Alaska Saedelaere

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Terraner. Für den Roman, siehe: Alaska Saedelaere (Roman).
Für eine weitere Bedeutung des Beinamens Maskenträger, siehe: Workaträger.


Alaska Saedelaere wurde im Jahre 3400, genau um Mitternacht zwischen dem 2. und 3. Dezember geboren.

Inhaltsverzeichnis

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Heft: PR 746
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Man sagt ihm ein Gespür für kosmische Ereignisse nach. Da er Dinge im Weltall gesehen und Orte des Universums besucht hat, denen kein anderer Mensch, einschließlich Perry Rhodan, bisher ansichtig wurde, nennen ihn viele einen kosmischen Menschen.

Der Zwergandroide Eroin Blitzer nennt ihn Alraska.

Erscheinungsbild

Alaska ist ein zwei Meter großer, 78 Kilogramm schwerer und somit sehr hagerer Terraner mit dunklen Haaren.

Er musste nach seinem Transmitterunfall immer eine Maske im Gesicht tragen, nur in der kurzen Zeit ohne sein Cappin-Fragment war er davon befreit. Die lange Zeit, während der Alaskas Gesicht vom Cappin-Fragment bedeckt war, war allerdings nicht folgenlos geblieben. In den ersten Jahren nach dem »Verlust« des Fragments sah Alaskas Gesicht aus, als sei es mit weißem Kerzenwachs überzogen. Die Nase war verkleinert und wirkte wie aufgeklebt, die Lippen waren bleich und wulstig. Aus diesem kaum noch menschlichen Gesicht waren die braunen Augen das einzige Lebendige. Saedelaeres Beiname in dieser Zeit lautete deshalb »der Totenbleiche«.

Samburi Yura, eine Beauftragte der Kosmokraten, zwang Alaska jedoch erneut ein Cappin-Fragment auf. Dadurch wurde er wieder zu einem Maskenträger, um seine Umgebung vor dessen tödlicher »Ausstrahlung« zu schützen.

Siehe auch Galerie Alaska Saedelaere.

Charakterisierung

Er hat eine recht holprige Sprechweise und wird als sehr zurückhaltender Einzelgänger charakterisiert.

Er besitzt Bilder von sich aus der Zeit vor dem Unfall, die er sich immer mal wieder ansieht, um sein eigenes Gesicht nicht zu vergessen. (PR 785)

Sein Unfall hatte schwere psychische Auswirkungen auf seine weitere Entwicklung, so dass er zwischen 3430 und 3556 sogar verschiedene Selbstmordversuche unternahm.

Geschichte

Alaska Saedelaeres Vater Tresham war Agent der Solaren Abwehr. Sein Leben mit Frau Felissia und Kind diente ihm lediglich als Tarnexistenz – möglicherweise wurde Alaskas einzelgängerischer Charakter durch diese Kindheit mit beeinflusst. (Kosmos-Chroniken 2 – Alaska Saedelaere)

Alaska Saedelaere arbeitete als einfacher, unauffälliger Techniker. Als er im Jahre 3428 eine Transmitterverbindung vom Planeten Bontong – vereinzelt auch Bonton genannt – zum Planeten Peruwall benutzte, lief dieser Transport nicht in Nullzeit ab, sondern dauerte vier Stunden. Wie sich später herausstellte, passierte er während dieser vier Stunden vermutlich auch eine Zeitbrunnen-Verbindung auf Red Question Mark II.

Alaska bekam bei dieser Reise Kontakt mit einem Cappin-Fragment, das sich als schillernde, farbige Masse in seinem Gesicht manifestierte.

Jeder Normalsterbliche, der fortan Alaska ins Antlitz sah, verlor den Verstand und musste sterben, daher trug der Transmittergeschädigte seit dem Unfall eine Maske aus Plastik, die lediglich Schlitze für Augen, Nase und Mund besaß. Masken aus lebenden oder anderen organischen Materialien wurden von dem Fragment abgestoßen, so dass Alaska mit diesem deutlich sichtbaren Makel leben musste. Von jeher eher ein Einzelgänger, wurde ihm so das Leben in der Gesellschaft noch schwerer gemacht.

Alaska wurde nach seinem Unfall von Galbraith Deighton gegen sein Sträuben für die Solare Abwehr verpflichtet. Der ehemalige Techniker der Firma Interstellar Equipment and Positronics Inc. galt bald als der beste Logiker des Solaren Imperiums.

Ribald Corello

Durch das Cappin-Fragment war er der einzige, der sich gegen Ribald Corello erfolgreich wehren konnte. Im Januar 3433 konnte er auf dem Planeten Shishter im Goring-Maat-System in letzter Sekunde Perry Rhodans Tod verhindern, indem er Corello ohne Plastikmaske gegenübertrat; aufgrund seiner überragenden Geisteskräfte starb Corello durch diese Begegnung allerdings nicht, sondern wurde lediglich vertrieben. (PR 417)

Auf Corellos Welt Gevonia traf Alaska 3433 auch zum ersten Mal auf das Mädchen Kytoma, die lange einen geheimnisvollen Einfluss auf ihn ausüben sollte. (PR 433)

Der Cappin-Spürer

Durch das Fragment und dessen Reaktionen auf Pedo-Impulse wurde Saedelaere für die Terraner als Cappin-Spürer wertvoll. Allerdings kam es zunächst zu Schwierigkeiten mit Lord Zwiebus, der das Cappin-Fragment spüren konnte und Alaska deswegen für einen Cappin hielt. (PR 421)

Während der Zeitexpedition im Jahr 3433 gewann das Cappin-Fragment in Saedelaeres Gesicht durch eine Biostrahlung die Oberhand. Dabei verletzte er die Ärztin Dr. Claudia Chabrol schwer. (PR 429)

In Gruelfin stellte sich heraus, dass Alaska auch ein ideales Opfer für die Übernahme durch einen Pedotransferer war, da dieser aufgrund des Cappinfragments nicht mehr entdeckt werden konnte. (PR 450)

Im Schwarm

Alaska nahm 3442 an mehreren Vorstößen in den Schwarm teil.

