Anima

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person Anima und dem Raumschiff ANIMA. Für weitere Bedeutungen, siehe: Anima (Begriffsklärung).


Die Vardi Anima war eine Orbiterin des Ritters der Tiefe Hartmann vom Silberstern und zeitweise Gefährtin von Atlan da Gonozal.

Inhaltsverzeichnis

A699Illu.jpg
Atlan 699 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Erscheinungsbild

Die Vardis sind ein humanoides Volk. Über Animas genaues Aussehen in dieser Zeit ist nichts Genaues bekannt.

Als lebendes Raumschiff hatte ANIMA in Ruhephasen die Form einer 45 Meter durchmessenden Kugel. Sie konnte sich bis auf 20 Meter zusammenziehen oder auf 100 Meter ausdehnen. Auch andere Formen waren möglich, nur die Masse war nicht zu beeinflussen. Wie sie ihre Energie bezog oder welches Medium sie für überlichtschnellen Flug nutzte, war unbekannt, dies lief auf instinktivem Wege. Ihre "Grundsubstanz" bestand aus circa 150 Tonnen Plasma. (Atlan 679)

Das lebende Raumschiff konnte sein Inneres nach den Wünschen des Passagiers umgestalten. Die widerstandsfähige Außenhülle trotzte dem Beschuss auch aus schwersten Energiewaffen. Allerdings verfügte ANIMA über keinerlei eigene Bewaffnung. ANIMA sprach mit weiblicher Stimme und verstand sich auch als weibliches Wesen. (Atlan 679)

Nach 3819 (232 NGZ) ist Animas Erscheinungsbild das einer normalen Arkonidin.

Fähigkeiten

Anima hatte Parafähigkeiten, die sich durch die Unterweisungen von Hartmann im Laufe der Zeit erweiterten. Konnte sie zuerst nur lebende Materie in tote verwandeln, gelang ihr später auch noch die Rückverwandlung in lebende Materie. Noch später konnte sie Lebewesen heilen, selbst länger zurückliegende Verletzungen und Narben wurden von ihr kuriert. Vermutlich war sie eine Metabio-Gruppiererin - sie hatte diese Fähigkeit so weit entwickelt, dass sie dadurch auch zum Gestaltwandler werden konnte.

Geschichte

Anima, von Dämonen besessen

Anima wurde als jüngste Tochter des wohlhabenden und einflussreichen Salzhändlers Ninnok auf Crowhen, einer unbedeutenden und technisch zurückgebliebenen Welt der Galaxie Manam-Turu geboren. Eher durch Zufall wurden ihre psionischen Kräfte geweckt, mit denen sie auf die Zellen jeglicher biologischer Körper Einfluss nehmen kann (eventuell verwandt mit der Metabio-Gruppierung). (Atlan 680)

In ihrer Jugend verbrachte Anima viel Zeit bei der so genannten Höhlenfrau, die außerhalb von Misan lebte, und lauschte deren Geschichten. (Atlan 680)

Um ihrem Peiniger, dem Gärtner Chatio, der sie des Öfteren mit Peitschenhieben quälte, einen Streich zu spielen, versteckte sie auf einem Beet mit graubraunen Blättern, die zu kauen Chatio pflegte, einen Quolrot. Allerdings erkannte Anima zu spät, dass auch ihr Vater dieser Gewohnheit nachging. Durch ihren Rettungsversuch identifizierte sich Anima selbst als Täterin. Ninnok wurde nicht gebissen, doch Chatio verwandelte sich in einen größeren Zellklumpen. (Atlan 680)

Das abergläubische Volk der Vardis glaubte daran, sie sei von einem Dämonen besessen. (Atlan 680)

Da sie ihre Fähigkeiten aber noch nicht unter Kontrolle hatte, glaubte das Volk, sie sei das unschuldige Opfer des unbekannten Dämons. Sie wurde als Besessene zum Tempel von Ushien gebracht, wo sich die Priester ihrer annahmen. Der mit der Austreibung des Dämons beauftragte Priester wollte den Vorgang beschleunigen und hielt Anima ein Messer an die Kehle. Auch er wurde zu einem Klumpen Materie. Der Fürst von Misan sah von der Hinrichtung des Mädchens ab, da nach dem Glauben der Vardis der Dämon so in einen anderen Körper schlüpfen konnte. Mit dem natürlichen Tod der Besessenen würde auch der Dämon sterben. Ein Unfall könnte diesen Vorgang allerdings beschleunigen. (Atlan 680)

Anima wurde zur Höhlenfrau in die Verbannung geschickt. Jahre vergingen, in denen Ninnok wie vereinbart regelmäßig einen Korb mit Fleisch und Früchten bereitstellen ließ. Der Fürst von Misan und Ninnok zettelten einen Krieg an, um die Herrschaft über das Tiefland zu erlangen. Der Krieg ging verloren. Der Fürst starb und Ninnok wurde an einen Salzhändler im Norden ausgeliefert. Die Höhlenfrau erkrankte und starb. (Atlan 680)

Die inzwischen zur jungen Frau herangereifte Anima erlebte einen Angriff auf Misan mit. Die Stadt wurde niedergebrannt. Die Angreifer drangen auch in die Schlucht vor und zwangen Anima zur Flucht. Sie wurde von Verrin gepackt und davongetragen. Animas Kräfte versagten bei dem Fremden. (Atlan 680)

Anima, die Orbiterin des Ritters

Der Orbiter brachte Anima in das Raumschiff des Ritters der Tiefe Hartmann vom Silberstern, in die SILBERSTERN, das sie erst für eine »Dämonenburg« hielt. Der Ritter, der ihre Fähigkeiten erkannt hatte, übernahm die Ausbildung des Mädchens. Anima lernte, Lebewesen und Pflanzen zu organischen Klumpen und wieder zurück in die ursprüngliche Form zu verwandeln. Mit einiger Übung konnte sie Verletzungen und Wunden heilen. Sie schaffte es auch, ihre eigene Körperform zu verändern, sodass sie einem Felsen, einem Kristall oder beispielsweise einem Stück Metall glich. Nebenbei vermittelte ihr der Ritter Allgemeinwissen. Nun waren Anima auch Begriffe wie Planeten, Sonnen und Raumschiffe nicht mehr fremd. Als sie mit Verrin und Hartmann vom Silberstern Crowhen verließ, war sie zu einer Orbiterin geworden. (Atlan 680)

Ihr erster Auftrag als Orbiterin sollte sie zu Vergalo führen. Dazu musste sie ihr Äußeres verändern, um als letzte Überlebende des Volkes der Laraben aufzutreten, die die unermesslichen Schätze, die diese angehäuft hatten, bewachte. Sie war angeblich auf der Suche nach einem Nachfolger, den sie in Vergalo gefunden zu haben glaubte. Anima operierte unter dem Namen Broga von den Blumenbergen. Die SILBERSTERN wurde von den Bo'oquiden aufgebracht. Hartmann vom Silberstern, Verrin und Broga gelangten auf Vergalo in den Palast. Als Anima endlich zu Vergalo vorgelassen wurde, fand sie Verrin in sämtliche Einzelteile zerlegt vor. Hartmann vom Silberstern war an eine Säule gefesselt. Doch es handelte sich lediglich um Illusionen, um Broga von den Blumenbergen zu verleiten, den wahren Grund ihrer Mission aufzudecken. (Atlan 680)

Als Anima wieder mit den echten Hartmann vom Silberstern und Verrin zusammentraf, wurde deutlich, dass Vergalo bei jedem von ihnen versucht hatte, die Position Larabs zu erfahren. (Atlan 680)

