzeilen durch Leitungen, die innerhalb der Stadt unter dem Boden verlegt und draußen, auf dem Land, an Holz- oder Plastikmasten aufgehängt waren. Ein Visiphon brauchte keine Antenne - ebensowenig wie ein Telefon. [...] (Zitat: PR 25)

Auch auf Raumschiffen wurden Visiphone (für die bordinterne Kommunikation) eingesetzt. Diese waren auch als Wandgeräte ausgelegt, die mitunter quasi als öffentliche Geräte fungierten, und auch in den Gängen des Raumschiffes zu finden. Von dort konnte man sich durch Eintippen der richtigen Rufnummer zum Beispiel auch mit der Zentrale verbinden. (PR 28)

Anmerkung: Die Autoren scheinen damals gewisse Differenzierungsschwierigkeiten gehabt zu haben, was den Unterschied zwischen einem Visiphon und einem Interkom betrifft. Es scheint so, als ob das Visiphon eher eine terranische Erfindung gewesen sei, während der Interkom von den Arkoniden stammte, doch dies verwischt im Laufe der Serie.

Abschnitt bearbeiten: Geschichte Geschichte

Abschnitt bearbeiten: 20. Jahrhundert 20. Jahrhundert

Eingeführt wurde die Technik scheinbar in den späten siebziger Jahren den 20. Jahrhunderts, denn Mitte 1980 gab es im zentralen Moskauer Fernmeldeamt - der Stelle, über die sämtliche Moskauer Telefonleitungen liefen - nur zehn oder fünfzehn Visiphon-Anschlüsse in dieser Stadt. (PR 21)

Bei der Dritten Macht gab es dagegen schon einige mehr, wie dieses Zitat aus Band 22 belegt:

[...] Reginald Bull saß im Zentrum des Verteidigungsministeriums der Dritten Macht und hielt gleich einer Spinne im Netz alle Fäden in seiner Hand. Um ihn herum flackerten die Lämpchen und Bildschirme, Visiphone summten unaufhörlich, und Meldung auf Meldung traf ein. [...]

Im Jahr 1982 gibt es bereits funkgestützte Visiphone.

[...] Rhodan hatte sich inzwischen dem Bildschirm des Visiphons zugewandt. Die stationäre Großanlage auf der Erde hatte die drahtlosen Anschlüsse für den Funk eingeschaltet. [...] (Zitat: PR 31)

Abschnitt bearbeiten: 24. Jahrhundert 24. Jahrhundert

Im 24. Jahrhundert sind die Visiphone technisch so weit, um verbal bedient zu werden.

[...] »Visiphon, bitte!« verlangte er. Eine ovale Bildscheibe leuchtete auf der leicht abgeschrägten Oberfläche auf. »Bitte die Anschlußzahl!« klang es aus einem Lautsprecher. Marat nannte sie. Rote, grüne und gelbe Lämpchen flackerten auf, verloschen wieder, begannen ihren bunten Tanz erneut und schließlich blieb nur noch das rote Licht stehen. »Der Teilnehmer meldet sich nicht«, gab der Automat bekannt. [...] (Zitat: PR 280)

Abschnitt bearbeiten: 34. Jahrhundert 34. Jahrhundert

Spätestens im 34. Jahrhundert gab es dann Holokuben als Bildschirmersatz, und die Geräte funktionierten mit Blickschaltung, wie dieses Zitat zeigt :

[...] Rhodan aktivierte den Apparat durch einen Blick auf die Blickschaltung, und das lächelnde Gesicht von Argyris erschien hinter der Scheibe im Trivideo-Kubus. [...] (Zitat: PR 431)

Dennoch musste die Rufkennung unter Umständen noch immer über eine Tastatur eingegeben werden. (PR 444)

Für sicherheitskritische Gebiete gab es noch immer kabelgebundene Verbindungen. (PR 662)

