Azimu

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Azimu (Sothalk für »die Nachdenklichen«) waren eine Bewegung von Elfahdern, die am Sinn der Lehren vom Permanenten Konflikt zweifelten.

Übersicht

Inspiriert wurde die Sichtweise der Azimu durch Volcayr, der nach seiner Rettung durch Irmina Kotschistowa einen Makel innerhalb des Kriegerkodex gesehen hatte. Nach Meinung der Azimu handelte es sich beim von den Ewigen Kriegern praktizierten Konflikt um eine verfälschte Theorie, die ihren Anhängern und Betroffenen nur Leid, Tod und Zerstörung bringen würde.

Die Azimu sprachen sich für eine Loslösung ihres Volkes von den Lehren des Permanenten Konflikts aus. Ihnen gegenüber stand die Fraktion der Kodextreuen, die weiterhin auf den Permanenten Konflikt bauten. Da sich offene Attacken oder gar ein Bürgerkrieg nicht mit der elfahdischen Ethik vereinbaren ließen, beschränkten sich beide Parteien auf Wortgefechte innerhalb des Gesprächshauses oder ähnlicher Ebene.

Bekannte Anhänger

Bis Ende 445 NGZ hatte sich mehr als ein Drittel der Elfahder für den Weg der Azimu entschieden. Namentlich bekannte Anhänger waren:

Geschichte

Nachdem er im Jahre 429 NGZ beim Spiel des Lebens dank Irmina Kotschistowa eine Überdosis Kodexmoleküle überlebt hatte, kehrte Volcayr auf seine Heimatwelt Elfahd zurück, um sein Volk vom Weg des Permanenten Konflikts abzubringen. Daneben reiste er durch die Galaxien der Mächtigkeitsballung Estartu, um auch an anderer Stelle den Widerstand zu schüren.

Bis 445 NGZ zählten mehr als ein Drittel der Elfahder offiziell zu den Azimu. Selbst dem Leiter der örtlichen Upanishad war die Ausbreitung nicht entgangen. So forderte der Panish Panisha offen von hohen Vertretern der Elfahder eine Bekämpfung der Azimu. Ihm schien die Mentalität der Elfahder allerdings nicht geläufig zu sein, denen eine gegenseitige Auseinandersetzung fremd war und die Azimu als internes Problem betrachteten.

Der Toshin Reginald Bull geriet im Dezember 445 NGZ zwischen die Fronten. Er wurde von einer Patrouille aufgegriffen und nach Elfahd überführt. Vor einem Geschworenengericht, das anteilig mit Azimu und Kodextreuen besetzt war, sollte ihm der Prozess gemacht werden. Da die Treuen nicht von ihrer Sichtweise abzubringen waren, schien sein Schicksal schon besiegelt zu sein. Doch der in letzter Sekunde eintreffende Volcayr rettete ihn. Der Elfahder mahnte seine Volksleute, sie seien nicht für Bull zuständig. Er sei alleiniges Problem der Ewigen Krieger, und die Elfahder sollten erst einmal ihre interne Spaltung klären.

Quelle

PR 1304