Ein erster Vorstoß führte zu einem Kristallplaneten. Mit der GEVARI wurde der Planet Kokon entdeckt. Die MARCO POLO, die später in den Schwarm vordrang, verbarg sich zunächst hier.

Als an Bord der MARCO POLO eingedrungene Lacoons mithilfe ihrer Eigenschaft als Fernkontaktmedium durch Dakkarfelder zur Waffenschmiede GEPLA-II transportiert wurden, wurde auch Alaska in einen Hyper-Implosions-Käfig eingeschlossen. Auf GEPLA-II begegnete er zum zweiten Mal dem Mädchen Kytoma. Der dortige Karduuhlherrscher Cryt Y'Torymona wollte ihn durch ein HIK-Feld, das er mittels seiner Paragabe erzeugen konnte, in die Sextadimdakkarzone abstrahlen. Dabei wechselte das Cappin-Fragment auf Cryt Y'Torymona, der dadurch handlungsunfähig wurde. Obwohl Alaska wusste, dass das Cappin-Fragment auf ihn zurückwechseln würde, tötete er den Karduuhl und nahm das Fragment wieder auf. (PR 545)

3442 entdeckte Alaska Saedelaere mit der Space-Jet DESTINY auf der Wüstenwelt Red Question Mark II Anzeichen, dass er sich während seines Transmitterunfalls dort aufgehalten hatte. In einem Feld von 9×9×9 Obelisken der Cynos fand er einen Zugang zu einer winterlichen Welt. Dort stieß er auf einen Halbkreis von 18 Obelisken der Cynos und einen Behälter mit dem Plasmakörper eines pedotransferierten Cappins. Er wurde von einem loowerähnlichen Volk mit einfacher Technik gefangen genommen. Es gelang ihm, zu fliehen und über einen zeitbrunnenähnlichen Zugang über die Brücke in die Unendlichkeit nach Red Question Mark II zurückzukehren. Die DESTINY wurde durch eine eintreffende feindliche Flotte aus dem Schwarm vertrieben. (PRKC 2 »Alaska Saedelaere«)

Alaska war der Leiter des Kommandos, das zusammen mit dem Cyno Schmitt (Imago I) zur zentralen Steuerwelt Stato I des Schwarms vordrang und diese Welt Ende 3442 durch einen Atombrand zerstörte. Bei der Flucht durch einen Transmitter gerieten sie auf die Welt Orbinoyc im Schwarm, von der sie aber nach mehreren aufschlussreichen Abenteuern wieder durch einen Transmitter flohen. Diesmal strandeten sie im Hyperraum, wo ihre Bewusstseine aber nicht sofort verwehten. (PR 556, PR 561)

In dieser Situation beschäftigte sich Alaska Saedelaere mit seiner persönlichen Situation. Er wusste, dass er sich zu Irmina Kotschistowa hingezogen fühlte, die ebenfalls an dem Einsatz teilnahm. Ihre beiden Bewusstseine tauschten sich intensiver aus, und Alaska konnte seine Zuneigung nicht verbergen. Die Ankündigung Schmitts, die Gruppe in den Normalraum zurückzuversetzen, versetzte Alaska einen Schock: Im Hyperraum war er ein Bewusstsein wie Irmina auch, im Normalraum musste er sich wieder hinter seine Maske zurückziehen und Irmina aus dem Weg gehen. Die Aussicht auf einen freundschaftlichen, ja gar intimen Umgang mit einer anderen Person in seinem stofflichen Körper entsetzte ihn. (PR 566)

Anfang 3443 stabilisierte Schmitt die Bewusstseine und Körper der Gruppe und geleitete sie mithilfe des befreiten Tabora zu der im Hyperraum versteckten Ersatzwelt von Stato I. Dort gelang es dem Cyno Schmitt durch die psionische Schockwelle, die durch die Opferung der neun Imaginären – der früheren Cynoherrscher des Schwarms – entstand, alle Karduuhls zu töten. (PR 566)

Als Alaska nach Red Question Mark II zurückkehrte, wurde er von einer Flotte der Cynos gestoppt. Die Cynos nahmen das Red Question Mark-System in den Schwarm auf. Vermutlich war dieses System von ihnen vor 1.000.000 Jahren bei der Machtübernahme der Karduuhls aus dem Schwarm ausgestoßen worden.

