Klaus Fischer

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Klaus Fischer
© Irene Schmidt

Klaus Fischer (* 4. März 1922 in Berlin geboren, als Klaus Schmidt, † 26. März 1992 in Bad Kreuznach).

Einberufung in die Wehrmacht 1942 nach absolviertem Abitur. Er geriet mit seiner Nachrichteneinheit im August 1944 in der Normandie in alliierte Kriegsgefangenschaft. Bis Dezember 1947 verbrachte er die meiste Zeit in England. Das Sprachgenie erwarb dabei sehr gute englische Sprachkenntnisse. So hielt er sich nach Beendigung der Kriegsgefangenschaft mit verschiedenen Dolmetscher- und Übersetzungstätigkeiten über Wasser.

Als 1963 in Deutschland großer Lehrermangel herrschte, entschloss er sich zu einem Pädagogik-Studium an der Hochschule Kaiserslautern, das er 1965 mit dem 1. Staatsexamen abschloss. Später konnte er seinen langgehegten Wunsch, selbst SF-Literatur zu schreiben, in die Tat umsetzen.

Schon in seiner Schulzeit hatte er großes Interesse für antike Schriften, wie Mitschriften in persischer Schrift belegen. Des Weiteren interessierten ihn die assyrische Keilschrift und ägyptische Hieroglyphen. Er konnte neue Sprachen in sehr kurzer Zeit erlernen. Das 2. Staatsexamen schrieb er über das Thema Kunsterziehung.

Anfang der 1980er Jahre erfolgte aufgrund einer ersten Krebserkrankung und deren sehr belastenden Folgen die vorzeitige Entlassung aus dem Schuldienst.

Er verstarb 1992, kurz nach seinem siebzigsten Geburtstag.

Bibliographie

Atlan-Heftserie

Planetenromane

Terra Nova

  • 186: Die schwarzen Maschinen (1971)

Terra Taschenbuch

  • 237: Raumschiff der Generationen (1974)

Terra Astra

  • 20: Leben aus Andromeda (1972)
  • 34: Mission der Todgeweihten (1972)
  • 58: Legende der Roboter (1972)
  • 66: Flucht aus der Hölle (1972)
  • 82: Kurs ins Verderben (1973)
  • 90: Der unheimliche Planet (1973)

Quelle

SOL 23: Klaus Fischer – der »vergessene« Atlan-Autor (Irene Schmidt, seine Witwe)