Broga wurde erneut zu Vergalo gebracht. Dabei wurde sie von Verrin und dem Ritter begleitet. Ein unscheinbares Kistchen aus dem Fundus der SILBERSTERN hatte Vergalos Interesse geweckt. Broga flunkerte ihm vor, dass darin der größte Schatz der Laraben aufbewahrt wurde. Vergalo assoziierte diese Aussage mit der Unsterblichkeit. Um allein in den Genuss der Unsterblichkeit zu gelangen, desaktivierte Vergalo den Schutzschirm um seinen Thron und ließ Broga dicht an sich herankommen. Im gleichen Moment erinnerte sich Anima an ihre wahre Identität und den Zweck ihres Aufenthaltes im Palast. Ebenso erkannte Vergalo die Gefahr in der er schwebte. Anima erkannte, dass Vergalo nicht nur das Wesen war, das in seinem Thron saß, sondern auch der Thron, die Palastbewohner und der Palast selbst. Vergalo ließ die von ihm erschaffenen Geschöpfe im Kampf gegen Verrin und Hartmann vom Silberstern antreten. Als Anima den Tod des Ritters der Tiefe mit ansehen musste, schlug sie mit all ihrer Kraft zu. Dadurch, dass Vergalo ständig mit der Kontrolle über seinen riesigen Körper beschäftigt war, war Anima leicht im Vorteil. Sie versuchte, die beiden Körper Vergalos zu verschmelzen, während dieser den Versuch unternahm, Anima aufzusaugen. Die Verschmelzung gelang, doch die Vardi war schon zu einem Teil Vergalos geworden, konnte allerdings ihren freien Willen behalten. Anima konnte sich von dem Tyrannen lösen, musste aber einen Teil seiner Körpersubstanz mitnehmen. (Atlan 680)

Anima ging an Bord der SILBERSTERN und nahm die Leiche des Ritters mit. Sie nahm Kontakt mit Payarus auf und bat um Hilfe. Payarus war innerhalb weniger Stunden mit seinen Raumschiffen zur Stelle, konnte aber nur den Tod des Ritters bestätigen. Payarus erklärte, dass Anima schlafen musste, um über den Schock hinwegzukommen. Er brachte sie an einen unbekannten, stillen Ort. Nach langem Schlaf erwachte Anima und erhielt den Auftrag nach Alkordoom zu gehen. Erst auf Lummensand war sie fähig, ihre Erinnerungen zu durchforsten. (Atlan 680)

ANIMA, das lebende Raumschiff

Gute 5000 bis 6000 Jahre existierte ANIMA nun als lebendes Raumschiff.

Die Kosmokraten schickten ANIMA um das Jahr 3748 (=151 NGZ) nach Alkordoom, um dort gegen den Erleuchteten zu erkunden. Die folgenden achtzig Jahre wurde sie kreuz und quer durch diese Galaxie gejagt.

Der Wunderkristall

Um 3818 (231 NGZ) fand sie Atlan auf Lummensand, wo sie als Wunderkristall wirkte (und zwar unfreiwillig, weil sie dort festgehalten wurde), bis sie vom Kristallkommando gestohlen wurde. Durch diesen Diebstahl konnte sie den Planeten verlassen und war danach frei. Der Wunderkristall wollte sich zunächst selbst in Sicherheit bringen und dann wieder mit Atlan zusammentreffen. (Atlan 677)

Der Kristall tauchte auf dem Planeten Thorrat auf. Dort landete er auf dem Gelände von Harborts Farm nahe der Stadt Edolhyt. Der Kristall verwandelte sich in eine unregelmäßig geformte Felskugel. Diese Kugel rollte davon, begann zu schweben und ging vor einem Wald zu Boden. ANIMA hatte sich in einen moosbewachsenen Hügel verwandelt, der sich in die Landschaft einpasste. Doch diese Tarnung hielt das lebende Raumschiff nicht lange aufrecht. Der Berg flog weiter bis in eine Schlucht. Nun hatte das Plasma, aus dem ANIMA bestand, die Form einer 15 Meter durchmessenden Halbkugel angenommen. Die dunkelgrüne Oberfläche hatte sich in eine harte, schwer zerstörbare Schicht mit Sprüngen und Rissen verwandelt. Unter den Ästen verkrüppelter Bäume verbarg sich die »Schlummernde«. (Atlan 679)

Doch ANIMA wurde von der Crynn-Brigade entdeckt. Aus der KORALLE bestrichen die Brigadisten das lebende Raumschiff mit Paralysestrahlen. Dadurch wurde ANIMA an ihren Standort gefesselt und an einer Kontaktaufnahme mit dem sich in der Nähe befindlichen Atlan gehindert. Da ANIMA über keine Bewaffnung verfügte, konnte sie sich gegen den Beschuss auch nicht wehren. (Atlan 679)

Kontaktaufnahme

Um dennoch mit dem Arkoniden in Kontakt zu treten, bildete ANIMA einen Ableger aus, der einem kaninchengroßen bepelzten graugelbgrünen Tier mit großen dunkelblauen Augen glich. Der Ableger war mit dem Raumschiff durch einen dünnen Faden verbunden. Atlan forderte die Schaffung zweier Hohlräume, in die sich er und Colemayn begeben wollten. In den Wirren eines ausbrechenden Feuergefechtes zwischen Thorratern und der Crynn-Brigade konnte Atlan die KORALLE erobern. Colemayn gelang es nicht mehr, an Bord zu kommen. Atlan steuerte die KORALLE in das Innere ANIMAS. (Atlan 679)

ANIMA, »die Schlummernde«, begrüßte den Arkoniden und stellte sich als dessen neue Weggefährtin, die ihn überall hin bringen würde, wohin er wollte, vor. Im Inneren des lebenden Raumschiffes entstanden Gänge, Kammern und leuchtende Flächen sowie Öffnungen, die Atlan einen Blick nach außen ermöglichten. Die KORALLE wurde in das Plasma integriert. Dadurch wurde ANIMA befähigt, auf die Ortungs- und Funksysteme des Gleiters zurückzugreifen. ANIMA selbst verfügte über keine Ortungssysteme. Sie handelte rein instinktiv, war dabei aber sehr zielsicher. (Atlan 679)

Auch die äußere Form wurde geändert. ANIMA präsentierte sich als silbergraues spindelförmiges Raumschiff mit etwa 100 Metern Länge und 15 Metern Durchmesser. Der Antrieb schien auf der Anzapfung eines höheren Energieniveaus oder des Hyperraums zu beruhen. ANIMA wusste zu diesem Zeitpunkt selbst nicht genau darüber Bescheid. (Atlan 679)

Das Raumschiff entfernte sich zunächst von Thorrat, um eventuelle Verfolger abzuschütteln. Dann kehrte ANIMA zu der Primitivwelt wieder zurück. Das Schiff verwandelte sich in eine Kugel und landete in unmittelbarer Nähe des Bürgerhauses von Edolhyt. Atlan verabschiedete sich von Kosh Unterseyn. Colemayn blieb verschwunden. Der Arkonide erhielt vom Bürgermeister einen Sack voller Lebensmittel, die sein Proviantproblem an Bord der ANIMA für einige Zeit mildern würden. Die ANIMA startete. Atlan gab als nächstes Ziel den Planeten New Marion an. (Atlan 679)

Bei den Celestern

Auf dem Weg zur Heimatwelt der Celester fing ANIMA einen Notruf auf. Am Rande eines schwach leuchtenden Nebelfeldes wurde ein kleines Raumschiffswrack ausgemacht. Die beiden Bithra Molina und Traumata wurden an Bord genommen. ANIMA war eifersüchtig auf die beiden Mädchen, die sich intensiv um Atlan bemühten. Das lebende Raumschiff ließ Sitzgelegenheiten verschwinden und Bodenunebenheiten entstehen, um die Bithra einigermaßen zu schikanieren. Erst als die beiden Frauen auf ihrer Heimatwelt abgesetzt wurden, normalisierte sich ANIMAS Verhalten. (Atlan 680)