Anfang 3444 gehörte Alaska zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitete. (Silberband 64, S.83)

Im April 3444, also nach Abzug des Schwarms aus der Milchstraße, wurden Alaska und Chirkio Rakkells von Kytoma auf eine unbekannte Welt entführt. Kytoma führte die beiden zum See Talsamon und in eine alte Stadt ihres Volkes. Der Aufenthalt in der Stadt war für die Terraner unerträglich. Rakkells verschwand spurlos. Kytoma brachte Alaska zur Erde zurück. Unmittelbar nach seiner Rückkehr begegnete er dem Supermutanten Ribald Corello, der von den Altmutanten übernommen worden war. Diese zwangen auch Alaska unter ihre Kontrolle. (PR 577)

Der Anzug der Vernichtung

Der Cyno Schmitt (Imago I) vertraute ihm im Jahre 3443 den Anzug der Vernichtung an, mit der Auflage, ihn seinem rechtmäßigen Besitzer zu übergeben. Diese Verpflichtung würde er im Jahre 3581 erfüllen und den Anzug an den Puppenspieler Callibso (Ganerc) übergeben. Alaska Saedelaere trug den Anzug der Vernichtung unter anderem bei der Erforschung der Justierstation des Archi-Tritrans-Sonnentransmitters, bei der Erforschung der lemurischen Flotte im Mahlstrom der Sterne und beim Sturz in die Schwarze Null von Balayndagar.

Zeitkorrektur

Als 3456 die PAD-Seuche auftrat, erwies sich der Transmittergeschädigte als vergleichsweise widerstandsfähig. Zusammen mit den PAD-immunen Kol Mimo alias Markhor de Lapal, Mentro Kosum und Professor Dr. Dr. Goshmo-Khan unternahm Alaska 3456 mit einem neuen Nullzeitdeformator der Lapalisten einen Versuch, die Entstehung der PAD-Seuche durch ein Zeitparadoxon zu verhindern. Die Zeitkorrektur gelang. (PR 621) Dabei trafen die Zeitreisenden auf ihre nicht zeitgereisten alter egos. Durch das Eingreifen Höherer Mächte verschwanden aber die nicht zeitgereisten Zeitzwillinge spurlos. Nachdem Kol Mimo, Mentro Kosum und Goshmo-Khan verstorben waren, war Alaska mittlerweile der einzige, der die PAD-Seuche erlebt hatte.

Kampf gegen die Laren

Im Januar 3459 nahm er am Flug der MC-8 nach Hetossa teil. (PR 650) Im Februar dieses Jahres folgte der Einsatz auf Hoptrec-Haich. (PR 653) Im August des gleichen Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667)

Mahlstrom

Nach der Versetzung in den Mahlstrom der Sterne entdeckte Alaska die Flotte der 22.000 lemurischen Raumschiffe, die vor mehr als 50.000 Jahren vom Sonnentransmitter Gercksvira in Andromeda in den Mahlstrom versetzt worden waren. Er traf dort auf vier terranische Transmitterspezialisten, die bei der Untersuchung des Gercksvira-Sonnenfünfecks auf der Suche nach der verschwundenen Erde auch in den Mahlstrom versetzt worden waren. Im Jahre 3531 erhielt er einen Zellaktivator.

Reise mit der SOL

3540 wurde er wie viele Vertraute Perry Rhodans von der Erde verbannt und flog mit der SOL, um nach der Milchstraße zu suchen. (PR 700)

3578 fand die SOL endlich einen Ausgangspunkt in der Kleingalaxie Balayndagar. Dieser drohte jedoch die Vernichtung durch die Große Schwarze Null. Um nicht selbst verschlungen zu werden, konnten nur die Kelosker und ihr Shetanmargt helfen. Zu diesem Zweck wurden Alaska im Anzug der Vernichtung und Icho Tolot zum Planeten Sorgh geschickt, um den Rechenmeister Dobrak zu holen. Alaska hatte dabei große Probleme mit seinem Cappin-Fragment, das sehr empfindlich auf die beginnenden Dimensionsbeben reagierte. Während des Fluges nach Sorgh fürchtete er sogar, trotz seines Zellaktivators sterben zu müssen und wies Icho im Falle seines Todes an, den Anzug der Vernichtung keinesfalls an Rhodan, sondern an Fellmer Lloyd zu übergeben. Ohne den Anzug und seinen Zellaktivator hätte er den Flug wohl nicht überlebt, da die Temperatur bis auf -50° C sank und er zwischendurch vermutlich sogar wegen weiterer merkwürdiger Phänomene an Bord einen Herzanfall hatte. Tolot überlebte nur aufgrund seiner außergewöhnlichen Konstitution. Sie erreichten den Planeten und fanden Dobrak. Nur mit seiner Fähigkeit, Dimensionsverwerfungen sehen zu können, schafften sie es zurück zur SOL. Als dieser kurz darauf die SOL in die Große Schwarze Null lenkte, um sie zu retten, war es Alaska, der Rhodan dazu riet, dem Kelosker zu vertrauen. (PR 717)

Beim Sturz in die Große Schwarze Null von Balayndagar erlebten Alaska und der Kelosker Dobrak die letzte Phase des Weges durch den Dimensionstunnel in den Dakkardimballon mit, da sie früher aus der Bewusstlosigkeit erwachten als der Rest der Mannschaft. Beim Erwachen hatte Alaska eine Vision von Kytoma, die auch von Dobrak wahrgenommen wurde, obwohl er sie nicht sehen konnte. Einige Tage später begleitete er eine Expedition ins Innere des Dakkardimballons und wurde von den Zgmahkonen gefangen genommen, konnte aber mit Gucky fliehen. Sie befreiten den Rest der Expedition sowie den Spezialisten der Nacht Olw und kehrten zur SOL zurück. (PR 726)

