Kosmische Fabrik

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Die Kosmischen Fabriken sind die Schiffe der Diener der Materie. Sie sind das Gegenstück zu den Chaotendern der Chaotarchen.

Inhaltsverzeichnis

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Heft: PR 1986
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Heft: PR 2670
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Technische Daten

Aufbau

Die Grundform einer Kosmischen Fabrik ist ein zehn Kilometer dickes Fünfeck mit jeweils 33 Kilometern Seitenlänge, auf dem sich bis zu sechzig Kilometer hohe Aufbauten erheben. Die Außenhülle besteht aus golden glimmendem Carit. Der interne Aufbau besteht aus Strukturon, hochwertigsten Verbundmetallen, sowie selbstschmierenden Kunststoffen.

Im Zentrum der Kosmischen Fabrik gibt es eine zwölf Kilometer durchmessende Landezone, den so genannten Innenhof. Um den kreisrunden, relativ kahlen Innenbereich säumt sich eine dicht bebaute Zone mit bis zu 60 Kilometer in die Höhe ragenden Bauwerken. Die Gebäude, die Plattform und alle in ihr verborgenen Stockwerke sind vollgestopft mit Kosmokratentechnologie. Nur der Innenhof wird von einem starken Energiefeld abgeschirmt - um die Station als Ganzes spannt sich lediglich eine schwache Sphäre zur Abschirmung kosmischer Hintergrundstrahlung.

Im Plattformbereich befinden sich viele maßgebliche Einrichtungen wie etwa Permanentzapfer, Hypertakt-Triebwerke sowie Offensiv- und Defensiv-Systeme. Unterhalb des Innenhofs befinden sich Werft-, Hangar- und Ausrüstungssektionen. Dieser Bereich ist fast neun Kilometer hoch und misst fast 20 Kilometer im Durchmesser.

Die Zentrale der Kosmischen Fabrik befindet sich im geometrischen Mittelpunkt der Plattform, hat die Form einer Kugel und einen Durchmesser von 500 Metern. Nur wenige Schleusen durchbrechen die dicke Panzerung der Zentraleinheit und gewähren Zugang zum Inneren. Die fünf Ecktürme der Plattform beherbergen Großzapfer mitsamt der notwendigen Peripherietechnik.

Rings um den Innenhof sind sieben Türme angeordnet, die zwischen 55 und 60 Kilometer in die Höhe ragen und 7,1 Kilometer durchmessen. An der Basis dieser Türme sind sechs Kilometer große Hohlkugeln angeordnet, die so genannten Vakupressor-Dome, die zum Einfangen des Ultimaten Stoffes dienen. Das Herzstück eines solchen Vakupressor-Doms ist ein modifizierter Drugun-Umsetzer.

Technik

Die Offensiv- und Defensivsysteme einer Kosmischen Fabrik sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit selbst der versammelten galaktischen Flotte des 13. Jahrhunderts NGZ überlegen. Trotz ihrer Größe kann eine Kosmische Fabrik aus dem Stand mit 1950 km/s2 beschleunigen.

Als primäres Angriffs- und Verteidigungsmittel wird die sog. punktorientierte Selektiv-defensive, kurz POSD, genutzt. In der Hyperortung besitzt die Kosmische Fabrik deswegen, im Kampf, das Aussehen einer Anemone. Die POSD beruht auf einem sehr fein steuerbaren Hyperfeld, das in der Wirkung der Paratron-Technik vergleichbar ist. Das Feld wird so geformt, dass es zu Hunderten und Tausenden Tentakeln die Kosmische Fabrik umgibt. Wenn ein Ziel zerstört werden soll, so bringt man einen Tentakel an die entsprechende Stelle und an der Tentakelspitze wird für wenige Mikrosekunden ein Aufriss in den Hyperraum geschaffen. Dadurch ist eine Kosmische Fabrik beispielsweise in der Lage Hunderttausende Transformbomben gleichzeitig abzuwehren.