ANIMA setzte ihren Anflug auf New Marion fort. Allerdings schien sich mit den beiden Schiffbrüchigen auch ein Unsichtbarer an Bord geschlichen zu haben, der einige Male Atlan attackierte, der aber nicht zu fassen war. Der Arkonide zog sich in die KORALLE zurück, wo er die Lebensgeschichte ANIMAS erfuhr. (Atlan 680)

Die ehemalige Facette

Es gelang Atlan und ANIMA, den Unsichtbaren aus dem Inneren des Raumschiffes zu vertreiben. ANIMA konnte den Fremden in Plasma einzuhüllen und bewegungsunfähig zu machen. Auf Alkordisch nahm das Fract-Cuzz widerwillig mit Atlan Kontakt auf. Als das Wesen erneut vehement angriff, warf ANIMA es in den Weltraum und beschleunigte sofort, um aus dessen Reichweite zu kommen. (Atlan 680)

Beim Anflug auf New Marion wurde im Orbit um den Planeten ein großes Raumschiff geortet, die ROULETTE. Nahe dem Haus der Briggs landete ANIMA. (Atlan 680)

In komprimiertem Zustand blieb ANIMA auf dem Kontinent Hain, während Atlan mit der KORALLE unterwegs war. (Atlan 681)

Nach dem Einsatz auf der ROULETTE kehrte Atlan zur KORALLE zurück. Mit Arien, Volkert, Spooner Richardson, Sarah Briggs und dem Minu-Cuzz flog er nach Edelkraut, wo die ROULETTE eine Atombrandbombe abgeworfen und gezündet hatte. (Atlan 682)

Atlan befahl ANIMA, die brennende Materie zu entsorgen. Die Schlummernde verwandelte sich in ein silbergraues zigarrenförmiges Gebilde von etwa 100 Metern Länge und 15 Metern Durchmesser. Die ANIMA flog direkt in die Flammenwand um das brennende Gebiet auf Palmwiese hinein. Als sie wieder auftauchte, schwankte sie heftig. Sie hatte die Kernbrandmaterie aufgenommen und versuchte sie mit aller Kraft zusammenzuhalten. Bevor sie Kurs auf den Weltraum nahm, löschte sie den Brand energetisch. Dann nahm ANIMA Kurs auf die Sonne Littoni. (Atlan 682)

Die ANIMA kehrte als weißglühender Materiebrocken nach Edelkraut zurück und versetzte die Besatzung der FLAMME, die die Stadt bombardierte und die KORALLE in arge Bedrängnis brachte, in Angst und Schrecken, da das Minu-Cuzz gleichzeitig den Brigadisten einsuggerierte, der Materiebrocken sei ein Bruchstück des auseinanderbrechenden Kontinents Palmwiese und New Marion wäre dem Untergang geweiht . Mit einem letzten Schuss aus den Kanonen der FLAMME wurde die KORALLE schwer beschädigt. Das Beiboot wurde an Bord der ANIMA genommen, wieder instand gesetzt und die Besatzungsmitglieder versorgt. Das Minu-Cuzz hatte ANIMA verlassen um auf New Marion auf die Ankunft des Fract-Cuzz zu warten. (Atlan 682)

Als das Cuzz in Celeste aktiv wurde, konnte es ANIMA mit seinen hypnotischen Kräften unter seine Kontrolle bringen. Hypnotisierte Celester gingen an Bord. Die Celestische Feuerwehr und Buster McMooshel konnten sich unter die Männer und Frauen mischen. Die ANIMA startete. (Atlan 683)

Buster McMooshel verabreichte ANIMA Injektionen mit Anti-Moosh. Die Schlummernde konnte einen Teil ihres Körpers von dem hypnotischen Einfluss befreien. ANIMA beschwerte sich darüber, dass der Wirkstoff einen scheußlichen Geschmack hatte und Schwindel hervorrief. (Atlan 683)

ANIMA, die Crynn ansteuern sollte, führte einen Kurswechsel durch und landete auf Morrbatt. Das Cuzz schöpfte Verdacht, als ANIMA in einem Gespräch die Beeinflussten als »Gefangene« bezeichnete. Während das Cuzz sich auf den Weg zu Atlan machte, der in einem Raum gefangen gehalten wurde, konnte der Arkonide von Sarah Briggs und den Richardsons befreit werden. Die ANIMA erhielt von Atlan den Auftrag, so bald wie möglich aus der KORALLE einen Notruf an Drei-B abzusenden. (Atlan 683)

Die ANIMA, die Kugelgestalt angenommen hatte, schuf Öffnungen in ihrer Außenhülle und beförderte die hypnotisierten Celester hinaus. Danach verwandelte sich das Schiff in einen bimssteinähnlichen Feldbrocken. Auch das Cuzz war aus dem Schiff befördert worden. (Atlan 683)

Mit dem Psi-Spalter gelang es dem Cuzz, die Kräfte der Celester zu sammeln und auf die ANIMA zu fokussieren. Das lebende Raumschiff veränderte seine Form. Es nahm die Gestalt einer blauen Glocke mit glatter Oberfläche an. (Atlan 683)

Das Auftauchen der PENNSYLVANIA ließ das Cuzz aufgeben. Das Fragmentwesen beging Selbstmord. (Atlan 683)

Vorstoß nach Crynn

Atlan, Sarah Briggs, Flora Almuth, Buster McMooshel und die Richardsons flogen mit der ANIMA nach Crynn. (Atlan 683)

Im Ortungsschutz eines Frachtschiffes näherte sich die ANIMA dem Südpolkontinent. Während des Anfluges erfuhren Atlan und die Celester von der Zerstörung der Raumüberwachungsstation durch Paul Namarro und seine Freunde. Nach der Landung änderte ANIMA ihr Aussehen. Sie glich nun einem Eisblock und verschmolz so mit der Umgebung. Das Raumschiff wurde von einigen Wespen, die das Gebiet überflogen, nicht geortet. Die KORALLE wurde ausgeschleust. Atlan, Arien Richardson und Flora Almuth, die darauf bestand, mitgenommen zu werden, machten sich auf die Suche nach Paul Namarro. (Atlan 684)

Macker, der Roboter des celestischen Agenten wurde am Fuße des Mauntenn gefunden. Er setzte auf Anweisung Arien Richardsons einen Funkspruch an die ANIMA ab. Die Gefährten wollten sich freiwillig in die Gefangenschaft der Crynn-Brigade begeben, um auf diesem Weg in das Pyramidon vorstoßen zu können. (Atlan 684)

Kampf gegen die Facette

Während Atlan, Arien Richardson und Flora Almuth im Pyramidon gegen Zulgea von Mesanthor kämpften, langweilten sich Spooner und Volkert Richardson mit Buster McMooshel an Bord der ANIMA. Plötzlich tauchten Crynn-Brigadisten auf und schossen auf das Raumschiff. ANIMA startete zum Pyramidon. Dort eröffneten die schweren Hochleistungsgeschütze der Residenz der Facette das Feuer. ANIMA zog sich in das Tal zurück, in dem sie die KORALLE geortet hatte. Die Richardsons und McMooshel wurden dort abgesetzt. ANIMA nahm erneut Kurs auf das Pyramidon. Dabei veränderte sie ihre innere Struktur so, dass sich eine Unmenge einzelner Brocken bildete, die für eine begrenzte Zeit allein existieren konnten und durch kaum sichtbare Fäden miteinander verbunden waren. (Atlan 685)

Beim nächsten Feuerstoß aus den Geschützen des Pyramidons zerbrach ANIMA. Die Trümmerbrocken lagen weit verstreut. Eines der Fragmente enthielt das Bewusstsein ANIMAS und versank in eine Bodenspalte. Ein Gleiter der Integrale landete, um die Trümmer zu untersuchen. Eines der Trümmerstücke wurde an Bord genommen. Zuvor transportierte ANIMA alles von ihr in dieses Fragment und trennte den Verbindungsfaden. Das Fragment besaß zwar keine Intelligenz, reagierte aber instinktiv im Sinne des Stammkörpers. (Atlan 685)

