Zeitdilatation

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Phänomen des Dilatationsflugs. Für weitere Bedeutungen, siehe: Dilatationsflug (Begriffsklärung).

Die Zeitdilatation ist ein physikalischer Effekt, der sich bemerkbar macht, wenn sich ein Objekt in Bezug auf seine Umgebung mit »relativistischer Geschwindigkeit« bewegt. Die Zeit scheint dann außerhalb des Objekts langsamer zu vergehen.

Anmerkung: Laut Wikipedia geht man derzeit davon aus, dass dieser Effekt ab etwa 0,5 c eine bedeutende Rolle spielt.

Auf manchen Raumschiffen kompensiert hochwertige Technik die Auswirkungen des Dilatationsfluges, wodurch der Zeitablauf der Besatzung als auch für den ruhenden Beobachter annähernd gleich verläuft. (Atlan 784)

Diese Technik ist beispielsweise notwendig, wenn ein Raumgefecht bei hohen Geschwindigkeiten ausgetragen werden soll. Eine Diskrepanz von einer Hundertstelsekunde bei der Zielberechnung der Positronik kann eine Zielabweichung von einigen tausend Kilometern ausmachen. (Atlan 784)

Beispiele

Es gab viele Versuche, Zeit und Raum durch Dilatationsflüge zu überbrücken – mit wechselndem Erfolg.

  • 2436 sollte die CREST IV vom Leerraum zwischen der Milchstraße und M 87 aus die heimatliche Galaxis erreichen. Während an Bord nur 24 Stunden vergehen würden, sollte der Flug für einen Außenstehenden 27 Millionen Jahre dauern.
  • Der Arkonide Caycon vollführte ungewollt einen Dilatationsflug, als er nach seiner Flucht mit einem Beiboot aus dem Raumschiff des Akonen Perc von Aronthe auf 99 % der Lichtgeschwindigkeit beschleunigte und diese Geschwindigkeit stundenlang beibehielt. Als er seinen Fehler erkannte und auf dem gleichen Weg wieder mit derartiger Geschwindigkeit zurückflog, vergingen außerhalb des Bootes sieben Jahre. (Atlan 242)
  • Im Juni 3820 machte die MASCAREN auf der Flucht vor Raumschiffen der Hyptons einen kurzen Dilatationsflug. Dabei wurde von Fliedo die Dilatationsabschirmung des Schiffes geringfügig verändert, um zu verhindern, dass die Hyptons mit ihren Bordgeschützen Treffer erzielen konnten. Dabei ging der Ikuser das Risiko einer erheblichen Zeitverschiebung ein. Das Vorhaben gelang jedoch wunschgemäß. Die MASCAREN verlor gegenüber des sie umgebenden Weltraum zwar acht Minuten, konnte aber ungehindert in den Hyperraum eintreten. Fliedo musste sodann diesen Verlust wieder korrigieren. Die präzise justierten Zeitgeber an Bord waren durch die Manipulation dejustiert und mussten neu eingerichtet werden. (Atlan 784)

Weblinks

Quellen