Hyperraum

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Der Hyperraum bezeichnet den mehrdimensionalen Raum, der dem Einsteinuniversum »übergeordnet« ist und in dem überlichtschnelle Kommunikation und Bewegung möglich ist. Die Schiqalaya nennen ihn Transzendenter Raum.

Beschreibung

Allgemeines

In der Regel wird der Hyperraum als fünfdimensional beschrieben.

Es gibt jedoch auch Unterräume mit sechs oder sieben Dimensionen sowie Halbräume »dazwischen«: den Linearraum (auch Librationszone oder Halbraum genannt) zwischen vierter und fünfter, den Dakkarraum zwischen fünfter und sechster und die Septadim-Parallelspur zwischen sechster und siebter Dimension.

Spekulation: Wegen all dieser höherdimensionalen Unterräume, und da Universen im Hyperraum liegen und durch eine n-dimensionale Schicht gegen ihn abgetrennt sind, besitzt der Hyperraum vermutlich ebenfalls n (sprich: abzählbar unendlich viele) Dimensionen.

Struktur

Bei dem Hyperraum als Ganzes handelt es sich um ein mehrdimensionales rötliches Medium, in dem sich die einzelnen Universen als blasen- und quallenartige Strukturen befinden, deren Oberflächen dann als vierdimensionale Fläche unsere bekannte Raumzeit bilden. Daher wird es in dieser Sichtweise auch gerne Multiversum genannt.

Zitat: [...] »Das rote Wallen verging. Mit ihm die darin schwimmenden Riesenmoleküle, die aber nur wie solche aussahen. Jedermann an Bord wußte aus der Hinreise zur Galaxis Gruelfin, daß die so harmlos erscheinenden Gebilde Stück für Stück ein Universum waren.« [...] (PR 500)

Die »Außenseite« dieser Blasen wird hierbei als Arresum, die »Innenseite« als Parresum bezeichnet. Das Universum ist dabei durch eine n-dimensionale Schicht jenseits der Tiefe vom Hyperraum getrennt.

Laut den Aussagen von Lotho Keraete ist unser Multiversum, bestehend aus unendlich vielen Universen, wiederum nur ein unbedeutender Teil eines noch größeren, holistischen Ganzen.

Anmerkung: Dies wurde bereits von Clark Darlton in PR 269 postuliert.

Der Abstand der Universen zueinander ist als Strangeness definiert. Je näher sich zwei Universen sind, desto ähnlicher sind sie sich auch. Daher deutet eine kleine Strangeness auf ein sehr ähnliches Paralleluniversum hin. Die Strangeness als »Abstandsgröße« ist zunächst einmal positiv definiert, jedoch wurden in der Vergangenheit oftmals negative Werte gemessen, die mit Zeitparadoxa und Arresum/Parresum-Übergängen erklärt wurden. Letztendlich festgelegt ist diese Deutung jedoch nicht.

Verschiedene Universen können sich gegenseitig durchdringen, auch wenn sie von der Strangeness her eigentlich zu weit entfernt sind. Solche Überlappungs- oder »Librationszonen« ermöglichen einen direkten Übergang von einem Universum ins andere. Am bekanntesten sind die Librationszonen zu dem Roten Universum der Druuf.

Zwischen den Universen befindet sich ein Medium, das allgemein vereinfachend als der Hyperraum an sich angesehen wird. In diesem gelten die Naturgesetze der Universen nicht, was praktisch beliebig schnelle Fortbewegung ermöglicht. In der Praxis entfernt man sich jedoch nicht allzu weit von den Universen, da sonst der Rückweg so gut wie unmöglich ist. Somit ist die erreichbare Geschwindigkeit je nach Überlicht-Antrieb immer noch beschränkt, da durch die »Ausstrahlung« der Universen beeinflusst.

Psiraum

Als weitere vereinfachende Bezeichnung für den Hyperraum wird in der Perry Rhodan-Serie auch der Begriff Psiraum verwendet, da hier auch fünfdimensionale, hochfrequent psionische Energien vorhanden sind und paranormale Vorgänge – wie zum Beispiel die Teleportation – durchgeführt werden.