Das Fragment wurde zu Zulgea von Mesanthor gebracht. Als Atlan, Arien Richardson, Parillyon und Flora Almuth der Facette gegenüberstanden, begann sich das Fragment, das auf einem Experimentiertisch lag, zu bewegen. Es veränderte mehrfach sein Aussehen und kroch über die Tischplatte. Das erregte Atlans Aufmerksamkeit. Das Bruchstück ANIMAS kletterte die Wand hoch auf Zulgea zu. Der Wurm ließ sich fallen und landete auf den Schultern der Facette. Blitzschnell wickelte es sich um Zulgeas Hals. Erst eine Berührung Atlans veranlasste das Fragment, den Druck zu lockern. Doch im Verlauf des Gesprächs mit Zulgea von Mesanthor begann sich das Fragment wieder zusammenzuziehen. Dabei wurde es glühend heiß. Nach wenigen Sekunden war die Facette tot. (Atlan 685)

Die Trümmerstücke ANIMAS begannen sich wieder zu vereinen. Bald besaß die Schlummernde wieder ihre alte Form. Die Richardsons und McMooshel wurden von ihr abgeholt. ANIMA positionierte sich über dem Pyramidon, bis Atlan, Arien Richardson und Parillyon an Bord gingen. Dann startete die Schlummernde nach New Marion. (Atlan 685)

Doppelgänger

Einige Tage blieb ANIMA auf New Marion. Dann ging die Reise mit Atlan und Parillyon nach Kippelkart. Dort landete die Schlummernde auf dem Ruinenfeld eines zerstörten Raumhafens und nahm die Form eines annähernd runden Felsbrockens an. Ehe sie Atlan von Bord gehen ließ, bildete sie zahlreiche Pseudoarme aus, die den Arkoniden sanft umschlangen. Sie wollte dadurch ihre Zuneigung ausdrücken und die Freundschaft, die sie für Atlan empfand. (Atlan 686)

Nach der Rückkehr aus den Ruinen Kippelkarts verhielt sich Atlan aggressiv, unfreundlich und beleidigend. (Atlan 686)

Um gegen Gentile Kaz vorgehen zu können, flog die ANIMA nach Neu-Kardoll, wo die Kaz-Fresser als Verbündete gewonnen werden sollten. (Atlan 686)

Während des Anfluges auf den Planeten wurde ein Raumschiff geortet. Die KARDOLLS ENDE eröffnete sofort das Feuer auf die ANIMA. Zwei schwere Treffer veranlassten die ANIMA einen Schrei auszustoßen. Für einen Moment versagten die Schwerkrafterzeuger und die Beleuchtung. Weitere Treffer erzielten keine Wirkung mehr. Atlan verlangte, den Angreifer zu rammen. ANIMA verweigerte den Befehl. Parillyon nahm mit der KARDOLLS ENDE Kontakt auf. Jirriigs ließ das Feuer sofort einstellen. (Atlan 686)

Auf Neu-Kardoll kam es zum Angriff der ORDARDOR. Der Schlachtkreuzer landete direkt neben drei aufragenden Felsklippen, in die sich ANIMA verwandelt hatte. Es gelang dem lebenden Raumschiff eines dieser drei Fragmente an Bord der ORDARDOR zu schmuggeln. Es gelang den Rebellen, die ORDARDOR zu erobern. (Atlan 686)

Einer Flotte von acht Schiffen, die Neu-Kardoll anflog, wurde die ORDARDOR entgegen geschickt. Atlan, Parillyon und Tess beobachteten den Einsatz von Bord der KARDOLLS ENDE aus. ANIMA hielt sich in einem Hangar des altersschwachen Schiffes als halbtransparenter Kristall auf. (Atlan 686)

Zurück auf Neu-Kardoll platzierte sich ANIMA erneut als Felsbrocken am Ufer des Sees. Dort musste sie miterleben, wie Atlan von Colemayn erschossen wurde. Der Tramp wendete sich an die Schlummernde und wollte mit ihr den wirklichen Atlan suchen. Bei dem Getöteten hatte es sich um ein fast identisches Duplikat gehandelt, das von den Maschinen der Yiker auf Kippelkart hergestellt worden war. Damit erklärte sich auch die seltsame Verhaltensweise des Arkoniden. ANIMA startete mit Colemayn von Neu-Kardoll. (Atlan 686)

Bei den Steppenforschern

Der Original-Atlan wurde auf Brusquez gefunden. Hier musste ANIMA Atlan und die Steppenforscher erst einmal gegen ein Zerstörungskommando der Quaitti verteidigen. Es gelang ihr, mit Atlan in Funkkontakt zu treten. Doch die Hilfsaktion wurde durch das Eingreifen der UNALASH erschwert, die immer wieder auf die ANIMA feuerte. Das lebende Raumschiff entschloss sich, das Schiff der Quaitti zu rammen. Es gelang dem Zerstörungskommando, die wracke UNALASH zu landen. Ein Bordgeschütz blieb dabei funktionsbereit. Atlan, Duun und Almergund konnten die Kanone mit Sprengladungen zerstören. Nun konnte die ANIMA gefahrlos landen und Atlan, Duun, Almergund, Dhonat, Kolport und Wasterjajn Kaz an Bord nehmen. Der Arkonide erfuhr, dass Colemayn die ANIMA auf dem Weg nach Brusquez verlassen hatte. Das nächste Ziel der ANIMA war die Sonnensteppe. (Atlan 687)

Die Sonnensteppe

Beim Einflug in die Sonnensteppe verspürte die ANIMA den Einfluss des Steppenwindes. Das Schiff verlor die Orientierung. Mit kurzen Linearetappen versuchte die ANIMA, dem verderblichen Einfluss zu entkommen. Die Luftqualität im Inneren des Raumschiffes verschlechterte sich rapide, die Beleuchtung erlosch. In einer Zeitspanne von Klarheit setzte die ANIMA die Lebenserhaltung wieder in Gang und konnte in den Sektor Ordardor zurückkehren. (Atlan 688)

Während sich die Steppenforscher mit Imustil versorgten, entging die ANIMA beim zweiten Anflug durch konzentrierte Passivität der Wirkung des Steppenwindes. Erneut wurde die ANIMA von der MYGULL-144 geortet. Die MYGULL näherte sich der ANIMA und ging auf Abfangkurs. Mit geschickten Manövern gelang es dem Piloten Shourad das lebende Raumschiff zwischen dem Ausleger und dem Zentrum des Scheibenkörpers zu verankern. Unter dem abgeschwächten Einfluss des Steppenwindes ließ es die Schlummernde geschehen. Während die ANIMA mit Fesselfeldern fixiert wurde, machten sich Außenkommandos der Jupter bereit. Dabei mussten sie erstaunt feststellen, dass das spindelförmige Beuteschiff nun einem annähernd kugelförmigen Asteroiden mit zerklüfteter Oberfläche glich. Die Piraten reagierten nicht auf Kontaktversuche Atlans. (Atlan 688)

Die ANIMA versuchte, ein Sonnensystem anzufliegen, um dort auf einem Planeten mit Sauerstoffatmosphäre zu landen. Die Schlummernde aktivierte ihren Antrieb und zwang so die MYGULL-144 zur Kursänderung. Die MYGULL-144 wurde zu einer harten Landung auf dem Planeten Jarad II gezwungen. Da die Fesselfelder abgeschaltet wurden, konnte sich die ANIMA von der MYGULL-144 entfernen. Allerdings benötigte die Schlummernde einige Zeit, um sich von der gewaltigen Anstrengung zu erholen. (Atlan 688)

