Gus Barnard

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Major Gus Barnard war der Erste Technische Offizier des Flottentenders DINO III.

Erscheinungsbild

Gus Barnard war groß und hager. Sein Haupt wurde von schütterem Haar bedeckt. Er trug es straff nach hinten gekämmt. Sein Gesicht wurde von einer hohen Stirn geprägt.

Charakterisierung

Er war auf dem Gebiet der Triebwerkstechnik Experte und auch Fachmann für Linearflug. Er neigte zu Wutanfällen, wenn seinen Argumenten nicht zugestimmt wurde.

Geschichte

Im Jahre 2404 war Gus Barnard Besatzungsmitglied des Flottentenders DINO III und Chef der dort eingesetzten Mitglieder des Technisch-Wissenschaftlichen Korps. Er sollte der in ferner Vergangenheit verschollenen CREST III im Zuge des »Unternehmens HILFE FÜR DIE CREST« ins Jahr 49.988 v. Chr. folgen. Nach gelungenem Zeitsprung musste die Mannschaft der DINO III allerdings feststellen, dass am angenommenen Treffpunkt im System Redpoint keine CREST III vorhanden war. Daraufhin nahm Gus Barnard an der Erkundung von Barnards Planeten teil, der nach ihm benannt worden war. Nachdem man in Erfahrung gebracht hatte, dass die CREST III möglicherweise bereits einen Zeitsprung von 500 Jahren in Richtung Relativzukunft gemacht hatte und für die DINO III nicht mehr erreichbar war, wurde auf Initiative von Gus Barnard ein anderer Lösungsweg eingeschlagen. Im Zuge des Unternehmens Vergißmeinnicht wurden an strategisch wichtigen Orten insgesamt 32 Memosender, die auf der Gehirnfrequenz von Mutanten sendeten, ausgesetzt. Gus Barnard nahm an der Installation der Sender auf Lemur teil und zeichnete sich dabei im Kampf mit Lemurern aus. Die Memosender sollten die CREST III zu dem Ort führen, an dem die DINO III auf sie warten wollte. Dies war der Orbit um die Sonne E-CK-121288-31 - später Profus genannt.

Nach der Konservierung der DINO III gehörte Gus Barnard zu jenen 31 Personen, die versuchten, mit einer Korvette des Tenders - die sie GOOD HOPE tauften - per Dilatationsflug in die Relativzukunft zu gelangen. Das Schiff strandete jedoch durch einen Maschinenschaden auf dem Planeten Satyat. Dort trafen die Terraner mit lemurischen Wissenschaftlern zusammen und reisten zusammen mit diesen zum Planeten Scimor, wo sie bei der Entwicklung verschiedener Waffen gegen die Bestien mitarbeiteten und den Riesenroboter OLD MAN konstruierten. Wie die restlichen 31 wurde auch sein Gehirn biochemisch konserviert und überdauerte, anfangs auf Scimor, später auf Scorcher, bis in das Jahr 2436. Auf Scorcher mussten sich er und die letzten überlebenden Lemurer den Nachfahren notgelandeter Maahks erwehren. Als im Dezember 2436 die CREST V eintraf, war die Lage nahezu hoffnungslos. Dennoch gelang es Barnard, in einer letzten großen Energieanstrengung den Mitgliedern des Flaggschiffs Zeit zu verschaffen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn nur mit der von den Scimor-Lemurern entwickelten Zeitmaschine gelang es, die Zeitlinie zu ändern, so dass eine Notlandung der Maahks nie stattgefunden hatte. Danach, Ende Dezember 2436, starb das Gehirn von Major Gus Barnard.

Quellen

PR 276, PR 277, PR 303, PR 379, PR 380