Nachdem Olw klargemacht hatte, dass die SOL unmöglich einen Dimensionstunnel durchfliegen konnte, ohne zerstört zu werden, leitete Alaska eine Mission in einen der Dimensionstunnel, weil man detailliertere Informationen sammeln wollte. Auf dieser Mission gestand sich Alaska ein, dass er dabei war, sich sehr weit von der Menschheit zu entfernen. Nur auf gefährlichen Missionen fühlte er sich lebendig. Er hielt Olw und Dobrak für die Personen, die ihn wohl am besten verstehen könnten und wurde von Rhodan ermahnt, sich nicht ganz von seiner bekannten Welt abzuwenden. Es gelang Alaska, die Spezialistin der Nacht Py in Sicherheit und zur SOL zur bringen. (PR 730) In dieser Zeit fand er heraus, dass Icho Tolot schwanger war. Ihn beunruhigte das übermäßig, denn er las, dass Haluter nur schwanger wurden, wenn sie kurz vor ihrem Tod standen. Daneben betrachtete er Tolot nun als noch exotischer als sich selbst und sah sich deshalb berechtigt, Tolot auf seinen Zustand anzusprechen, obwohl dieser überaus deutlich zu verstehen gegeben hatte, dass er nicht über sich reden wollte. Auch Fellmer Lloyd hatte Alaska sehr energisch gewarnt. Trotzdem suchte Alaska den Haluter auf und offenbarte ihm sein Wissen. Tolot war darüber so aufgebracht, dass er ihm die Freundschaft kündigte. (PR 731)

Im Mai half er, Gucky und die zwölf Spezialisten der Nacht vom Planeten Kernoth zu retten. (PR 745)

Als die Spezialisten der Nacht die SOL verließen, folgte ihnen Alaska durch ihr Mini-Black-Hole und landete auf dem Planeten Derogwanien, der Heimat des seltsamen Puppenspielers Callibso. Callibso, der Zeitlose, war tatsächlich Ganerc, der rechtmäßige Besitzer des Anzugs der Vernichtung. Von ihm erfuhr Alaska mehr über die Zeitbrunnen. Mithilfe des Zeitbrunnens von Derogwanien zeigte Callibso Saedelaere die Vision einer entvölkerten Erde. (PR 746)

Terra-Patrouille

Alaska Saedelaere kehrte 3581 von Ganerc-Callibsos Zufluchtswelt durch den Zeitbrunnen in den Anden auf die fast menschenleere Erde zurück. (PR 746) Dort stieß er zunächst auf einen Hund, den er Callibso nannte (PR 757) und fand schließlich einen Gleiter, mit dem er nach Terrania City fliegen konnte. Hier fand er einige andere Menschen sowie Douc Langur, den Forscher der Kaiserin von Therm. (PR 758) Zusammen gründeten sie die Terra-Patrouille. (PR 768) Die Hulkoos erschienen auf der Erde, um sie für BARDIOC in Besitz zu nehmen und installierten eine Kleine Majestät in Namsos. (PR 777) Die Terra-Patrouille versuchte, dies zu verhindern, musste aber schließlich den Rückzug antreten. (PR 778)

Einige Zeit später übernahm die Inkarnation CLERMAC unbemerkt hypnotisch die Kontrolle über Alaska, nachdem dieser ein GrIko-Netz übergestülpt hatte. Der ursprüngliche Plan war, sich mit diesen Netzen vor den mentalen Strahlungen der Kleinen Majestät zu schützen. Alaska kidnappte Douc Langur und die HÜPFER und ließ sich nach Namsos zurückbringen. Douc Langur gelang die Flucht, als Alaska das Raumschiff verließ, letzterer wurde zur Inkarnation CLERMAC geführt. Er erfuhr, dass diese im Auftrag der Superintelligenz BARDIOC handelte und sich mit der Superintelligenz Kaiserin von Therm im Krieg befand. CLERMAC vermutete, dass die verschwundene Menschheit von dieser von der Erde gerettet worden war, um sie BARDIOCs Zugriff zu entziehen. Danach sollte Alaska von den Hulkoos verhört werden. Als er in Gefahr stand, den Standort von Imperium-Alpha zu verraten, konnte er seine Maske abnehmen, wodurch alle Hulkoos in seiner Nähe wahnsinnig wurden. Er flüchtete und CLERMAC untersagte seine Verfolgung. So konnte Douc Langur ihn wieder an Bord der HÜPFER nehmen. (PR 785)

Schließlich musste die Terra-Patrouille aufgrund der Stärke der hypnotischen Strahlung der Kleinen Majestät nach Intermezzo fliehen. Dort wurde sie vom Zeithammer bedroht und durch die ankommende SOL gerettet. Alaska blieb an Bord der SOL und wurde schließlich mit dem Urhirn BARDIOCS konfrontiert.

Rückkehr nach Derogwanien

Im Jahre 3587 kehrte Alaska mit Ganerc (Callibso) in seiner Lichtzelle nach Derogwanien zurück, um dort den fünften Schlüssel für Laires Auge zu holen. Ganerc zerstörte den Anzug der Vernichtung.

Zwischenspiel in Manam-Turu

Im Jahre 3819 materialisierte Alaska als halbstoffliche Gestalt an Bord der REE-Z, die mit einem überhitzten und kurz darauf versagenden Transitionstriebwerk in der Galaxie Manam-Turu unterwegs war. Bevor die Gestalt wieder verschwand, vernahmen Goman-Largo und Neithadl-Off den Satz: (Zitat) »[...] Damned, this is a time-loop, poor Alaska! [...]« (Atlan 747)

Kosmische Hanse

hier einfügen: Erneuter Besuch von Derogwanien (PR-TB 405)

Alaska war einer der Sprecher der Kosmischen Hanse. Im Jahre 425 NGZ öffnete sich der stillgelegte Zeitbrunnen in den Anden, und Alaska gelangte mit ihm etwa 1.200.000 Jahre in die Vergangenheit der Erde. Die Horden von Garbesch lieferten sich dort im Auftrag von Seth-Apophis eine Schlacht mit den Orbitern von Armadan von Harpoon. Alaska stieß auf den dort im Geheimen operierenden Mächtigen Bardioc und rettete ihm das Leben.

