Zaltertepe

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Zaltertepe ist der dritte Planet der Riesensonne Hefderad Alpha.

Astrophysikalische Daten: Zaltertepe
Sonnensystem: Hefderad
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 23.000 Lichtjahre
Schwerkraft: 2,77 g
Atmosphäre: erdidentisch, atembar
Mittlere Temperatur: erdähnlich
Bekannte Völker
Ertruser, Siganesen

Übersicht

Wesentliches Merkmal von Zaltertepe ist die für Terraner und die meisten Terranerabkömmlinge sehr hohe Schwerkraft von 2,77 g. Eine weitere Besonderheit stellen die häufigen Erdbeben dar, die auf die besonderen astrophysikalischen Bedingungen des Hefderad-Systems zurückzuführen sind. Demgegenüber sind die Luftzusammensetzung und das Klima für Terraner angenehm.

Flora und Fauna

Zaltertepe weist eine eigenständige Flora und Fauna auf. Bekannt sind insbesondere die circa 100 Meter hohen Flaschenbäume, aus denen der Stadtwald von Nagelia besteht, sowie verschiedene insektenartige Tiere.

Unter den größeren Tieren ist der Staphyrodon bekannt, bei dem es sich um einen Vogel handelt, dessen Krallenfüße so groß sind »wie der Landeteller einer Space-Jet ertrusischer Bauart«.

Städte und Landschaften

Folgende Örtlichkeiten auf Zaltertepe sind bekannt:

  • Nagelia ist 3587 die einzige Stadt auf Zaltertepe. Diese wurde von den Ertrusern am Rand eines circa 90 km großen Kraters errichtet, der vor mehreren hunderttausend Jahren durch den Einschlag eines Meteors entstanden ist. Nagelia umschließt den kreisförmigen Stadtwald von Nagelia. Namentlich bekannte Plätze in der Stadt sind der Tamay-Kanal, der Kadmos Square und die Chateaubriand Avenue.
  • Der 67,32 km durchmessende Stadtwald von Nagelia liegt im Zentrum von Nagelia. Er besteht vor allem aus den Flaschenbäumen.
  • Mater ist die Bezeichnung des im Stadtwald von Nagelia gelegenen Flaschenbaumes, in welchem die Siganesen ihre geheime Subkolonie angelegt haben. Der Baum weist eine Höhe von 132 Metern und eine Kugelwölbung von 20 Metern auf. Unterirdisch wurde Mater von den Siganesen mit Nagelia verbunden.
  • Die Khancoban-Plain ist eine weite baumlose Ebene und befindet sich circa 3000 km von Nagelia entfernt. Beherrscht wird sie vom Monolithen Khancobans Rock, einem circa 380 Meter hohem Felsen mit einem Umfang von circa 30 km. Das auch Khancobans Wetzstein genannte Massiv enthält viele Höhlen und kleine verborgene Täler.
  • In der Nähe von Nagelia befindet sich das Urfur-Meer.

Geschichte

Nach bisherigem Kenntnisstand hat Zaltertepe keine intelligenten Lebewesen hervorgebracht.

Vor unbekannter Zeit strandete ein Raumschiff von Sternennomaden auf Zaltertepe, auf deren Spuren Baya Gheröl und Nistor im Jahre 3587 stießen. Den in einer Höhle in den Khancoban-Plain entdeckten Felszeichnungen konnte Baya Gheröl entnehmen, dass sich die Zivilisation der »unvorstellbar fremd aussehenden Wesen« nach einigen Generationen der Barbarei wieder erholte und sie mit einem neu erbauten Raumschiff den Planeten verließen. Auf dem Gipfel von Khancobans Rock hinterließen die Raumfahrer eine Steinpyramide, die vor unbekannter Zeit die Kultstätte für ein Ungeheuer namens Khancoban war.

Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt während der Larenherrschaft erfolgte eine Besiedlung durch eine Gruppe Ertruser. Das Hefderad-System wurde von den Ertrusern bewusst gewählt, da zu Recht angenommen wurde, dass Laren und Überschwere in einem Doppelsternsystem weniger aufmerksam nach intelligentem Leben suchten. Als der siganesische Geheimdienst kurze Zeit später von der ertrusischen Kolonie erfuhr, beschlossen die Siganesen, auf Zaltertepe eine geheime Subkolonie einzurichten, die gewissermaßen ein Versteck innerhalb eines Verstecks bildete.

Im Jahre 3587 gerieten die ertrusische und die siganesische Kolonie durch eine Mutation des Wucherpilzes Pilobolus Zaltertepeus Matris an den Rand ihrer Vernichtung. Während der Wucherpilz die befallenen Siganesen unmittelbar tötete, verursachte er bei den Ertrusern eine Gehirnseuche, die durch massiven Gedächtnisschwund gekennzeichnet war. Durch die Hilfe des in dieser Phase auf Zaltertepe landenden Nistor sowie der ihn begleitenden Baya Gheröl konnte die Gehirnseuche erfolgreich bekämpft werden. Da die Siganesen erkannten, dass die Ursache für die Mutation des Pilzes die Strahlung ihrer Anti-Ortungsschirme war, beschlossen sie, das Geheimnis um ihre Existenz auf Zaltertepe aufzugeben.

Die anschließende friedliche Koexistenz der beiden Völker wurde kurze Zeit später auf die Probe gestellt, als die Siganesen Vavo Rassa und Rayn Verser durch ihren geheimen Anflug bei den Ertrusern den Verdacht weckten, dass die Siganesen gegen die Ertruser versteckte Operationen durchführten. Die Krise wurde jedoch nach kurzer Zeit beigelegt.

In der Folgezeit lebten Ertruser und Siganesen friedlich nebeneinander auf Zaltertepe.

Quellen

PR 913, PR 914, PR 926

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