Whistler-Company

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Die Whistler-Company wurde 2345 von Henry F. Whistler I. gegründet. In erster Linie ist sie bekannt für die Konstruktion hochwertiger Roboter und schon seit Jahrtausenden ein Galactic Player der galaktischen Wirtschaft.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Besonderheiten

Auch 1344 NGZ existiert die Whistler-Company noch, hat demnach sowohl diverse Krisen, die Invasion der Laren, die Monos-Ära als auch den Hyperschock im Kern wohl weitgehend unbeschadet überstanden.

Die Familie Whistler besitzt auch gut zwei Jahrtausende nach Firmengründung noch die Kapitalmehrheit und stellt sowohl den Vorsitz im Vorstand als auch den Vorsitz im Aufsichtsrat. Größter Einzelaktionär neben der Familie Whistler ist Reginald Bull. Dieser Umstand ist der Firma in der Vergangenheit oft zugute gekommen, besonders dann, wenn Experimente am Rande der Legalität durchgeführt wurden.

[bearbeiten] Anspruch

»Für die Whistler-Company existiert das Wort "Unmöglich" nicht.«

Der Firmengründer gab selbst die Leitlinie vor. Das Unternehmen sollte zum Synonym für Qualität im Roboterbau werden und hierbei gleichzeitig bei der Produktion von Robotertypen neue Maßstäbe setzen. Beides gelang...

[bearbeiten] Firmensitz

Aktueller Firmensitz ist Terra. Es ist anzunehmen, dass sich in der Larenzeit Teile des Unternehmens - und der Familie - auf Gäa ansiedelten, während der terranische Zweig während der Zeit der Wirren von Mahlstrom und Aphilie nicht mehr existierte.

Das Stammwerk befindet sich 1344 NGZ in unmittelbarer Nähe des Residenzparks in Terrania. Es ist ein Areal von 4 1/2 Kilometern Durchmesser, wobei zahlreiche wichtige Anlagen subplanetar angelegt sind. Im Zentrum erhebt sich das Verwaltungszentrum in einer X-förmigen Grundarchitektur. Das X soll dabei das Unbekannte symbolisieren, das es zu erforschen gilt.

Die Firma unterhält neben dem Firmensitz in Terrania auch das Whistler-Museum. Dieses enthält Ausstellungsstücke aus allen Epochen der Robotertechnik. (Anhang von Hartmut Kasper in Posbi-Krieg 1)

[bearbeiten] Geschichte

Als Henry F. Whistler den Grundstein für seine erste Roboterfabrik legte, betrat er Neuland. Bis dato wurden sämtliche Roboter des Solaren Imperiums in regierungseigenen Fabriken gebaut. Intention der Regierung war es dabei, eine solch lebenswichtige Produktion in den eigenen Händen zu wissen. Aber Whistler hatte den Ehrgeiz, dass die von ihm gebauten Roboter seinen Namen in alle Winkel der Galaxis tragen sollten - und konnte der Administration eine Lizenz abringen.

Im Jahre 2166 stellten die Whistler-Werke während der Interstellaren Handelsmesse in Imperium-Alpha einige ihrer neuen Modelle aus. (PR-Action 1)

Anmerkung: Diese Darstellung widerspricht eigentlich der nachfolgenden Geschichte, nach der es sich bei der Whistler-Company im Jahre 2345 - somit rund 200 Jahre später - um eine sehr junge Firma handelt. Unbekannt ist allerdings, ob die Whistler-Werke nicht eine Vorläuferorganisation der Whistler-Company, und somit ein anderes Rechtssubjekt sind.

Reginald Bull schien Gefallen an dem Vorhaben Henry F. Whistlers zu finden. Unter dem später geäußerten Aspekt einer Starthilfe für einen ehrgeizigen Jungunternehmer erwarb er am 28. September 2345 3333 Namensaktien des jungen Unternehmens zum damaligen Ausgabekurs von 75 Solar. Durch einen Aktiensplit anlässlich der Geburt von Henry F. Whistler II. im Verhältnis von 15:1 vergrößerte er seinen Anteil auf 49.995 Aktien. Wieviel Prozent er damit an der Whistler-Company erwarb, ist nicht bekannt, allerdings gilt er seit den Anfangsjahren als größter familienfremder Aktionär des Unternehmens.

