Zeitpolizei
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Die Zeitpolizei sollte jede Manipulation der Zeitlinie - so genannte Zeitverbrechen - entdecken und bekämpfen. Ihre Mitglieder wurden Zeitpolizisten oder Schwingungswächter genannt.
Bei leichten Verstößen gegen ihr Gesetz drohte einem »Zeitverbrecher« lediglich eine Strafexpedition mit dem Ziel, alle weiteren Experimente zu verhindern. Schwere Vergehen gegen die Zeitintegrität wurden allerdings auch mit völliger Vernichtung des gesamten Volks der Zeitverbrecher bestraft.
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Hintergrund
Die Uleb, die aus der Galaxie M 87 geflohen waren, errichteten in den Magellanschen Wolken eine neue Machtbasis. Von paranoider Furcht getrieben, dass mit Hilfe einer Veränderung der Zeitlinie die Entstehung ihrer Rasse nachträglich verhindert werden könnte, erschufen sie die Zeitpolizei.
- Anmerkung: Wie die Zeitpolizei gegen Zeitverbrechen in M 87 vorgegangen wäre, bleibt unklar. Die Machtmittel der Konstrukteure des Zentrums hätten einem Angriff der Bestien standgehalten. Darum hätten die KdZ theoretisch Zeitexperimente durchführen können, ohne die Verfolgung durch die Zeitpolizei fürchten zu müssen.
Organisation
Die Zeitpolizei setzte sich aus drei so genannten Schwingungsmächten zusammen.
Die Erste Schwingungsmacht waren die Uleb selbst, relativ unsterbliche, allerdings unfruchtbare, Bestien neuen Types, die die in die Große Magellansche Wolke geflohene Bestien um 60.000 v. Chr. entwickelt hatten.
Die Zweite Schwingungsmacht bildeten die Zweitkonditionierten. Sie stammten von den in der Großen Magellanschen Wolke zurückgebliebenen Bestien ab und wurden von den Uleb speziell für ihre Aufgabe als Zeitpolizei umgezüchtet. Zudem trugen sie einen Symboflex-Partner, der den freien Willen der Zweitkonditionierten unterdrücken sollte. Die Zweitkonditionierten in ihren Dolans wurden von den Terranern häufig als Zeitpolizisten bezeichnet und bildeten auch tatsächlich das Rückgrat der Zeitpolizei.
Die Dritte Schwingungsmacht war ein Verbund aus mehreren Völkern, allen voran den Perlians und Generälen, die auch als Drittkonditionierte bekannt waren.
Geschichte
Ein Angriff auf M 87 um 50.700 v. Chr. durch Bestien alten Typs konnte durch die gegen Dimetranstriebwerke gerichte Wirkung des Jetstrahls von M 87 abgewehrt werden. Möglicherweise ging dieser Angriff von den Bestien in der Großen Magellanschen Wolke auf Befehl der Uleb aus.
Als die Uleb feststellten, dass die Lemurer Zeitexperimente unternahmen, schickten sie ein Expeditiopnskorps von 300.000.000 Bestien aus der Großen Magellanschen Wolke in die Milchstraße, um als Vertreter der Zeitgerechtigkeit die lemurischen Zeitverbrecher zu bestrafen. Diese siedelten sich auf Halut an und besiegten das Große Tamanium der Lemurer.
Ein zweiter Angriff auf M 87 um 7700 v. Chr. durch Bestien eines neuen größeren Typs - möglicherweise Zweitkonditionierte - mit verbesserten Dimestranstriebwerken konnte nur unter Mühen zurückgeschlagen werden. Wieder ist nicht bekannt, ob diese Angriffe auf die Uleb zurückgehen.
Im Jahr 2035 wurde die Heimatwelt der Gurrads, Pfranat, zerstört, weil gurradsche Wissenschaftler erste Zeitexperimente durchführten, deren Ausstrahlungen die Zweitkonditionierten anmessen konnten. In der Folgezeit beginnen die militärisch stark geschwächten Gurrads, einen Widerstand nach Art eines Guerilla-Krieges gegen die Perlians ins Leben zu rufen.
2388 setzen die Drittkonditionierten Kristallagenten ein, um Experimente auf Quinto-Center zu unterbinden, die unter Umständen eine Verletzung der Zeitlinie zur Folge haben könnten. Da nach deren Einsatz weitere Experimente abgebrochen werden, bleiben die Terraner zwar weiterhin unter Beobachtung, weitere Schritte unterbleiben jedoch vorläufig.
Weil Akonen später mit dem teilweise defekten Zeittransmitter der Meister der Insel auf Pigell experimentieren und dabei aufgrund des defekten Kontinuumsdämpfers Nullfeldechos entstehen, rücken die Terraner erneut ins Visier der Zeitpolizei. Die Terraner wehren sich erbittert gegen die Versuche der Kristallagenten und später der Perlians, sie zu vernichten.
- Anmerkung: Da die Terraner und Akonen auch bereits 2102 und 2106 mit alt-akonischen Zeitumformern hantierten, ist unklar, warum die Zeitpolizei nicht bereits früher gegen diese Verbrechen vorgegangen ist. Vermutlich waren bei diesen Maschinen noch Kontinuumsdämpfer vorhanden.
Nach dem Versagen der Drittkonditionierten treten die Zweitkonditionierten auf den Plan und fügen den Terranern empfindliche Verluste zu.
Durch die Entwicklung des FpF-Geräts durch das von Plophos, Mory Abro und Suzan Rhodan finanzierte Waringer-Team unter Leitung Geoffry Abel Waringers auf Last Hope kann das Solare Imperium die Paratronschirme der Dolans schließlich durchbrechen. (PR 333)
Als die Zeitpolizei jedoch in Kürze ein Gegenmittel findet, werden die auf OLD MAN installierten lemurischen Kontrafeld-Strahler entdeckt. Im Scorch-System können 300 Kontrafeld-Strahler geborgen werden.
Durch die Entwicklung der Anti-Strukturpolung sind die Paratronschirme der Dolans bald darauf gegen die Kontrafeldstrahler geschützt.
Nur durch Eingreifen der Haluter können die Dolans, die einen Großangriff auf das Solsystem gestartet haben, abgewehrt werden. (PR 398)
Das Eintreffen einer Flotte der Konstrukteure des Zentrums aus M 87 beendet den Krieg. Die Okefenokees zerstören das Heimatsystem der Uleb und vernichten die Paratron-Arsenale der Zweitkonditionierten. (PR 399)

