Betty Toufry

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Person der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Betty Toufry (PR Neo).

Betty Toufry war Mitglied des Geheimen Mutantenkorps und Zellaktivatorträgerin. Gemeinsam mit Iwan Iwanowitsch Goratschin hatte sie eine Tochter, Ilyana, deren Existenz sie den Vätern jedoch verschwieg. (PR 2598, S. 50)

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Heft: PR 27
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 14 – Innenillustration 5
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Erscheinungsbild

Obwohl Betty Toufrys Alterungsprozess erst mit 30 Jahren unterbrochen wurde, sah sie aus wie ein Mädchen von 17 oder 18 Jahren. Im Jahre 2167 trug sie ihre Haare wasserstoffblond gefärbt.

Charakterisierung

Sie galt gemeinhin als eher schüchtern und zurückhaltend.

Paragaben

Sie war Telepathin und Telekinetin.

Geschichte

Jugendjahre

Betty Toufry wurde am 2. Februar 1966 in Mesilla, New Mexico geboren. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. (PR 7)

Perry Rhodan wurde im Jahre 1972 durch eine Zeitungsmeldung auf sie aufmerksam, nach der sie ihren Vater Allan G. Toufry – einen bekannten Atomforscher – erschoss, als dieser nach Hause kam. Rhodan beauftragte Ernst Ellert, Betty Toufry in der Zukunft zu besuchen, um sie über die Umstände des Mordes zu befragen. (PR 7)

Dritte Macht

Ellert entdeckte bei seinem teletemporarischen Besuch fünf Jahre in der Zukunft, dass die elfjährige Betty eine Mutantin war. Sie offenbarte ihm, dass sie mittels der Telepathie erkannt hatte, dass ihr Vater von einem Individual-Verformer übernommen war. Dieser plante, am nächsten Tag die unterirdischen Atombomben-Silos des Westblocks zu zünden und so den Kontinent zu vernichten. Sie war ferner der Meinung, dass die massenhaft auftretenden Mutanten die Nachfolger des Homo sapiens seien. Der Homo superior würde Erbe des galaktischen Imperiums. Die Vision bewahrheitete sich jedoch nicht, eventuell war dies nur ein Wunschtraum Toufrys. (PR 7)

Hingegen traten andere Prophezeiungen Toufrys ein: Die Invasion der Individual-Verformer misslang. Sie traf zudem einige nebulöse Aussagen über Ellerts Zukunft, der einen Tag nach diesem Besuch den körperlichen Scheintod erlitt. Zuvor konnte er noch Rhodan über die telekinetischen und telepathischen Kräfte des Mädchens informieren (PR 374), was eine sich selbst erfüllende Zeitschleife hervorrief.

Sie wurde in die Familie der Manolis aufgenommen und wuchs dort auf, wenn sie nicht mit dem Mutantenkorps unterwegs war. (PR 10)

Trotz ihres jungen Alters von gerade 9 Jahren wurde sie als vollwertige Mutantin 1975 mit ins Wega-System genommen (PR 10), da ihre parapsychischen Kräfte stärker waren als die aller anderen Mutanten und hatte einen wichtigen Anteil an der Lösung des Galaktischen Rätsels. (PR 14)

1981 wurde sie zur Bewachung von Homer G. Adams abgestellt, den man daran hindern musste, unsinnige Finanztransaktionen unter dem Einfluss des Overhead durchzuführen. (PR 25, PR 26)

Im Jahr 1984 war sie Teilnehmerin der Arkon-Expedition. (PR 41) Auf Honur erkrankte sie an der Nonus-Pest und wurde wie der Rest der Infizierten in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. (PR 44) Sie wurde mit dem Heilmittel geheilt, das man auf Aralon fand. (PR 45)

Ende 1984 war sie damit beschäftigt, während der Schlacht der Springer gegen die Topsider im Beteigeuze-System Topthor zu finden, der als einziger die Positionsdaten von Terra kannte. Sie esperte ihn schließlich auf Aqua. (PR 49)

Sie durchlief, wie alle anderen Mitglieder des Mutantenkorps, später die Offizierslaufbahn. (PR-Action 22)

Im Alter von 30 Jahren wurde Betty Toufrys Alterungsprozess durch die erste Zelldusche gestoppt.