Als sekundäres Defensivsystem dient die sog. beruhigte Zone. Dies bedeutet, dass die Kosmische Fabrik in ein mehrere Lichtsekunden durchmessendes Feld gehüllt ist, das die Wirkungen der Naturgesetze des Normalraums teilweise kompensiert. Dies geschieht dadurch, dass eine Art Transitions-Hüllfeld um die Kosmische Fabrik gelegt wird, das aber keine komplette Transition durchführt. Stattdessen wird nur eine asymptotische Annäherung an den Hyperraum, an den Messwert 1 Kalup, herbeigeführt. Dadurch ist die Kosmische Fabrik praktisch unempfindlich für sämtliche Normalraum-Waffen.

Als tertiäres Defensivsystem und als Katalysator für bisher unbekannte SHF-Hyperphänomene dient die Carit-Panzerung. Sowohl die Fünfeck-Plattform als auch die Türme sind mit Carit überzogen, nur der Innenhof nicht.

Für den Überlichtflug dienen Hypertakt-Triebwerke. Durch die großen, zur Verfügung stehenden Energiemengen, muss der Überlichtfaktor einer Kosmischen Fabrik nach Milliarden und Billionen abgeschätzt werden. Der Energiebedarf wird durch Permanent-Zapfer direkt aus dem Hyperraum bezogen.

Das Innenleben einer Kosmischen Fabrik besteht großteils aus strukturstabilisierter, materieprojektiver Formenergie. Nur in der Fünfeckplattform gibt es eine stützende Struktur aus Verbundmetall, die Türme bestehen innen komplett aus Formenergie. Auf diese Weise ergibt sich eine maximale Flexibilität bei der Raumnutzung.

Aufgaben

Die Aufgabe einer Kosmischen Fabrik liegt unter anderem darin, im Standardraum den ungeheuer seltenen Ultimaten Stoff zu sammeln, den die Kosmokraten benötigen. Außerdem dienen die Kosmischen Fabriken den Kosmokraten als Kampfeinheiten. Jede Kosmische Fabrik wird von einem Diener der Materie kommandiert. Verschiedene Hinweise lassen darauf schließen, dass Kosmische Fabriken noch dazu gedacht sind, in ganz anderen Gefilden als nur Normal- und Hyperraum zu operieren.

Bekannte Kosmische Fabriken

In Klammern die Kommandanten (um 1291 NGZ)

Weitere namentlich bekannte Kosmische Fabriken:

Geschichte

Circa 3,3 Millionen v. Chr. kam es in einer Galaxie in unmittelbarer Nachbarschaft zu Erranternohre zum Kampf zwischen Kosmischen Fabriken und Chaotendern. Dabei wurden zwei Fabriken und zwei Chaotender, darunter ZENTAPHER 36, zerstört.

Vor etwa 2,8 Millionen Jahren trafen in Kohagen-Pasmereix Kosmische Fabriken und Chaotender erneut aufeinander. Bei diesem Kampf wurden acht Chaotender vernichtet, ZENTAPHER 37 schwer beschädigt. Die Kosmischen Fabriken überstanden die Auseinandersetzung unbeschadet, doch alle neun Kommandanten fanden den Tod. Nach nicht einmal 150 von vorab veranschlagten 1000 Jahren der Suche konnte der mit der Rekrutierung neuer Kommandanten beauftragte Cairol seinen Auftrag beenden und alle Fabriken wieder bemannen.

Vermutlich einige Jahrhunderte oder Jahrtausende vor 1347 NGZ kämpfte die Kosmische Fabrik SAPHU in einem namentlich nicht genannten Universum gegen den Chaotender QUENTAPHER. Laut Latifalk Acht-Achts Zukunftsprojektionen (der T-Prognostiker beobachtete die Schlacht nicht bis zum Ende) wurde SAPHU dabei vernichtet. (PR 2481)

Vermutung: Offenbar scheint es zwischen Kosmokraten und Chaotarchen ein Abkommen zu geben, wonach jede Seite pro Universum nur neun Kosmische Fabriken, respektive Chaotender, einsetzen darf.

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Darstellung

Datenblatt: »Extraterrestrische Raumschiffe – MATERIA – Die Kosmische Fabrik« (PR 1984 – Report) von Georg Joergens

Quellen

PR 2481

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