Baretus

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Baretus. Für den Kreuzer LE-KR-30, siehe: BARETUS (Raumschiff).


Baretus ist die Hauptstadt des Planeten Ertrus, gelegen bei 17 Grad nördlicher Breite auf dem Äquatorialkontinent Baedhro in einer weiten Ebene, umgeben von den Berggebieten des Buckligen Reiters und des Mattun-Gor-Vulkanlands sowie der Gelben Wüste und der Hallnoro-Wüste, in der die USO im Jahre 2841 einen Geheimstützpunkt unterhielt.

Übersicht

Das eigentliche Zentrum mit Wohn- und Regierungsbereichen ist annähernd kreisförmig angelegt, mit einem Durchmesser von 56 Kilometern. Um 1300 NGZ beträgt die Einwohnerzahl circa elf Millionen. Der Baustil ist der hohen Schwerkraft von 3,4 g angepasst und wirkt wuchtig und kompakt, von Straßen in Form klobiger Röhren durchzogen. Das höchste Gebäude der Stadt ist das 800 m hohe Regierungsgebäude, ein Säulenbau mit dem Beinamen Sternenkratzer von Ertrus. Ein ganzer Stadtteil, ursprünglich eine eigenständige Metropole, besteht aus monströsen Prachtbauten aus der Zeit des Carsualschen Bundes, die niemals niedergerissen wurden. Hier befindet sich das Arkadium, eine stadiongroße, marmorgetäfelte Versammlungsfläche.

Der Großraum Baretus hat die Form eines unregelmäßigen Ellipsoids von 350 Kilometer Ost-West- und 120 Kilometer Nord-Süd-Ausdehnung, ist aber nur dünn besiedelt und eher von Parks und teilweise naturbelassenen Gebieten geprägt. Industrieanlagen sind unterirdisch angelegt. In diesem Randbereich findet sich um 1300 NGZ auch die Emotionauten-Akademie Ertrukar. Im Süden des Gebiets liegt ein ausgedehnter Raumhafen.

Die Stadt wurde um ihr späteres Wahrzeichen herum errichtet, die Barkennto-Quelle, einen Geysir, der etwa 70 Grad heiße Wassermassen trotz der hohen Gravitation bis zu 200 Meter in die Höhe schießt und als Symbol für den unbezähmbaren Willen der Ertruser angesehen wird. Er liegt inmitten des Barkennto-Beckens, eines 1,8 Kilometer durchmessenden und 30 Meter tiefen Sees, der meist von Dampfschwaden bedeckt ist, die auch noch in die nähere Umgebung kriechen, und der von einem Schlingschilfgürtel begrenzt wird. Die Wasserversorgung der Stadt wird aus diesem See gespeist. Aus dem Becken heraus fließt der Barkennt nach Westen, ein ungezähmter Fluss mit vielen Stromschnellen und Katarakten, der anschließend das ausgedehnte Mattun-Gor-Vulkanland durchquert und etwa 1000 Kilometer westlich in den Rundon-Ozean mündet. Unter dem gesamten Gebiet befindet sich ein System vielverzweigter und schlecht kartografierbarer Kavernen, das direkt unter Baretus in das Kanalsystem Termina Attracta übergeht.

Geschichte

Nach dem arkonidischen Überfall auf Ertrus am 27. September 1303 NGZ und den darauffolgenden Widerstandskämpfen der Ertruser gegen die Usurpatoren ließ der arkonidische Mascant Kraschyn am 2. Oktober die Stadt mit einer Intervallbombe vollständig zerstören. Alle Einwohner und die Widerständler wurden dabei zerfetzt; der Kern von 56 Kilometer Durchmesser war danach nur mehr ein Haufen Staub und Geröll. Die Barkennto-Quelle versiegte vorübergehend.

In den Jahren nach der Rückeroberung des Planeten wurde Baretus wieder aufgebaut und trägt seitdem den Beinamen die Tränen von Ertrus.

Quellen

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