21. Jahrhundert

Im Jahre 2044 begründete Betty Toufry für die Báalols den Begriff »Anti-Mutanten«. Zu einem unbekannten Zeitpunkt befand sie sich auf dem Planeten Velogra VII und lernte dort einen Bewohner kennen, der auf natürliche Weise ihre Parafähigkeiten komplett neutralisierte. Während des Einsatzes auf Arkon II zur Wiederbeschaffung des von Segno Kaáta gestohlenen Zellaktivators Atlan da Gonozals gegen einen Tempel der Báalols versagten die Parafähigkeiten von Rhodans Mutanten. Betty Toufry erinnerte sich an ihr Erlebnis und prägte den Begriff »Anti-Mutanten«, der von Rhodan zu »Antis« verkürzt wurde. (PR 96)

22. Jahrhundert

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PR Action 15
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

In Juni des Jahres 2167 war sie auf der VARGEN, einem von 24 Schulungsschiffen, unterwegs, als ein Notruf aus dem Tarkalon-System eintraf, das von Fragmentraumern angegriffen wurde. Da Betty Toufry bekannt war, dass sich der Großadministrator zur dieser Zeit auf dem Planeten aufhielt, wurde beschlossen, dass der kleine Verband Tarkalon zu Hilfe kam. Der Kampf der VARGEN war allerdings von kurzer Dauer, kurz vor deren Vernichtung konnte sich Toufry zusammen mit dem Fähnrich Gibson Haynes in eine Rettungskapsel flüchten, die von der HONGKONG aufgelesen wurde. Diese wurde aber während des weiteren Gefechts so schwer beschädigt, dass sie auf Tarkalon notlanden musste. Das letzte verbliebene Posbi-Schiff hielt Kurs auf die notgelandete HONGKONG und stürzte darauf ab. (PR-Action 15)

Betty Toufry, Mechter, Tanisha Khabir und Perry Rhodan konnten sich aber kurz zuvor mit einer Draisine in einen Gebirgsstollen retten, wo sie von Nertisten in Empfang genommen wurden. Toufry und Khabir wurden von den anderen getrennt, und Dussan versuchte, sie zu vergewaltigen. Dies konnten beide aber aufgrund ihrer Parafähigkeiten verhindern. (PR-Action 16)

Nachdem sie zusammen mit Rhodan von Tanisha Khabir per Teleportation auf Damarakh, einem Planeten des 14 Lichtjahre von Tarkalon entfernten Naral-Systems, abgesetzt wurde, mussten sich Betty und Rhodan diversen Angriffen von Lok-Aurazin erwehren, der Rhodan immer noch verfolgte und Rache nehmen wollte. Betty war dem Großadministrator eine große Hilfe, da sie durch ihre Telekinese praktisch alle Angriffe des Magadonen abwehren konnte. Nach einem Marsch durch die Eiswüste des Planeten wurden Betty, Rhodan und Rettkal, ein Gladiatorsklave, gerettet und nach Ekhas gebracht. (PR-Action 17)

Auf Ekhas wurden Betty und Rhodan von der Ultima und Obersten Finanzbetreuerin Liarr mit ihren Warnungen bezüglich der Opulu nicht ernst genommen. Betty gelang es, kurzzeitig einen mentalen Kontakt zur verschollenen Tanisha aufzubauen, und sie wollte dem Kind helfen, da sie sich für Tanisha verantwortlich fühlte. (PR-Action 18)

...

24. Jahrhundert

2326 erhielt Betty Toufry einen Zellaktivator.

25. Jahrhundert

Im Juli 2404 nahm sie an der Expedition Reginald Bulls und Mory Rhodan-Abros teil, den Planeten Barkon im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda zu finden. Sie wurde Zeugin, wie die Barkoniden sich und ihren Planeten opferten, um einen heimtückischen Anschlag der Meister der Insel auf die Milchstraße zu verhindern. (PR 275)

Second-Genesis-Krise

Am 9. März 2909 kam sie zusammen mit den anderen sieben, später so genannten Altmutanten während der Second-Genesis-Krise ums Leben. (PR 408)

35. Jahrhundert

Die Bewusstseine der Sterbenden glitten jedoch als Para-Block in den Hyperraum, wo sie verweilten, bis sie im Jahre 3444 Kontakt mit dem PEW-Metall auf dem Planeten Asporc erhielten.

...

Nach der Invasion der Laren und dem Verschwinden Terras wurde sie im Juni 3460 nach Gäa evakuiert und stellte seine Fähigkeiten dem NEI zur Verfügung. (PR 689)

...