Endlose Armada

Im Jahre 426 NGZ verlor Alaska während des Durchgangs der Galaktischen Flotte durch den Frostrubin das Cappin-Fragment, litt aber danach unter der Vorstellung, dieses würde sich nun innerhalb seines Körpers befinden und bewegen, was sich später als richtig erwies. Wegen seines durch die lange Tragezeit des Cappinfragments missgestalteten Gesichts nannte man Alaska Saedelaere in dieser Zeit »Den Totenbleichen«. (PR 1108)

Kytoma

Innerhalb des Loolandre holte die Querionin Kytoma 427 NGZ Alaska mittels eines Pedokontakts zu sich. 447 NGZ fand er die Stadt der Querionen und wechselte in eine Parallelwelt, in der er jahrhundertelang mit Kytoma zusammenlebte. (PR 1189, PR-TB 300)

Testare

Das Cappin-Fragment nahm unter dem Namen Testare eine eigenständige Existenz an. Saedelaere und Testare wurden zu Gängern des Netzes. Saedelaere und Testare bildeten während des Netzgehens eine geistige Einheit. Nur außerhalb des Netzes waren sie getrennt. Die Trennung war für beide sehr unangenehm, bei längerer Dauer unerträglich. Saedelaeres Gesicht sah wieder normal aus. (PR 1307)

Im Jahre 446 NGZ traf Saedelaere auf Eklitt mit dem Gavvron Lainish zusammen. Der Permitträger stellte sich als führende Persönlichkeit der Hatuatano heraus, die Gorims jagten und ansonsten ihre eigenen Ziele verfolgten. So half Alaska Lainish bei dem Diebstahl einer Pflanze von Majsunta, die sich als Hybride einer Pflanze mit Demeter und Jennifer Thyron herausstellte. Im Verlauf der folgenden Ereignisse nahm Alaska an den Kalydonische Jagden teil, wo er in Zusammenarbeit mit Perry Rhodan, dem Desotho und Srimavo den Smiler und Roi Danton aus den Labyrinthen befreite. (PR 1307, PR 1316, PR 1317)

ES-Verwirrung

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An Bord der CANT
Alaska Saedelaere und Tumed
Heft: PR 1813 - Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Alaska Saedelaere musste wie alle Aktivatorträger im Jahre 1169 NGZ seinen alten Zellaktivator zurückgeben, wenig später erhielt er einen neuen Zellaktivator in Form eines Chips (Zellaktivatorchip – ZAC), der in die linke Schulter implantiert wurde. Saedelaere widmete sich zusammen mit Gucky der Suche nach den Zeittafeln von Amringhar, fand diese jedoch nicht. Saedelaere identifizierte die Vandemar-Zwillinge als die »Spiegelgeborenen«, die ebenfalls einen ZAC erhalten sollten. (PR 1599)

Die Große Leere

Ab 1202 NGZ nahm Saedelaere an der Coma-Expedition zur Großen Leere teil und erkundete dort mit den Vandemar-Zwillingen den Sampler-Planeten Sloughar.

Goedda

Im Jahre 1289 NGZ betrat Alaska Saedelaere zusammen mit Perry Rhodan und Reginald Bull die Brücke in die Unendlichkeit. Im Arsenal der Baolin-Nda wurde er von ihnen getrennt. Eine Haut Kummerogs übernahm ihn, später wurde er zum dominierenden Part.

In der Galaxie Bröhnder fand er das Raumschiff des Vierten Boten von Thoregon. Mit ihm reiste er in die Galaxie Tolkandir. Dort erlebte er den letzten Akt mit, in dem Goedda sämtliches intelligentes Leben und sämtliche fortschrittliche Technik dieser Galaxie vernichtete. Durch Zufall wurde er in Goeddas Traumblase eingesaugt.

Goedda reiste in die Milchstraße. Als Goedda starb, gelangte Alaska in die Traumblase des Philosophen Dreur. Dreur floh nach Arkon I. Dort bemerkte der Zeroträumer Benjameen da Jacinta die Ankömmlinge. Alaska tötete Dreur und wurde im letzten Moment von Benjameen gerettet. Dank Camelot-Agenten konnte Alaska von Arkon I fliehen.

Weitere Geschichte noch ergänzen ...

