Dnofftries

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Titel Schweber. Für weitere Bedeutungen, siehe: Schweber (Begriffsklärung).

Dnofftries sind intelligente Lebewesen aus dem Mikrokosmos.

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Atlan 188 - Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die intensiv blau strahlenden Körper sind spitz auslaufende Kegel und etwa 150 Zentimeter groß. Das obere Drittel des von ledriger widerstandsfähiger Haut bedeckten Körpers wird von drei dünnen, biegsamen Tentakeln eingenommen, die in je drei Klauen enden. Zwischen den Armen sitzen hinter Hautfalten verborgen drei spitze gelbrote Dreiecke, die der Stimmerzeugung dienen.

Dicht unterhalb der Kegelspitze zieht sich ein blaues Band um den Körper, das sich etwas von der Farbgebung des übrigen Körpers unterscheidet. In diesem Band sind drei dunkle Flecken mit einem hellen Punkt im Zentrum erkennbar. Unterhalb des kristallisch schimmernden Bandes sind noch weitere runde Öffnungen zu erkennen, die mit Ringmuskeln verschlossen werden können.

Eines ihrer drei Augen dient als organisches Radar, mit dem sie Gravoströmungen und Schwerfelder nicht nur visuell wahrnehmen können.

Die Dnofftries bewegen sich auf zwei kräftigen, pfotenähnlichen Beinen vorwärts.

Der untere Teil des Kegelkörpers wird in der Art eines Blasebalgs benutzt, um die tiefen Töne zu erzeugen, die aus den Mündern ausgestoßen werden. Gleichzeitig werden mit diesem Balgmuskel Schwingungen in den Lauten aufgefangen, die die Gemütsverfassung der Gesprächspartner beinhalten. Auf diese Art übermitteln die Dnofftries mit ihrer für Arkoniden im weitesten Sinn als Musik zu bezeichnenden Sprache Gefühle und Empfindungen, die humanoide Wesen durch ihre Mimik, unterstützt von Gesten, ausdrücken. Die Verständigung erfolgt neben dem Singsang auch durch Ultraschall.

Geschlechter sind bei den Dnofftries unbekannt. Sie vermehren sich durch Teilung.

Bekannte Dnofftries

Gesellschaft

Die größte Bevölkerungsgruppe der Dnofftries wird vom Vorschweber in Person des Brägatz Ovrosi geführt, der von den ihm unterstellten Schwebern unterstützt wird. Er sieht sich als Oberhaupt über alle Dnofftries, wird aber von den Piraten um Ssuma abgelehnt und bekämpft.

Der nächste Rang in der Gesellschaft der Dnofftries wird von den Leibgardisten des Vorschwebers eingenommen. Sie genießen zahlreiche Privilegien, wie zum Beispiel die Verabreichung ausgesuchter und schmackhafter Speisen und die Erfüllung ihrer Wünsche durch zahlreiche Sklaven.

Sitten und Gebräuche

Die Dnofftries leben nach einem seltsam anmutenden Ehrenkodex. So gibt es keine mutwillige Tötung, ausgenommen beim Zweikampf oder im Krieg. Selbst bei einem Duell treten die Dnofftries nicht selbst gegeneinander an. Sie benennen Stellvertreter, die den Kampf für sie austragen. So ist es nicht verwunderlich, dass Brägatz Ovrosi, der Vorschweber, wenig Angst davor hat, einem Meuchelmord zum Opfer zu fallen oder in einem Duell zu unterliegen. Für ihn kämpfen seine Leibgardisten. Der Vorschweber braucht auch keinen Umsturz zu fürchten, denn wer immer ihn absetzen will, muss ein Duell austragen, jedoch nicht mit Ovrosi selbst, sondern einem seiner Leibwachen.

Die Dnofftries benutzen schüsselförmige Vertiefungen als Schlafgelegenheit. In diesen flachen Mulden sind einige Löcher eingearbeitet.

Geschichte

Im Jahre 10.498 da Ark stieß Kristallprinz Atlan auf Dnofftries, als er durch die Strahlung des maahkschen Zwergenmachers so verkleinert wurde, dass er aus dem normalen Raum-Zeit-Gefüge fiel und im Mikrokosmos landete. Bald geriet er in einen Überfall von Piraten, die die Gravosegler der Dnofftries enterten und schwere Schäden anrichteten. Atlan wurde von den Piraten gefangen, fand aber bald in deren Anführer Ssuma einen Freund.

Quellen

Atlan 188, Atlan 189