Humanoide

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Biologische Gruppenbezeichnungen

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt den Begriff der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für den Begriff der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Humanoide (PR Neo).

Humanoide (von lat. homo »Mensch« und griech. eidos »Gestalt«) sind Lebewesen, die ein menschenähnliches Erscheinungsbild aufweisen.

Anmerkung: Die oft synonym verwendete Bezeichnung Hominide ist in diesem Zusammenhang falsch. Als Hominide werden Menschenaffen sowie die vorgeschichtlichen Vorfahren der Menschen bezeichnet. Siehe auch: Autorenfehler.

Einleitung

Es handelt sich um eine rein beschreibende morphologische Klassifikation von Lebewesen aufgrund äußerlicher Ähnlichkeit, die sich in der Regel völlig unabhängig voneinander auf verschiedenen Welten entwickelt haben, und nicht um eine Klassifikation aufgrund stammesgeschichtlicher Abstammung.

Als Humanoide bezeichnet man in der Regel Lebewesen mit einem runden Kopf, einem länglichen Rumpf, zwei Armen und zwei Beinen, auf denen sie aufrecht gehen. Arme und Beine haben in der Regel nur ein Gelenk.

Roboter mit dieser Grundform sind dagegen künstlichen Ursprungs und bestehen gegebenenfalls aus nichtbiologischem Material. Im engeren Sinne müssten humanoide Roboter als Androiden betrachtet werden (auch der Begriff »Android« bezeichnet eine menschliche Gestalt), allerdings wird »Android« zuweilen auch nur für ein künstliches Lebewesen oder einen Roboter ohne Menschenform verwendet.

In der Sprache der Mächtigen ist Yug die Bezeichnung für Humanoide. (PR 667)

Zitat: »[...] Callibso wunderte sich nicht, daß dieses Wesen die Yug-Körperform besaß. Die kosmische Evolution hatte viele Parallelen geschaffen. Viel hing aber auch von der unbestrittenen gemeinsamen Herkunft der Yug-Art ab. [...]«

Lemuride

Als wichtigstes Beispiel der Humanoiden werden die Lemuriden betrachtet. Dies sind alle Lebewesen, die von den Lemurern abstammen. Die meisten Humanoiden der Milchstraße sind Lemuride, zum Beispiel die Terraner, Akonen, Arkoniden, Ferronen mit ihren weiteren Abstammungen.

Ältere mit dem Menschen verwandte Humanoide

Allerdings gibt es auch mit dem Homo sapiens biologisch verwandte Völker, die älter als die Lemurer sind.

Vermutlich haben sich die vom Mars auf die Erde umgesiedelten shuwashischen Flüchtlinge dort mit Vormenschen vermischt. Dies setzt eine biologische Verwandtschaft voraus. (PR 1709)

Wie Chapat, der gemeinsame Sohn von Ischtar und Atlan, zeigt, sind auch die Varganen biologisch verwandt.

Auch zwischen Cappins und vorgeschichtlichen Hominiden gab es gemeinsame Nachkommen. Angeblich sollen sich die Takerer, die mit den Frühmenschen experimentiert haben, und Ganjasen aus der Flotte von Admiral Moshaken schon vor 200.000 Jahren mit den damaligen Frühmenschen vermischt haben. Dies ist nur bei biologisch kompatiblen Lebewesen möglich – ein gemeinsamer Vorfahre oder ein ähnliches Bindeglied zwischen Cappins und Lemurern ist damit wahrscheinlich. (PR 448)

Im Falle von Roi Danton und Demeter wurde festgestellt, dass gemeinsame Kinder mit medizinischer Hilfe möglich wären. Auch das impliziert eine enge biologische Verwandtschaft zwischen dem Homo Sapiens und Wyngern.