Die Nähe zur Regierung in Person Bulls ermöglichte es der Whistler-Company häufig, Aktivitäten am Rande der Legalität durchzuführen, ohne sich allzu große Sorgen um juristische Konsequenzen machen zu müssen. Außerdem wurde es der Rhodan-Administration auf diese Weise ermöglicht, einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Firmenpolitik zu nehmen. In späteren Jahren, als sich unter anderem die Solare Flotte zu einem Hauptabnehmer der Produkte entwickelte, stellte dieser Umstand sich als nicht unwichtig heraus.

Trotz allem war das Verhältnis des Unternehmens zur Regierung nie ganz unproblematisch. Die Familie Whistler vermutete stets, dass es Rhodan & Co nicht verwunden haben, dass sich eine regierungsunabhängige Roboterfabrikation entwickelt hatte. Dennoch liefen die Geschäfte gut. Zahlreiche Robotertypen wurden entwickelt und in der Galaxis vertrieben.

Bereits 2347 wird mit der Entwicklung der auf 1 Million Exemplare limitierten Edition Robotbaby ein Überraschungserfolg gefeiert. Der Bioplastüberzug und die positronische Steuerung ermöglichen ein lebensnahes Feeling und eröffnen eine völlig neue Produktlinie. In Zukunft soll Whistler unter anderem für Roboter bekannt werden, die aufgrund ihrer Programmierung und ihres Aussehens von echten Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind. In den folgenden Jahrzehnten explodiert der Aktienkurs regelrecht - bereits 2403 liegt er bei 1500 Solar (unter Berücksichtigung des bekannten Aktiensplits ergab das bei einem Einsatz von 75 Solar einen Wert von nunmehr 22.500 Solar).

Der nur drei Jahre bei Whistler aktive Chefkybernetiker T. Z. Chamock (2368-2371) bringt das Unternehmen endgültig in die Spitzenliga der terranisch-galaktischen Wirtschaft. 2403 ist die Whistler-Company auch bei der Produktion von Kampfrobotern vertreten. 2425 liegt ein Schwerpunkt der Produktion auf der Herstellung von Robotern für die Solare Flotte. In diesem Jahr ereignet sich in den Whistler-Werken ein schwerer Unfall, bei dem die Frau des damaligen Firmenchefs Henry F. Whistler II. ihr Leben verliert. Wenig später entwickelt der Chefkybernetiker Nicholas Darwell auf direkte Anweisung des Firmenchefs einen Roboter, der einen Menschen perfekt imitieren und sogar Emotionen empfinden kann. Diese schon nicht mehr als Roboter zu bezeichnende Schöpfung erhält den Namen Adam. Adam rettet den Sohn des Firmenchefs, dessen späteren Nachfolger Henry F. Whistler III., als dieser von der CONDOS VASAC entführt wird. Über die serienmäßige Produktion weiterer empfindungsfähiger Roboter nach diesem Prototyp ist nichts bekannt, er diente allerdings als Vorlage für den Spezialroboter Spinoza.

2460 ist Whistler mit dabei, die logistischen Aufgaben bei der Ausrüstung der Flotte mit den neuen Paratronschirmen zu begleiten. Das Unternehmen ist führend in der Produktion lebensecht wirkender Roboter. Dabei ist es peinlichst darauf bedacht, stets einen Vorsprung zu haben und Konkurrenz nicht zum Zuge kommen zu lassen. Legendär ist die Anekdote, dass ein Konkurrent Whistler mit Roboterkatzen in die Ecke drängen wollte. 20.000 dieser von echten Katzen (weder im Aussehen noch im Verhalten) nicht zu unterscheidenden Roboter wurden freigelassen und sollten zeigen, dass auch andere Unternehmen Whistler-Qualität liefern konnten. Henry F. Whistler III. reagierte darauf, indem er 100.000 Robotermäuse auf die Katzen losließ - mit eingebauten Mikrodesintegratoren.