Mit Hochdruck arbeiteten die Jupter daran, die MYGULL-144 wieder flott zu bekommen. Dabei wurden sie von katzenartigen Intelligenzen gestört, die sich untereinander bekämpften. Mit der KORALLE wurden Kosnach, der mit vier weiteren Juptern aus dem Schiff der Piraten geworfen worden war und ein verletzter Katzenartiger mit zwei Köpfen auf die ANIMA geholt. Kurz darauf schoss das Schiff der Steppenpiraten auf die ANIMA ohne Schäden anzurichten. Den Juptern gelang es, die Triebwerke zum Laufen zu bringen. Die MYGULL-144 startete und flog tiefer in die Sonnensteppe hinein. (Atlan 688)

Poltergeist wurde von Kosnach in Notwehr erschossen. Als Wasterjajn Kaz Wache hatte, bat er ANIMA, eine Treppe zu bilden, um den Planetenboden betreten zu können. Er wollte zu den Jaradern, um mehr Informationen über seine Herkunft zu erhalten. Twilter erzählte Kaz Teile der Geschichte der Jarader. Mit diesem Wissen kehrte Wasterjajn zur ANIMA zurück. (Atlan 688)

Vier Schiffe der Steppenpiraten befanden sich im Anflug auf Jarad II. Jullert nahm Funkkontakt auf und forderte die Übergabe Kosnachs. Der Jupter wurde aus dem lebenden Raumschiff gebracht. Noch deutlich geschwächt startete die ANIMA. Drei Schiffe der Steppenpiraten verfolgten die Schlummernde, während das vierte sich der Oberfläche von Jarad II näherte, um Kosnach aufzunehmen. Die ANIMA konnte entkommen. (Atlan 688)

Entführung

Nach den Ereignissen auf Jarad II trieb die ANIMA durch die Sonnensteppe. Dabei fühlte sie in den Schleiern kosmischen Staubes eine Bewegung, die sich ihr näherte. Kurze Zeit später wurde Kulumhart mit seinen Begleitern geortet. Sac-Say-Juaman hatte die KORALLE im Inneren von ANIMA bemerkt. Brugabischel empfing Gedankenimpulse aus dem seltsamen Gebilde. Jeffat-Vlür und Hailimai brachten mehrere Llodals an Bord der ANIMA. (Atlan 689)

Mit Paralysatoren gelang es Atlan und den Steppenforschern, die Angreifer auszuschalten. Ein kurzes Linearmanöver konnte die Plasmakugeln nicht abschütteln. Kulumhart näherte sich der ANIMA und klammerte sich an der Außenhülle fest. (Atlan 689)

Nur die beiden Teleporter kehrten zu Kulumhart zurück, der ihnen befahl Unter-Ober zur ANIMA zu bringen. Im letzten Augenblick konnte ANIMA den Llodal von Bord werfen, wo er in einer Explosion im Weltraum verging. (Atlan 689)

Ein weiterer Angriff Fultrak-Tenosas lähmte die ANIMA und die Steppenforscher. Nur Atlan und Wasterjajn Kaz erwiesen sich als immun. Die Beiden brachten ihre Gefährten in die KORALLE. Die ANIMA wurde von Kulumhart nach Boden geschleppt. (Atlan 689)

Nach der Landung ließ der Einfluss Fultrak-Tenosas nach, der sich auf angreifende Llodals konzentrierten musste. ANIMA nahm die Form eines länglichen Kristalls an. Gleich darauf verwandelte sie sich in einen moosbewachsenen Hügel, aus dem die KORALLE startete. Es kam zur Begegnung der Steppenforscher mit Loark und Fultrak-Tenosa, wodurch sich das traurige Schicksal der Psi-Potentiale offenbarte. (Atlan 689)

Die Jupter der MYGULL-981 versuchten, die KORALLE zu erobern. Der Angriff kam ins Stocken, als Fultrak-Tenosa seine Kräfte gegen die Steppenpiraten anwendete. (Atlan 689)

In der Zwischenzeit konnte ANIMA verhindern, dass Llodals in ihr Inneres eindrangen. Atlan und Wasterjajn Kaz kehrten mit der KORALLE zur ANIMA zurück. Die Schlummernde startete und flog zum Planeten Jarad, wo die beiden Körper von Fultrak und Tenosa gefunden wurden, Die ANIMA kehrte nach Boden zurück zum Versteck der Jupter und der Steppenforscher, die sich gegen Zehntausende Llodals zur Wehr setzen mussten. Das Erscheinen der ANIMA zwang die Llodals zum Rückzug. (Atlan 689)

Die Jupter und die Steppenforscher gingen an Bord. Die ANIMA startete sofort, noch ehe die Llodals wieder angreifen konnten. Modart lieferte noch vor seinem Tod Atlan einen Hinweis auf das MEMORIUM. Auf einer unbedeutenden Welt der Jupter wurden Pleffzar und seine Leute abgesetzt. (Atlan 689)

Todeskommandos

Der weitere Weg führte die Schlummernde nach Uruch, wo sich Atlan und die Steppenforscher einige Tage erholen wollten. Doch Dhonat hatte von einer mordlüsternen Bande geträumt, die diese Welt heimgesucht hatte. Der Hugerer befürchtete unangenehme Überraschungen, die in Form der Wandlerroboter auch eintrafen. Die Maschinen richteten unter den Uruchern ein Blutbad an. Kolport und Atlan wurden von schwarzen Kristallschlangen, die die Roboter freisetzten, angegriffen. Der Steppenforscher wurde von Erlfret gerettet. Atlan drohte von zwei der Schlangen erstickt zu werden. ANIMA eilte herbei, nahm den Arkoniden auf und konnte die Schlangen von Atlans Hals reißen. Sodann hielt sie ANIMA mit ihrer Körpersubstanz wie in einem Schraubstock fest. Die schwarzen Gebilde wurden so lange in die Länge gezogen, bis sie zu Kristallen zersplitterten. (Atlan 690)

Wandlerroboter und die drei Raumschiffe der Noos-Unoser eröffneten das Feuer auf die ANIMA, die gezwungen war, Uruch zu verlassen und die Steppenforscher auf dem Planeten zurückzulassen. (Atlan 690)

ANIMA tauchte in die Atmosphäre des grünen Planeten zurück und erhöhte immer mehr die Geschwindigkeit. Endlich blieben die Roboter zurück. ANIMA landete in einer Mulde einer riesigen Seenplatte und nahm das Aussehen eines kleinen Sees an. Wandler-7 positionierte sich über dem See und nahm mit Atlan Kontakt auf. Der Roboter berichtete von dem Auftrag, den der »Unbekannte« erteilt hatte und auch darüber, dass er sich selbst als der »Strahlende« bezeichnete.

Nach dem Abflug des Strahlenden und der Landung dreier Raumschiffe der Noos-Unoser gab die ANIMA die Form des kleinen Sees auf und nahm eine medusenähnliche Gestalt an, in der sie in Richtung KORALLE davonschwebte. Um eine möglicherweise notwendige Tarnung aufzubauen, bildete die ANIMA eine 100 Meter lange, grüne Plattform, auf der Steine, Bäume, Gras und Blumen zu finden waren. Im Flussdelta paralysierte Atlan einen Noos-Unoser. ANIMA bildete einen Greifarm aus und beförderte Unpjok an Bord. Als der Noos-Unoser Atlan attackierte, fesselte ihn ANIMA mit zwei Schlingen aus ihrer Körpersubstanz. In einem Tal wurde Unpjok von Bord geworfen und paralysiert. Die ANIMA wurde von den Noos-Unosern, die ihr gefolgt waren, angegriffen. Die Tarnung des lebenden Raumschiffes machte sich nun bezahlt. (Atlan 690)

Die ANIMA nahm die KORALLE mit den Steppenforschern an Bord. Kjok-Duun machte sich auf den Weg, um Atlan bei der Sprengung der NOOS-2 zu unterstützen. Zwei angreifende Raumer der Noos-Unoser zwangen ANIMA zum Start. Mit Traktorstrahlen wurde die Schlummernde festgehalten. (Atlan 690)