Mit den von ES vor 7 Mio. Jahren aufgrund von Extrapolationen aus dem Genpool von Terra geschaffenen Motana gibt es jetzt eine mögliche Erklärung der biologischen Verwandtschaft von älteren Völkern wie Shuwashen, Varganen und Cappins mit den Terranern. (PR 2252 – Kommentar, PR 2260 – Kommentar)

Weitere Humanoide im engeren Sinne

Der Herr der Elemente bezeichnete sein Ursprungsvolk, die V'Aupertir, das sich 105.000.000 Jahren auf Aupert (Erde im Licht), dem zweiten Planeten der Sonne Aupertir in der Galaxie K'aan entwickelte, als humanoides Stammvolk. Jedoch trafen auch diese während ihrer Expansion schon auf ältere humanoide Völker.

Von den V'Aupertir stammen die Raum-Zeit-Ingenieure und damit auch die Väter Thoregons ab. Auch die Völker der Eskuquel – die Ruhelosen – und der Viperter in der Galaxie Maudaan, die später zum Volk der Amarena wurden, stammten von den V'Aupertir ab.

Morphologische, biochemische oder molekulargenetische Untersuchungen zur Abstammung von Völkern wie Tharoidoner, Chhatt, Kimbaner, Hathor, Erranten, Anoree, Barkoniden, Guyaam, Eltanen, Medilen, Galornen, Mocksgerger, Okefenokees, Arrorer, Ginkoos oder Laren, um nur einige zu nennen, sind nicht bekannt.

Außerdem gibt es humanoide Wesen im Arresum (Ayindi und Barrayd) und in anderen Universen, zum Beispiel die Hauri aus dem Universum Tarkan.

Anmerkung: Eine Rückführung aller humanoiden Lebensformen auf einen gemeinsamen Vorfahren ist vermutlich nicht möglich. Eventuell haben die Kosmokraten oder ihre Diener den humanoiden Typus zum Beispiel bei der Aussaat von On- und Noon-Quanten gezielt gefördert. Die Sieben Mächtigen des Parresums und die bekannten Kosmokratenroboter sind ebenso wie die UFOnauten humanoid. Allerdings verwenden die Kosmokraten auch nichthumanoide Beauftragte, wie die Beispiele der Gefallenen Mächtigen und des designierten Mächtigen Faro Nuun Jasper zeigen.

Humanoide im weiteren Sinne

Abwandlungen von der eingangs beschriebenen humanoiden Grundform sind prinzipiell möglich. So würde man auch ein Lebewesen mit drei Augen oder einem Schwanz als humanoid bezeichnen, wenn der restliche Körperbau noch mit der menschlichen Form übereinstimmt. Die Einstufung eines solchen Wesens als humanoid wird dann in der Regel relativiert: entfernt oder grob humanoid.

Als grob humanoid lässt sich im Prinzip jedes Lebewesen einstufen, das einen Rumpf, mehrere Gliedmaßen und einen Kopf hat und aufrecht geht. Beispiele hierfür sind die Dscherro, die Blues, die Hamaraden oder die Haluter. Dass humanoide Wesen nicht zwangsläufig Sauerstoff atmen müssen, beweisen die Maahks.

Mit zunehmender Abweichung von der rein humanoiden Grundform werden diese Lebewesen allerdings zu anderen Grundformen gezählt. Die Definition des Begriffes »humanoid« ist insoweit also nicht eindeutig – die Grenzen sind fließend.

Gäoide

Auch die Bezeichnung Gäoide wird manchmal verwendet, diese ist abgeleitet vom griechischen Wort Gäa = »Erde« (wovon sich auch der Name des Planeten Gäa ableitet). Als Gäoide bezeichnet man solche Sauerstoff atmende Intelligenzwesen, die sich, unabhängig von Körperform oder Herkunft, ohne irgendwelche Hilfsmittel in der Atmosphäre Terras aufhalten können – im Unterschied zu sauerstoffatmenden Lebewesen, die auf andere Sauerstoffkonzentrationen und -gemische angewiesen sind. (Perry Rhodan-Lexikon III, Band 2, Seite 43-45, PR 1165 – Lexikon)

Quellen