Taniten

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Die Taniten sind ein Volk aus der Galaxie Shaogen-Himmelreich.

Inhaltsverzeichnis

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Auf Kolkenhain - Die blauen Zwerge
Heft: PR 1894 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Im Archiv des Seelenhirten von Wolkenort werden sie als die Weißen Zwerge bezeichnet. Ihr Vorsteher Keudin bezeichnete sie als das vergessene Volk.

Der Name ihrer Heimatwelt ist unbekannt, jedoch ist ihr gesamtes Volk auf den Planeten Kolkenhain als Wächter umgesiedelt worden. Erst im Jahre 1290 NGZ kehren sie nach Hause zurück. Zu diesem Zeitpunkt leben noch 180 Taniten.

Bis dahin war es nur in Gegenwart eines körperlich und geistig gesunden Taniten möglich, die Pyramiden des Geheimen Archivs zu öffnen.

Erscheinungsbild

Die Taniten sind Humanoide von etwa 1,50 m Größe. Ihre Haut ist weiß und unbehaart. Nur an den Ohren besitzen sie Haarflaum. Die Köpfe sind rundlich und werden von den großen, traurigen Augen und einer langen Nase dominiert.

Charakterisierung

Sie sind ein feingeistiges Volk von Philosophen und äußerst pazifistisch. Während ihrer Isolation auf Kolkenhain waren der Shaogen-Kult und das Shaogen-Sternlicht eine wichtige Stütze für sie.

Die Taniten sind ein asketisches, anspruchsloses Volk, dem die rauen Lebensbedingungen auf Kolkenhain nichts ausgemacht haben.

Besonderheiten

Die Taniten benötigen regelmäßig ein graues Blattgemüse namens Hirn. Nur durch dessen Verzehr ist ihr Gehirn in einem elektrochemischen Gleichgewicht, und sie können normal denken. Ohne Hirn leiden die Taniten unter Desorientierung und Konzentrationsschwäche. Hirn wächst wild auf der Heimatwelt der Taniten. Nach Kolkenhain musste es importiert werden.

Bei Mangelernährung wächst die (ohnehin schon lange) Nase der Taniten noch verstärkt und fängt an zu triefen. Bei großer Kälte verfärbt sich ihre Haut blau.

Geschichte

Über die frühe Geschichte der Taniten ist nichts bekannt. Der erste Seelenhirte bat sie, zu den Wächtern des Ewigen Archivs auf Kolkenhain zu werden. Die Taniten stimmten unter nicht mehr bekannten Bedingungen zu. Fortan lebten sie auf Kolkenhain vor sich hin und wurden durch Frachter vom nahegelegenen Handelsplaneten Toggyp versorgt.

Die Taniten hatten nie eine Raumfahrt entwickelt und vermissten sie dementsprechend auch nicht. In all den Jahrtausenden konzentrierten sich die Taniten auf philosophische Themen und ihren Glauben. Sie fanden es merkwürdig, dass ab etwa 800 NGZ kein Seelenhirte mehr kam, um das Archiv zu benutzen.

Das Ausbleiben des Shaogen-Sternlichts 1229 NGZ war eine doppelte Katastrophe für sie. Zum einen verlor ihr Glaube plötzlich jede Bindung an die Realität, und zum anderen kam es auf Toggyp zu handelspolitischen Machtkämpfen, die ein Ausbleiben der Versorgungsflüge zur Folge hatten.

Zunächst war das Fehlen des Sternlichts schlimmer, da die Taniten noch große Lagerreserven hatten. Sie wurden immer depressiver. Schließlich gingen ihnen auch noch die Nahrungsvorräte, vor allem Hirn, aus. Die Taniten verloren einen Teil ihrer Intelligenz und dämmerten nur noch vor sich hin. Zur Abwehr gegen Räuber hatten sie ihre Hütten mit Kodeschlössern versehen. Doch deren Kodenummer hatten sie nun vergessen! So waren sie dazu verurteilt sich ihre Nahrung in der kalten Öde Kolkenhains zu suchen. Viele verloren vor Hunger, Kälte, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit ihr Leben.

Im November 1289 NGZ gelang es der Expedition unter Perry Rhodan, den Transmitter im Archiv auf Wolkenort zu reparieren. So gelangten sie und Siebenton nach Kolkenhain. Nachdem sie die Position des Planeten trianguliert hatten, besorgten sie zunächst auf Toggyp Hirn. Danach erlangten die Taniten ihre volle geistige Kapazität wieder und konnten die Archive öffnen. Siebenton erklärte ihnen seine Dankbarkeit, entließ sie aus ihren Diensten und versprach, sie auf ihre Heimatwelt zurückzubringen.

Quelle

PR 1894

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