Aber auch Fehlschläge und Krisen gab es in der Firmengeschichte. So geriet ein vermeintlich ausrangierter Analyseroboter, genannt Robinson, auf der terranischen Kolonialwelt Xarmon-G außer Kontrolle und begann, Menschen umzubringen und chemisch zu analysieren. Dies geschah allerdings, weil vergessen wurde ihm das positronische Gehirn herauszunehmen. So nahm der Robinson an, er wäre auf einem fremden Planeten gelandet und führte seinen Auftrag "analysieren" durch.

(...)

Im 36. Jahrhundert stellen die terranischen Werke von Whistler mit Breslauer einen lebensecht wirkenden Leibwächterrobot für Reginald Bull her.

(...)

Zu einem nicht näher definierten Zeitpunkt stiehlt Sgarde Norte den Prototypen der Multimimetischen Maske und sämtliche Daten dazu aus einem Labor von Whistler. Die Company setzt daraufhin eine Belohnung von 2,5 Milliarden Galax auf die Ergreifung des unbekannten Täters aus. (PR 2235)

Nach der Erhöhung der Hyperimpedanz und dem dadurch resultierenden Versagen aller syntronischen Technik besann sich die Whistler-Company wieder auf ihre Kernkompetenzen: die Produktion zweckgerichteter Technik ohne Brimborium auf positronischer Grundlage. Neuestes und erfolgreichstes Modell ist der AZR-3, ein Allzweckroboter ohne hochgezüchtetes technisches Innenleben, dafür aber robust und erschwinglich.

Auch 1344 NGZ gehört Whistler zu den bedeutendsten Roboterproduzenten der LFT. Ende September 1344 entdeckt der Sicherheitsbeauftragte Radek Beibel Hinweise für eine Verschwörung, hinter der er die Akonen vermutet. Gucky wird von Perry Rhodan mit der Recherche beauftragt, findet aber keine näheren Informationen. Wenig später ereignet sich eine unerklärliche Explosion in den Whistler-Werken.

Am 30. August 1346 NGZ wird der gesamte Konzern Terrania-Robotik-Retrodesigns mit allen Tochterunternehmen in die Company eingegliedert. Chef des Unternehmens zu dieser Zeit ist ebenfalls ein Henry Whistler.

[bearbeiten] Whistler-Mythos

Zu dem bedeutendsten Mythos der Whistler-Werke gehört natürlich in erster Linie die Tatsache, dass Whistler nur die besten und fehlerfreiesten Roboter der bekannten Galaxis produziert.

Ein weniger bekannter Mythos umgibt die Familie des Firmengründers selbst. Gerüchte wollen nicht verstummen, dass es sich bei den verschiedenen Henry F. Whistlers an der Spitze des Unternehmens schon seit Jahrtausenden um täuschend echte Roboterdoubles handelt. So wird berichtet dass Perry Rhodan persönlich am Sterbebett von Henry F. Whistler IX. stand, der kinderlos starb. Da tauchte aber ein ähnlich aussehender Henry F. Whistler X. auf, den Rhodan für einen Roboter hielt. Dieser verschwand, und der neunte - sterbenskranke und uralt aussehende - Whistler öffnete mit der Bemerkung, dass Rhodan keine Ahnung von Imitationen habe, Hemd und Brust und gab den Blick auf Sensoren, bewegliche Teile und Kabel frei. Dann sank er zurück und hörte auf zu atmen...(PR-TB 144)

[bearbeiten] bekannte Whistler-Roboter

[bearbeiten] Quellen

PR 301, PR 303, PR 705, PR 2318, PR 2400, PR 2438,
PR-TB 144, PR-TB 340, Kosmos-Chroniken 1, PR-Action 1 u.v.a.

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