36. Jahrhundert

3580 wurde ihr Bewusstseinsinhalt in den Körper des Mucys Ertyn Grammlond übertragen. Auf diese Weise konnte sie mit den ebenfalls auf Mucys transferierten Bewusstseinsinhalten von Tako Kakuta und Wuriu Sengu ins Sol-System reisen, um nach Ronald Tekener zu suchen. (PR 706) Nach einer kleinen Odyssee konnten sie ihn finden und mit ihm nach Gäa zurückkehren. (PR 707, PR 708, PR 709)

Im Jahr 3582 wurde sie mit der LYCKOLA zu einem Einsatz nach Taatlon geschickt, um die dortigen Mucys einer Inspektion zu unterwerfen. Diese wussten aber von ihrer telepathischen Gabe und richteten einen Modulstrahlgenerator auf die LYCKOLA. Dadurch verlor Betty die Kontrolle über das Bewusstsein von Tennyson Imps, der zu dieser Zeit ihren Trägerkörper stellte. (PR 762) Die Mucys versuchten, sie endgültig aus Imps Körper zu vertreiben, doch Betty wurde vorher von Rhodan und einigen Mutanten gerettet und per Transmitter in Atlans Flaggschiff abgestrahlt, wo sie mit einer erneuten PEW-Injektion in Imps Körper wieder stabilisiert werden konnte. (PR 763)

Im September 3587 schließlich ging sie zusammen mit den anderen sieben Altmutanten sowie weiteren Mutanten des Neuen Mutantenkorps in ES auf. (PR 968)

5. Jahrhundert NGZ

Nach dem Eintreffen des Agonie-Impulses 427 NGZ auf EDEN II wurde Toufry mit einem Dutzend anderer in ES aufgegangener Mutanten ausgeschickt, der Bedrohung nachzugehen. Alle, mit Ausnahme von Ralf Marten, wurden durch die eingewanderten Psiwesen festgesetzt. Später gelang es Pertrex, sie zu befreien und die Wesen zu töten. (PR 1171)

Während der Vorbereitung für die Aktivierung von EDEN II als Chronofossil im Jahre 428 NGZ erschienen 20 Milliarden in ES aufgegangene Terraner, unter ihnen befand sich auch Betty Toufry. (PR 1235)

12. Jahrhundert NGZ

Im April 1291 NGZ wurde sie, zusammen mit anderen parapsychisch Begabten, von ES kurzzeitig freigesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

15. Jahrhundert NGZ

Am 17. Januar 1463 NGZ glaubte Homer G. Adams kurz nach einem Goldenen Funkenregen, der schnell seine Farbe verlor und zu einem materiellen Gebilde zusammenklumpte, ihr Gesicht gesehen zu haben. (PR 2512)

Im Februar 1463 NGZ wurden Betty Toufry und einige andere ES-Mutanten vorübergehend aus dem Mentaldepot von ES entlassen. Sie unterstützten die Stardust-Mutanten auf Talanis im Kampf gegen VATROX-VAMU, der das Stardust-System besetzt hatte. Sie trainierten die Stardust-Mutanten in der Anwendung ihrer Fähigkeiten und schlossen sich mit ihnen zu einem Parablock zusammen, dessen geballte Energie mit der Freisetzung von Psi-Materie verstärkt und schlagartig gegen VATROX-VAMU freigesetzt wurde. Die Entität und die Raumschiffe ihrer Jaranoc-Hilfstruppen wurden mehrere tausend Lichtjahre weit weg geschleudert. Am 30. April kehrten Betty Toufry und alle ihre Gefährten in das Mentaldepot zurück. (PR 2561)

Kurz darauf kehrte Betty Toufry gemeinsam mit anderen ES-Mutanten nach Talanis zurück, um die Funkenleute beim weiteren Kampf gegen ein Feuerauge der Frequenz-Monarchie zu unterstützen, das das Solsystem bedrohte. Gemeinsam mit Tako Kakuta und Ribald Corello erschien sie bei Atlan. Die drei erklärten Atlan, dass die Nebelkuppeln im Stardust-System derzeit undurchlässig seien, damit der durch das Feuerauge im Sol-System entfachte Psi-Sturm nicht auf das Stardust-System durchschlagen könnte. Gleichzeitig müsste das Tor nach Terra offen gehalten werden, damit die geschwächte Superintelligenz ES Zugriff auf den Korpus von ARCHETIM behielte, um sich davon zu nähren. (PR 2576)