Atlan traf auf Kjok-Duun, die ihn per Transversal-Teleportation auf die ANIMA brachte. Das lebende Raumschiff wurde von Hyperfeldern, die von den Noos-Unosern eingesetzt wurden, beschleunigt und durch den Hyperraum geschleudert. Das Schiff materialisierte im Sektor Janzonborr, dem Herrschaftsgebiet der Facette Yog-Mann-Yog. (Atlan 690)

Kidnapping

Die ANIMA ging außerhalb der Umlaufbahn der äußersten Planeten der Sonne Doomhirn in eine Parkbahn, um neue Kräfte zu sammeln. Die KORALLE wurde ausgeschleust. Nur Dhonat blieb an Bord zurück. (Atlan 691)

Die ANIMA erregte das Interesse des Händlers Hunkle-Bha. Die ZAHRRAG nahm Kurs auf den vermeintlichen Meteoriten und überschüttete den Himmelskörper mit Lähmstrahlen. Die ANIMA wurde mit Traktorstrahlen nach Gaukler geschleppt. (Atlan 691)

Und wieder gelang ihr die Flucht, während der sie sich auf Hirnox versteckte. Hier versank sie immer mehr in Depressionen und Hoffnungslosigkeit, nach geraumer Zeit war sie nicht mehr in der Lage, für Dhonat, der an Bord verblieben war, Nahrung bereitzustellen. Sie reagierte auch nicht mehr auf seine Kontaktversuche, sie konnte lediglich die Sauerstoffversorgung sowie eine minimale Beleuchtung aufrechterhalten. (Atlan 698)

Schließlich wurde sie von Suchtrupps entdeckt und warf in Panik Dhonat von Bord. ANIMA sollte zum Adlerhorst gebracht werden, wo sie Yog-Mann-Yog untersuchen und für seine Zwecke einspannen wollte. Dafür wurde sie an Bord des jordobanischen Raumschiffes GRIFFONE gebracht. Allerdings übernahmen die Rebellen der Loge der Erkenner die Macht an Bord und leiteten die GRIFFONE nach Jordoban um. (Atlan 698)

Hier konnte Atlan ANIMA befreien. Kaum dass er an Bord war, kehrte ANIMAS Willenskraft zurück; sie verließ mit ihm Jordoban. (Atlan 698)

Der letzte Einsatz

Atlan drang mit ANIMA und der VIRGINIA erneut in die Sonnensteppe ein, an deren innerem Rand das MEMORIUM zu finden sein sollte. Während der Verfolgung eines Molayns wurde die ANIMA von Schiffen der Steppenpiraten umzingelt und mit Paralysestrahlen beschossen. Nach zwei Salven nahm ANIMA eine schwammartige Form mit vielen Öffnungen an. Atlan wurde von den Juptern aus der KORALLE geholt. (Atlan 699)

ANIMA konnte trotz der Paralyse einen dünnen Pseudoarm ausbilden und das Funkgerät der KORALLE aktivieren. Ein von Atlan bereits vorbereiteter Funkspruch wurde an die VIRGINIA abgestrahlt. Die Steppenpiraten bestrichen ANIMA erneut mit Paralysestrahlen. Eingedrungene Jupter schalteten das Funkgerät aus und zerstörten das Cockpit der KORALLE. (Atlan 699)

Die MYGULL-301 schleppte das Schiff nach Ghuurm und setzte es nahe dem Auge des Erleuchteten ab. Atlan wurde in eine der Blasen des Auges gebracht, das daraufhin immer heller in rötlichem Licht zu strahlen begann. Durch die Aktivität des Auges fielen die Jupter und auch die mit der VIRGINIA angekommenen Celester in tiefen Schlaf. (Atlan 699)

Obwohl ANIMA die von den Juptern hervorgerufene Paralyse überwinden konnte, versetzte die Aktivität des Auges des Erleuchteten das Schiff in eine ungewöhnliche Trägheit. Übergangslos tauchte Colemayn auf, der ANIMA wachrüttelte, um Atlan aus dem Auge retten zu können. Während der Weltraumtramp versuchte, in das Auge einzudringen, wollte ANIMA nicht länger warten und noch einen Ritter verlieren. Sie verwandelte sich in einen Kristall und stürzte sich auf die Blasen des Auges, um ihren Ritter zu retten. Gleichzeitig gelang es Colemayn, das Siegel des Erleuchteten zu öffnen und das Auge zu betreten. In diesem Moment zog sich der Erleuchtete in Panik aus Alkordoom zurück. (Atlan 699)

Atlan, der sich aus dem Auge befreien konnte, fand ANIMA als schwammähnliche Masse in unmittelbarer Nähe des zerstörten #Auges vor. Die KORALLE war unbrauchbar, die Schlummernde selbst tot. (Atlan 699)

Doch ANIMA hatte sich durch den Aufprall auf das Auge verändert. Die vor langer Zeit stattgefundene Verbindung mit Zellmaterial Vergalos wurde rückgängig gemacht. Der Zellklumpen, den Atlan gefunden hatte, starb ab. (Atlan 699)

Unter großen Schmerzen gelang es ANIMA die Gestalt eines jungen Mädchens anzunehmen, das sie einst gewesen war. Hinter einem Mauervorsprung beobachtete sie das Verschwinden Atlans. Das lebende Raumschiff war zu Anima geworden. (Atlan 699)

Anima, Kampfgefährtin Atlans

Die Suche nach ihrem Ritter

Während dieses Ereignisses wurde Atlan von den Kosmokraten ortsversetzt. Anima war untröstlich über den Verlust des Mannes, den sie liebte. Die Orbiterin des Arkoniden hoffte zur Jahreswende 3818 / 3819 von den Kosmokraten von Ghuurm ebenfalls weggeholt zu werden und weiterhin an Atlans Seite gegen EVOLO kämpfen zu können. Doch die Versetzung geschah nicht. (Atlan 699)

Anima schlich sich an Bord eines celestischen Beibootes. Dabei nahm sie das Aussehen einer jungen Celesterin an. Sie war gezwungen, auch die Kleidung nachzubilden. Amina gelangte auf die VIRGINIA, wo sie sich versteckte und mit den Einrichtungen eines Beibootes vertraut machte. Mit dem Boot verließ sie die VIRGINIA, um ihren Ritter zu suchen. (Atlan 699)

Anima irrte mit der IGEL ziellos in ganz Alkordoom umher. Zufällig gelangte sie in die obere Hemisphäre der Galaxie. Das Schiff geriet dort in den Sog des gewaltigen Jetstrahls. Mit vielfacher Überlichtgeschwindigkeit wurde die IGEL in einen Mahlstrom aus n-dimensionalen Energien geschleudert. (Atlan 709)

Ein gewaltiger Schlag ließ die IGEL als Wrack in den Normalraum zurückstürzen. Das Schiff war mit der DSCHWINGG kollidiert und raste auf einen Meteoritenschwarm zu. Die IGEL konnte auf einem der Meteoriten landen. Anima richtete das Bordgeschütz auf die DSCHWINGG aus. (Atlan 709)

Sie brachte einen Treffer im Rumpf der DSCHWINGG an. Ein Kontaktversuch Neithadl-Offs schlug fehl, da Anima nur das Bild der Vigpanderin sah, jedoch nichts hörte. Die Orbiterin glaubte, hingehalten worden zu sein, damit der unbekannte Gegner seine Waffen neu ausrichten konnte, und unterbrach wutentbrannt die Verbindung. Mehrere Strahlschüsse schlugen in die DSCHWINGG ein. (Atlan 710)

