Lemurische Zeitrechnung

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschäftigt sich unter anderem mit der lemurischen Zeiteinheit Ty. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ty (Begriffsklärung).


In der Lemurischen Zeitrechnung wurden die Jahre seit der mythologisch verbrämten Reichsgründung im Jahr 56.400 v. Chr. gezählt. Der Jahreszusatz dha-Tamar, abgekürzt dT, lautete übersetzt »seit Reichsgründung«. Vermutlich war es aber die fiktive und mythische Begebenheit, die mit der Rettung der Lemurer vor den Konos durch Vehraáto in Zusammenhang gebracht wurde. Die tatsächliche Reichsgründung des Großen Tamaniums datiert jedenfalls sehr viel später auf das Jahr 5000 dT (51.400 v. Chr.), zu diesem Zeitpunkt war aber die Zeitrechnung bereits fest etabliert.

Im Gegensatz zur christlichen Zeitrechnung, zur Neuen Galaktischen Zeitrechnung und beispielsweise der arkonidischen Zeitrechnung gab es dabei ein »Jahr 0«, das dem Jahr 56.400 v. Chr. entspricht.

Zeiteinteilung

Da Terra – damals Lemur genannt – auch die Heimatwelt der Lemurer ist, stimmt das lemurische Jahr mit dem terranischen Jahr überein. Allerdings folgten die Monate einer anderen Aufteilung, und auch die Schaltjahre waren anders geregelt.

Ausgehend von der Mathematik der Lemurer, die auf dem Duodezimalsystem beruhte, wurde die Zeiteinteilung ebenfalls von der 12 bestimmt. Ein Ty (Tag) war in 12 Coberlen'ty (Stunden) unterteilt. Diese bestanden aus 12 Cobol'ty (10-Minuten-Einheiten) und diese wiederum aus 12 Corgon'ty. Die nächstkleinere Zeiteinheit wurde in Hundertstel gemessen.

Ein Lemurjahr bestand meistens aus 12 Torlon (Monaten) mit zusammen 365 Ty. In jedem durch 50 teilbaren dha-Tamar-Jahr wurde ein dreizehnter Schalttorlon mit 12 Ty eingefügt. In jedem durch 5450 teilbaren dha-Tamar-Jahr bestand der Schalttorlon sogar aus 24 Ty.

Zum Vergleich:
  • Im gregorianischen Kalender wurde das mittlere Kalenderjahr mit 365,2425 Tagen festgelegt. Durch 4 teilbare Jahre waren Schaltjahre mit einem Schalttag (4 Jahre = 1461 Kalendertage, 1460,97 Erdtage), mit Ausnahme der durch 100 teilbaren Jahre (100 Jahre = 36.524 Kalendertage, 36.524,25 Erdtage). Die durch 400 teilbaren Jahre waren wiederum doch Schaltjahre (400 Jahre = 146.097 Kalendertage, 146.097 Erdtage).
  • Dagegen stehen 50 Lemurjahre = 18.262 Kalendertage, 18.262,125 Erdtage, sowie 5450 Lemurjahre = 1.990.570 Kalendertage, 1.990.571,625 Erdtage.
Würde der Schalttorlon alle 4800 Lemurjahre je 24 Ty dauern, dann entsprächen 4800 Lemurjahre = 1.753.164 Kalendertagen, 1.753.164 Erdtagen. Es ist nicht überliefert, aus welchen Gründen die Lemurer so vergleichsweise ungenau rechneten.

Die Namen der einzelnen Torlon waren:

  • Jannhis mit 36 Ty
  • Keub mit 24 Ty
  • Nazhach mit 36 Ty
  • Uhs mit 24 Ty
  • Fohlad mit 36 Ty
  • Sikkhla mit 24 Ty
  • Adomet mit 36 Ty
  • Aizhidos mit 24 Ty
  • Illhach mit 36 Ty
  • Thiodege mit 24 Ty
  • Ezrach mit 33 Ty
  • Eizhel mit 32 Ty
  • Berlen'ty der Vrehetatou mit 12 oder 24 Ty

Die Berlen'ty der Vrehetatou (12 Tage der Heroen) als Schalttorlon fanden später auch in der arkonidischen Zeitrechnung ihre Entsprechung. Dort wurden elf Schaltpragos nach den elf Heroen benannt, die Schaltperiode selbst wurde nach dem zwölften mythischen Helden Vhrato Pragos des Vretatou genannt.

Weblinks

Quellen

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