Elfahd

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Elfahd ist die Heimatwelt der Elfahder. Es handelt sich um den ersten von zwei Planeten der gelben Sonne Aachd, die in der Überlappungszone der beiden Galaxien Absantha-Gom und Absantha-Shad liegt. Einst umkreisten acht Planeten den Stern.

Astrophysikalische Daten: Elfahd
Sonnensystem: Aachd
Galaxie: Absantha-Shad
Entfernung zur Milchstraße: ≈39 Mio. Lichtjahre
Monde: 0
Typ: Dschungelwelt
Atmosphärendruck: 1300 hPa
Bekannte Völker
Elfahder

Übersicht

Elfahd ist eine sumpfige Dschungelwelt mit einem feucht-warmen Tropenklima. Verschiedene kleinere Kontinente sind über den gesamten Ozean verteilt. Aufgrund einer nahen Sonnenbahn und des Treibhauseffekts verhält sich das Klima an jedem Ort konstant. Über die gesamte kontinentale Oberfläche verteilt sich ein sumpfiger Regenwald, der von Tümpeln und Wasserläufen durchzogen ist. Neben den verschiedenen Pflanzen und Kleinstlebewesen haben auch Tiere ein Zuhause gefunden. Bekannte Arten sind die gefährliche Sumpfgröcke und die vom Aussterben bedrohten Wajzzu.

Im Äquatorialozean befindet sich eine durch Vulkanismus entstandene circa 13.000 km2 große Insel, die bis zu einer Höhe von 7000 Metern aufragt. Dort lag in einem Hochtal die Upanishad-Schule von Elfahd.

Die Elfahder scheuen den direkten Kontakt untereinander. Daher errichten sie keine Städte. Ihre Wohnquartiere errichten sie direkt im Sumpf. Die meisten Haushalte sind nach persönlichen Wünschen eingerichtet. Meist wird die anfallende Arbeit durch Roboter erledigt. Sucht ein Elfahder persönlichen Kontakt, so sucht er normalerweise ein Gesprächshaus auf oder lädt seine Bekannten unter äußersten Umständen zu sich ein.

Ähnlich den Wohnungen sind auch die technischen Einrichtung, Labore, Fabriken und andere Anlagen verteilt und hochautomatisiert. Von einer Umlaufbahn aus lassen sich allein größere Komplexe und Raumhäfen erkennen.

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt nach 300.000 v. Chr. führte der Andury And-Elfa-Ury eine Gruppe von Andury von Siom Som aus zum Planeten Elfahd. Aus ihnen wurden die Elfahder. (PR 2569)

In einem Zeitraum zwischen 200.000 v. Chr. und 50.000 v. Chr. herrschte auf Elfahd ein goldenes Zeitalter. Die zu dieser Zeit noch humanoiden Elfahder erreichten ein hohes Technologieniveau. Viele Elfahder verließen ihre Heimatwelt und gründeten in Absantha-Shad Kolonien. Eine große Katastrophe setzte ihrer unbeschwerten Lebensweise ein Ende. Ein vagabundierender Weißer Zwerg, der später unter dem Namen Maard Uyo bekannt wurde, kreuzte durch das System und riss alle acht Planeten aus ihrer Bahn. Zwar gab es vor dem Eintritt des Ereignisses eine längere Vorwarnzeit, sie war aber nicht ausreichend für eine komplette Evakuierung. Rund zehn Milliarden Elfahder blieben zurück und unterzogen sich einer gewagten Genmanipulation.

Während Elfahd aus seiner Bahn gerissen wurde und sich im Laufe von fünf Jahrtausenden langsam einer stabilen Bahn annäherte, überlebten sie als protoplasmische Wesen in einer Art Winterschlaf. Langsam wärmte sich der Planet auf, und die Atmosphäre verließ den kondensierten Zustand. Auch die Elfahder erwachten. Da nur die wenigsten Pflanzen überlebt hatten, begannen sie ein Planetenforming, an dessen Ende Elfahd seine bekannte Form annahm.

Einige Jahrtausende später erreichte der Ewige Krieger Ayanneh Elfahd und gründete die Upanishad. Spätestens zu diesem Zeitpunkt kamen Gerüchte auf, Ayanneh hätte bei der Rettung Elfahds eine entscheidende Rolle gespielt.

Mit der Rettung von Volcayr durch Irmina Kotschistowa begann ein Umdenken auf Elfahd. Von den rund zehn Millionen Elfahdern schlossen sich bis 445 NGZ mehr als ein Drittel den Azimu an.

Quellen