Kalydonische Jagden durch die Orphischen Labyrinthe

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Die Kalydonische Jagden durch die Orphischen Labyrinthe, auch Yarunische Jagd durch die psionischen Labyrinthe, waren das Wunder von Trovenoor.

Anmerkung: In der Story Schlüsselpunkt ist mehrmals irrtümlich von den Orphyschen Labyrinthen die Rede, wohl ein Druckfehler. (Wekstattband Story »Schlüsselpunkt«)

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Unter anderem dienten die Labyrinthe auch als Falle für Netzgänger. Falls sie bei der Durchführung des persönlichen Sprungs einem Labyrinth zu nahe kammen, gab es kaum noch ein Entkommen.

Namensherkunft

Die Bezeichnungen »Kalydonische Jagd« und »Orphische Labyrinthe« wurden von Krohn Meysenhart im Auftrage Stalkers geprägt. »Kalydonisch« bezieht sich auf ein Thema aus der griechischen Mythologie, die Jagd auf den Kalydonischen Eber, an der sich eine Reihe von griechischen Helden beteiligt hatten. »Orphisch« bezieht sich auf den Sänger Orpheus, der in die Unterwelt hinabstieg, um seine verstorbene Gattin zurück zuholen.

Beschreibung der orphischen Labyrinthe

Lage

In verschiedenen Systemen Trovenoors befanden sich Zugänge zu den Labyrinthen, unter anderem auf Tamplikuu. Ausnahmslos handelte es sich bei den Standorten der verschiedenen Labyrinthe um lebensfeindliche Extremwelten.

Die Labyrinthe selbst befanden sich selbst außerhalb des Normalraumes in einem eigenen Psionischen Netz.

Zutritt zu diesem Netz erhielt man über drei hintereinanderliegende Schleusen, die die Teilnehmer den Gegebenheiten der Labyrinthe anpassen.

Anpassungen der Teilnehmer

Der Vorgang der stufenweisen Anpassung war notwendig, da es sich bei den Labyrinthen um Mikrokosmen mit abweichender Strangeness handelte und so ein Strangeness-Schock vermieden wurde. Bedient wurden diese Schleusen von Nakken, als Wächter fungierten Arlofer.

Beim Durchqueren der Schleusen verwandelte man sich auf unvorhersehbare Weise, die Sinneswahrnehmungen veränderten sich. Im Labyrinth selbst verloren die bekannten Naturgesetze ihre Gültigkeit, sowohl Jäger als auch Gejagte erschienen dem jeweils anderen als schreckliche Monster. Den meisten Jägern war gar nicht bewusst, dass sie in Wirklichkeit auf Intelligenzwesen Jagd machten.

Teilnahme

Jagdberechtigung

Um an einer Jagd als Jäger teilzunehmen, musste man sich einer längeren, ausgiebigen Schulung unterziehen und benötigte dann noch die besondere Zustimmung des Ewigen Kriegers Yarun. Hatte man aber bereits einmal an einer Jagd teilgenommen, so konnte man problemlos jederzeit erneut an einer Jagd teilnehmen und selbst eigene Leute als Paladine auf die Jagd mitnehmen. Im allgemeinen war die zugelassene Zahl der Jäger je Labyrinth begrenzt. So kam es häufig zu Situationen, in denen eine Überzahl an Jagdwilligen existierte. Daher unterlag der Zugang zu den Jagden bestimmten Regeln. Die Jäger wurden in zwei Gruppen kategorisiert: die Absolut-Jäger und die Quasi-Jäger. Die Ersteren konnten ausreichende Verdienste vorweisen, so dass ihre Teilnahme sicher und die ihrer Paladine reine Formsache war. Quasi-Jäger erfüllten ähnlich den Absolut-Jägern alle Voraussetzungen für die Teilnahme, nur konnten sie nichts vorweisen, das sie automatisch qualifizierte. In der Regel erhielten sie nur die unbesetzten Plätze.

Als Gejagter

Um als Gejagter an der Jagd teilzunehmen, war es ausreichend, in einem genügend großen Maße bei den Ewigen Kriegern in Ungnade gefallen oder ein Gorim zu sein.

Bekannte Partizipanten

Jäger

Gejagte

Geschichte

...

Im April 446 NGZ bereiteten die Netzgänger Alaska Saedelaere und Perry Rhodan die Befreiung von Ronald Tekener und Roi Danton aus dem Labyrinth von Yagguzan vor. Während sich der ehemalige Maskenträger als offizieller Jäger im Gefolge des Hatuatani Lainish einschlich, nutzte Rhodan die Fallenfunktion des Labyrinths aus. Um sich einigermaßen unbehelligt bewegen und vor allem das Labyrinth verlassen zu können, nutzte er Geoffry Abel Waringers Prototypen eines Labyrinth-Tauchers. (PR 1316)

Quellen

PR 1289, PR 1316

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