Atem der Schöpfung

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Planetenroman 288
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Als Atem der Schöpfung bzw. Altrit wurde von den Alt-Lemurern des zweiten Planeten der Sonne Luum der nur dort existierende Hyperkristall bezeichnet.

Übersicht

Er durchzog in Form von Kristalladern ein 200 Meter hohes, tempelartiges Bauwerk, das von den Alt-Lemurern bewacht wurde. Der wie aus massivem dunkelgrauem Fels geschlagen wirkende Tempel glich einer auf der Spitze stehenden vierseitigen Pyramide, auf deren Grundfläche eine etwas in die Fläche eingesunkene Kugel ruhte. Die Erbauer des Tempels blieben unbekannt. Es zeigte sich, dass die hyperenergetische Komponente des Kristalls eine große Sprunghaftigkeit aufwies, die in kein System eingeordnet werden konnte.

Mittels des Kristalls war es parapsychisch befähigten Personen möglich, ein Hyperfeld zu erzeugen, das in der Lage war, selbst schwerste und tödlich verlaufende Verletzungen zu heilen und das Leben der sich im Einflussbereich des Tempels befindenden Personen zu verlängern. Allerdings ging die Heilkraft des mehrdimensional schwingenden Kristalls - das so genannte »Einatmen« - auf Kosten der Lebenskraft des gesamten lemurischen Volkes.

Zitat: [...] »Ein unsterblicher Lemurer zehrte von der Lebensenergie seines eigenen Volkes – kein Maahk, kein Sonneningenieur war davon betroffen. Wer immer einen Zellaktivator trug, erlegte seinem Volk einen Tribut an Lebensenergie auf – und dieser Tribut wuchs.« [...]

Geschichte

Um das Jahr 24.000 v. Chr. wurden der Planet und der Tempel von Agaia Thetin und einer Gruppe sie begleitender Lemurer, darunter Selaron Merota, entdeckt. Dieser untersuchte das Phänomen und entwickelte im Laufe der Zeit aus dem von ihm »Heilkristall« oder »Altrit« genannten Hyperkristall die noch primitiven Vorläufer der Zellaktivatoren der Meister der Insel (MdI). Diese entwickelte er stets weiter und parallel dazu die Multiduplikatoren, die ebenfalls auf der Wirkung des Kristalls beruhten. Es wurde zur Herstellung der Atomschablonen für die Duplos benötigt.

Viel später gelang es Selaron Merota, das Hyperfeld des Kristalls künstlich zu erzeugen und so von dem direkten Einfluss eines mit diesem Kristall bestückten Projektors unabhängig zu sein. Nachdem ihm von einem der in die Primitivität zurückgefallenen ersten lemurischen Kolonisten in Andromeda - die es vor langer Zeit auf diesen Planeten verschlagen hatte - die Grundlage der Heilwirkung klargemacht worden war, stellte er alle weiteren Versuche in diese Richtung ein. Er sagte sich von der mittlerweile als Faktor I der MdI bekannten Agaia los, und floh mit seiner Tochter Ermigoa.

Nach der Etablierung der Macht der MdI - also Jahrtausende nach der Entdeckung des Hyperkristalls - experimentierte Faktor VI mit dem Altrit und entwickelte dort mit Hilfe des Hyperkristalls eine Substanz, die er Radolxin nannte. Faktor I stellte ihm große Mengen des Hyperkristalls zur Verfügung. Mit dem Radolxin konnte er ganze Planeten in bizarre kristalline Lebewesen verwandeln, die als Darlos bezeichnet wurden. Es handelte sich um die später als Mobys bekannt gewordenen Gigant-Lebensformen. Das Altrit selbst widersetzte sich weiterhin jeglicher Erforschung.

Ob sich der Tempel auch im Jahre 2406 noch auf dem mittlerweile Tamanium genannten Planeten befand und mit ihm unterging, ist unbekannt.

Zu unbekannter Zeit wurde auch im Sicatemo-System Altrit gefunden. Die Vorkommen gingen verloren, als im Jahre 1463 NGZ die Frequenz-Monarchie die Sonne in eine Nova verwandelte. (PR 2527)

Quellen