Neithadl-Off konnte sich unbemerkt an die IGEL heranschleichen. Es kam zu einem Handgemenge mit der Vigpanderin, die sich mit ihrem Gravojet-Aggregat auf einen anderen Meteoriten zurückzog. Anima folgte ihr und fand die Gegnerin in einem künstlichen Stollen vor einem geschlossenen Stahlschott. Schwere Raumbeben erschütterten plötzlich den Meteoriten und brachten den Stollen zum Einsturz. Auslöser für die Beben war die Inbetriebnahme eines Überlichttriebwerk-Prototyps der Phyloser. Im letzten Moment konnte sich Anima durch das nun geöffnete Schott in die dahinter liegende Kammer retten, wo sie eng an Neithadl-Off geklammert, das Ende der Beben abwartete. Die Vigpanderin erlitt an und für sich tödliche Verletzungen, als sie von den furchtbaren Erschütterungen mehrmals gegen die Wandungen der Kammer geschleudert wurde. Mit ihren Fähigkeiten gelang es Anima, Neithadl-Off zu heilen. Endlich konnten sie miteinander kommunizieren und die gegenseitigen Fehleinschätzungen beseitigen. (Atlan 710)

Die Raumbeben vernichteten den Meteoritenschwarm. Die Kammer blieb unversehrt. Neithadl-Off stellte eine Funkverbindung zu Goman-Largo her. Anima flog zur IGEL um das Schiff zur DSCHWINGG zu bringen. Dort wollten sie aus Einzelteilen beider Schiffe zumindest ein Hyperfunkgerät zusammenbauen. (Atlan 710)

Anima meldete ihren Gefährten die Annäherung fremder Raumschiffe. Nach Neithadl-Off, die den Erstkontakt herstellte, wurden auch Anima und Goman-Largo an Bord der HORKA MALA ORKA gebracht. (Atlan 710)

Es kam zu einem Kommandowechsel an Bord des Schiffes. Bei einer Gegenmeuterei während des Testlaufes eines experimentellen Überlichtantriebes erlangte Tanc-Foll das Kommando über die HORKA MALA ORKA zurück und ließ Enerschi-Upp verhaften. Er drohte, die Phyloserin nackt aus der Schleuse stoßen zu lassen, sollten sich Anima und Neithadl-Off nicht unbekleidet ergeben. Als sich Tanc-Foll mit einem Trupp Phyloser näherte, stieß Neithadl-Off eine Wolke Pheromone aus. Die Phyloser reagierten unterschiedlich auf die Wolke. Anima verwandelte sich selbst für kurze Zeit in einen anscheinend männlichen Vigpander. Tanc-Foll und seine Getreuen wurden von den drei Gefährten festgesetzt. Enerschi-Upp übernahm wieder die Befehlsgewalt. (Atlan 710)

Die HORKA MALA ORKA flog nach Preet. Ein Beiboot brachte Anima und ihre beiden Gefährten sowie Enerschi-Upp zur FESTUNG. Dort war es zu einem politischen Umsturz gekommen. Der neue Imperator Krell-Nepethet ordnete die Beseitigung der drei Gefangenen in der Desintegrationskammer an. Mit von Robotern projizierten Fesselfeldern wurden sie an der Flucht gehindert. Die Roboter stießen sie in eine Pseudo-Vulkanlandschaft. Dort mussten sie sich mit materiell stabilen Tulocks auseinandersetzen. Vor den rasenden Bestien konnten sie sich in eine Kammer in Sicherheit bringen, die auf einem Metallsockel stand und eine direkte Transmitterverbindung zu jener Kammer im Innern des ehemaligen Meteoriten darstellte. Nach dem Tod Krell-Nepethets kehrten sie per Transmitter nach Preet zurück. (Atlan 710)

Die drei Gefährten halfen, den richtigen Imperator Brusch-Onoton wiedereinzusetzen, und wollten den Phylosern zwei überlichtschnelle Raumschiffe bauen - von denen sie eines als Gegenleistung für ihren Entwicklungsschub erhalten sollten. (Atlan 710)

Rückschlag

Goman-Largo unterstützte gemeinsam mit Neithadl-Off und Anima die Hyperphysikerin Enerschi-Upp auf dem Mond Niarmena bei der Weiterentwicklung des Hyperantriebes. Es kam zur Explosion des Teilchenbeschleunigers. Um der drohenden Verhaftung durch die Behörden zu entgehen, planten die drei unterschiedlichen Wesen die Flucht. Sie kaperten eine Mondfähre und flogen zum Planeten Phylos. Die Fähre wurde vom Raumjagdgeschwader Nerzell abgefangen und nach Preet umgeleitet. Dort landete das kleine Schiff auf dem Raumhafen der FESTUNG, die von Landungstruppen einer aufständischen phylosischen Kolonie angegriffen wurde. Die Orbiterin wurde von der Druckwelle einer in ihrer unmittelbaren Nähe explodierenden Rakete erfasst und durch ein offenes Tor in die FESTUNG geschleudert. Die bewusstlose Anima wurde von Goman-Largo getragen. Sie hatte innere Verletzungen davongetragen. Die Humanoide wurde an Neithadl-Off übergeben, damit der Modulmann nach Brusch-Onoton suchen konnte. Die Gefährten wurden von dem cholerischen Imperator in die Pseudolandschaft in den Tiefen der FESTUNG geführt, die sie vor etwa einem halben Jahr kennengelernt hatten. Die dort stationierten schwerbewaffneten humanoiden Roboter gestatteten Anima, dem Modulmann und der Vigpanderin den Zutritt zum Transmitter. Sie wurden abgestrahlt, landeten diesmal aber nicht in der Raumstation, sondern in einer Zeit-Transfer-Kapsel. (Atlan 726)

Reise auf der Nullzeit-Spur

Das Fahrzeug setzte seine unterbrochene Reise auf der Nullzeit-Spur fort. Bald drohten ein Engpass an Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Bevor es zu Komplikationen kam, tauchte die Zeit-Transfer-Kapsel in den Einsteinraum zurück und landete auf dem Planeten Mohenn. Dort wurden die Ankömmlinge gewissermaßen als Götter verehrt und zu einem Festessen eingeladen. Als Gegenleistung sollten sie den Signern Unterstützung in deren Kampf gegen die barbarischen Xorer bieten. Noch in der Nacht wurden Neithadl-Off, Anima und Donora von Xorern gefesselt und aus dem Lager getragen. (Atlan 726)

Im Lager der Xorer vergnügten sich die Krieger an der Musik, die Neithadl-Off mit ihrem Kombinationsgerät erzeugte. Währenddessen befand sich Anima auf der Flucht vor Narunn, der versuchte, sie zu töten. Der Xorer wurde von Nussels Horn aufgespießt. (Atlan 726)

Goman-Largo untersuchte den Xorer und stellte ein Zucken des linken Auges fest, doch Anima behauptete, dass Narunn nicht mehr lebte, obwohl etwas von diesem Körper oder in diesem Körper noch am Leben war, jedoch auf keinen Fall ein Xorer. Da jedoch nur Narunn über den Verbleib des verschwundenen Steuergerätes Bescheid wusste, ordnete der Modulmann die Heilung des Xorers an. Große Teile Narunns zerfielen zu Staub und wurden vom Wind davongewirbelt. Übrig blieb ein Zwischending zwischen Schlange und Amphibie. Im Kopf des Wesens hatte sich ein schwarzes, eiförmiges Auge gebildet, das die Abbilder einer Sumpflandschaft, aus dem eine stählerne Insel mit einer kreisförmigen Plattform zeigte. (Atlan 726)

Anima hatte sich an der Physiologie und dem Metabolismus eines Xorers gehalten, als sie die Wiederherstellung durchgeführt hatte. Dadurch war es zu Diskrepanzen gekommen, die das nunmehrige Aussehen Narunns hervorgerufen hatten. Narunn ergriff die Flucht. (Atlan 726)