Das Reich Tradom

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An Bord der SOL
Heft: PR 2198 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Im April 1312 NGZ trat Saedelaere zusammen mit dem Oxtorner Monkey durch einen Zeitbrunnen, der sich auf Trokan geöffnet hatte und wurde in den Schwarm Kys Chamei verschlagen. Dort fand er das Raumschiff LEUCHTKRAFT und traf auf Samburi Yura, eine Beauftragte der Kosmokraten. Im Verlauf dieses undurchschaubaren Treffens begegnete er dem Herrn der Festung – sozusagen sich selbst – und bekam erneut ein Cappin-Fragment ins Gesicht. Somit wurde er wieder zum Maskenträger. Er musste den Anzug der Vernichtung, den er in diesem Schwarm gefunden hatte, an Samburi Yura zurückgeben. (PR 2159)

Nachdem Saedelaere im Ersten Thoregon bei der Vernichtung von THOREGON durch Hismoom und Cairol dabei war, folgte er Cairol am 28. Mai 1312 NGZ nach kurzem Zögern durch einen Zeitbrunnen. (PR 2199)

Friedensfahrer

Nach dem Durchgang durch den Zeitbrunnen trennten sich die Wege von Cairol und Alaska. Der Maskenträger bat den Kosmokratenroboter, ihn zu Samburi Yura zu bringen, denn er wollte das Cappin-Fragment wieder loswerden. Cairol programmierte den Zeitbrunnen um, und Alaska nutzte diesen erneut. Er landete auf 2-Olthugos, wo er den Olthugs begegnete und die Tätigkeit der Psychial-Werber beobachtete. Mit dem Schiff der Psychial-Werber gelangte er nach Ch'anrangun, wo er wirklich auf Samburi Yura traf. Von ihr erfuhr er, dass eine Erhöhung der Hyperimpedanz bevorstand. Sie berichtete ihm auch von der Entität CH'CEALO. Auf das Cappin-Fragment angesprochen, sagte sie ihm folgendes:

Zitat: [...] »Ich habe dir (Anm.: Alaska) nichts aufgezwungen. Ich habe dir lediglich zurückgegeben, was zu dir gehört. Denn die Maske, unter der du dein Gesicht verbirgst, ist Deine wahre Identität. Du solltest dich viel eindringlicher mit dir selbst beschäftigen und nicht damit, wie dich die anderen sehen.« [...] (PR 2332)
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Friedensfahrer
Heft: PR 2332 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Danach ließ Samburi ihn zurück. Nur wenig später traf er erneut auf Xa-Va-Riin Qaar, der ihm schon auf 2-Olthugos begegnet war. Dieser eröffnete Saedelaere, dass er ein Friedensfahrer war und einen Nachfolger für sich suchte. (PR 2332)

Saedelaere begleitete Xa-Va-Riin Qaar auf dessen Raumschiff, der FORSCHER, bei einer Friedensmission. Beim Anflug auf das Rosella Rosado-System dauerte die Prüfung Alaskas durch die Heiße Legion ungewöhnlich lange. Als Kandidat für die Neuaufnahme in die Organisation der Friedensfahrer erhielt Alaska vom Orakel die Prüfungsaufgabe, die Galaxie Hangay zu beobachten, wo eine Negasphäre entstand. Er wurde dort zusammen mit zwölf weiteren Friedensfahrern tätig. Treffpunkt der Friedensfahrer war der Bahnhof im Halo von Andromeda.

Der Friedensfahrer Xa-Va-Riin Qaar und Alaska Saedelaere entdeckten Ende 1312 NGZ im Zentrum Andromedas Traitanks der Terminalen Kolonne TRAITOR. Als ein dunkles Objekt erschien, das sich mit Überlichtgeschwindigkeit durch den Normalraum bewegte, ergriff Alaska mit der FORSCHER die Flucht. Die restlichen Friedensfahrer, die Hangay selbst und die anderen Nachbargalaxien kontrollierten, konnten keine Hinweise auf die Terminale Kolonne entdecken. (PR 2333, PR 2427)

Obwohl er mit manchen Methoden, die die Friedensfahrer zur Erreichung ihrer Ziele anwendeten, nicht einverstanden war, ließ er sich am 21. März 1313 NGZ zum Friedensfahrer weihen. Zu diesem Zweck wurde er zur Mondkette der Friedensfahrer gebracht, wo er mehr über die Geschichte und den Aufbau dieser Organisation erfuhr. Er erkannte, dass Samburi Yura dem Gründervolk der Friedensfahrer, den Enthonen, angehörte. Nach Xa-Va-Riins Tod übernahm Saedelaere die FORSCHER und erfüllte einige Aufträge für die Friedensfahrer, unter anderem im Umfeld Andromedas und Hangays. (PR 2333)

Am 16. Juli 1337 NGZ flog Saedelaere, einem Hinweis Satrugars folgend, mit der FORSCHER nach Parrakh. Er nahm dort Kantiran an Bord und warb ihn für die Organisation der Friedensfahrer an. Er nahm an Kantirans Initiations-Auftrag in der Galaxie Zheiranz teil und schloss sich 1340 NGZ der Aktionsgemeinschaft Negasphäre an. (PR 2299, PR 2333, PR 2334, PR 2335)

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Alaska Saedelaere berichtet
Heft: PR 2333 - Innenillustration
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TERRANOVA

Am 1. Januar 1345 NGZ kehrte Alaska Saedelaere zusammen mit Kantiran nach Terra zurück. (PR 2332)

Schon am 7. Januar brachen die beiden Friedensfahrer wieder auf, um Informationen darüber zu suchen, wie die Retroversion der Negasphäre von Hangay eingeleitet werden konnte. Sie wurden dabei von dem Schohaaken Mengo Soffix begleitet. Sie holten Curcaryen Varantir von Devolter II ab und flogen nach Trakarat, wo sie Hinweise auf die galaktische Position Oaghonyrs in alten Archiven fanden. Infolge von Aktivitäten einer Gruppe von Báalols, die versucht hatten, einen Traitank unter ihre Kontrolle zu bringen, wurde das Archiv von einem zweiten Traitank angegriffen. Alaska wurde von der Anti Kalvare gerettet, die seinen Schutzschirm verstärkte. Auf Oaghonyr rettete Alaska das Wesen Alparaxxon-im-Dämmer vor der Auslöschung und entdeckte in ARCHETIMS HORT den Vektor-Helm. (PR 2344, PR 2345)

