Kryostase

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Die Kryostase (griech: kryos = »kalt« und stasis = »Stockung« usw.), auch Kälteschlaf oder Tiefkühlschlaf genannt, ist eine Methode zur Langzeitkonservierung von Lebewesen. Die hierzu benötigten Einrichtungen werden in der Regel als Kryotanks, Schlafkammern, Gefrierbiologischer Lebenstank (GBL-Tank) und so weiter bezeichnet.

Übersicht

Während des Kälteschlafes werden die Vitalfunktionen eines Lebewesens durch Kälte soweit reduziert, dass es nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr altert. Voraussetzung für diese Technik ist die Entwicklung von Methoden für die zerstörungsfreie Einfrierung, lange Lagerung und erfolgreiche Reanimation. Sollten diese Probleme einmal gelöst sein, ist es möglich, menschliches Leben über Jahrhunderte und Jahrtausende zu konservieren.

Eine stark verkürzte Form der Kryostase ist die Tiefkühlnarkose.

Geschichte

Viele Völker haben die Kryostase entwickelt. Meist wird die Technik dann für Zwecke eingesetzt, die es erforderlich machen, eine lange Zeit zu überdauern. Beispiele hierfür sind Reisen zu anderen Sternensystemen in einem Raumschiff ohne Überlichtantrieb in so genannten Schläferschiffen bzw. das Überleben von Katastrophen, etwa einer Seuche oder den Auswirkungen eines Atomkrieg.

Beispiele für die Anwendung dieser Technologie:

Quellen

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