Alternativ wurde die Bezeichnung auch für das Psionische Netz des Universums benutzt. (PR 1300, Perry Rhodan-Lexikon III, Band 3, Seite 307)

Der Hyperraum als Lebensraum

Es gibt Lebewesen, wie die Taphero con Choth, deren Lebensraum der Hyperraum ist (PR 2271) oder die im Hyperraum entstanden, wie Atzikon. (PR-TB 200)

Die Blautreiber konnten den Hyperraum anzapfen, um die dort befindliche Hyperenergie zur Ernährung zu nutzen. (PR 935)

Als den Schiqalaya die Vernichtung durch die Zhiridin drohte, zogen sie sich mit eigens dafür modifizierten Transszenarien in den Hyperraum zurück, der so für mehrere Jahrtausende ihr neuer Lebensraum wurde. Laut Aussage Ileschqas trafen sie dort wiederholt auf andere Lebewesen, die sich teilweise dort entwickelt hatten oder ebenfalls von außerhalb eingewandert waren. (PR-Jupiter 8)

Geschichte

Die Beherrschung des Hyperraums ist so alt wie die überlichtschnelle Raumfahrt oder Kommunikation. Während der Archaischen Perioden ging das Wissen in der Milchstraße jedoch stark zurück, so dass zum Beispiel die Arkoniden praktisch alles neu erforschen mussten. Die Arkoniden gingen von einer 5-dimensionalen Struktur des Hyperraums aus. Damit ließen sich alle ihnen bekannten hyperphysikalischen Effekte (z. B. Transition, Transmittierung, Hyperfunk...) erklären. Die Terraner übernahmen die wissenschaftliche Vorgehensweise. Später zeigte sich, dass sich andere Effekte (u. a. solche aus der Psionik) mit einem 6-dimensionalen Modell erklären lassen.

Streustrahlung im Hyperbereich, aber auch im nicht thermischen, tieffrequenten elektromagnetischen Spektrum ist ein typisches Anzeichen von höherentwickelter Technik und kann von Hyperortern aufgefangen und analysiert werden.

Um der Bedrohung durch das immer mehr Einfluss nehmende Leben Herr zu werden, veränderten die Kosmokraten nach der Vernichtung THOREGONS einige Naturkonstanten, um den »Widerstand« des Hyperraums zu erhöhen. Dieser Effekt ist allgemein unter dem Namen Hyperimpedanz bekannt.

Vermischung Fiction und Wirklichkeit

Reale Welt

Bereits im 19. und 20. Jahrhundert alter Zeitrechnung werden für die gleichen physikalischen Effekte unterschiedliche mathematische Ansätze gewählt. Speziell im Bereich des Elektromagnetismus transformiert man häufig Formeln in den Zeit- oder Frequenzbereich und wieder zurück. Man benutzt die Darstellung, in der das jeweilige Problem sich am leichtesten beschreiben und lösen lässt. Oft wird sogar innerhalb einer Berechnung hin und her transformiert. (Stichworte: Fourier-Transformation, Laplace-Transformation.)

Perryversum

Dieser eigentlich sehr alte mathematische Ansatz wurde von Waringer, der einen ganzheitlichen Blick werfen und die feste Begrenzung auf fünf oder sechs Dimensionen aufweichen wollte, schließlich auch auf die Hyperphysik angewendet. Waringer transformierte dazu die bestehenden mathematischen Modelle auf Hyperfrequenzspektren. Beide Darstellungsformen sind mathematisch »vollkommen gleichwertig«. Die Frequenzdarstellung ist in vielen Fällen aber leichter zu handhaben. (siehe oben)

Zur Modellbildung benötigt man zwei orthogonale Hyperfrequenzspektren (Hef-Skala oder Kalup-Skala), die sich in den Einheiten Hef und Kalup formulieren lassen und in der Darstellung eine Fläche aufspannen. Höhere Frequenzanteile entsprechen dabei in der Rücktransformation fünf, sechs oder mehr Dimensionen, die man bei niedrigeren Frequenzen noch vernachlässigen kann.

Weblink

Quellen