Hinweise darauf, wie die Retroversion einer Negasphäre eingeleitet werden konnte, konnten nicht gefunden werden. Der Nukleus verlangte deshalb, alle Friedensfahrer müssten sich geschlossen hinter die Terraner und ihren Kampf gegen TRAITOR stellen. Alaska machte sich deshalb mit Kantiran auf den Weg, um eine Vollversammlung einzuberufen. Sie wurden von der TLD-Agentin Cosmuel Kain begleitet, die gerade erst erkannt hatte, dass sie eine Cyno war. Alaska nahm sie gegen Kantirans Willen mit. Auf dem Planeten Dina Baca untersuchte der Maskenträger mithilfe des Vektor-Helms einen abgestürzten Dunklen Ermittler und stellte fest, dass es sich bei diesen geheimnisvollen Entitäten um Abkömmlinge des Elements der Finsternis handelte. (PR 2346)

Als Cosmuel Kain beim Einflug in das System von der Heißen Legion entführt wurde, überredete Kantiran Alaska Saedelaere, mit dem Vektor-Helm nach der Cyno zu suchen. Diese Suche war zwar erfolgreich, schien aber mit Schmerzen für den Maskenträger verbunden zu sein. So entdeckten Alaska und Kantiran die »Basis« der Heißen Legion in der auf Ospera abgestürzten YRKADA und erfuhren deren Geschichte. Nach dem Rücktritt des alten Patronats wurde Alaska die Stelle eines der elf neuen Garanten angetragen, dies lehnte er jedoch ab. (PR 2347)

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Ein Bordroboter macht sich Sorgen
Heft: PR 2334 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Mitte 1345 NGZ flog Alaska Saedelaere mit Kantiran, Cosmuel Kain und anderen Friedensfahrern in den Lazaruu-Sternhaufen, wo der Stützpunkt Camp Sondyselene aufgebaut wurde. Saedelaere bekam die Information, dass die BANDA SARI in der Peripherie Hangays havariert war. Als er sich dem Standort näherte, tauchten zwei Chaos-Geschwader auf, die auf der Suche nach dem Transporter waren. Aus dem Funkverkehr dieser Schiffe erfuhr er, dass Kirmizz an Bord des Transporters war. Diese Information gab er an die anderen Friedensfahrer weiter. Alaska Saedelaere stellte Kirmizz in der Festung der Ay'Va in La Untique. Es kam zu einer Wechselwirkung zwischen dem Cappin-Fragment und den Paragaben des Chaotarchen-Piloten. Kirmizz setzte den Schmerzruf ein, Alaska nahm seine Maske ab. Die Ausstrahlungen des Cappin-Fragments schwächten Kirmizz zwar, aber er wurde von der BANDA SARI gerettet, bevor die Friedensfahrer ihn gefangen nehmen konnten.

Alaska Saedelaere brach am 8. August 1345 NGZ Richtung Terra auf, nachdem Camp Sondyselene aufgegeben wurde. Dort erteilte der Nukleus ihm den Auftrag, Malcolm S. Daellian nach Quinto-Center zu bringen. Nachdem das erledigt war, flog Saedelaere zurück Richtung Terra, um wichtige Daten, unter anderem über den Schattenschirm, zu überbringen.

Anfang 1346 NGZ hielt Alaska Saedelaere sich im Halo von Hangay auf. Er hatte Mondra Diamond als Passagier bei sich, da er hoffte, die Anwesenheit im Umfeld Hangays würde die in ihr schlummernden Erinnerungen von Kintradim Crux wecken. Unter Zuhilfenahme des Vektor-Helms erkannte er am 1. Februar, dass es sich bei Objekt Ultra um einen Kosmischen Messenger handelte, der vergeblich versuchte, nach Hangay vorzudringen.

Er beteiligte sich an der Untersuchung des Raum-Zeit-Routers und beobachtete, wie Mondra Diamond, die gegen den Bewusstseinssplitter von Kintradim Crux ankämpfte, durch eine Passage in der zentralen Schalttafel der Station verschwand. Er folgte ihr und befreite sie aus den Händen einer Gruppe von Mor'Daer, indem er diese mit dem Cappin-Fragment tötete. (PR 2390)

Negasphäre

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Die Opal-Station
Heft: PR 2389 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Im April des Jahres 1346 NGZ begab sich Saedelaere im Rahmen der Operation Tempus zusammen mit Perry Rhodan an Bord der JULES VERNE 20 Millionen Jahre in die Vergangenheit, um die Retroversion der Negasphäre von Tare-Scharm zu beobachten. (PR 2400)

Als die JULES VERNE INTAZO erreichte, erregte sein Cappin-Fragment das besondere Interesse der Lanterns. Diese Wesen drohten zu verlöschen und wollten versuchen, sich mit Lebewesen zu verbinden. Nachdem Saedelaere ihnen seine Lebensgeschichte erzählte und im Gegenzug die Geschichte ihres Volkes erfahren hatte, versuchte Adagi Yaron, mit dem Cappin-Fragment zu verschmelzen. Der Versuch misslang. Dennoch betrachteten die Lanterns den Maskenträger künftig als ihren Freund. (PR 2422)

