Zeut (Planet)
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Planeten Zeut. Für weitere Bedeutungen, siehe: Zeut.
| Astrophysikalische Daten: Zeut | |
|---|---|
| Andere Namen/Bezeichnung: | Taimon (capp.) |
| Monde: | - |
| Sonnensystem: | Sol, Apsu (lemur.) |
| Galaxie: | Milchstraße |
| Jahreslänge: | 298 / 2,98 Erdjahre |
| Rotationsdauer: | 37,78 h |
| mittlerer Sonnenabstand in
Mio. km / AE: |
- |
| Durchmesser: | 10.388 km |
| Dichte: | 6,5 g/cm³ (berechnet) |
| Schwerkraft: | 0,96 g |
| bekannte Völker: | - |
Zeut (lemur.) ist der ehemalige fünfte Planet des Solsystems. Von den Cappins wurde er Taimon genannt.
- Anmerkung: In PR 265 wird aufgrund eines Autorenfehlers angegeben, dass Zeut der ehemals vierte Planet war. Dieser Fehler wiederholt sich in Centauri 4.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Übersicht
Zeut war neben Pordypor, der Heimatwelt der Paramags, der einzige bekannte Planet in der Milchstraße, der zum großen Teil aus PEW-Metall bestand.
Der Planet bewegte sich ursprünglich auf einer langgestreckten Ellipsenbahn mit 24° Neigung zur Ekliptik mit einem Perihel von 110 Millionen Kilometern, einem Aphel von 10,5 Milliarden Kilometern und einer Umlaufdauer von 298 Jahren. Seine Bahn hatte folglich ihren sonnennächsten Punkt etwa beim mittleren Abstand der Venus von der Sonne, und der sonnenfernste Punkt lag hinter der Bahn des Pluto. Nur alle 298 Jahre ereignete sich darum eine kurze lebensfreundliche Periode, in der die auf der Oberfläche niedergeschlagene Sauerstoffatmosphäre auftaute.
Zeut besaß acht Kontinente – den Nordkontinent Shypoo, den tief nach Süden reichenden Kontinent Yaslam und die sich alle in der südlichen Hemisphäre befindenden Kontinente Lornar, Shi'ndria, Krenoll, Jerin, Grebarv und Shyvin – sowie zahlreiche Inseln.
Die Flora und Fauna (z.B. Arcker, Croccisoren, Spicoulos) war an die extremen Lebensbedingungen angepasst und erwachte nur während den kurzen Zeiten mit lebensfreundlichen Bedingungen.
Nach der Bahnkorrektur 50.840 v. Chr. (5560 dha-Tamar) durch die Lemurer hatte Zeut eine Umlaufzeit von 2,98 Jahren, ein Perihel von 400 Millionen km, ein Aphel 450 Millionen km. Die Neigung der Rotationsachse zur Ekliptik betrug 0°, somit gab es keine Jahreszeiten. Damit war Zeut zum »regulären« Planeten des Solsystems geworden. Die einheimische Flora und Fauna starb unter den geänderten Bedingungen aus.
- Anmerkung: Bei einer Umlaufzeit von 2,98 Jahren ergäbe sich eine große Bahnhalbachse von 309 Millionen Kilometern, was ein Perihel von 400 Millionen Kilometern (sowie jeden Wert größer als 309 Millionen Kilometern) unmöglich macht - es sei denn, eine höhere Wesenheit wie z.B. ES oder ZEUT greift direkt ein..
- Anmerkung: Der Planet Zeut löste sich bei dem halutischen Angriff aufgrund des PEW-Metalls fast vollständig auf. Kleine Ausnahmen, wie der PEW-haltige Asteroid Ostolli Acht, bestätigen die Regel. Der reale Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter besteht nicht aus Bruchstücken eines Planeten, sondern aus ursprünglichen Planetesimalen, die aufgrund der gravitativen Bahnstörungen durch den Großplaneten Jupiter keinen Planeten bilden konnten.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] 200.000 v. Chr.
Um 200.000 v. Chr. befand sich Zeut noch auf einer extrem elliptischen Bahn. Zwei der acht Kontinente Taimons nannten die Takerer Schweipon und Koptey. Die Takerer führten auf dem Planeten ihr Projekt Proconis durch. Zudem bezogen sie von Gammon-Pestak auf Taimon einige der auf Lotron benötigten Rohstoffe.
In ihrer Stadt Havaler auf Koptey bauten sie den Sonnensatelliten oder Todessatelliten. Die Terraner versuchten, durch eine Expedition des Nullzeitdeformators eine Sextagoniumbombe im Sonnensatelliten einzubauen.
[Bearbeiten] 51.988 v. Chr.