Er war mit dem Steuergerät zur Tempelanlage unterwegs. Anima kam auf dem Rücken von Nussel angeritten und gesellte sich wieder zu ihren Gefährten. Der Modulmann erreichte die offene Schleuse vor seinen beiden Begleiterinnen. Das Wesen, das einst Narunn gewesen war, hatte das Steuergerät bereits wieder an seinen Platz installiert, doch die Zeit-Transfer-Kapsel reagierte nicht. Unter Animas Kräften starb der Fremde. (Atlan 726)

Aus dem Tempel holte die Orbiterin eine rechteckige Metallplastikplatte mit der Inschrift »This is a Time-shuttle«. Nussel identifizierte die Sprache als Englisch. Anima konnte die Bedeutung mit »Zeit-Pendler« erklären. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Kapsel nun als Time-Shuttle bezeichnet. Allerdings gab Anima zu denken, dass Englisch nur von den Terranern und den Celestern in Alkordoom gesprochen wurde. Es stellte sich also die Frage, wie diese Schrift auf das Trümmerstück einer Zeit-Transfer-Kapsel gekommen war. (Atlan 726)

Das Time-Shuttle war startbereit, reagierte jedoch nur mehr auf Berührungen von Anima. Die Suche nach ihrem Ritter konnte endlich weitergehen. (Atlan 726)

Unheil

Anima unterbrach die Reise des Time-Shuttles wegen eines Gefühls drohenden Unheils. Die Kapsel kehrte in den Normalraum zurück und befand sich im Sog eines Black Holes. Das Time-Shuttle würde das Zentrum des Schwarzen Lochs passieren und in einem anderen Universum herauskommen. Goman-Largo und Anima arbeiteten an der Steuerung des Antriebes, um dies zu verhindern. Die Zeit-Transfer-Kapsel schrammte gewissermaßen an der Öffnung des Schwarzen Lochs vorbei und kehrte auf die Nullzeit-Spur zurück. Das Time-Shuttle landete erneut auf Mohenn, wo es bereits von Nussel erwartet wurde. (Atlan 727)

Goman-Largo, Neithadl-Off, Anima und Nussel begannen, die Zeitgruft zu untersuchen. Dabei mussten sie feststellen, dass sie sich durch die Zeit bewegten. Als die Bewegung endete, erschien die Zeitgruft unversehrt. Das Time-Shuttle war verschwunden. Auch in dieser Gruft gab es wie auf Xissas Ringsektoren, deren Wände aus transparentem Material bestanden. Im fünften Ringsektor entdeckte Goman-Largo einen Wächter des Ordens der Zeitchirurgen, der in einem Stasisfeld gefangen war. Mithilfe seiner Module fand Goman-Largo einen Weg aus der Zeitgruft. Die Gefährten benutzten ihre Flugaggregate, während ihnen Nussel nachgaloppierte. Als sie die Treppe erreichten und die Zeitgruft verließen, fanden sie das Time-Shuttle unversehrt auf der Steinplatte vor. (Atlan 727)

In der Zwischenzeit hatten sich die Mohennas um den Tempel versammelt und ein großes Fest vorbereitet. Noch zwei Tage blieben die Zeitreisenden auf Mohenn, ehe sie mit dem Time-Shuttle erneut starteten. Nussel begleitete seine neuen Freunde. Das Shuttle näherte sich dem Punkt, an dem Anima die psionische Wellenfront verspürt hatte. Es gelang nicht, die Zeit-Transfer-Kapsel anzuhalten. Sie steuerte eine weitere Zeitgruft an. Auf den Bildschirmen wurde eine Eiswüste erkennbar. Das Time-Shuttle kam auf einer schrägliegenden Stahlplatte zum Stehen. Ein aktiver Wächter der Zeitgruft versuchte die Kapsel abzuschieben. Der Wächter aus dem Orden der Zeitchirurgen glaubte, Krell-Nepethet gefangen zu haben. Die Zeit-Transfer-Kapsel hatte inzwischen die Relativvergangenheit von Kamintze erreicht. In dieser Zeit war die Hohlwelt noch intakt. (Atlan 727)

Gefangen im Stasisfeld

Kontakt mit den Tufylls wurde hergestellt. Larana berichtete von Kamintze, der letzten noch existierenden Satellitenstadt. Doch auch Kamintze drohte der Absturz auf den Planeten Stoma, da die Ankunft des Time-Shuttles durch die wenn auch geringe Massenvergrößerung eine Bahnveränderung verursachte, die mit den Mitteln der Tufylls nicht mehr korrigiert werden konnte. Die Tufylls teilten auch mit, dass die Massenvergrößerung inzwischen wieder zurückgegangen war, was gleichbedeutend mit dem Verschwinden des Time-Shuttles war. (Atlan 727)

Anima, Neithadl-Off und Goman-Largo wurden von Larana zu Allgorah geleitet. Dort hielt Salany Verbindung mit der Positronik. Goman-Largo konnte für eine Zeit lang mit Allgorah verschmelzen, während Salany sich völlig mit der Positronik vereinte. Während der Modulmann versuchte, die Satellitenstadt in eine stabile Umlaufbahn um Stoma zu bringen, kehrten Neithadl-Off und Anima in die Zeitgruft zurück. Sie wurden vom Wächter der Gruft in einem Stasisfeld gefangen. Goman-Largo gelang es, seine beiden Gefährtinnen mithilfe des Zeitchirurgen zu befreien. (Atlan 727)

Am Ziel der Reise

Goman-Largo und seine Gefährten machten sich auf, mit der Zeit-Transfer-Kapsel ein neues Ziel anzusteuern. Sie erreichten den Planeten Nasindra, auf dem es keine Zeitgruft gab. Diese Welt lag in der Galaxie Manam-Turu, in der sich auch Atlan aufhielt. Doch die Zeitepoche stimmte nicht. Das Time-Shuttle war zu weit in der Zukunft gelandet. Das Shuttle drohte von einem der Götter des Großen von Evoll begraben zu werden. Der vor dem gigantischen Wesen flüchtende Raman wurde an Bord genommen. Goman-Largo schoss mit dem Quintadimwerfer auf das Plasmawesen, das den Verlust an organischer Substanz mit unheimlicher Geschwindigkeit immer wieder kompensierte. Das Time-Shuttle tauchte wieder auf die Nullzeit-Spur ein. Die Kapsel landete auf Barquass. Goman-Largo schickte das Time-Shuttle zu einer Zeitgruft, die auf dem Flug nach Barquass tangiert worden war. Sicherheitshalber schickte er ein Modul mit, das ein Raum-Zeit-Signal aussendete, sobald es den Aktivierungsimpuls eines anderen Moduls empfing. So hoffte der Tigganoi, das Time-Shuttle wiederzufinden. (Atlan 727)

Die kleine Gruppe wurde von fünf bewaffneten Gleitern umringt. Barquass-Piraten entstiegen den Fluggeräten. Von Hatchiss erfuhr Neithadl-Off, dass die Piraten auf der Lauer lagen, um Atlan zu fassen. Goman-Largo, die Vigpanderin, Anima und Nussel schlossen sich den Piraten an. (Atlan 727)

(...)

Im August 3820 (233 NGZ) war Anima maßgeblich als LINK daran beteiligt, dass aus EVOLO die neue, zumindest potentielle Superintelligenz BARQUASS wurde. Bei diesem Prozess verlor sie im Übrigen ihre psionischen Fähigkeiten und war fortan nur noch eine normale Frau.

(...)

Quellen

Atlan 675, Atlan 677, Atlan 679, Atlan 680, Atlan 681, Atlan 682, Atlan 683, Atlan 684, Atlan 685, Atlan 686, Atlan 687, Atlan 688, Atlan 689, Atlan 690, Atlan 691, Atlan 698, Atlan 699, Atlan 709, Atlan 710, Atlan 726, Atlan 727

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