Am 8. Mai 1463 NGZ nahm Betty Toufry an der Seite der Pilotin Eritrea Kush in deren Silberkugel E am Angriff auf TZA'HANATH, das gemeine Forschungszentrum der Frequenz-Monarchie in Anthuresta teil. Nachdem dieser Angriff bereits gescheitert war, wurde Perry Rhodans MIKRU-JON von der Entität VATROX-DAAG bedroht. Kush und Toufry flogen einen Angriff auf VATROX-DAAG, der es Rhodan erlaubte in den Hyperraum zu entkommen, allerdings gelang es VATROX-DAAG, Rhodan selbst während dieser Hyperraum-Etappe zu verfolgen. (PR 2580)

Kurz darauf übernahm Betty Toufry die Rolle der Pilotin der Silberkugel G. Am 10. Mai 1463 NGZ beteiligte sich Toufry mit ihrer Silberkugel an der Suche nach dem PARALOX-ARSENAL in der Schneise, die von Eritrea Kush in ihrer Silberkugel E angeführt wurde. (PR 2587)

Nachdem das PARALOX-ARSENAL durch Perry Rhodan und Julian Tifflor entdeckt worden war, flogen die Piloten der Silberkugeln, darunter auch Betty Toufry, Angriffe auf die Jaranoc VATROX-VAMUS, die versuchten, die Position des ARSENALS auszuspionieren. Dabei wurden zahlreiche Kegelstumpfraumer der Jaranoc zerstört, allerdings geriet auch Betty Toufry mit ihrer Silberkugel in Bedrängnis und konnte sich nur mit der Hilfe der anderen Silberkugel aus ihrer misslichen Lage befreien. Schließlich konnte das PARALOX-ARSENAL durch Piet Rawland und die Sektorknospe QUEEN OF ST. LOUIS in die Nähe von TALIN ANTHURESTA versetzt werden, und Rhodan schickte Betty Toufry und Eritrea Kush auf deren Wunsch mit ihren Silberkugeln durch das Polyport-Netz beziehungsweise via Talanis ins Sol-System, das weiterhin durch ein Feuerauge bedroht wurde. (PR 2595)

Als Toufry und Kush in TALIN ANTHURESTA ankamen, um via Wanderer und Talanis nach Terra zu reisen, wurden sie von den Netzwebern Radyl-im-Abstrakten und Felna-der-schönen-Träume angehalten. Radyl forderte Toufry auf, ihn zu begleiten. Die Reise führte ins Stardust-System nach NEO-OLYMP, wo Toufry zwischen Radyl und dem Elfahder Bellyr vermittelte. Nach einem kurzen Gespräch transportierte Radyl Betty Toufry in ihrer Silberkugel, das Suchkommando der Elfahder mit ihren 125 Perlkugelraumern und einige Raumschiffe der Stardust-Flotte zurück nach TALIN ANTHURESTA. Hier trafen die Elfahder auf Akika Urismaki, den letzten Halbspur-Changeur, und erkannten, dass es sich bei den von ihnen gesuchten »Ahnen« um die Andury handelte. Anscheinend war es Radyl ein Bedürfnis gewesen, die Suche der Elfahder zu einem glücklichen Abschluss zu führen. (PR 2597)

Erneut zurück in TALIN ANTHURESTA, begaben sich nun Toufry und Kush via Wanderer und Talanis nach Terra. Hier wurden sie Augenzeuge, wie das Feuerauge in Sol stürzte und von ES verschlungen wurde, ohne dass es zu größeren Schäden in Sol oder im Sol-System kam. Daraufhin kehrten Toufry und Kush nach TALIN ANTHURESTA zurück. Hier wurden sie bereits erwartet, um drei Krathvira-Seelenfallen in ihre Silberkugeln aufzunehmen. Mit diesen begaben sie sich nun in die Nähe des PARALOX-ARSENALS. In der Zwischenzeit war VATROX-VAMU in der Gestalt des Frequenzfolgers Sinnafoch auf MIKRU-JON erschienen und versuchte Rhodan mit Gewalt zur Kooperation zu bewegen. Als Toufry und Kush mit den Silberkugeln und den Krathviras in der Nähe erschienen, zog sich VATROX-VAMU wieder zurück, vermutlich aus Angst vor den Seelenfallen. (PR 2597, PR 2598)

Kurz darauf, am Abend des 11. Mai 1463 NGZ lenkte Betty Toufry ihre Silberkugel – offenbar im Auftrag von ES – direkt in das PARALOX-ARSENAL hinein, so dass eine Art Riss entstand. (PR 2598) Dabei fand sie den endgültigen Tod. (PR 2599)

Quellen