Aufbaukonferenz der Völker

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Die Aufbaukonferenz der Völker wurde von Perry Rhodan einberufen. Sie sollte ursprünglich am 4. Januar 1344 NGZ auf Terra in der Solaren Residenz stattfinden. Aufgrund von Terminengpässen bei Imperator Bostich I. wurde sie auf den 4. Februar 1344 NGZ verschoben.

Eingeladen waren Vertreter aller führenden Milchstraßenvölker. Perry Rhodan wollte ihnen auf dieser Konferenz die neuesten technischen Errungenschaften der LFT vorführen und sie auch daran teilhaben lassen.

Teilnehmende Delegationen

Geschichte

Die Konferenz begann am 4. Februar 1344 NGZ. Anwesend waren dreihundert Delegationen der verschiedensten Völker, die meisten davon aus der Westside der Galaxis. Es fehlten vor allem die Bluesvölker, zu denen es praktisch keinen Kontakt mehr gab. Es wurde berichtet, dass in der Eastside heftigste Bruderkriege tobten. Die Akonen hatten ebenfalls keine Delegation entsandt. Die Akonen hatten sich abgeschottet, angeblich hatte das Energiekommando den Regierenden Rat abgesetzt. Auch die Haluter waren nicht vertreten. Entweder, weil sie keine Regierung besaßen oder aufgrund ihres Einzelgängertums und ihrer schon früher geübten Zurückhaltung.

Rhodan stellte auf der Konferenz seine Vison eines milchstraßenweiten Transmitternetzes vor. Bei den technischen Neuentwicklungen, die er im Vorfeld angekündigt hatte, handelte es sich um einsatzfähige Käfigtransmitter, die in einer Großversion über interstellare Verbindungen betrieben werden sollten. Den immensen Energiebedarf sollte die neue Sonnenzapftechnik decken, die die terranischen Wissenschaftler bis zur Industriereife weiterentwickelt hatten.

Im Gegenzug für diesen Technologietransfer erwartete Rhodan eine Einigung der beteiligten galaktischen Völker. Die Verteilung der ehemals in Hyperkokons eingekapselten neuen Sternhaufen sollte einvernehmlich geregelt werden. Die galaktischen Völker sollten Friedensverträge abschließen. Dabei hatte Rhodan die Bedrohung durch die in Hangay entstehende Negasphäre und durch die Terminale Kolonne TRAITOR im Hinterkopf, auf die das Raumschiff MARQUITTA VENDETTE im Jahre 1337 NGZ getroffen war.

Während der Konferenz tauchte eine Inkarnation des Nukleus auf und teilte Rhodan mit, dass die Chaosmächte schon unterwegs seien, sie aber Terra auf keinen Fall erobern dürften.

Die Konferenz endete in einem Blutbad, denn TRAITOR hatte seine Vorboten schon ausgesandt. Die Assassinen des Chaos überfielen die Aufbaukonferenz am 5. Februar, um einen »Enthauptungsschlag« gegen die Galaktischen Völker zu führen. Bei diesem Angriff starben zwei Drittel der Konferenzteilnehmer, unter ihnen der Erste Terraner Maurenzi Curtiz. Von 2412 Personen überlebten nicht einmal 800, doch unter den Überlebenden waren die Vertreter der wichtigsten Völker und dies veranlasste Bostich I. dazu, von einem ersten Sieg gegen das Chaos zu sprechen. Trotzdem musste Rhodan bereits am 5. Februar 1344 NGZ den Fall Mandelbrot ausrufen.

Quellen