Im weiteren Verlauf der Geschichte wurde sowohl die Technik verfeinert, als auch die Datenübertragung von Kabel auf Funk verlegt. Es scheint auch überlichtschnelle Visiphongeräte gegeben zu haben. Diesen Schluss lässt dieses Zitat zu:

[...] „Es ist eine Antenne“, antwortete Goliath, der unvermittelt in meiner Nähe auftauchte. Seine Stimme zitterte vor Stolz. „Im Helm ist eine Visiphonanlage eingebaut. Sie arbeitet zwar nur einfach lichtschnell, stellt aber doch eine außerordentliche Erleichterung für dich dar.“ [...] (Zitat:PR 750)

Abschnitt bearbeiten: 9. Jahrhundert NGZ 9. Jahrhundert NGZ

Spätestens im 9. Jahrhundert NGZ sind die Visiphonanlagen in der Lage, auch Suchabfragen nach Benutzern durchzuführen. Es ist möglich, die Rufnummer oder Adresse eines Teilnehmers durch Eingabe des Namens, des Berufs oder sogar des Alters des Teilnehmers zu erhalten, wie folgende Zitate belegen:

[...] Er hatte sich vorgenommen, zu einem Visiphon zu gehen, den Namen von Zarlo Yilgrizz einzugeben, um dann die Anschlußnummer und die Adresse zu erfahren ... Eine endlos erscheinende Kolonne dieser Namen erschien auf dem Bildschirm. Holm ließ sie bis zum Ende durchlaufen und schätzte, dass es Tausende wären. Hoffnungslos, dachte er ... »Darf ich dir helfen?« fragte ein halbwüchsiger Blue höflich. »Wenn du den Beruf des Zarlo Yilgrizz angeben kannst, den du meinst, reduziert sich die Zahl erheblich.« ... »Weißt du sonst nichts von ihm?« ... »Die Straße? Kennst du die Namen seiner Eltern? Weißt du, wie alt er ist? Ungefähr?« ... Albert Holm ermittelte die Adressen. [...] (Zitat: PR 1432)

Danach werden Visiphone immer seltener in der Serie erwähnt. Doch ganz wegzubekommen sind sie nie gewesen, siehe Zitat aus PR 2285:

[...] »In natura siehst du übrigens viel besser aus als am Visiphon.« [...]

Abschnitt bearbeiten: 14. Jahrhundert NGZ 14. Jahrhundert NGZ

Mitte des 14. Jahrhunderts NGZ sind Visiphone integrierter Bestandteil einer guten Hauspositronik. So lässt sich das eigene Trividgerät problemlos als Monitor für die Bildsprechverbindung nutzen. (Kommentar-PR 2376)

Abschnitt bearbeiten: Hans Kneifels Spezialität Hans Kneifels Spezialität

In PR 718 missbraucht der Autor Hans Kneifel das Visiphon als Fernsehersatz. Die Protagonisten des Romans hören darüber nämlich die Nachrichtensendungen etc. ab, wie diese Zitate belegen:

[...] Ihr erstes Problem war, alle Kenntnisse zu bekommen, mit deren Hilfe sie unerkannt untertauchen konnten. Allein durch zehn Stunden intensives Betrachten der Visiphonsendungen konnten wichtige Rückschlüsse gezogen und die nächsten Schritte überlegt werden. Eines stand schon jetzt so gut wie fest, ohne daß darüber ein einziges Wort gewechselt worden war. [...]
[...] ... und der riesige Visiphonschirm lief. Nano Balwore hatte an der Tür und an einem entgegengesetzten Fenster Wache. Langsam patrouillierte sie hin und her. Unablässig flimmerten die Bilder über den Schirm. Die Abendnachrichten liefen seit Minuten. Die vier Frauen saßen da und ließen sich nichts entgehen. [...]

Abschnitt bearbeiten: Zophengorn Zophengorn

Auch im Ring von Zophengorn werden Visiphone benutzt. (PR 1953)

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