Die Paramags hatten Zeut 51.988 v. Chr. bei ihren Forschungsexpeditionen als einzig anderen PEW-haltigen Planeten in der Milchstraße entdeckt. Durch Sabotage erreichte das von ihnen ausgeschickte riesige Meteoritenraumschiff allerdings nicht Zeut, sondern es stürzte stattdessen auf Asporc ab.
[Bearbeiten] 51.900 v. Chr.
Bei ihrer Ausbreitung im Sonnensystem ab 51.900 v. Chr. (4500 dha-Tamar) entdeckten die Lemurer auf Zeut die takerischen Hinterlassenschaften. Dadurch bekam ihre technologische Entwicklung einen bedeutenden Schub. Zudem war der meist vereiste Planet durch die dort vorkommenden Hyperkristalle ein lohnendes Ziel für die ersten Kolonisierung.
Durch Hyperstrahlung entstand auf dem PEW-Metall-haltigen Planeten Zeut die Paradox-Intelligenz oder Megaintelligenz ZEUT. Die lemurische Zivilisation war symbiotisch mit der Megaintelligenz ZEUT verbunden. Dies galt speziell für die später auf Zeut lebenden Lemurer.
[Bearbeiten] 50.950 v. Chr.
50.950 v. Chr. (5450 dha-Tamar) begann das Projekt Zeut, das durch die Megaintelligenz ZEUT forciert wurde, um Zeut in eine normale Umlaufbahn zu bringen. Dabei kamen erste primitive Sonnenzapfer zum Einsatz. ZEUT verstärkte paraphysisch die Gravitationsprojektoren, die den Planeten innerhalb von 110 Jahren in die neue Umlaufbahn bugsierten. Nach dem Ökoforming erreichte die Bevölkerungszahl von Zeut mehrere Milliarden Lemurer.
Die Zeut-Ellwen, eine nur wenige zehntausend umfassende Bevölkerungsgruppe, dienten als Kontaktpersonen zu ZEUT. Sie verfügten wegen einer erhöhten Konzentration des PEW-Metalls – Drokarnam in der Sprache der Lemurer – in ihrem Blut und ihrer Paradrüse über besonders ausgeprägte Abjin-Sinne.
[Bearbeiten] 50.080 v. Chr.
Der überraschende erste Angriff der Bestien im Jahr 50.080 v. Chr. (6320 dha-Tamar) auf das Solsystem, konnte nur durch das Eingreifen der Megaintelligenz ZEUT mit hypnosuggestiven Impulsen und Blitzen zurückgeschlagen werden.
[Bearbeiten] 50.068 v. Chr.
Bei einem Großangriff 50.068 v. Chr. (6332 dha-Tamar) auf Zeut gelang es den Bestien, den Planeten mit der Megaintelligenz zu vernichten. Aufgrund der Instabilität des PEW-Metalls löste sich Zeut fast vollständig auf. Diese Störung des Gravitationsgefüges des Apsu-Systems veränderte die Umlaufbahnen der ersten vier Planeten zwar nur geringfügig, bewirkte aber, dass Lahmu stark abkühlte und zu einer Eiswelt wurde. Die auf Lemur beginnende Eiszeit wurde durch die nun vergrößerte Entfernung zu Apsu, durch die das Sonnenlicht abschirmende Wirkung der Staubwolke und durch die dadurch herbeigeführte rapiden Abkühlung des globalen Klimas, massiv verstärkt.
Die Überreste des Planeten Zeut waren allerdings auch der letzte Schutz der Zentralwelt des Großen Tamaniums vor den Halutern, denn die drokarnamhaltige Staubwolke und die hyperenergetischen Prozesse in ihr störten die Technik der Lemurer und blockierten die Evakuierung per Großtransmitter, hielten jedoch auch die Haluter fern, da sie deren Triebwerke lahmlegte. Eine Beseitigung der Staubwolke wurde ferner durch die außerhalb der Staubwolke im Apsu-System patroullierenden Haluterschiffe unmöglich. (PR 2395)
Noch in den folgenden Jahrzehneten befindet sich auf der ehemaligen Position Zeuts eine kleine Staubballung, deren Leuchten normaloptisch sichtbar ist. Bei weiterer Annäherung an diese Ballung ist ein mentales Klagen und Wimmern wahrnehmbar. (Centauri 11)
[Bearbeiten] 3444 n. Chr.
Im Jahre 3444 kam es im Zusammenhang mit den Altmutanten zu einem Kontakt der Terraner mit den Paramags. Die Paramags versuchten, mit einem PEW-Bezugstransdeformator durch Paratransdeformation nach Zeut vorzudringen, erreichten aber nur noch kleine PEW-haltige Bruchstücke von Zeut und konnten schließlich aus dem Solsystem zurückgedrängt werden.

