Heraldisches Tor

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Die Heraldischen Tore sind das Wunder der Galaxie Siom Som.

Inhaltsverzeichnis

Es handelt sich um gigantische Transmitter, die das normale Psionische Netz in einem mehrere Lichtjahre messenden Bereich umformen und ein eigenes Netzwerk von psionischen Feldlinien für den interstellaren Transport erzeugen. Die Steuerung der Tore wird von Nakken durchgeführt. In der Regel werden pro Tor mehrere Torhüter tätig, die von einem Tormeister angeleitet werden. Der Bau der Tore wird von den Somern initiiert und geleitet.

Geschichte

Vordergründig dienten die Heraldischen Tore dem interstellaren Transport, aber der beabsichtigte Nebeneffekt war die Schaffung von Kalmenzonen, in denen die Verwendung von Enerpsi-Antrieben unmöglich ist, um den Gängern des Netzes den Zutritt zu verwehren.

Das typische Vorgehen beim Bau eines Heraldischen Tores ist das Folgende: Einem einheimischen Volk, das eventuell bereits eine überlichtschnelle Raumfahrt entwickelt hat, wird von den Somern der Enerpsi-Antrieb zum Geschenk gemacht. Der bisherige Überlichtantrieb - ein Transitionsantrieb oder Linearantrieb - wird verboten, alle Aufzeichnungen dazu zerstört. Einige Zeit darauf werden im Einflussbereich des Volkes Heraldische Tore errichtet, wodurch der Enerpsi-Antrieb nicht mehr funktioniert. Daraufhin ist das Volk vollständig vom Netzwerk der Heraldischen Tore und damit von den Somern abhängig.

Die ursprünglichen Heraldischen Tore wurden im Jahre 446 NGZ durch die Gänger des Netzes und die Ophaler zerstört.

Heraldisches Siegel

An jedem Tor ist ein Siegel angebracht, das den Benutzer auf parapsychischem Weg über die Geschichte des Tores informiert. Diese Geschichte ist in den meisten Fällen verfälscht: die Bevölkerung des jeweiligen Planeten wird als primitiv und rückständig dargestellt, die Somer dagegen als Heilsbringer, die mit der Lehre vom Permanenten Konflikt zugleich technischen Fortschritt bringen. (PR 1288)

Bekannte Tormeister

Bekannte Tore in der Mächtigkeitsballung Estartu

Fast alle ursprünglichen Heraldischen Tore befinden sich auf Planeten innerhalb der Galaxie Siom Som. Einzige Ausnahme ist das ESTARTU-Tor.

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Bekannte Tore außerhalb von Estartu

In der Folgezeit nach Zusammenbruch des Psionischen Netzes entstehen auch außerhalb von Estartu Heraldische Tore, die sich allerdings anderer Techniken bedienen. So entstand eine Transmitterstraße, die bis Truillau und darüber hinaus reichte. Bei der Namensgebung standen die Stufen der Upanishad für die Reihenfolge Pate. (PR 1593)

Die bekannten Tore außerhalb Estartus sind:

Charimchar-Tor

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Chargonchar-Tor

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Shant-Tor

Das Shant-Tor wird circa 870 NGZ von Tormeister Ankjard in der Galaxie Vilamesch, etwa 13 Millionen Lichtjahre von Estartu entfernt, erbaut. Im Gegensatz zu anderen Heraldischen Toren, die sich auf dem Boden von Planeten befinden, wird dieses Tor frei im Weltall schwebend gebaut und bezieht seine Energie durch Hypertropzapfer aus dem Hyperraum. Es ist etwas kleiner als üblich, 500 Meter hoch, auf der Schmalseite 100 Meter und hat eine Breite von 200 Metern. Es ist nicht geschlossen, sondern zweigeteilt. Die beiden Teile stehen sich in einer Entfernung von 200 Metern gegenüber. Die Energieversorgung des Shant-Tors erfolgt über drei im Dreieck (Kantenlänge 10.000 km) angeordnete Hypertrops; diese sind je 200 m lang. Die Hypertrops sind 50.000 km vom Tor entfernt. Seinen Namen hat es von der dritten Stufe der Upanishad-Lehre, weil es das dritte von vier ähnlichen Projekten ist, die sich allerdings viel näher an Estartu befinden.

Die Reichweite des Shant-Tors beträgt mehr als 5 Millionen Lichtjahre, und es ist in der Lage, kleine Raumschiffe zu befördern. Es ist 13 Millionen Lichtjahre von Estartu entfernt und steht mit zwei anderen der vier Tore, dem Chargonchar-Tor und dem Hamosh-Tor, in Verbindung und bildet mit diesen eine Transmitter-Brücke.

Hamosh-Tor

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Talosh_Tor

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Dai-Tor

Steht zwei Millionen Lichtjahre vor Truillau, von der Mächtigkeitsballung ESTARTU aus gesehen. (PR 1593)

Jadj-Tor

Steht eine Million Lichtjahre hinter Truillau, von der Mächtigkeitsballung ESTARTU aus gesehen. (PR 1593)

Gom-Tor

Das Gom-Tor steht 1,5 Millionen Lichtjahre vor der Milchstraße, von der Mächtigkeitsballung ESTARTU aus gesehen. (PR 1719)

Quellen

PR 1286, PR 1287, PR 1288, ..., PR 1566, ..., PR 1593, ...

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