Die JULES VERNE verlor während eines Einsatzes in Tare-Scharm den Kontakt mit Kamukos Kampfflotte und irrte orientierungslos durch die Proto-Negasphäre. Durch den Einsatz des Vektor-Helms konnte Alaska Saedelaere das Schiff Anfang Januar 1347 NGZ Bordzeit wenigstens so weit wieder auf Kurs bringen, dass eine Kontaktaufnahme mit den Cypron möglich war. Für ihn war diese Prozedur sehr belastend, so dass er nicht lange durchhielt. (PR 2435)

Er musste den Vektor-Helm trotz der Qualen, die er dadurch erlitt, im Mai erneut einsetzen, um die JULES VERNE aus einem Raumsektor herauszumanövrieren, in dem selbst die Fähigkeiten der Sphäriker versagten. (PR 2448)

Im Oktober nahm er an Bord der JULES VERNE am Vorstoß in die Proto-Negasphäre von Hangay teil. Nur ihm und Perry Rhodan war es möglich, den Weißen Saal zu betreten. (PR 2486)

Nach TRAITOR

Von 1350 NGZ bis 1353 NGZ war er Sonderbeauftragter der LFT. 1355 NGZ verschwand Alaska Saedelaere und kehrte erst 1450 NGZ zurück. Er verriet nicht, wo er in der Zwischenzeit war und was er erlebt hatte. (PR 2522) Im Jahre 1463 NGZ bekleidete er den Status eines LFT-Sonderbotschafters und lebte in Kanchenjunga. (PR 2531)

Im März 1463 NGZ unterstützte er Ronald Tekener bei der Suche nach den TRAITOR-Jägern und dabei, während des Akon-Fanals eine Katastrophe zu verhindern. (PR 2531)

Auf der Suche nach Samburi Yura

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Alaska Saedelaere
Heft: PR 2538 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Im April des Jahres 1463 NGZ wurde Alaska Saedelaere von den Androiden der LEUCHTKRAFT aus Terrania abgeholt, da ihre Herrin, die Enthonin Samburi Yura, verschollen war. In der Folge bereiste Saedelaere mit der LEUCHTKRAFT verschiedene Orte, wobei er am jeweiligen Ort Hinweise auf Samburi Yuras Verbleib fand, die ihn zum nächsten Ort führten.

Erste Station dieser Reise war der Planet Kopters Horst in der Galaxie Totemhain. Dort traf er Ennerhahl. Er erkundete den Schrein der Ewigkeit der Stadt Lokops Nest und nahm an einer Kish'Ah-Zeremonie teil. Dabei bekam er Hinweise darauf, dass eine Entität namens QIN SHI das so genannte BOTNETZ gestohlen hatte. Dieser Hinweis stand irgendwie mit dem Verschwinden von Samburi Yura in Verbindung. Auf einer Fibel, die Samburi Yura im Schrein der Ewigkeit zurückgelassen hatte, fand Saedelaere Koordinaten für sein nächstes Reiseziel. (PR 2538, PR 2539)

Die Koordinaten führten Alaska Saedelaere zur Immateriellen Stadt Connajent. In dieser Stadt tobte der Wahnsinn, die Bevölkerung bekämpfte sich gegenseitig, da nahezu alle Bewohner von einem Splitter VATROX-VAMUs beherrscht wurden. Saedelaere fand Hinweise darauf, dass Samburi Yura dereinst auf der Suche nach einem Konstrukteur namens Sholoubwa in Connajent gewesen war, da sie Sholoubwa für den Erbauer des BOTNETZES hielt. Außerdem erhielt er Hinweise auf ein »Schwarzes Loch, das singt«. Bevor er zu seinem nächsten Reiseziel aufbrach, ließ er noch die Stadt Connajent durch die LEUCHTKRAFT zerstören, um den Splitter VATROX-VAMUS zu vernichten und die Bewohner von ihrem Leid zu erlösen. (PR 2558, PR 2559)

Das »Schwarze Loch, das singt« entpuppte sich als Teil einer Dreierkombination, die aus einem Schwarzen Loch, einer in sich gekrümmten Hyperperforation und dem Planeten Tolmar bestand und zwischen denen eine unbekannte Strahlung herrschte, die das Schwarze Loch zum Schwingen anregte. Auf Tolmar angekommen, besuchte Saedelaere das Mahnende Schauspiel vom See der Tränen, nicht wissend, dass die im Weltall schwebende Bühne mit einem Sontaron-Generator ausgestattet war, der die Gefühle der Schauspieler bis zu einem für die Zuschauer tödlichen Maße verstärkte. Saedelaere überlebte die gefühlsmäßige Tortur mit Hilfe seines Zellaktivatorchips nur knapp. Nachdem er von den Ereignissen und deren Hintergründen rund um die Aufführung des Mahnenden Schauspiels erfahren hatte, ließ er die Bühne durch die LEUCHTKRAFT zerstören. Zuvor hatte Saedelaere allerdings Gerüchte über das Reich der Harmonie gehört und auch erfahren, dass Tolmar einst eine Fabrikwelt von Sholoubwa gewesen war. Außerdem hatte er die Koordinaten weiterer solcher Fabrikwelten in Erfahrung bringen können. (PR 2578, PR 2579)

Entscheidung in Escalian

[...]

Unter dem Druck, der von mehreren Seiten ausgeübt wurde, überließ Alaska seinen ZAC Samburi Yura und bot sich zugleich dem Kommandanten der LEUCHTKRAFT als neuer Kommandant an; als Ausgleich dafür, dass die Kosmokraten Samburi Yura aus ihrem Dienst entließen. (PR 2698)

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